Rezept: Quarkkuchen mit Mandarinen vom Blech
Ein saftiger Quarkkuchen mit Mandarinen vom Blech ist ein Klassiker, der sich für Kaffeetafel, Geburtstag oder für große Runden wunderbar eignet. Blechkuchen bedeutet viele Stücke und unkompliziertes Backen: Ein Boden, eine cremige Quarkmasse und fruchtige Mandarinen - fertig ist der Liebling wie früher von Oma.
Warum dieses Rezept gelingt
Der Quarkkuchen vom Blech ist wirklich sehr einfach zu backen und er gehört zu unseren liebsten Blechkuchen. Dieser Käsekuchen verzeiht viel. Alles nur kurz verrühren. Ja. Das ist normal. - Der Kuchen ist ein einfacher Kuchen, der wirklich immer gelingt. Für mich ist das einer dieser Kuchen, die auf keinem Kaffeetisch lange überleben. Ein Blech, viele Stücke - und meistens ist schneller alles weg, als man denkt.
Zutaten (für ein Backblech ca. 30 × 40 cm, etwa 24 Stück)
- 375 g Mehl
- 3 TL Backpulver
- 100 g Margarine oder 150 g Butter (je nach Variante)
- 2 Eier (für den Teig) + 4 Eier für die Quarkmasse
- 200-250 g Zucker (je nach Rezeptvariante 180-250 g, siehe Hinweise)
- 1 kg Magerquark
- 120-125 ml Öl (neutral) oder 100 ml bei fettreichem Quark
- 250-375 ml Milch (je nach Rezept)
- 2 Pck. Vanille-Soßen- oder Vanillepuddingpulver (oder 1 Pck. Vanillepudding in manchen Varianten)
- 2-3 Dosen Mandarinen (Abtropfgewicht je Dose ca. 480 g Gesamtgewichte variieren) - gut abgetropft
- 2 Pck. klarer Tortenguss und aufgefangener Mandarinensaft (ggf. mit Wasser auffüllen)
- etwas Butter und Mehl oder Backpapier fürs Blech
Hinweis: Es gibt mehrere gleichwertige Varianten des Bodens (Mürbeteig, Hefeteig, Rührteig oder Streuselteig). Unten folgt eine bewährte, unkomplizierte Basis: Mürbeteig-/Rührteigboden, den man direkt aufs Blech bringt.
Vorbereitung
- Backofen auf 160-200 °C vorheizen (Ober-/Unterhitze 160-200 °C, Umluft ca. 140-160 °C je nach Rezeptvariante).
- Ein Backblech (30 × 40 cm) mit Butter oder Fett einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
- Mandarinen in einem Sieb gründlich abtropfen lassen und den Saft auffangen - der Saft wird später für den Tortenguss verwendet.
Zubereitung - Schritt für Schritt (bewährte Variante)
- Für den Boden: Aus Mehl, Backpulver, Zucker, Butter/Margarine und den Eiern einen Mürbeteig kneten. Den Teig zwischen Frischhaltefolie auf Größe eines Backblecks ausrollen. Das Backblech mit Backpapier belegen, dabei rundum einen 2 cm hohen Rand lassen. Teig auf das Backblech legen und am Rand einen kleinen Rand hochziehen. Mehrere Rezepte empfehlen, den Boden mehrmals mit der Gabel einzustechen.
- Für die Quarkmasse: 3-4 Eier und Zucker schaumig schlagen, dann Vanillepudding- oder Vanillesoßenpulver, Öl, Magerquark und Milch mit dem Mixer unterschlagen. In anderen Varianten wird das Puddingpulver zuerst mit etwas Milch angerührt und gekocht (Vanillepudding), dann unter den Quark gerührt. Eischnee kann in Varianten steif geschlagen und untergehoben werden.
- Mandarinen gut abtropfen lassen und mit einem Rührlöffel vorsichtig unter die Quarkmasse heben. Die Mandarinen auf der Quarkmasse gleichmäßig verteilen oder nach dem ersten Backabschnitt aufstreuen (siehe Varianten).
- Auf den ausgerollten Boden die Quarkmasse streichen. Bei 160-200 °C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen 30-50 Minuten backen (häufige Angabe: 45 Minuten bei 160-170 °C; bei 200 °C kürzer: 30-40 Minuten). Der Kuchen soll fest wirken, darf aber noch leicht wackeln.
- Kuchen vollständig auskühlen lassen.
- Guss zubereiten: Den aufgefangenen Mandarinensaft bei Bedarf mit Wasser auf die benötigte Menge auffüllen und nach Packungsanleitung mit dem Tortengusspulver aufkochen. Den Guss dünn auf dem vollständig ausgekühlten Kuchen verteilen.
