Nikolaus ohne Zucker: Alternativen und praktische Tipps
"Zuckerfrei genießen ohne absoluten, strengen Verzicht" - das ist das Motto der beiden Autorinnen Elisa und Loreen von Fräulein Immersatt.
In ihrer monatlichen Kolumne für FIT FOR FUN geben sie diesmal nützliche Tipps und Hilfestellungen, wie sich raffinierter Zucker gesund ersetzen lässt.
Was bedeutet „zuckerfrei“ überhaupt?
Klar, verstanden. Alle Welt spricht von zuckerfrei, aber nur wenige können genau erklären, was damit gemeint ist.
Wir verzichten auf Zucker, aber wie süßt man denn dann? Und welche Süßungsalternativen können wir ruhigen Gewissens verwenden?
Um sich erstmal entscheiden zu können, welchen Zuckerersatzstoff man verwenden möchte, muss man diese kennen.
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Zuckeralternativen ohne Kalorien: Vor- und Nachteile
Die chemischen Zuckerersatzstoffe sind unter anderem Stevia, Erythrit, Xylit (alias Birkenzucker), Sucralose und Aspartam.
Sie haben meist keine Kalorien und werden daher in Diätprodukten gerne verwendet.
Sie sind alle sehr umstritten und einige könnten sogar Entstehung von Krebs begünstigen.
Du findest sie oft in Cola, Fitnessriegeln oder niedrigkalorischen Produkten, die auch für Diabetiker geeignet sind.
Sie erfüllen ihren Zweck, nämlich den nicht rasanten Anstieg des Blutzuckerspiegels.
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Allerdings ist die Herstellung chemisch und damit führen wir unserem Körper einen nicht natürlichen Stoff zu.
Erythrit wird beispielsweise sehr häufig aus Genmais hergestellt und kann für Hunde toxisch wirken.
Natürliche Alternativen: Favoriten und Anwendungen
Wir sind der Meinung, dass unser Körper es uns danken wird, wenn wir ihm nur oder möglichst viele natürliche Lebensmittel zuführen.
1. Honig
Honig ist das älteste Süßungsmittel, welches wir kennen.
Die Honigbiene stellt aus dem gewonnenen Nektar einer Blüte die goldene Süße her.
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Er wird von allen geliebt. Aber Achtung: Kinder unter 1 Jahr dürfen ihn noch nicht essen.
Er besteht zu 80 Prozent aus Zucker und enthält viele Vitamine und Mineralstoffe.
Sogar eine entzündungshemmende Wirkung wird ihm nachgesagt.
Gerade sehr interessant und als gesund angepriesen - der neuseeländische Manuka-Honig.
Allerdings ist heiße Milch mit Honig wenig sinnvoll, denn schon bei 40 Grad gehen all die positiven Eigenschaften verloren.
2. Agavendicksaft
Agavendicksaft ist nichts anderes als der süße Saft der Agave.
Er ist der pflanzliche Honigersatz und wird in der veganen Küche daher gerne verwendet.
Der süße Saft hat zusätzliche wunderwirkende Begleitstoffe in sich wie Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe und Spurenelemente.
Seine Süßkraft ist deutlich höher als beim weißen Zucker und gleichzeitig hat er weniger Kalorien.
Geschmacklich ist er schon anders, daher auch nicht jedermanns Favorit.
3. Ahornsirup
Ahornsirup ist ebenfalls ein reines Naturprodukt (aber nur bei der Biovariante) und wird aus den Ahornbäumen gewonnen.
Dabei unterscheidet man in der Qualität nach der Farbe: je heller, desto wertvoller und damit auch gesünder.
Der Sirup ist ebenso süßer als Haushaltszucker und enthält weniger Kalorien.
Ein weiterer Pluspunkt: er lässt den Blutzuckerspiegel nicht so rasant ansteigen.
4. Kokosblütenzucker
Kokosblütenzucker, unser Favorit unter den natürlichen Austauschstoffen, ist eine wahre Wunderwaffe.
Neben den tollen Mikronährstoffen enthält er auch Kalium, Eisen, Zink und den Ballaststoff Inulin, der die Darmflora unterstützt.
Er schmeckt leicht karamellig und zaubert in jedes Gericht damit einen wundervollen Eigengeschmack.
Wir verwenden ihn liebend gerne, denn er kann bei fast jedem Rezept den gemeinen Industriezucker tadellos ersetzen.
Du kannst ihn daher 1:1 in deinen Rezepten austauschen.
Aber lass dir gesagt sein: weniger Kalorien isst du dadurch nicht.
Natürlich süßen mit Früchten
Neben den Zuckeraustauschstoffen, ob nun chemisch oder natürlich, kannst du auch auf Früchte bzw. Trockenfrüchte zurückgreifen.
Wir verwenden sehr gerne Datteln und Rosinen in unseren Rezepten.
Auch Obstmark wie Apfelmark sind wunderbare Alternativen, um Süße in ein Gericht zu bringen.
Beim Obstmark achte bitte auf die Begrifflichkeit, denn ein Apfelmus darf Zucker enthalten, während ein Apfelmark nur aus Wasser und Äpfeln besteht.
Nikolaus ohne Zucker: Ideen für den Nikolausstiefel
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Die Trends ändern sich von Jahr zu Jahr.
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RAW-Riegel und Flapjacks - natürlich süß dank Datteln.
In Nikolaus-Päckchen finden sich heute immer häufiger auch kleine, nicht essbare Geschenke.
Fertige oder selbstgemachte Nikolausgeschenke
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