Herstellung Nikolaus Lebkuchen Papier
Als ich klein war, war das wohl aufregendste Erlebnis in der Weihnachtszeit der Nikolaustag. Das mit Abstand größte Abenteuer war aber stets die Landung des Nikolaus mit einem Hubschrauber in unserer Nachbarstadt. Und dieser Nikolaus las nix vor, sondern schenkte jedem Kind mit wohlwollenden Blick ein Lebkuchenherz und darauf klebte eine bunte Oblate aus Papier. Das war das schönste überhaupt!
Was ist das Nikolaus Lebkuchen Papier (Oblaten / Esspapier)?
Oblaten oder auch bekannt als Esspapier, sind dünne Teigplatten, die aus ungesäuertem Mehlteig ohne Zusatz von Triebmitteln hergestellt werden. In der Weihnachtsbäckerei dienen sie als Unterlage für Makronen oder Lebkuchen und werden dann als Backoblaten bezeichnet. Eigens hergestellte Oblaten werden in der Liturgie der westlichen christlichen Kirchen als Hostien verwendet, woher sie auch ihren Namen haben (lat. Oblatus: „geopfert“, „dargebracht“).
Die Bilder sind Musterbeispiele und zufällig geschnittene Quadrate und müssen nicht mit dem gelieferten Papier übereinstimmen. Durch unterschiedliche Bildschirmeinstellungen kann es zu Farbabweichungen zwischen Bild und Original kommen.
Verwendung auf Nikolaus-Lebkuchen
Mit "Biscômes", "Pains d'épices" auf Französisch oder (Honig-)Lebkuchen auf Deutsch werden alle trockenen, mit Honig gebackenen Lebkuchen bezeichnet, deren Formen und Verwendungen vielfältig sind. In der Adventszeit oder am 6. Dezember, dem Sankt-Nikolaus-Tag, werden längliche oder Figuren-Lebkuchen in vereinfachter menschlicher Gestalt gefertigt, auf die ein Papierbild mit einem Nikolaus oder Weihnachtsmann aufgeklebt wird.
Die Bilder sind seit mindestens Mitte des 20. Jahrhunderts bekannt. Die abgebildeten Figuren oder Tiermotive präsentieren sich seit den 1970er Jahren in einem zeitgemässeren Stil. Ende der 1990er Jahre setzte jedoch eine Umkehr zur alten Bilderwelt ein, die dem Gebäck wieder seinen ursprünglichen Charakter verleiht.
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Herstellung der Oblaten und bedruckten Papiere
Ich stelle alle Motive sorgfältig und mit Liebe zusammen, bedrucke die Papiere und schneide diese auch auf Maß. Hinweis zu den quadratischen Beispielblättern: Die Bilder sind Musterbeispiele und zufällig geschnittene Quadrate und müssen nicht mit dem geliefertem Papier übereinstimmen. Hinweis zu den Bildern: Durch unterschiedliche Bildschirmeinstellungen kann es zu Farbabweichungen zwischen Bild und Original kommen.
Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz gut vermengen, die Margarine mit einem Mixer einrühren und Wasser hinzufügen. Zu einem glattem Teig verrühren. Diesen sehr dünn ausrollen. Ca.
Druck und Zuschnitt
Ich stelle alle Motive sorgfältig und mit Liebe zusammen, bedrucke die Papiere und schneide diese auch auf Maß. Hinweis zu den Bildern: Durch unterschiedliche Bildschirmeinstellungen kann es zu Farbabweichungen zwischen Bild und Original kommen. Die Bilder sind Musterbeispiele und zufällig geschnittene Quadrate und müssen nicht mit dem geliefertem Papier übereinstimmen.
Lebkuchen-Rezept für bedruckte Papierdekorationen
Lebkuchen zu backen ist auch gar nicht so schwer wie man glaubt. Meine Lebkuchen sind nach dem Backen weich und bleiben es auch. Sie eignen sich auch prima für andere Figuren und Lebkuchenhäuser. Probiert sie aus, es lohnt sich.
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Mehl | 250 g |
| Puderzucker | 60 g |
| Butter | 70 g weich |
| Honig | 3 EL |
| Kakaopulver | 1 EL |
| Ei | 1 groß |
| Backpulver | 2 TL |
| Salz, Lebkuchengewürz | Prise / 1/2 TL |
Zubereitung: Alles zu einem glatten Teig verkneten und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig noch einmal durchkneten. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Lebkuchenteig ca. 5 mm dick ausrollen und Herzen oder beliebige Figuren ausstechen.
