Umfassende gesundheitliche Vorteile und perfekte Kombination von Nüssen und Schokolade
Nüsse und Schokolade zählen zu den beliebtesten Genussmitteln - und ihre Kombination ist nicht nur köstlich, sondern auch aus gesundheitlicher Sicht besonders wertvoll. Täglich ein Stückchen Nusskuchen oder eine halbe Tafel Nussschokolade sollte es schon sein. Alternativ könnten Sie aber auch eine Packung Nussplätzchen verspeisen. Wäre es nicht schön, wenn das eine Verordnung des Hausarztes wäre? Ganz so einfach ist es nicht. Zwar sollten Sie tatsächlich täglich Nüsse essen, aber es muss dann schon ein ganz besonderer Nusskuchen und eine ganz bestimmte Nussschokolade sein.
Nüsse: Nährstoffdichte Wunder und Gesundheitseffekte
Botanisch gesehen sind Nüsse Früchte und gehören zum Schalenobst. Ihre Inhaltsstoffe unterscheiden sich allerdings wesentlich von denen anderer Obstfamilien. Nüsse sind daher eine hochkonzentrierte Nahrung mit extrem hoher Nährstoffdichte. Das bedeutet, man muss davon nicht sehr viel essen, um satt zu werden. Gleichzeitig tragen bereits kleine Nussmengen enorm zur Deckung des täglichen Nährstoff- und Vitalstoffbedarfs bei.
Nüsse enthalten viel Fett. Daher galten sie in der Vergangenheit als Kalorienbomben, die man tunlichst mied, wollte man eine einigermaßen ansehnliche Figur behalten. Interessanterweise entdeckte man wiederum, dass die Nussliebhaber - trotz des hohen Fettgehalts der Nuss - nicht zu Übergewicht neigten. Die kleinen Hanfsamen, die in Wirklichkeit Hanfnüsschen sind und damit zur Familie der Nüsse gehören, liefern nur 35 Prozent Fett. Das Fett der Hanfsamen (Hanföl) ist übrigens nicht zuletzt aufgrund seines optimalen Fettsäuremusters eines der besten und gesündesten Speiseöle der Welt. Die Mandel liegt fettmäßig im breiten Mittelfeld und besteht zu 50 Prozent aus Mandelöl. Allerdings ist die Mandel aus botanischer Sicht keine Nuss, sondern gehört zum Steinobst.
Ideales Fettsäureverhältnis: Omega-3 und Omega-6 in Nüssen
So ist die Fettsäuren-Zusammensetzung in vielen Nüssen ganz hervorragend. Normalerweise überwiegen in unserer modernen Ernährung die Omega-6-Fettsäuren. Sie finden sich besonders in tierischen Fetten, im Getreide sowie im Maiskeimöl und Sonnenblumenöl. Ideal wäre es, wenn wir beide Fettsäurearten im Verhältnis von etwa 3 zu 1 (Omega-6 zu Omega-3) zu uns nehmen würden. Auch 5 oder 6 zu 1 wäre noch in Ordnung. Das ideale Verhältnis von 3 zu 1 liefert die Hanfsaat. Omega-3-Fettsäuren wirken sich auf ganz unterschiedliche Weisen positiv auf unsere Gesundheit aus. So wirken sie beispielsweise entzündungshemmend, cholesterinsenkend, blutverdünnend, blutfettsenkend, stimmungsaufhellend und vieles weitere mehr. Fast alle dieser Eigenschaften zeigen, wie gut diese Fettsäuren und damit auch die Nüsse dem Herz, dem Blut und den Blutgefäßen tun.
Nüsse und Gewichtsregulation
Besonders überraschend war: Die Studienteilnehmer aßen jeden Tag so viele Nüsse, dass sie damit bis zu 24 Prozent ihrer Gesamtkalorien zu sich nahmen. Und da auch Übergewicht bekanntlich zu den Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Beschwerden zählt, spricht natürlich auch diese gewichtsregulierende Wirkung der Nüsse für deren Einsatz in einer herzgesunden, körperbewussten Ernährung.
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Vitamin- und Mineralstoffreichtum
- Die Walnuss enthält 6 mg Vitamin E, bei Mandeln liegt der Wert bei 25 mg und Haselnüsse bringen es auf knapp 27 mg.
