Pralinen mit Mousse-Füllung Rezept
Praliné ist eine köstliche Paste, die aus gerösteten, karamellisierten und anschließend gemahlenen Nüssen hergestellt wird. Es ist nicht mit der Praline zu verwechseln! Das Praliné ist eine wichtige Zutat, die in großen Klassikern der französischen Patisserie, wie etwa dem Paris-Brest, zum Einsatz kommt. Zudem ist es ein überaus köstliches Produkt, das Sie entweder in Ihre Rezepte integrieren oder pur auf einer Scheibe Brot oder einem Keks genießen können.
Die kleinen knackigen Kerlchen mit der lockeren Mousse-Füllung zergehen auf der Zunge, sie sind ein leckerer Nachtisch und ein nettes Geschenk. Zugegeben, Pralinen sind etwas aufwendiger. Aber es lohnt sich. Mittlerweile greife ich immer auf fertige Hohlkörper zurück. Ich habe auch schon versucht, die Hohlkörper selbst herzustellen, bin da aber mehrmals dran gescheitert.
Zutaten für Mousse-au-Chocolat-Pralinen (für ca. 2×63 Stück)
- 1 Folie mit Hohlkörpern Zartbitter (63 Stück)
- 1 Folie mit Hohlkörpern weiß (63 Stück)
- 100 g Zartbitter-Kuvertüre
- 50 g Vollmilch-Kuvertüre
- 4 Eiweiß, Prise Salz
- 125 g Schlagsahne
- 1 Päckchen Sahnesteif
- 200-300 g weiße Kuvertüre, 200-300 g Zartbitter-Kuvertüre (zum Verschließen und Ummanteln)
- 2 EL Backkakao, 5 EL Zucker
- Pralinengabel, Pralinengitter, Pralinenkapseln aus Papier
- 3 Spritzbeutel, Einweghandschuhe
Vorbereitung der Mousse au Chocolat
Zuerst das Mousse au Chocolat vorbereiten, denn es muss mehrere Stunden gekühlt werden. Zartbitter- und Vollmilch-Kuvertüre hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen. Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und zur Seite stellen. Die Sahne mit dem Sahnesteif in einer anderen Schüssel ebenfalls steif schlagen. Die geschmolzene Kuvertüre zuerst mit dem Eischnee vermengen, dann die Sahne unterziehen. Vorsichtig vorgehen, damit das Mousse schön luftig bleibt. In eine Schüssel geben und im Kühlschrank 2-3 Stunden auskühlen lassen.
Füllen und Verschließen der Pralinen
Das Mousse nach der Kühlzeit in einen Spritzbeutel geben und die Hohlkörper damit füllen. Dabei so viel Platz lassen, dass die Pralinen noch verschlossen werden können. Die weiße Kuvertüre und die dunkle Kuvertüre separat voneinander über dem heißen Wasserbad schmelzen. Je in einen Spritzbeutel füllen und die Pralinen mit der passenden Farbe verschließen. Pralinen 2-3 Stunden fest werden lassen. Restliche Kuvertüren erneut erwärmen und die Pralinen ummanteln.
Dekorieren und Veredeln
Für die Zartbitterkugeln Backkakao mit Zucker mischen. Einweghandschuhe anziehen, etwas geschmolzene Schokolade in die Hände nehmen und die ummantelten Pralinen dann in der Kakao‑Zucker‑Mischung wälzen. Pralinen in die Kapseln setzen. Für die weißen Pralinen die Pralinen einzeln in die Kuvertüre tauchen, dann auf das Pralinengitter setzen und mit Hilfe der Pralinengabel „igeln“. Die Pralinen aushärten lassen und dann in die Kapseln setzen. Ein schöner Effekt entsteht auch, wenn man die Pralinen glatt ummantelt und dann mit den Resten der dunklen Kuvertüre besprenkelt.
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Varianten und vegane/Allergiefreundliche Alternativen
Heute gibt es traumhaft leckere Pralinen in der allergiefreundlichen Variante für euch! Ich serviere euch glutenfreie und vegane Himbeer‑Schokomousse Pralinen. Es handelt sich um Schokomousse‑Pralinen mit gefriergetrockneten Himbeeren, die vegan und glutenfrei sind und außerdem ohne Soja und ohne den klassischen Rohrzucker auskommen. Für diese leckeren Pralinen braucht ihr nur 5 Zutaten.
Die tolle cremige Konsistenz bekommen sie durch die Kokosmilch. Diese bringt nicht nur ein tolles Aroma in die Pralinen, sondern sorgt eben auch für die zartschmelzende und mousse‑ähnliche Konsistenz. Die Masse für die Pralinen könnt ihr entweder im Mixer zubereiten, oder mit Hilfe eines Handrührgerätes. Wichtig ist einfach, dass das Kokosöl und die Kokosmilch keine Klümpchen mehr aufweisen und sich diese beiden Zutaten zusammen mit der flüssigen veganen Schokolade, dem Ahornsirup und den gefriergetrockneten Himbeeren gut verbinden.