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Lebkuchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit wenig Wasser leicht bestreichen. Bei 175 °C ca. 5-7 Minuten backen. Sofort nach dem Backen die Glanzbildchen auflegen und die Lebkuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Optional mit Zuckerschrift verzieren.
Alternatives, kindgerechtes Rezept mit Trockenfrüchten
Das Rezept ist toll auch für Kleinkinder, weil ohne Zucker, nur mit Honig und Trockenfrüchten. Falls ihr für Eure ganz Kleinen zum Naschen backt, dann lasst den Zuckerguss einfach weg. Falls ihr verzieren möchtet, hier die Zutaten für den Zuckerguss: Ein Eiklar, 150 g - 250 g Puderzucker, ein paar Spritzer Zitronensaft, Lebensmittelfarben.
- Zuerst mischt Ihr Mehl, Nüsse, Natron und Gewürze.
- Jetzt die Soft-Datteln, die Eier und den Honig in einer leistungsstarken Küchenmaschine fein hacken, bessergesagt pürieren.
- Das "Pürree" gut mit den trockenen Zutaten verkneten.
- Idee für die Zwischenzeit: sofern ihr keine fertigen Nikolaus-Ausstecher zu Hause habt, könnt ihr mit Euren Kindern eigene Nikoläuse auf Papier gestalten, ausschneiden und dann als Vorlage verwenden.
- Am nächsten Tag... Den gut ausgeruhten ;-) Teig 7-10mm dick auf einer bemehlten Fläche ausrollen.
- Den Backofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Lebkuchen mit verquirltem Ei bestreichen und ca. 10 Minuten auf mittlerer Schiene lang backen.
- In der Zwischenzeit den Zuckerguss anrühren: hierzu das Eiklar mit dem Puderzucker einige Minuten steif schlagen, etwas Zitrone zugeben. Die glatte Masse mit Lebensmittelfarbe einfärben.
Tradition und Geschichte der Biscômes / Honiglebkuchen
Der Lebkuchen gehört zu den ältesten bekannten Backwaren in Nordeuropa, insbesondere im deutschsprachigen Raum, wo er sich nach wie vor grösster Beliebtheit erfreut. Aufzeichnungen im Inventaire du patrimoine culinaire de la France belegen, dass die Geschichte des Lebkuchens im Elsass zumindest bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht und schon damals in Verbindung mit dem Weihnachtsfest und dem Sankt-Nikolaus-Tag stand. Dabei wurden die Lebkuchen insbesondere an Kinder verschenkt.
Die Biscômes, Pains d'épices oder (Honig-)Lebkuchen werden insbesondere von Anfang November bis Ende Dezember gegessen. Absolute Höhepunkte sind der Sankt-Nikolaus-Tag und Weihnachten. Am Sant-Nikolaus-Tag werden an die Kinder kleine, mit Mandarinen, Schokolade, Erdnüssen und Lebkuchen gefüllte Säcke verteilt. Dank ihrer langen Haltbarkeit lassen sich die Lebkuchen während der gesamten Winterzeit konsumieren.
Regionale Traditionen
In zahlreichen Schweizer Regionen taucht der Lebkuchen nur in dieser besonderen Form und selten ausserhalb der Jahresendzeit auf. In den Kantonen Bern und Freiburg sowie deren Nachbarregionen hingegen hat die Tradition einen sehr bunten Reigen von "biscômes" oder Honiglebkuchen zu bieten. In der handwerklichen Produktion wird der Teig einige Wochen bis idealerweise drei Monate oder sogar darüberhinaus im Voraus zubereitet. Während der Ruhezeit laufen im Teig langsame und entscheidende Veränderungsprozesse ab.
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Die Aromen entfalten sich, und es kommt zur Säurebildung. Durch diese Lagerung erhält man einen Teig, der beim Backen gut aufgeht und dennoch kompakt bleibt, mit dem Vorteil einer mehrwöchigen Haltbarkeit des Gebäcks. Das Fertigungsverfahren erfordert eine genaue Kenntnis der verwendeten Grundzutaten (insbesondere Mehl) : bei unzureichender Beherrschung des Fertigungsprozesses kann der ganze Teig verloren gehen.
