Bekannte Schweizer Schokoladenmarken: Liste, Geschichte und Besonderheiten
Nur echte Schweizer Schoggi: Bei uns bekommen Sie nur Schokolade, die auch wirklich in der Schweiz hergestellt wurde. Die meisten unserer Schokoladen beziehen wir direkt beim Hersteller, für einige sind wir gar der exklusive Export-Partner. Zollfreie Lieferung in die EU: Nach Deutschland (und innerhalb der EU) sind alle unsere Preise inklusive Ust. /MwSt. und Zöllen. Ihre Sendung wird also bereits verzollt geliefert, egal wieviel Sie bestellen.
Warum Schweizer Schokolade weltweit einen besonderen Ruf hat
Schweizer Schokolade, insbesondere die Schweizer Milchschokoladen stehen für einen unvergleichlich zarten, von Milch-, Creme- sowie aromatischen Kakaonoten geprägten Geschmack. Aber auch weiße sowie dunkle Schokoladen, also Schweizer Edelbitter- und Zartbitterschokoladen, zählen zu den Besten der Welt. Dies ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: In der Schweiz wird größten Wert auf die Auswahl hochwertiger Rohzutaten sowie der strikten Verwendung von ausschließlich schonenden Verarbeitungsverfahren gelegt. Schweizer Premiumschokolade verfügt zudem über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an hochwertiger Kakaomasse.
Auch stammt der durch einige Marken, wie bspw. der von Chocolate Stella verarbeitete Kakao mehrheitlich aus biologischen, nicht selten sogar aus Fairtrade-zertifizierten Anbaubetrieben. Zusätzlich beruht die Kakaoverwertung auf einer jahrhundertealten Expertise, denn bereits seit der Einführung der Kakaobohne nach Europa, im 16. Jahrhundert, beschäftigen sich die Schweizer ausgiebig mit der exotischen Bohne.
Historischer Hintergrund: Kakao und die Schokoladenherstellung
Schokoladenherstellung hat in Europa eine bereits seit dem 16. Jahrhundert währende Tradition. Doch die Verarbeitung und der Anbau der Kakaopflanze geht noch sehr viel weiter zurück. Die Maya haben bereits um 600 n. Chr. Kakao in Mittelamerika angebaut und tranken ihren Kakao, 'chocol haa' (Deutsch: 'heißes Wasser') stets heiß. Sehr viel später, zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert, begannen auch die Azteken die wohltuende und aufmunternde Wirkung der kostbaren Bohnen zu schätzen und begannen ebenfalls hieraus kakaohaltige Getränke auf Wasserbasis herzustellen. Verfeinert wurden diese durch Zugaben von Zucker sowie Cayennepfeffer.
Die Einfuhr der Kakaobohne nach Europa erfolgte aber erst zu Anfang des 16. Jahrhunderts durch Hernán Cortés, dem spanischen Eroberer des Aztekenreichs. Von da an kam es zur raschen Verbreitung des Kakaos, der zumeist am Hofe der Königshäuser mit Honig oder Rohrzucker vermengt getrunken wurde. Bis zur Verarbeitung des Kakaos zu den heute weltweit beliebten Schokoladenvariationen in Form von Tafelschokoladen, Schokoladenriegel sowie Pralinés bedurfte es jedoch einiger technischer Innovationen.
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Denn die Kakaobohnen müssen zuallererst zu Kakaomasse verarbeitet und anschließend mit Zucker, gegebenenfalls auch Kakaobutter und Milchprodukten sowie Gewürzen vermischt werden. Um schließlich die fein schmelzende Textur der Schokolade zu erzeugen, muss die Schokoladenmasse mithilfe von Walzen fein vermahlen werden. Die Technik zur Herstellung von Schokolade in Festform verbreitete sich in Europa sehr rasch. Auch in der Schweiz haben sich schon früh diverse Firmen der Kakaoverarbeitung verschrieben.
Die Geburt der Schweizer Schokoladenindustrie
Sodass bereits im 17. Jahrhundert die Produktion der ersten original Schweizer Schokoladen erfolgte. Schnell wurde die Bezeichnung 'Schweizer Schokolade' zu einem geschützten Herkunftsbegriff. Heute darf ausschließlich in der Schweiz hergestellte Schokolade auch als 'Schweizer Schokolade' bezeichnet werden.
Bereits 1845 eröffnete die Schokoladenmanufaktur Sprüngli ihre Pforten in Zürich. Kurz darauf wurde die Schokoladenfabrik Maestrani im Kanton St. Gallen eröffnet. 1879 wurde zudem die bis heute weltweit berühmte Schokoladenmarke Lindt gegründet, die Ende des 19. Jahrhunderts von der Chocolat Sprüngli AG übernommen wurde und die heutige 'Aktiengesellschaft Vereinigte Berner und Zürcher Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli' hervorgebracht hat. 1899 kam die Schokoladenfabrik Tobler in Bern hinzu, doch bis zur Geburt des am Schokoladenfirmament nicht mehr wegzudenkenden Sterns mit dem Namen 'Toblerone' dauerte es dennoch weitere 9 Jahre.