Tipps und Varianten
- Teigvarianten: Mürbeteig, Hefeteig oder Rührteig eignen sich als Boden. Eine Mürbeteig- oder Rührteigvariante ist am unkompliziertesten; Hefeteig verleiht eine andere, leicht luftigere Struktur.
- Quark: Magerquark ist üblich und bindet gut; bei Verwendung von Quark mit hohem Fettgehalt kann das Öl reduziert werden (z. B. 100 ml statt 120-125 ml).
- Pudding oder Puddingpulver: Manche Rezepte kochen einen Vanillepudding (mit Milch und Puddingpulver) und rühren diesen unter den Quark - das ergibt eine besonders feste, puddingartige Creme.
- Backen: Falls der Rand und Boden beim Blindbacken aufgehen sollen, den Boden mit Hülsenfrüchten und Backpapier beschweren. Beim normalen Backen: darauf achten, dass der Belag nicht zu braun wird - ggf. mit Alufolie abdecken.
- Mandarinen: Dosenmandarinen sind praktisch, ganzjährig verfügbar und behalten beim Backen ihre Form. Achte auf gute Qualität - „Keine Billigmandarinen!“ ist ein häufiger Tipp.
- Kühlen: Nach dem Guss hilft kurzes Kühlen im Kühlschrank, damit der Tortenguss schnell fest wird.
- Sofort servieren oder vorbereiten: Falls viele Gäste erwartet werden, lässt sich dieser Kuchen wunderbar im Voraus zubereiten und einfrieren.
Beliebte Varianten aus dem Material
- Quark-Streuselkuchen mit Mandarinen: Zwei Drittel des Teigs als Streuselboden, Quark-Pudding-Masse als Füllung, Mandarinen darauf und Streusel obenauf. Backzeit bei 160 °C Umluft 45-60 Minuten.
- Käsekuchen mit Vanillepudding: Vanillepuddingpulver wird mit Sahne oder Milch glatt gerührt, aufgekocht und unter den Quark gemischt, ergibt eine sehr cremige Konsistenz.
- Hefeteig-Boden: Für diejenigen, die ihn so mögen: Hefeteig ergibt einen weichen Rand und schmeckt „wie früher“.
Backzeiten & Temperaturen (Übersicht)
| Variante | Temperatur | Backzeit |
|---|---|---|
| Mürbeteig / Rührteig Boden + Quarkbelag | 160-170 °C (Ober-/Unterhitze) | 45-50 Min. |
| Schnellvariante bei 200 °C | 200 °C (Ober-/Unterhitze) | 30-40 Min. |
| Streuselkuchen mit Quark-Pudding | 160 °C (Umluft) | 45-60 Min. |
Zubereitungshinweise aus der Praxis
Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Butter und Ei dazu geben und alles zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Scheibe formen und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten kühlen. Rolle den Teig einfach zwischen zwei Bögen Backpapier oder Frischhaltefolie aus, so kannst du zur Not auch mal das Kühlen ausfallen lassen. Beim Blindbacken sollten Rand und Boden nicht aufgehen. Nummer Sicher gehst du, wenn du den Boden mit Hülsenfrüchten und Backpapier beschwerst.
Worauf besonders achten?
- Quarkmasse nicht zu stark aufschlagen - sonst wird sie zu luftig und fällt später ein. Viele Rezepte empfehlen: Nicht aufschlagen, sondern glatt einarbeiten.
- Mandarinen gut abtropfen lassen - zu viel Saft verlängert die Backzeit und macht den Boden feucht.
- Den aufgefangenen Mandarinensaft für den Tortenguss verwenden; ggf. mit Wasser ergänzen.
- Kuchen nach dem Backen komplett auskühlen lassen, bevor der Guss aufgetragen wird.
Warum Mandarinen?
Die fruchtige Säure sorgt dafür, dass die cremige Quarkmasse nicht zu schwer wirkt. Gerade Mandarinen aus der Dose sind praktisch, weil sie das ganze Jahr über verfügbar sind und beim Backen ihre Form behalten. Je mehr Mandarinen im Kuchen stecken, desto leckerer wird er.
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Beliebtheit und Fazit
Käsekuchen vom Blech mit Mandarinen gehört zu den Kuchen, die immer funktionieren. Für viele Stücke, unkompliziert - genau der Blechkuchen, den viele von früher kennen. Bei mir Zuhause gab es fast jede Woche Kuchen. Damals war das total normal und Oma und Mama haben gebacken wie die Weltmeister.
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