Moll Marzipan GmbH: Firmengeschichte, Standortentwicklung und Produktwelt
Die Geschichte von Moll Marzipan begann 1860, als sich der Konditormeister Rudolf Moll selbstständig machte. Unser Namensgeber Rudolf Moll legte am 13. Januar 1860 nach fünfjähriger Lehre als Konditor und dreijähriger Tätigkeit als Geselle in seiner Geburtsstadt Lübeck, seine Meisterprüfung als Konditor ab. Er machte sich im gleichen Jahr selbständig. Seine Begeisterung für Marzipan entfachte das süße Feuer, das bis heute brennt. Bereits ein Jahr später belieferte Moll Marzipan König Wilhelm I. von Preußen und modellierte die königlich-preußische Familie in Marzipan.
Der prominente Lübecker Konditormeister Heinrich Meyer, bekannt für plastische Miniaturen aus Marzipan, bestätigte erst am 21. März 1865 Rudolf Molls Lehre von 1847-1852 und die Gesellenzeit bei ihm (1853-1856) in Lübeck. Die königliche Familie zeigte sich höchst entzückt über diese Konditoren-Kunstfertigkeit und verlieh ihm eine Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft. Später kam er nach Berlin und gründete dort 1875 die Firma Weiß & Moll die sich bereits auf Marzipan spezialisiert hatte.
Von den Anfängen zur industriellen Fertigung
Hugo Moll, Sohn von Rudolf Moll, gründet 1904 die Berliner Marzipanmassen Fabrik BMF. BMF belieferte die Gebiete Brandenburg, Sachsen, Schlesien, Pommern und Ostpreußen. Ein Meilenstein und Startschuss für die industrielle Fertigung von Marzipanrohmasse war der von ihm erfundene „Abröst-Kessel“. Rudolf Moll, der Erfinder der Dampfmarzipanmasse, verstarb. 1936 übernimmt mit Georg Moll die dritte Generation die Firma, die nach Kriegsunterbrechung 1945 als Marzipanmassen Fabrik Georg Moll wieder aufgebaut wird.
Nach vielen Jahren an der Marzipanspitze ging Georg Moll 1965 in den wohlverdienten Ruhestand. Der Handelsvertreter Günther Hoffmann übernahm das Ruder und brachte frischen Wind in die Marzipanproduktion. 1998 fusionierte Moll Marzipan mit Rösch & Eggers aus Hamburg - sie wurden zur Rösch & Moll Gruppe. 1998 fusioniert Moll mit der Hamburger Firma Rösch & Eggers (gegründet 1890). Von da an hieß die Firma Rösch & Moll.
Neustrukturierungen seit 2001 und Management-Buy-out
Im Jahr 2001 haben die Schwartau Werke die Merheit an Rösch & Moll übernommen. Heute fiermiert die Firma unter dem Namen MOLL Marzipan GmbH als Teil von Schwartau Food Ingredients. Die Moll Marzipan GmbH wird als Tochter der Schwartau Food Ingredients GmbH gegründet. Im Jahr 2008 erfolgte die Übernahme des gesamten Geschäftsbetriebes im Rahmen eines Management-buy-out durch die Geschäftsführer Dr. Armin Seitz und Ken Turnbull in Kooperation mit einer englischen Familien-Investmentgesellschaft.
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Zum 1. Januar 2008 wird das gesamte Geschäft (Maschinen, Bestände, Beteiligungen, Mitarbeiter) von Moll Marzipan GmbH in Berlin von der neu gegründeten Moll Marzipan GmbH in Frankfurt übernommen. Molls Unternehmens-Geschichte nahm eine glückliche Wendung, als der gesamte Geschäftsbetrieb der Moll Marzipan GmbH von Dr. Armin Seitz und Ken Turnbull (in Kooperation mit einer englischen Familien-Investmentgesellschaft) übernommen wird. Mit ihrer Expertise machen sie Moll Marzipan (bis heute!) fit für das 21.
Standorte, Umzüge und die Rolle des Netzwerks
Rund 48 Jahre ist es her: Der letzte Umzug führte die Moll Marzipan GmbH von Reinickendorf in die Neuköllner Ballinstraße. Die neue Produktionsfläche erschien dem damaligen Management riesengroß, gerade mal ein Drittel wurde für die Marzipan-Fertigung benötigt. Noch gravierender ist aus Sicht des Firmenchefs aber, dass die dringend nötige Modernisierung der Fertigung am aktuellen Standort unmöglich ist. In der Lebensmittelindustrie, mit den strengen Hygiene-Auflagen, sind Baumaßnahmen am Standort bei laufender Produktion quasi unmöglich.