Bekannte Schweizer Schokoladenmarken: Übersicht und kurze Beschreibungen
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Lindt & Sprüngli
Lindt & Sprüngli hat im hochpreisigen Marktsegment eine Vormachtstellung auf dem globalen Markt.
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Tobler / Toblerone
1899 kam die Schokoladenfabrik Tobler in Bern hinzu, doch bis zur Geburt des am Schokoladenfirmament nicht mehr wegzudenkenden Sterns mit dem Namen 'Toblerone' dauerte es dennoch weitere 9 Jahre.
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Sprüngli
Bereits 1845 eröffnete die Schokoladenmanufaktur Sprüngli ihre Pforten in Zürich.
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Camille Bloch
Ebenfalls zu den berühmtesten Schweizer Schokoladen zählen die süßen Kostbarkeiten des Chocolatiers Camille Bloch in Bern, die um 1929 das Licht der Welt erblickten. Die Besonderheit dieser Schweizer Schokoladen besteht in der Zusammenführung von zarten Milchschokoladenvariationen mit edlen Kirsch-Likör-Füllungen.
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Kägi fret
Nicht anders ist es bei den heute selbst weit über die Grenzen der Schweiz beliebten Schokoladenwaffeln der Marke Kägi fret, deren Waffelspezialitäten seit 1934 in Toggenburg im Kanton St. Gallen hergestellt werden.
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Maestrani
Kurz nach Sprüngli wurde die Schokoladenfabrik Maestrani im Kanton St. Gallen eröffnet.
Schweizer Konzerne und globale Produzenten mit Sitz in der Schweiz
Einige der größten Schokoladen-Produzenten der Welt haben ihren Sitz in der Schweiz: Barry Callebaut, der Unilever oder Mars mit Schoko- und Kakaoprodukten beliefert, ist in Zürich ansässig. Lindt & Sprüngli hat im hochpreisigen Marktsegment eine Vormachtstellung auf dem globalen Markt, Suchard (mittlerweile: Mondelez International) ist durch seine lila Milka-Schokolade bekannt, Toblerone hat nicht zuletzt durch ihre dreieckige Form einen hohen Bekanntheitsgrad und der Lebensmittelmittel-Multi Nestlé produziert einige der meistverkauften Schokoriegel, wie beispielsweise Nuts, Lion und KitKat.
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Qualität, Nachhaltigkeit und Direct Trade: aktuelle Entwicklungen
Original Beans steht für puren Ursprung und Transparenz. Seit 2008 kombiniert Original Beans seine Leidenschaft für feine Schokolade mit konsequentem Naturschutz und nachhaltigem Wirtschaften. Original Beans steht für puren Ursprung und Transparenz. Nachhaltige Herstellung mit Bewusstsein: Kilian & Close steht für handgemachte Bean-to-Bar-Schokoladen von höchster Qualität. Die Schokoladen werden aus feinsten Kakaobohnen hergestellt und nur mit erlesenen Zutaten verfeinert.
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Internationale und kleinere Prämierte Manufakturen mit Schweizer Verbindungen
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Vigdis Rosenkilde besuchte unterschiedliche Kakaoplantagen und lernte alles über Ernten, Fermentieren und Trocknen der Kakaobohnen. Heute verbringt sie ca. drei Monate im Jahr in Peru. Dort ist sie bei jedem Schritt, der den Geschmack der Schokolade beeinflusst, dabei. In den letzten Jahren hat Vigdis Rosenkilde für ihre Schokolade acht Goldmedaillen gewonnen, sowohl für Qualität als auch für den Direkthandel. So beliefert sie auch den Königspalast.
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Tabelle: Ausgewählte Schweizer Marken und besondere Merkmale
| Marke | Gründungsjahr / Ursprung | Besonderheit |
|---|---|---|
| Lindt & Sprüngli | 1879 | Vormachtstellung im Premiumsegment |
| Tobler / Toblerone | 1899 (Tobler) | Dreieckige Form, hoher Wiedererkennungswert |
| Sprüngli | 1845 | Traditionsmanufaktur in Zürich |
| Camille Bloch | um 1929 | Milchschokolade mit Kirsch-Likör-Füllungen |
| Kägi fret | 1934 | Schokoladenwaffeln aus Toggenburg |
| Maestrani | 19. Jh. | Schokoladenfabrik St. Gallen |
Tipps beim Kauf: worauf achten
- Nur echte Schweizer Schoggi trägt die Herkunftsbezeichnung 'Schweizer Schokolade'.
- Achten Sie auf Angaben zu Kakaogehalt und Herkunft der Kakaobohnen.
- Bei Premium- und Bean-to-Bar-Produkten lohnt sich ein Blick auf Direct Trade-, Bio- oder Fairtrade-Zertifizierungen.
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