Penny Schoko Bons Eigenmarke: Inhaltsstoffe und Hersteller
Penny hat in seiner veganen "Food for Future"-Range kürzlich vegane "No Cow Bons" eingelistet. Wie die Food for Future "No Cow Bons" von Penny schmecken - und ob sie eine gute vegane Alternative zu "Schoko Bons" und Co sind - erfahrt ihr in diesem Testbericht!
Produktübersicht und Geschmackseindruck
Die "No Cow Bons" von Penny kommen gänzlich ohne Tierprodukte aus. Und das ist gut so, denn das ist nicht nur klimafreundlicher, sondern auch besser für Kühe. Trotz allem sind es aber natürlich Süßigkeiten. Ziemlich lecker - jedenfalls wenn man Kokos mag. Der Kokosgeschmack ist relativ kräftig und passt gut zum Haselnussgeschmack und zur Schokohülle. Und das dürfte wohl auch der wichtigste Unterschied zu Schoko Bons und Co sein. Schmeckt gut - aber nicht wie herkömmliche Bons. Einfach anders gut. Rein optisch sehen sie sich aber schon sehr ähnlich und das fängt schon beim Design der Verpackung an!
Verpackung, Preis und Portionsgröße
Eine Packung mit 180 Gramm, viel Luft und bekanntermaßen viel Verpackungsmüll (alle Bons sind separat verpackt) kostete 2,49 Euro. Mehrdeutiger Strichcode: Dieses Produkt hat einen Strichcode mit eingeschränktem Nummernkreis für Produkte innerhalb eines Unternehmens. Diese Produktseite ist noch nicht vollständig. Sie können dabei helfen, sie zu vervollständigen, indem Sie sie bearbeiten und weitere Daten aus den uns vorliegenden Fotos hinzufügen oder indem Sie mit der mobilen App für Android oder iPhone/iPad weitere Fotos aufnehmen.
Inhaltsstoffe und Nährwert-Informationen
Zugleich sind die "No Cow Bons" ziemlich süß. Kein Wunder, schließlich steht Zucker an erster Stelle der Zutatenliste. Und es sind ja auch SÜSSigkeiten :-)
Die genaue Zutatenliste war in den vorliegenden Informationen nicht vollständig standardisiert, dennoch geben die Angaben Aufschluss über typische Inhaltsstoffe vergleichbarer Produkte: Zucker, Kokosfüllung, Haselnussanteile, Schokolade als Überzug, Emulgatoren wie Lecithine (Soja) und Aromastoffe. Insgesamt eine leckere Überraschung, die Penny da seinen bewusste(re)n Kundinnen und Kunden gemacht hat.
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Hinweis zu Zucker und Gesundheit
Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Insgesamt sind es aber natürlich Süßigkeiten.
Vergleich zu klassischen Schoko-Bons (z. B. Kinder Schoko-Bons)
Das dürfte wohl auch der wichtigste Unterschied zu Schoko Bons und Co sein. Schmeckt gut - aber nicht wie herkömmliche Bons. Einfach anders gut. Kinder Schoko-Bons ist ein Süßwarenprodukt der italienischen Firma Ferrero, das seit 1992 auf dem deutschen Markt erhältlich ist. Es handelt sich um bonbonartig verpackte Eier aus Vollmilchschokolade, die mit einer Mischung aus Milchcreme und Haselnuss-Splittern gefüllt sind.
Ein Schoko-Bon wiegt 6 Gramm. Nährwertinformationen und Zutaten von klassischen Schoko-Bons enthalten typischerweise: VOLLMILCHSCHOKOLADE (Zucker, VOLLMILCHPULVER, Kakaobutter, Kakaomasse, Emulgator Lecithine (SOJA), Vanillin), Zucker, MAGERMILCHPULVER, Palmöl, HASELNÜSSE, BUTTERREINFETT, Halbbitterschokolade, Gummi arabicum, Glukosesirup, Vanillin. Gesamtmilchbestandteile im Produkt können z. B. 28 % betragen.
Allergene, Kennzeichnung und mögliche Spuren
Bei klassischen Produkten werden Allergene wie Milchbestandteile, Haselnüsse und Soja-Lecithin ausgewiesen. In den vorliegenden Angaben heißt es etwa: Kann Spuren von Haselnüssen, anderen Schalenfrüchten und Gluten enthalten. Dieses Produkt enthält Laktose (bei nicht-veganen Varianten). Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden.
Gluten und Laktose
Dieses Produkt ist glutenfrei - oder die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben; verwenden die Angaben keine üblichen Formulierungen zum Glutengehalt oder sind die Angaben unvollständig, so kann die Einschätzung falsch sein. Laktose wird als Bestandteil vieler Milchprodukte erklärt; bei Laktose-Intoleranz führt der Verzehr zu Symptomen wie Völlegefühl, Bauchkrämpfen, Blähungen und Durchfall.