- Da der Tagesbedarf des Menschen an Vitamin E bei etwa 10 mg liegt, kann Sie schon eine Handvoll Mandeln oder Haselnüsse mit genug Vitamin E für den ganzen Tag versorgen.
- Ein regelmäßiger Nussverzehr eignet sich auch dafür, Ihren Magnesiumspiegel auf Vordermann zu bringen. Magnesium trägt zur Kontrolle des Blutdrucks bei und sorgt für ein entspanntes Nervensystem.
- Auch Folsäure findet sich in Nüssen. Folsäure gehört zum Vitamin-B-Komplex und wird besonders schwangeren Frauen ans Herz gelegt, weil sich bei Folsäuremangel das zentrale Nervensystem des Fötus nicht gesund entwickeln kann. Gerade die Walnuss ist besonders reich an Folsäure.
Nüsse als Proteinquelle
Nüsse sind natürlich auch wertvolle Proteinlieferanten. Die Mandel ist hier der Spitzenreiter mit fast 25 Prozent Protein. Die Walnuss enthält 14 Prozent und die Haselnuss 12 Prozent Eiweiß. In Bezug auf die Herzgesundheit ist besonders der hohe Arginingehalt interessant. Arginin ist eine Aminosäure, die zur Produktion von Stickstoffmonoxid benötigt wird. Doch ist in diesem Zusammenhang nicht nur die Argininmenge ausschlaggebend, sondern insbesondere das passende Arginin-Lysin-Verhältnis. Lysin ist ebenfalls eine Aminosäure. In Nüssen nun herrscht ein äußerst vorteilhaftes Arginin-Lysin-Verhältnis. Das heißt, sie enthalten deutlich mehr, nämlich vier- bis fünfmal mehr Arginin als Lysin. Aber auch im Hanfprotein finden sich hohe Argininwerte und dreimal mehr Arginin als Lysin.
| Nussart | Protein (%) | Arginin-Lysin-Verhältnis |
|---|---|---|
| Mandel | 25 | 4-5:1 |
| Walnuss | 14 | 4-5:1 |
| Haselnuss | 12 | 4-5:1 |
| Hanfnuss | - | 3:1 |
Gesundheitliche Wirkungen: Herz, Zucker, Gehirn und mehr
Schon jetzt wissen Sie also, dass Nüsse auf sage und schreibe mindestens sieben verschiedenen Ebenen Ihre Herzgesundheit verbessern können: Sie senken den Cholesterinspiegel, verbessern Ihren Antioxidantienstatus, reduzieren Entzündungsmarker, helfen beim Erreichen des Idealgewichts, verhindern hohe Homocysteinwerte, versorgen mit dem Herzmineral Magnesium und enthalten reichlich entspannendes Arginin. Die knusprigen Snacks haben jedoch noch viel mehr auf dem Kasten als den Schutz Ihres Herzens.
Nüsse schmecken nicht sonderlich süß und beeinflussen den Blutzuckerspiegel daher nur wenig. Ein weiterer Aspekt, der zur antidiabetischen Wirkung eines häufigen Nussverzehrs führt, ist dessen entzündungshemmende Eigenschaft. Das Diabetesrisiko reduzierte sich in dieser Studie um 27 bis 45 Prozent, wenn fünf Mal oder häufiger pro Woche die eine oder andere Nussart oder Erdnussbutter gegessen wurden. Sehr wahrscheinlich ist außerdem, dass Nüsse einen positiven Einfluss direkt auf jenes Organ haben können, das bei Diabetes so besonders gestresst und geschädigt wird. Auch Gallensteine traten bei den Nuss-Fans seltener auf als bei jenen, die kaum oder nie eine Nuss aßen.
Für die Leistungsfähigkeit des Gehirns sind Nüsse unersetzlich, nicht umsonst heißt die Mischung aus Trockenfrüchten und Nüssen Studentenfutter. Der Nusssnack liefert Cholin und Lecithin - Bausteine von Botenstoffen - die das Gehirn für seine Arbeit benötigt.