Ahornsirup, Kokosmilch und weiches (nicht flüssiges) Kokosöl in eine Schüssel geben. Die Masse in den Kühlschrank stellen, bis sie formbar wird. Aus der Masse mit Hilfe eines Eisportionierers (alternativ mit den Händen oder mit 2 Teelöffeln formen) Kugeln formen. Diese Mousse au Chocolat‑Pralinen sind das perfekte Geschenk.
Praliné als Zutat und Einsatzmöglichkeiten
Verwenden Sie dieses Praliné mit seiner knackigen Textur für Ihre Ganaches, Mousses und Cremes. Ein weiteres Produkt, das Sie für Ihre Patisserie‑Rezepte zu Hause verwenden können: der zart schmelzende Kern aus Praliné. Diese Inserts können Sie beispielsweise zur Herstellung Ihrer weichen Schokoladenbiskuits verwenden. So gelingt Ihnen stets ein wunderbar zart schmelzender bis flüssiger Kern.
Der tröstliche Mandel‑Haselnuss‑Geschmack des Pralinés eignet sich hervorragend für winterliche oder festliche Rezepte. Hier zwei köstliche Rezeptideen mit dieser Zutat: Pralicoco‑Lutscher: Kokosnuss‑Praliné und Kokosnuss‑Ganache umhüllt von dunkler Schokolade. Dieses Rezept sollten Sie unbedingt ausprobieren! Weihnachtsplätzchen mit Praliné: ein einfaches Rezept. Köstliche Plätzchen, die sich perfekt als kleines Weihnachtsgeschenk eignen!
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Weitere Rezeptideen mit Mousse-Füllung
In diesem köstlichen Cupcake‑Rezept wird das Mandel‑Haselnuss‑Praliné mit der dunklen Bio‑Schokolade Oriado kombiniert! Wenn Sie Lust auf ein köstliches Eis haben, empfehlen wir Ihnen das Guaners Glace. Dieses Stieleis setzt sich aus Milcheis mit Schokolade Guanaja, geeister Praliné‑Mousse, Karamellsauce sowie gezuckerten Erdnüssen zusammen, die dem Ganzen eine knusprige Note verleihen.
Die Kombination aus saftigem Biskuitboden - extralecker durch gemahlene Mandeln und weiße Schokolade -, dreierlei Mousse au Chocolat - von weiß bis dunkel - und einem fruchtigen Passionsfruchtspiegel ergibt ein herrlich ausgeglichenes Aromenspiel von süß, herb und sauer. Da die einzelnen Mousse‑Schichten immer wieder kühlgestellt werden müssen, damit sie fest werden, könnt ihr die Torte auch über mehrere Tage verteilt backen bzw. schichten.
Kurzrezepte und Tipps
- Lasst die Vollmilch‑ und Zartbitterschokolade über einem Wasserbad schmelzen und gebt je 1 TL der geschmolzenen Schokolade in die Pralinenformen. Die Form stellt Ihr nun für ca. 1-2 Stunden in den Kühlschrank.
- Währenddessen bereitet Ihr die Mousse au Chocolat zu. Die Füllung gebt Ihr nun auf die Schokolade in die Pralinenförmchen. Stellt die Form erneut für ca. 2-3 Stunden in den Kühlschrank.
- Zum Schluss gebt Ihr die restliche Vollmilch-/Zartbitterschokoladenmischung oben drauf und stellt die Pralinen zum letzten Mal für ca. 2-3 Stunden zum Aushärten in den Kühlschrank.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Becher bis 5 Tagen (abgedeckt) sehr gut halten. Danach schmeckt es immer gut, wird aber sehr fest. Ich bereite oft mehrere kleine Schälchen, decke sie mit Frischhaltefolie und genieße die ganze Woche meine Mousse au chocolat mit Apfel.
Rezeptautor: Basis-Mousse au Chocolat (Kurzversion)
Zutaten: 100 g Zartbitterkuvertüre, 50 g Vollmilchkuvertüre, 4 Eiweiß, 1 Prise Salz, 125 g Schlagsahne, 1 Päckchen Sahnesteif.
Zubereitung: Kuvertüre schmelzen und Eier trennen. Eigelb mit Vanillezucker im Wasserbad schaumig schlagen. Das Eiweiß mit der Prise Salz zu Schnee schlagen. Ebenfalls die Sahne schlagen. Die geschmolzene Kuvertüre langsam mit dem Eigelbschaum vermischen. Nach und nach den Eischnee und anschließend die geschlagene Sahne in die Schoko‑Eiermasse rühren. Die Mousse in die Hohlkugeln füllen, Vollmilchkuvertüre schmelzen und die Kugeln verschließen. Die Mousse war gut zu machen.
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Praktische Hinweise
- Die Mousse muss mehrere Stunden gekühlt werden, bevor sie verarbeitet wird.
- Für schöne Optik Pralinen glatt ummanteln und mit Resten der dunklen Kuvertüre besprenkeln oder mit Kakao‑Zucker‑Mischung wälzen.
- Fertige Hohlkörper sparen Zeit und Nerven - lohnt sich besonders bei vielen Pralinen.
- Pralinen im Kühlschrank aufbewahrt halten sich mehrere Tage.
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