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Technische Zusatzstoffe und deren Funktionen
Als Emulgatoren wird häufig Lecithin (SOJA) verwendet. Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Gummi arabicum wird als Überzugsmittel oder Stabilisator eingesetzt. Der harzige Pflanzensaft einiger in Afrika beheimateten Akazienarten wird Gummi arabicum genannt. Er besteht aus langkettigen, weit verzweigten Kohlenhydraten und stabilisiert vor allem Fett-Wasser-Mischungen (Emulsionen) und Schäume.
Rohstoffe mit Umwelt- und Sozialfragen: Palmöl, Haselnüsse, Kakao
Folgender Inhaltsstoff ist aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palmöl. Für den Anbau von Ölpalmen werden die Torfböden entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit stark. Die Palmölproduktion führt in Indonesien und Malaysia zur massiven Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten.
Ferrero erhält 22,96 von 24 möglichen Gesamtpunkten auf der WWF International Scorecard 2024. Sie setzten 100 Prozent zertifiziertes Palmöl ein. Um Platz für Ölpalmplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr.
2016 erschien im deutschen Greenpeace Magazin ein Artikel, der Ferrero Kinderarbeit bei der Haselnuss- und Kakao-Ernte vorwarf. Die Nüsse, die neben weiteren Ferrero-Produkten unter anderem in Schoko-Bons enthalten sind, stammen laut dem italienischen Hersteller vor allem von türkischen Plantagen. Auf diesen stelle Kinderarbeit ein großes Problem dar. Dieselbe Situation gelte laut Greenpeace zudem für die Kakao-Ernte in der Elfenbeinküste.
Hersteller, Handel und Discounter-Eigenmarken
Doch der Handel hat dazu gelernt: Diese Billigschiene wurde um eine zweite Reihe von Eigenmarken erweitert, deren Gestaltung hochwertiger ist und die zum Teil selbst aussehen wie Markenprodukte. Gerade die Preiseinstiegsmarken eines Discounters stechen mit besonders auffälligen und überwiegend schön gestalteten Produkten heraus: die Penny-Eigenmarken! Allerdings hat die farbenfrohe, schöne Welt der Penny-Eigenmarken auch einen Nachteil: Externe Hersteller haben es hier besonders schwer, sich zu behaupten!
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Penny testet immer mal wieder neue vegane Produkte in seiner veganen "Food for Future"-Range. Vermutlich orientiert man sich beim Packaging teilweise an der nicht-veganen Konkurrenz; schon diese "Milchkleckse" auf der Verpackung lassen einen Vergleich erkennen.
Labelinhaber und Recyclinghinweise
Labelinhaber ist die Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH (DSD), ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das wiederum der DSD - Duales System Holding GmbH & Co. KG angehört. Ziel des Labels ist, Verpackungsmaterialien wieder zu verwenden und so Rohstoffe einzusparen. Der Grüne Punkt sagt nichts über die Umweltverträglichkeit der Verpackung aus. Für die Nutzung des Symbols auf den Verpackungen muss eine zusätzliche Lizenzgebühr entrichtet werden. Seit 2009 ist es nicht mehr Pflicht, das Symbol auf Verpackungen anzubringen. Er ist lediglich ein Symbol dafür, dass die entsprechende Verpackung über die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack entsorgt werden darf.
Praxisempfehlungen für Konsument:innen
- Wer bewusst auf tierische Produkte verzichten will, findet in den "No Cow Bons" eine vegane Alternative mit kräftigem Kokosgeschmack.
- Wer empfindlich auf Zucker reagiert oder auf seine Zahngesundheit oder Gewicht achten muss, sollte auf moderaten Konsum achten: Zucker steht an erster Stelle der Zutatenliste.
- Bei Allergien immer die Verpackungsangaben prüfen, da Produkte Spuren von Nüssen, Gluten oder Soja enthalten können.
- Wer Wert auf Umweltschutz legt, sollte Palmöl-Deklarationen und Zertifizierungen prüfen und Hersteller auffordern, kein Palmöl aus Regenwald- und Torfgebietszerstörung mehr zu verwenden.
Weitere Hinweise
Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. Angaben für eine Portionsgrösse von 100g sind relevant, jedoch können Verzögerungen oder Tippfehler bedeuten, dass Zutaten bzw. Nährwerte nicht exakt mit der Etikette übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf dem Etikett des Produktes.
| Aspekt | No Cow Bons (Penny) | Klassische Schoko-Bons (Beispiel) |
|---|---|---|
| Vegan | Ja | Nein (Milchbestandteile) |
| Geschmack | Kokosdominant, Haselnuss, Schokoladenhülle | Milchcreme mit Haselnusssplittern |
| Hauptzutat | Zucker, Kokosfüllung (Angaben variabel) | Zucker, Vollmilchschokolade |
| Umwelt-/Sozialbedenken | Abhängig von Palmöl- und Rohstoffquelle | Haselnuss-/Kakao-Herkunft, Palmöl |
| Preis (Beispiel) | 2,49 € für 180 g | Variiert nach Marke |
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