Orangenplätzchen mit Marmelade: Zubereitung, Varianten und Tipps für perfekte Weihnachtskeks-Kreationen

Jedes Jahr habe ich einen Plätzchenfavoriten und dieses Jahr sind es definitiv diese Orangenjuwelen aka Orangen Mandelplätzchen - das sind softe Plätzchen ohne Menl, dafür mit dem fruchtigen Geschmack der Orange, die ganz einfach zu machen sind. Ein Plätzchenteig aus Mandeln ist ohnehin immer äußerst lecker, aber in Kombination mit einer frischen Zitrusfrucht ist das Ganze wirklich unschlagbar, denn die Säure der Orange bietet dem weichen und süßen Mandelteig den perfekten Gegenzug. Für meine Orangenjuwelen aka Orangen Mandelplätzchen benötigen wir zum einen den Südzucker Feiner Rüben Zucker für den Teig und zum anderen den Südzucker Puder Zucker zum Wälzen der Kugeln. Das Wälzen der Kugeln ist wichtig, damit sie nachher rundherum so wunderschön bedeckt sind wie auf den Fotos und zudem ihr leicht „rissiges“ Aussehen bekommen, das bei solchen Mandelplätzchen gewünscht ist.

Südzucker Feiner Rüben Zucker ist mit seiner feinen Kristallgröße ohnehin der Alleskönner in der Küche, der universelle Verwendungsmöglichkeiten bietet. Sowohl zum Süßen von Desserts und anderen Speisen als auch zum Backen, er eignet sich einfach überall. Der Südzucker Puder Zucker hingegen weist die feinsten Kristalle auf, die so klein sind, dass sie mit dem bloßen Auge nicht mehr wahrgenommen werden können. Der Puder Zucker erhält diese besondere, pudrig feine Konsistenz dadurch, dass regionaler Rübenzucker aus Süddeutschland vermahlen wird. Beide Zuckersorten sollten sich spätestens jetzt zur Vorweihnachtszeit in jedem Vorrat wiederfinden.

Dann knetet man aus allen Teigzutaten eine gleichmäßige Masse. Von dieser Masse werden im Anschluss teelöffelgroße Portionen abgestochen, die man zu Kugeln rollt und rundherum im Puderzucker wälzt. Anschließend legt man sie auf ein Backblech und drückt Mulden hinein. Die Orangenjuwelen aka Orangen Mandelplätzchen nun für ca. 4.72 Sterne aus 7 abgegebenen Bewertungen.

Zubereitungsschritte

  1. Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.
  2. Aus allen Teigzutaten eine gleichmäßige Masse verkneten. Dann teelöffelgroße Portionen abstechen, zu Kugeln rollen und rundherum im Puderzucker wälzen. Anschließend auf ein Backblech legen und Mulden hineindrücken.
  3. Für ca. 10 - 12 Minuten backen. Nach dem Backen auskühlen lassen und dann mit der Orangenmarmelade füllen.
  4. Falls gewünscht, Orangenmarmelade als Belag verwenden und die Kekse zusammenfügen bzw. verzieren.

Schwierigkeitsgrad einfach. Zubereitungszeit insgesamt ca. 60 Minuten. Die Marmeladenplätzchen können je nach Sorte variiert werden. Im weiteren Text finden sich weitere Varianten und Detailtipps zur Aufbewahrung, Dekoration und Haltbarkeit.

Weitere Varianten der Orangenplätzchen

Eine weitere beliebte Variante sind Orangenplätzchen mit Marmelade, die aus einem einfachen Knetteig hergestellt werden und durch Ausstechen mit unterschiedlichen Formen beeindrucken. Die einfache Version nutzt einen Ausstecher-Set, bei dem ein Loch im Keks bereits vorgesehen ist. Alternativ kann man auch normale Ausstecher verwenden und bei der Hälfte der Plätzchen das Loch nachträglich hinzufügen. Die Plätzchen werden nach dem Backen mit Marmelade gefüllt und zusammengesetzt. Trocknen lassen.

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Eine weitere Rezeptvariante beinhaltet einen Mürbeteig, der durch eine Füllung aus Orangenmarmelade und ggf. Marmeladenreste ergänzt wird. Die Orangenaromen passen sehr gut zu Weihnachten und verleihen dem Gebäck eine festliche Note. Die Zubereitung erfolgt mit Butter, Zucker, Eiern, Mehl und Orangenabrieb, wobei der Teig kühl ruht, bevor er ausgerollt und ausgestochen wird. Danach die Hälften mit Marmelade bestreichen und zusammenkleben. Zur Verzierung kann Puderzucker oder geschmolzene Schokolade verwendet werden.

Hinweise zu Aufbewahrung und Haltbarkeit

Plätzchen, die mit Marmelade gefüllt sind, haben eine Haltbarkeit von mindestens 3 Wochen. Allerdings sollte der Mürbeteig nach ca. einer gewissen Zeit ebenfalls an Qualität verlieren, daher empfiehlt sich eine zeitnahe Verarbeitung. Für die Aufbewahrung eignen sich besonders Metalldosen oder Dosen aus Keramik. Dabei gilt zu beachten, dass knusprige und saftige Kekse getrennt gelagert werden sollten, um die Textur zu bewahren. Natürlich kannst du Plätzchen auch auf Vorrat backen. Lasse sie dafür nach dem Backen vollständig auskühlen. Dann kannst du sie, in Plastikdosen verpackt, einfrieren.