So war der Moll-Geschäftsführung schon länger klar, dass an einem Umzug kein Weg vorbeiführen würde. „Wir könnten hier nur noch wenige Jahre durchhalten“, erklärt Seitz. Denn die Konstruktion der Produktionsstrecke ist veraltet und verursacht unnötige Kosten. Heute ordnen Industriebetriebe Fertigungsstrecken, wie Moll sie benötigt, vertikal an. Das heißt, dass die Marzipanmasse und Zwischenprodukte mithilfe der Schwerkraft - also ohne zusätzliche Kosten zu verursachen - auf die darunter liegende Produktionsebene fallen.
Den Flächen in der Ballinstraße fehlt es dafür allerdings an Höhe. Deswegen müssen stattdessen Energie oder menschliche Arbeitskraft aufgewendet werden, um die Transportleistungen in den Produktionsprozessen zu bewältigen. Also musste Seitz nach einem neuen Grundstück Ausschau halten. Rund drei Jahre suchte er mit dem Ziel, die Heimat des Unternehmens in Neukölln zu belassen oder zumindest nicht allzu weit wegziehen zu müssen.
Doch das erwies sich als eher aussichtslos. „Das Angebot an Gewerbeflächen ist hier praktisch null. Wir waren schon fast so weit, uns damit abzufinden, dass wir in den südlichen Berliner Ring ziehen müssen“, sagt Seitz. „Da sind die Grundstücke zwar günstig, aber wir hätten wahrscheinlich mehr als die Hälfte unserer Mitarbeiter verloren.“ Darüber hinaus haben Randflächen oft noch andere Nachteile, etwa weil sie nicht über die für Industriebetriebe nötige Energieinfrastruktur verfügen und erst aufwendig erschlossen werden müssen.
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Doch letztlich ging es gut für Moll Marzipan aus und Armin Seitz stellte erneut fest: „Netzwerken lohnt sich. Über das Unternehmensnetzwerk Neukölln e.V. haben wir den entscheidenden Tipp für ein neues Grundstück bekommen.“ Denn der Moll-Chef hatte über das Netzwerk intensive Kontakte zur Wirtschaftsförderung des Bezirks Neukölln. So erfuhr er, dass ein Wellpappen-Produzent sein Werk in der Neuköllnischen Allee aufgeben wollte.
Neuer Standort in der Neuköllnischen Allee
Dort hat Moll nun eine Fabrik gekauft, die dreimal so viel Fläche hat, wie das aktuelle Werk. So kann die Produktion modernisiert und das outgesourcte Lager zurück zum Stammsitz geholt werden. Der Platzgewinn für den Marzipanhersteller, der nur an B2B-Kunden verkauft, ist gewaltig. Anstelle der bisherigen 7.000 Quadratmeter Grundfläche und 4.000 Quadratmeter Hallen- und Bürofläche hat Moll Marzipan in Zukunft 25.000 Quadratmeter Grundfläche und 12.000 Quadratmeter Hallen- und Bürofläche zur Verfügung.
Mit dem Umbau wurde bereits begonnen. Ab Juli 2026 soll die Produktion am neuen Standort wieder hochgefahren werden. Bis 2028 wird Moll Marzipan insgesamt rund 30 Mio. Euro in den Umzug und die Modernisierung des Werks investiert haben. So wird das Unternehmen seine Produktionskapazitäten um 50% steigern können.
Insbesondere die Energiekosten sinken durch die neue Produktionsarchitektur erheblich. Teure Samstag- und Sonntagschichten werden dann entfallen. Moll möchte die Verkaufsmenge kontinuierlich pro Jahr um 5 bis 7 Prozent erhöhen. Nach dem Umzug wird Moll selbst eine für Industriebetriebe attraktive Immobilie zu verkaufen haben.
Produkte, Rohstoffe und Geschäftsfelder
Das Berliner Unternehmen setzt dabei auf zwei Geschäftsfelder. Im Mittelpunkt steht die Fertigung von Halbfabrikaten für die Weiterverarbeitung in der Industrie und für den Großhandel. Der Kernpunkt der unternehmerischen Tätigkeit von Moll Marzipan ist wie ehedem die Herstellung von Halbfabrikaten für Industrie und Großhandel. Zusätzlich werden Marzipan- und Persipan-Kleinpackungen für verschiedene Kunden aus dem Lebensmitteleinzelhandel produziert.