Herstellerhinweise, Vertrieb und Datenschutz
Hersteller: Doreen Geister Seffnerstr. Alle angegebenen Preise sind Gesamtpreise (ggf. zzgl. Versandkosten). Datenschutz-Einstellungen: Einstellungen, die Sie hier vornehmen, werden auf Ihrem Endgerät im „Local Storage“ gespeichert und sind beim nächsten Besuch unseres Onlineshops wieder aktiv. Sie möchten diesen Inhalt sehen? Aktivieren Sie den gewünschten Inhalt einmalig oder legen Sie eine dauerhafte Freigabe fest. Bei Zustimmung werden Daten beim genannten Drittanbieter abgerufen. Dabei werden unter Umständen Drittanbieter-Cookies auf Ihrem Endgerät gespeichert. Sie können diese Einstellungen jederzeit ändern (Fingerabdruck-Icon links unten).
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Technische Hinweise zur Lebkuchen- und Papierproduktion
Für den Teig werden Mehl, Honig, Zucker, Gewürze (Zimt, Nelken, Muskat, Kardamon, etc.), Karbonat (Backpulver) und Pottasche vermischt. In anderen Rezepten werden ebenfalls Mandeln und/oder Haselnüsse verwendet. Zuweilen (insbesondere im Kanton Freiburg) wird der Grundteig mit Eiern, Rahm oder Milch verfeinert.
Nach der Lagerung wird der Teig erneut durchgeknetet und auf eine Dicke von ca. 1 cm ausgerollt. Die gewünschten Formen werden ausgestochen: Rechteck, Herz, Sankt Nikolaus, Tiere usw. Nach dem Backen wird der Lebkuchen mit Gummi arabicum oder mit Stärke (fécule rôtie) bestrichen. Dann wird er mit einer Zuckergussmasse (Puderzucker-Eiweiss Mischung) dekoriert. Unter Verwendung einer Spritztüte mit kleiner Öffnung (2-3mm) lassen sich sehr filigrane Reliefverzierungen aufbringen; einige Konditoren-Confiseure verfügen dank ihrer Geschicklichkeit über ein Können, für das sie in ihrer Zunft sehr bewundert werden.
Geschmack, Formen und Variationen
Das Rechteck präsentiert sich als die klassischste aller Formen; weitere häufig auftretende Formen sind das Herz, der Berner Wappenbär und andere Tierfiguren. Die aus Zuckerguss (Puderzucker und Eiweiss, Aushärtung durch Trocknen) hergestellten Oberflächendekore bestehen überwiegend aus Linien und geometrischen Motiven entlang den Randbereichen, Berner Bär im Mittelfeld, persönlichen Empfänger- oder Anlassbezogenen Wörtern und Sätzen (Hochzeit, Geburtstag, Fest, Vernissage...).
Die Lebkuchen lassen sich auch mit Mandelmasse füllen. Das ebenfalls breite Grössenspektrum kann für ganz besondere Anlässe manchmal bis zu mehreren zehn Zentimetern reichen.
Praktische Tipps
- Die Lebkuchen bleiben auch beim Aufbewahren in einer Gebäckdose weich, sofern noch welche zum Aufbewahren übrig sind.
- Noch ganz wichtig - zum Thema Zimt: Entscheidend ist, welche Sorte von Zimt verwendet wird. Ceylon-Zimt enthält nur geringe Mengen Cumarin und gilt als unbedenklich.
- Bei industrieller Fertigung werden dem Teig bevorzugt Feuchthaltemittel (Invertzucker) zugesetzt, dank derer sich Risiken und Lagerzeit zugleich reduzieren lassen, allerdings unter Inkaufnahme einer verminderten Geschmacksqualität.
Als ich klein war, war das wohl aufregendste Erlebnis in der Weihnachtszeit der Nikolaustag. Heute besuchte ich die "EinzigArtig", eine wunderschöne Kreativmesse in Husum. Und was kam wohl bei dieser Geschichte raus? Statt - wie eigentlich geplant - gemütlich vor meinem Adventskranz zu sitzen, die erste Kerze anzuzünden, Plätzchen zu genießen und ein Adventslied zu trällern, stehe ich glücklich in meiner Küche, backe Lebkuchenherzen wie vom Nikolaus und trällere dabei eben meine Adventslieder. Und damit Ihr an meiner Freude teilhaben könnt, schreibe ich als ein wenig verfrühtes Nikolausgeschenk für Euch natürlich gleich das Rezept.
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