Zuckerfreie Pralinen selber machen: Rezept, Tipps und Varianten
Pralinen selber machen ist vor allem in der Weihnachtszeit eine super schöne Sache, weil man sie zum Beispiel als Weihnachtsgeschenk verschenken kann. Hier zeige ich dir, wie du Pralinen selber machst und das sogar gesünder als gekaufte. Die Pralinen sind vegan, glutenfrei und können auch ohne Zucker hergestellt werden.
Für die Schokofüllung brauchst du 400 ml Kokosmilch (oder Kokoscreme) und 80 g Ahornsirup, 70 g zimmerwarmes Kokosöl. Die Füllung wird aus Ahornsirup, Kokosöl und Kokosmilch in eine Schüssel gegeben und 1-2 Minuten mit dem Handrührgerät oder dem Schneebesenaufsatz der Küchenmaschine luftig aufgeschlagen. Die Masse wird anschließend 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen, bevor sie geformt wird.
Für den Überzug wird 200 g Zartbitterschokolade geschmolzen. Schokolade grob hacken und bei geringer Hitze in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen. Gründlich mit der aufgeschlagenen Kokosmilch verrühren. Die Pralinen werden einzeln in die Schokolade getaucht und auf einem Kuchengitter oder Backofenrost abtropfen gelassen. Direkt mit Kakao-Nibs und Meersalz oder der Dekoration deiner Wahl bestreuen.
Die Masse für die Füllung ist zwar fest, aber auch schnell wieder schmilzt. Deshalb ist es am einfachsten, aus der Schoko-Masse erst mit 2 Teelöffeln gleich große Portionen abzustechen und diese auf einen Teller oder eine Platte zu legen. Die kleinen Portionen erneut im Kühlschrank oder Gefrierfach kühlen. Dann nach und nach die abgestochenen Häufchen vorsichtig und zügig zwischen den Händen zu Kugeln formen. Die Pralinen für 30 Minuten in das Gefrierfach legen oder alternativ für 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.
In der Zwischenzeit für den Überzug Schokolade grob hacken. Mit dem Kokosöl in einer kleinen Schüssel über dem Wasserbad schmelzen. Kakao-Nibs (optional) und Meersalz (optional) können als Dekoration verwendet werden.
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Pralinen einzeln in die Schokolade tauchen und auf einem Kuchengitter oder Backofenrost abtropfen lassen. Mit Kakaonibs und Meersalz oder der Dekoration deiner Wahl bestreuen. Lass sie dir schmecken! Die Pralinen halten sich im Kühlschrank bis zu 4 Wochen.
Wenn du Lust auf weitere Varianten hast, kannst du eine fruchtige oder eine winterliche Füllung zubereiten. Für die fruchtige Füllung benötigst du 200 g gemahlene Mandeln, 65 ml hellen Agavensirup (oder Ahornsirup, Honig, Dattelsirup bzw. Dattelpaste) und weitere Zutaten wie Rosenwasser und Orangenextrakt. Die winterliche Variante besteht aus 100 g gemahlene Mandeln, 100 g gemahlene Haselnüsse, 65 ml dunklen Agavensirup oder Ahornsirup, Rosenwasser, Lebkuchengewürz und Orangenöl. Die Zutaten werden zu einer Masse geknetet, Kugeln geformt und nach Geschmack dekoriert.
Eine weitere, sehr einfache Variante: Die Basis ist Kokosöl, das durch Erwärmen geschmeidig wird. Danach werden Honig, Nussmus und Kakao hinzugefügt und zu einer homogenen Masse verrührt. Die Masse wird gekühlt, bis sie fest ist, und danach zu Kugeln geformt. Wer keine Lust zum Pralinen-Rollen hat, kann die flüssige Masse auch mit gehackten Nüssen mischen und in eine Auflaufform gießen. Danach in den Kühlschrank stellen und in Stücke schneiden.
Für alle, die ohne schlechtes Gewissen naschen möchten, gibt es zusätzlich Hinweise zur Gesundheit von Kakao und Nüssen. Kakao ist reich an Antioxidantien, Magnesium, Calcium und Eisen. Haselnüsse liefern ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Honig enthält Antioxidantien und entzündungshemmende Enzyme. Um von all diesen Vorteilen zu profitieren, verwenden wir rohen, hochwertigen Kakao ohne Zusatzstoffe. Durch Kokosöl schmilzen die Kugeln zart auf der Zunge, bleiben aber beim Kontakt mit Wärme schnell weich. Wenn du die Pralinen länger frisch halten willst, ist die Kühl- oder Gefriertruhe ideal.
Wenn du die Pralinen verschenken willst, eignen sie sich hervorragend als DIY-Geschenk aus der Küche. Du kannst sie dekorieren mit Pistazien, Walnüssen, gehackten Haselnüssen oder Blattgold und sie mit einer schön verpackten Verpackung verschenken. Als Alternative kannst du die Pralinen auch in Form von Konfekt herstellen, indem du flüssige Masse in eine Form gießt und nach dem Abkühlen schneidest.
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Hinweis: Die Pralinen sind reichhaltig und mächtig, auch wenn sie zuckerfrei sind.Pralinen zu Weihnachten selber machen ermöglicht es, individuelle Geschmacksrichtungen zu kreieren. Meine Lieblingskombination ist dunkle Schokolade mit gehackten Haselnüssen, die eine schöne Knusprigkeit mit der weichen Füllung verbindet. Du kannst die Füllung auch mit Mandelmus füllen, indem du eine Marzipan-Kartoffel formst. Danach mit Mandelmus füllen, verschließen und kühl stellen. Die feinen Pralinen sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Falls du Pralinen ohne Zucker herstellen willst, aber dennoch eine süße Note suchst, kannst du etwas Honig oder Ahornsirup verwenden, aber berücksichtige, dass diese Zutaten Kalorien liefern.
Haltbarkeit und Tipps zur Lagerung
Die Pralinen bleiben kühl am besten und halten sich 2-3 Wochen im Kühlschrank. Im Gefrierfach bleiben sie bis zu 3 Monate frisch. Wenn du Zucker ersetzen willst, kannst du Xylit statt Agavendicksaft verwenden, beachte aber, dass du 30 Prozent weniger Xylit verwenden solltest, da es süßer ist. Viele Rezepte eignen sich auch Keto-bewusst, da sie wenig Kohlenhydrate enthalten.
Wenn du mehr über zuckerfreie Pralinen lernst, findest du weitere Rezepte in diesem Beitrag: gesunde Pralinen ohne Zucker zu Hause zubereiten - mit Kakao, Mandeln, Hafermehl, und Ahornsirup. Die Rezepte variieren zwischen einfachen Grundrezepten, Fruchtfüllungen und winterlichen Varianten, sowie Dekorationsideen und Geschenkideen.
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