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Die Präparate werden mit zahlreichen verschiedenen Zutaten produziert. Dazu gehören unter anderem Mandeln, Cashewnüsse, Macadamias, Pistazien, Walnüsse, Kürbiskerne und Kokosnüsse. Auch Pasten und Mark sowie Krokant werden mit solchen Beimengungen gemacht. In der neuen Fabrik werden die Mandeln noch effizienter zu Marzipan verarbeitet werden.
Rohstoffherkunft und Branchennetzwerke
El pasado 25 de septiembre tuvimos el placer de recibir, de la mano de nuestro cliente MOLL Marzipan GmbH, la visita de la Asociación Alemana del Dulce (BDSI) en nuestra finca de almendra y en nuestras instalaciones de Villarrubia. On 25 September, we had the pleasure of welcoming the German Confectionery Association (BDSI) to our almond farm and facilities in Villarrubia, accompanied by our client MOLL Marzipan GmbH. 📍Hinter den Kulissen bei MOLL Marzipan! Im Mittelpunkt: Qualität, Handwerk und die gemeinsame Leidenschaft für feinste Zutaten. Danke an das Team vor Ort für den herzlichen Empfang - wir freuen uns auf alles, was noch kommt!
Zwischen all den klassischen Ostereiern darf es dieses Jahr auch gern mal eine Mandel sein. Daher fordert der BDSI einen verbindlichen „Value Chain Cap“ sowohl in der CSRD als auch in der CSDDD. Die Verbindung aus Tradition, Qualität und handwerklichem Können ist seit jeher die Grundlage unserer täglichen Arbeit. Die Konditoren Innung steht seit drei Jahrhunderten für Qualität, Ausbildung und Zusammenhalt im Handwerk.
Tradition, Auszeichnungen und Brancheneinbindung
HomeAktuellesNeuigkeitenNewsMoll Marzipan GmbH feiert 150-jähriges Bestehen 29.07.2010 Mit einer großen Feier, zu der Geschäftspartner, Kommunalpolitiker und die Mitarbeiter eingeladen waren, hat die Moll Marzipan GmbH mit Sitz in Berlin ihr 150-jähriges Firmenbestehen gefeiert. Das Unternehmen wurde 1860 durch den Lübecker Konditor Rudolf Moll gegründet und entwickelte sich bald zum Hoflieferanten des Königs von Preußen für Marzipanspezialitäten. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten übergaben die Geschäftsführer Spenden an wohltätige Einrichtungen. Außerdem war im Frühjahr der 1. Moll Marzipan Cup in Zusammenarbeit mit der Konditoren-Innung Berlin organisiert worden.
Was gestern im Roten Rathaus gefeiert wurde, war weit mehr als ein Jubiläum. Musik, Begegnungen und ein opulentes Buffet 🍰 haben den Abend getragen. Dazu kamen Stimmen aus Politik und Handwerk, die die Bedeutung der Innung unterstrichen mit einem Grußwort von Franziska Giffey und Kai Wegner als Schirmherr. Herzlichen Glückwunsch zu 300 Jahren und zu einer Branche, die zeigt, wie modern Handwerk sein kann.
Als Teil dieser Branche freuen wir uns besonders, dass auch MOLL Marzipan GmbH im Rahmen der Feierlichkeiten genannt wurde. Ein starkes Zeichen für die Bedeutung und Zukunft des Konditorenhandwerks. 300 Jahre Engagement für Ausbildung, Standards und Zusammenhalt zeigen, wie wichtig eine starke Innung für die Weiterentwicklung des Handwerks ist. Die Verbindung aus Tradition, Qualität und handwerklichem Können ist seit jeher die Grundlage unserer täglichen Arbeit.
Unternehmenskultur, Digitalisierung und Energieeffizienz
Wir schauen zurück auf 150 Jahre Geschichte. Mitarbeiter sind das Herzstück des Unternehmens. Mitarbeiter finden ist einfach, doch Mitarbeiter begeistern und halten bedeutet Arbeit. In diesem Jahr drehte sich vieles immer noch um die DigitalisierungDie weitere Digitalisierung des Arbeitsalltags ging vorwärts.
Dr. Armin Seitz erklärte: „Die Digitalisierung unseres Arbeitsalltags muss von Menschen gemacht werden.“ In diesem Jahr haben wir uns der Energie verschrieben. Neben der Photovoltaikanlage auf dem Dach haben wir auch die die Energiezertifizierung umgesetzt. 2. Platz beim bundesweiten Energieeffizienz Award der dena.