Krebsschutz durch Nussverzehr
Wissenschaftler der Harvard Medical School in Boston stellten unlängst fest, dass sich das Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken, umso mehr verringerte, je mehr und je häufiger die Studienteilnehmer Nusssnacks zu sich nahmen. Auch beschränkt sich der Krebsschutz durch Nussverzehr offenbar nicht nur auf Pankreaskrebs. Laut folgender Studie soll auch der Darm von den wertvollen Stoffen profitieren. In zehn europäischen Ländern nahmen im Jahr 2004 fast 500.000 Menschen an einer Studie teil, die sich dem Darmkrebsrisiko widmete. Dabei zeigte sich, dass Frauen ein umso niedrigeres Risiko besaßen, an Dickdarmkrebs zu erkranken, je mehr Nüsse sie zu sich nahmen. Der Verzehr von gesunden Ölen wie z. B. Olivenöl und Nüssen erhöht den Antioxidantien-Spiegel im Blut, senkt die Insulinausschüttung und reduziert gleichzeitig chronische Entzündungen im Körper. Die in der Fachzeitschrift Nutrition Reviews veröffentlichte Übersichtsarbeit bestätigte erneut, dass die Nuss das Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs, Dickdarmkrebs und Gebärmutterkrebs zu erkranken, reduzieren können.
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Die Frage der Anti-Nährstoffe in Nüssen und Verarbeitungstipps
Neben all ihren tollen Eigenschaften wird Nüssen jedoch immer wieder eine ganz bestimmte Sache vorgeworfen: Sie sollen sog. Anti-Nährstoffe (Antinutritiva) mit negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit enthalten, weshalb man sie unbedingt vor dem Verzehr einweichen müsse, damit diese Anti-Nährstoffe eliminiert bzw. Im Grunde fragt man sich an dieser Stelle, ob man sich über diesen Aspekt tatsächlich Gedanken machen sollte. Anti-Nährstoffe, von denen man kaum etwas bemerkt? Anti-Nährstoffe, die es offenbar nicht schaffen, die guten Wirkungen der Nüsse zu hemmen oder gar aufzuheben? Im Gegenteil. Nüsse wirken also eindeutig TROTZ der Anti-Nährstoffe. Anti-Nährstoffe sind sekundäre Pflanzenstoffe, wie z. B. Lektine, die Phytinsäure oder die sog. Protease-Inhibitoren. Allerdings ist davon auszugehen, dass diese negativen Eigenschaften u. U. Auch gibt es zu den Anti-Nährstoffen auch Studien, die zeigen, wie gesund und hilfreich diese sein können. Ob man daher Nüsse tatsächlich einweichen sollte, bevor man sie isst, darf bezweifelt werden - zumal Studien und Untersuchungen zeigen, dass das Einweichen die Anti-Nährstoffe gar nicht wirklich abbauen kann.
Gemahlene Produkte verfügen im Grunde über die gleichen Nährwerte wie frische Nüsse, aber nur, wenn sie unmittelbar nach dem Mahlen verzehrt werden. Kaufen Sie also besser ganze Nüsse und mahlen Sie sie erst bei Bedarf ganz frisch - was z. B. mit einem leistungsfähigen Mixer schnell und ohne Aufwand erledigt ist. Und bevor Sie Nüsse in der Schale kaufen, sollten Sie diese schütteln: Sobald Sie beim Schütteln einer Nuss nämlich ein deutliches Klapper-Geräusch hören, können Sie davon ausgehen, dass sie alt oder nicht mehr gut ist.
Schokolade: Genuss mit gesundheitlichen Vorteilen
Schokolade ist bekanntermaßen eine leckere Nascherei, die von Jung und Alt geliebt wird. Schließlich ist Schokolade das perfekte Geschenk, um einen lieben Menschen zu überraschen, ihm eine Freude zu machen oder ihn aufzumuntern. Viele Menschen assoziieren diese Köstlichkeit mit Leidenschaft und Romantik - und das aus gutem Grund. Kakao, vor allem in seiner rohen Form, ist voller Stoffe, die unser Körper auch produziert, wenn wir verliebt sind. Er enthält unter anderem die Stoffe Koffein, Theobromin und Phenylethylamin.
- Koffein: ist als stimulierendes Mittel bekannt, das die Aufmerksamkeit erhöhen kann. Darüber hinaus kann es auch die Laune verbessern.