Zutaten- und Zubereitungsübersicht einer klassischen Orangenplätzchen-Variante

Teig Menge
Butter 250 g
Puderzucker 200 g
Mehl 300 g
Eier 1 Stück
Orangenschale (Abrieb) 1 Orange
Orangenmarmelade nach Bedarf

Wenn Marmeladenplätzchen nicht ein absoluter Klassiker und Liebling in der Weihnachtsbäckerei sind, dann weiß ich es auch nicht. Ich liebe Marmeladenplätzchen. Sie sind oft meine erste Wahl, wenn der Plätzchenteller mit verschiedenen Sorten gefüllt ist. Und diese hier mag ich ganz besonders. Plätzchen mit süßer Orangenmarmelade. So langsam fange ich an, die Plätzchendosen zu befüllen. Vielleicht seid ihr ja auch schon dabei oder sucht noch ein wenig Inspiration. Probiert doch dieses leckere Rezept einmal aus. Es wird ein einfacher Knetteig hergestellt, den ihr ausrollt und Plätzchen ausstecht. Die passenden Ausstecher gibt es überall zu kaufen. Die einfachste Version ist, ein Ausstecher-Set bei dem ein Ausstecher das zusätzliche Loch im Keks bereits vorgibt. Ihr könnt aber auch einfach einen vorhanden Ausstecher nutzen und dann bei der Hälfte der Plätzchen mit einem Mini-Ausstecher das Loch machen. Meine Version habe ich tatsächlich in der letztgenannten Variante gemacht.

Wenn die Plätzchen fertig gebacken sind, werden die Hälften mit Marmelade zusammengeklebt und die Aussparungen mit einem weiteren Klecks Marmelade befüllt. Trocknen lassen. Rezept für ca. 60 Kekse. Die Orange heiß abwaschen und Zesten reißen (die restliche Orange wird nicht benötigt. Der Saft kann z.B. einfach zum Trinken ausgepresst werden). Alle Zutaten (außer der Marmelade) miteinander zu einem Teig verkneten. Aus dem Teig ein oder zwei Scheiben formen und in Frischhaltefolie schlagen. Ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Plätzchen ausstechen. Dabei die Hälfte der Plätzchen mit einer Aussparung in der Mitte ausstechen. Teigreste immer wieder verkneten und neu ausrollen. Die Plätzchen ca. 8 Minuten backen. Danach abkühlen lassen. Die Marmelade in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Dabei wird sie etwas flüssiger. Mit einem Küchenpinsel die unteren Hälften der Plätzchen mit Marmelade bestreichen und die oberen darauf festkleben. Weitere Marmelade in die Aussparung füllen z.B. mit einem kleinen Löffel. Sollte die Marmelade zwischendurch zu zähflüssig werden, einfach nochmal kurz erhitzen. Plätzchen trocknen lassen und dann trocken und luftdicht lagern.

Infografik: Struktur eines Orangenplätzchens - Teigbasis, Marmelade-Füllung, Backprozess
Kurzes Tutorial-Video: Zubereitung der Orangenplätzchen mit Marmelade

Variationen und Dekoration

Je nach Geschmack können verschiedene Orangenmarmeladen getestet werden. Je süßer die Marmelade, desto harmonischer das Gesamtbild. Eine alternative Variante: Schokolade als Deck- oder Verzierungsschicht, z. B. Zartbitterschokolade als Überzug oder als Ganache mit Orangenzeste. Die Ganache ergibt eine elegante, glänzende Oberfläche und ergänzt die Fruchtigkeit der Orangen perfekt. Wenn die Ganache weicher ist, kann man sie auch über Nacht kühlen lassen, damit sie fest wird.

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Für eine dekorative Variante eignen sich auch Herzen oder Rautenformen, die mit Marmelade gefüllt werden. Die Textur bleibt zart, während der Fruchtgeschmack im Vordergrund steht. Hinweis: Die Haltbarkeit der Marmeladenplätzchen bleibt bei luftdichter Lagerung erhalten, besonders wenn man sie getrennt von feuchteren Füllungen lagert.

Nährwerte und Mengenhinweise

Beispielhafte Nährwerte pro Stück basieren auf Standardzutaten und Verfahren. Die Angabe dient der Orientierung und kann je nach konkreter Zubereitung schwanken.

Hinweise zur Ausrüstung und praktischen Tipps

  • Butter sollte idealerweise kühl, aber nicht hart sein - so lässt sich der Teig gut verarbeiten.
  • Backofen-Temperaturen variieren je nach Herdtyp; Umluft, Ober-Unterhitze oder Gasbackofen beachten.
  • Teigkühlung ist hilfreich, um Formstabilität zu erreichen und das Ausrollen zu erleichtern.
  • Für Frische und Aroma: Orangenschale frisch reiben, Saft nach Bedarf verwenden und Marmelade in den Kanten gut verteilen.

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