Sport verbindet und gibt Kraft. Mit gemeinsamen Lauftreffs und Trainings bereiten sich 14 unserer 88 Mitarbeiter auf den Berlinmarathon vor. Im Dezember 2016 erscheint die Erstausgabe des Moll Mitarbeiter-Magazins „Blaues Blut“ mit Olympia-Sieger René Klinkmüller auf dem Cover und einem bunten Themen-Mix rund um die Moll-Welt. Per TV-Kampagne fanden sich neue Mitarbeitende und der Moll Cup wurde zu einem Jahres-Höhepunkt.
Aktuelle Marktherausforderungen und strategische Antworten
Bei Moll ist daher auch das Thema Fachkräftemangel fast vollständig zurückgedrängt worden. Auch IT-Fachleute findet Seitz derzeit ohne Probleme. Die Kosteneinsparungen durch die Modernisierung der Produktion kann Moll Marzipan gut gebrauchen. In den vergangenen zwei Jahren haben sich die Mandelpreise verdoppelt und nun geht die Sorge um, dass die EU als Reaktion auf die US-Zölle eine Abgabe von 20 Prozent unter anderem auf Mandel-Importe einführt.
Seitz schüttelt den Kopf. „Im Augenblick halten sich die meisten Firmen mit Investitionen zurück. Wir haben in Wahrheit eine Wirtschaftskrise. Die kommt im Bewusstsein der Bevölkerung aber nicht an, weil wir aufgrund der demografischen Entwicklung keine Arbeitslosigkeit haben.“ Seitz fürchtet, dass dann eine Preisschwelle überschritten würde, über die viele Endverbraucher nicht mehr gehen könnten. Mit den Investitionen ins neue Werk stellt die aktuelle Geschäftsführung die Weichen für die nächsten 30 Jahre.
Nachfolge und Unternehmensgruppe
Denn in den kommenden sieben Jahren werden sich die drei amtierenden Chefs des Marzipanherstellers nach und nach zurückziehen. Dafür werden drei jüngere Mitarbeitende, die bereits Stellvertreter-Positionen bei Moll Marzipan besetzen, an die Aufgaben der Geschäftsführung herangeführt. Die HWB Nusswelt GmbH in Husum stößt zur Moll Familie hinzu. Moll steht nicht mehr allein da und bekommt die erste Schwester mit der Koenig Backmittel GmbH & Co.
Das Berliner Unternehmen setzt dabei auf zwei Geschäftsfelder. Innovation und Qualität werden zur Handlungstradition der neuen Moll Marzipan GmbH. Gute Pflege ist immer das A und O. Auch in Krisenzeiten ist es uns besonders gut gelungen zueinander zu stehen.
Daten zum Standortwechsel und zur Produktionsarchitektur
Heute ordnen Industriebetriebe Fertigungsstrecken, wie Moll sie benötigt, vertikal an. Das heißt, dass die Marzipanmasse und Zwischenprodukte mithilfe der Schwerkraft - also ohne zusätzliche Kosten zu verursachen - auf die darunter liegende Produktionsebene fallen. Insbesondere die Energiekosten sinken durch die neue Produktionsarchitektur erheblich. So wird das Unternehmen seine Produktionskapazitäten um 50% steigern können.
| Kennzahl | Bisher | Zukunft |
|---|---|---|
| Grundfläche | 7.000 m² | 25.000 m² |
| Hallen- & Bürofläche | 4.000 m² | 12.000 m² |
| Investitionen | - | 30 Mio. € bis 2028 |
| Produktionsstart neu | - | ab Juli 2026 |
| Kapazitätseffekt | - | +50% |
| Schichtmodell | inkl. Wochenenden | ohne teure Wochenend-Schichten |
Dort hat Moll nun eine Fabrik gekauft, die dreimal so viel Fläche hat, wie das aktuelle Werk. Mit dem Umbau wurde bereits begonnen. Ab Juli 2026 soll die Produktion am neuen Standort wieder hochgefahren werden. Bis 2028 wird Moll Marzipan insgesamt rund 30 Mio. Euro in den Umzug und die Modernisierung des Werks investiert haben.
Zeitleiste: Meilensteine der Moll Marzipan GmbH
- Der Gründer Rudolf Moll legte am 13. Januar 1860 in Minden, Westfalen seine Meisterprüfung als Konditor ab und macht sich noch im gleichen Jahr als Konditor selbstständig.
- Im Jahr 1875 wurde in der Schwedter Straße die Fabrik Weiß & Moll gegründet.