- Theobromin: fördert die Entspannung und hilft, den Blutdruck zu senken.
- Phenylethylamin: ist eine natürliche Verbindung, die die Freisetzung von Endorphinen in unserem Gehirn fördert.
Es wird oft genug in Artikeln geschrieben, dass Schokolade gesund sei. Das ist natürlich nicht sehr naheliegend, aber es liegt doch ein Funken Wahrheit darin! Grund dafür ist, dass die reinste Form von Schokolade Antioxidantien enthält. Außerdem enthält Zartbitterschokolade weniger Zucker als z. B. weiße Schokolade und Vollmilchschokolade.
Schokolade und Glücksgefühle
Schokolade kann unsere Laune verbessern, Intimität schaffen und auch die Gesundheit unseres Herzens begünstigen. Darüber hinaus verbinden viele Menschen Schokolade mit glücklichen Anlässen wie Geburtstagen, Feiertagen und Festen. Diese positiven Assoziationen können zu Glücksgefühlen und Freude beitragen.
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Perfekte Kombination: Nuss & Schokolade - Genuss und Gesundheit vereint
Schokolade und Nüsse sind die Lieblingskombination vieler Schokoladenfans. Mandeln, Haselnüsse oder Pistazien sind dabei eine beliebte Wahl. Auch die Zugabe von Früchten oder Superfoods zur Schokolade sorgt für die leckersten Kombinationen. Hochwertige Schokolade mit den knackigen Nüssen, Früchten oder Fudge! Mandeln, Haselnüsse oder Pistazien ergeben mit Schokolade herrliche Geschmackserlebnisse.
Wie kann man nun Nüsse am allerbesten in den täglichen Speiseplan integrieren. Nicht jeder mag sie ständig aus der Tüte knabbern. Nussschokolade ist in gesunder Qualität nur schwer erhältlich.
Spaß macht die Schokoladenherstellung besonders mit speziellen Schokoladenförmchen. 100 g Kakaobutter, 2 EL Kakaopulver, 50 g Mandelmus oder fein gemahlene Cashewkerne, Haselnüsse, Walnüsse oder andere Nüsse und 20 bis 50 g Kokosblütenzucker oder selbst gemachtes Dattelmus oder ein anderes Süßungsmittel nach Wahl ( Yacon, Agavendicksaft, Ahornsirup, Xylit etc.). Geben Sie die Kakaobutter in ein Töpfchen und lassen Sie sie bei niedriger Temperatur schmelzen. Gießen Sie dann die flüssige Kakaobutter in einen Mixer. Diese Schokocreme füllen Sie jetzt in die Förmchen, auf einen Teller oder in ein Gefäß Ihrer Wahl und stellen die Schokolade in den Kühlschrank. Nach spätestens drei Stunden ist die Schoggi fest und kann vernascht werden.
Was die Nussplätzchen betrifft, so haben Sie es sicher bereits geahnt. Auch diese stammen nicht vom Bäcker nebenan und schon gar nicht aus dem Supermarkt, sondern aus Ihrer Küche. Zusätzlich zu Nüssen, Samen, Kernen und Trockenfrüchten bieten wir auch die leckersten Schokoladenprodukte in unserem Webshop an.
Tipps zur Auswahl und zum Verzehr
Um von all den positiven Eigenschaften der Nuss profitieren zu können, sollten Sie jedoch keine gesalzenen oder gesüßten Nusssnacks wählen. Beides - Zucker und Salz - führt ferner dazu, dass Sie viel mehr snacken, als Sie ursprünglich wollten. Ein ordentlicher Teil der Nuss-Vorteile wäre mit diesen beiden Zutaten also wieder zunichte gemacht.
Sorgen Sie also dafür, dass Ihr Vorratsschrank immer ausreichend und vielerlei Nusssorten für Sie bereithält.
Anlässe und emotionale Verbindung
Schokolade ist ein ideales Geschenk, um einen Jahrestag zu feiern, den/die Liebste/n zu überraschen oder die Mutter zu beschenken. Auch die Zugabe von Früchten oder Superfoods zur Schokolade sorgt für die leckersten Kombinationen.
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