- Hugo Moll eröffnete 1904 die Berliner Marzipanmassen Fabrik, nachdem bereits sein Vater seit 1860 als Marzipanbäcker höchst erfolgreich aktiv war.
- 1936 übernimmt mit Georg Moll die dritte Generation die Firma, die nach Kriegsunterbrechung 1945 als Marzipanmassen Fabrik Georg Moll wieder aufgebaut wird.
- 1998 fusioniert Moll mit der Hamburger Firma Rösch & Eggers (gegründet 1890). Von da an hieß die Firma Rösch & Moll.
- Im Jahr 2001 haben die Schwartau Werke die Merheit an Rösch & Moll übernommen.
- Seit 2001 firmiert das Unternehmen als Moll Marzipan GmbH.
- Im Jahr 2008 erfolgte die Übernahme des gesamten Geschäftsbetriebes im Rahmen eines Management-buy-out durch die Geschäftsführer Dr. Armin Seitz und Ken Turnbull in Kooperation mit einer englischen Familien-Investmentgesellschaft.
- HomeAktuellesNeuigkeitenNewsMoll Marzipan GmbH feiert 150-jähriges Bestehen 29.07.2010
- Mit dem Umbau wurde bereits begonnen. Ab Juli 2026 soll die Produktion am neuen Standort wieder hochgefahren werden.
Blick in die Produktion und Qualitätsverständnis
📍Hinter den Kulissen bei MOLL Marzipan! Im Mittelpunkt: Qualität, Handwerk und die gemeinsame Leidenschaft für feinste Zutaten. Die Verbindung aus Tradition, Qualität und handwerklichem Können ist seit jeher die Grundlage unserer täglichen Arbeit. Im Mittelpunkt steht die Fertigung von Halbfabrikaten für die Weiterverarbeitung in der Industrie und für den Großhandel.
Hier sehen wir uns eindeutig als Vorreiter. Wir lieben Optimierung. Es ist nicht nur wirtschaftlich mit den Ressourcen gut zu haushalten, sondern es kann eine ganze Betriebskette einfacher und reibungsloser gestalten. Wir haben schon Energie gespart bevor es Trend wurde.
Wir arbeiten überwiegend mit Früchten und Kernen aus der Natur und sind deswegen in besonderem Maße Klima-Schwankungen und klimatischen Besonderheiten unterworfen. Das kann gelingen, wenn man seine Partner und die Bedingungen in den Anbau-Gebieten gut kennt. Wir sind vor Ort und regelmäßig im Austausch. In der neuen Fabrik werden die Mandeln noch effizienter zu Marzipan verarbeitet werden.
Engagement, Community und Wettbewerbe
Per TV-Kampagne fanden sich neue Mitarbeitende und der Moll Cup wurde zu einem Jahres-Höhepunkt. Außerdem war im Frühjahr der 1. Moll Marzipan Cup in Zusammenarbeit mit der Konditoren-Innung Berlin organisiert worden. Dank des erneut von Moll initiierten Konditoren-Nachwuchs-Wettbewerbs fand sich die Moll-Mannschaft zwischen Hulk, Batman und Wonderwoman wieder! Doch im Mittelpunkt standen für uns nicht Zeiten oder Platzierungen, sondern das gemeinsame Erlebnis.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren Einsatz sowie bei den Organisatoren für eine rundum gelungene Veranstaltung. Ein starkes Zeichen für die Bedeutung und Zukunft des Konditorenhandwerks. Als Teil dieser Branche freuen wir uns besonders, dass auch MOLL Marzipan GmbH im Rahmen der Feierlichkeiten genannt wurde. Wir gratulieren der Konditoren-Innung Berlin herzlich zu diesem beeindruckenden Jubiläum und freuen uns, Teil einer Branche zu sein, die Tradition und Zukunft erfolgreich verbindet.
Adresse und historischer Standortbezug
Ballinstr. 10 - 50 Mio. FamilienunternehmenGesellschafter Dr. Rund 48 Jahre ist es her: Der letzte Umzug führte die Moll Marzipan GmbH von Reinickendorf in die Neuköllner Ballinstraße. Armin Seitz ist froh, mit seinem Unternehmen in Neukölln bleiben zu können. So erfuhr er, dass ein Wellpappen-Produzent sein Werk in der Neuköllnischen Allee aufgeben wollte.
Nach dem Umzug wird Moll selbst eine für Industriebetriebe attraktive Immobilie zu verkaufen haben. Stehen die Interessenten dafür bereits Schlange? Seitz schüttelt den Kopf. „Im Augenblick halten sich die meisten Firmen mit Investitionen zurück.
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