Lutherbrot Kekse Rezept: Tradition trifft modernes Plätzchenbacken

Nachdem die erste große Hitzewelle für dieses Jahr erfolgreich über Berlin gerollt ist und ich die letzten Wochen schon beim bloßen Gedanken ans Backen Schweißausbrüche bekommen habe, kann man jetzt - bei angenehmen 21 Grad - so langsam wieder darüber nachdenken, den Backofen zu betätigen. Alles, was ihr dafür braucht, sind ein Mürbeteig und verschiedene essbare Blüten und Kräuter eurer Wahl. Ich durfte mich im Garten meiner Mama bedienen, wo gerade alles in voller Blüte steht. Letztere musste übrigens für diesen Beitrag als Handmodel in die Bresche springen - seit unserem gemeinsamen New York Trip hat sie ja beste Übung darin, Essen für mich in die Kamera zu halten.

Die frischen, gewaschenen Blüten werden auf dem ungebackenen Teig drapiert und dann leicht mit ausgerollt, sodass sie darauf haften bleiben. Anschließend werden sie mitgebacken, wodurch sie natürlich etwas an Farbe verlieren und trocknen. Mich erinnert das Ganze irgendwie an meine Kindheit, als ich Blüten und Blätter gesammelt und zwischen Buchseiten gepresst und getrocknet habe. Kennt ihr das noch? Neben der schönen Optik bringen die Blüten und Kräuter auch noch eine neue Geschmacksnote in die Kekse.

Wenn ihr keinen eigenen Garten oder Balkon habt, findet ihr essbare Blüten auch in manchen Supermärkten (meist als Teil von Salatmischungen), in der Metro oder in speziellen Feinkostläden. Für den Teig das Mehl mit dem Zucker, der Vanille und dem Salz in einer Schüssel vermischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit dem Ei dazugeben. Alles zügig zu einem glatten Teig verkneten und diesen zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie etwa 0,5 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher Kreise aus dem Teig ausstechen und je eine Essbare Blüte in die Mitte jedes Kreises legen. Leicht festdrücken und erneut mit einer Lage Frischhaltefolie bedecken. Mit dem Nudelholz vorsichtig darüber rollen, bis die Blüten flach auf dem Teig haften. Das Ganze für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Kreise erneut ausstechen und die Plätzchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene etwa 15-20 Minuten goldbraun backen. Die fertigen Plätzchen kurz abkühlen lassen und mit Zucker bestreuen.

Diese Weihnachtsplätzchen haben viele Namen: Brotplätzchen, Crinkle Cookies oder Schokoschneebälle. Egal wie ihr sie nennt, diese Kekse sind ein Hingucker und so schnell und einfach gezaubert! Super lecker und schokoladig gut erfreut sich jeder Schokofan an diesem Plätzchen Rezept. Wenn ihr uns schon länger folgt wisst ihr, dass wir große Brotbackfans sind. Ob Sauerteig, Brot mit Dinkel oder Hefe, mit Vollkorn oder Roggen, wir backen unser eigenes Brot für unser Leben gern!

Lesen Sie auch: Osterhasen-Kekse ohne Zucker

Selbstverständlich haben uns da die berühmten Crinkle Cookies direkt angesprochen, denn sie sehen optisch wie ein Brot aus und werden auch Brotplätzchen genannt. Diese feinen Weihnachtsplätzchen gab es früher schon bei meiner Mutter und ich mag sie bis heute sehr gern. Unsere Favoriten in Sache „besondere Plätzchen Rezepte“ sind dieses Jahr unsere Zitronenplätzchen mit Joghurt, die Erdnuss Karamell Plätzchen und die Zuckerstangen Plätzchen. Das Rezept an sich ist wirklich kinderleicht und im Handumdrehen gezaubert. Lediglich die Kühlzeit, die man unbedingt beachten sollte, ist ein wenig langwierig. Die Crinkle Cookies sehen wie ein süßes kleines Laib Brot aus. Rezept ergibt: Ca.

Mehl, Muskatnuss, Zimt, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben und beiseite stellen. In einer Küchenmaschine Rapsöl und Zucker gut vermengen. Kakao hinzufügen und erneut gut vermengen. Eier und das Mark einer Vanilleschote hinzufügen und nochmal gut mischen. Anschließend die Mehl Mischung hinzugeben und zum letzten Mal vermengen. Die Schüssel abdecken und den Teig über Nacht (für ca. 8 Stunden) in den Kühlschrank geben. Nach etwa 8 Stunden Kühlzeit den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit Hilfe eines Eisportionierers oder 2 kleinen Löffeln kleine Bällchen von dem gekühlten Teig formen und diese in Puderzucker wälzen. Auf das mit Backpapier belegte Backblech geben und im heißen Ofen 12 Minuten backen.

Infografik: Überblick über Lutherkekse-Rezepte und Varianten

Asiatischer Gurkensalat

Dieser asiatische Gurkensalat begeistert mit knackigen Gurken, einem aromatischen Dressing aus Sojasauce und Sesam sowie einem ausgewogenen süß-sauren Geschmack. Zwei einfache Tricks machen ihn besonders: Die Gurken werden mit einem Nudelholz angeschlagen und gesalzen. So nehmen sie das Dressing besonders gut auf.

Ihr braucht noch weitere Rezepte, um eure diesjährige Plätzchendose zu befüllen? Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate Links, zum Beispiel zu Amazon.de. Das bedeutet, dass wir eine kleine Provision erhalten, sobald ihr über den Link etwas kauft. Für euch oder am Preis ändert sich dadurch nichts. Es gab mal - von der Nordkirche - Lutherkekse und Lutherbonbons (letztere mit entsprechendem Einpackpapier, ersteres mit sowas ähnlichem wie der Lutherrose darauf). Beides gibt es leider nicht mehr.

Lesen Sie auch: Kinder Duo Kekse: Eine detaillierte Analyse

Als Rezept wählte ich das weltbeste Buttergebäck-Rezept von meiner Mutter: Es ist ein Rezept, bei dem die Plätzchen überhaupt nicht aufgehen, sich nicht beim Backen verändern. Und: In einer Dose verpackt bleiben sie hart!!! Das g´hört so (sagt Frau Werwolf…😉)! Einen Teil des Teigs nehmen und ausrollen. Ich bevorzuge dafür als Unterlage eine Silikonunterlage und zwischen dem Teig und dem Nudelholz lege ich ein Stück Frischhaltefolie. Backen: 13-15 Min bei 180 Grad (falls dünnere Weihnachtsplätzchen gemacht werden: ca. Ergibt (1-fache Menge) ca. 44 Kekse.

Die Lutherrose wurde 1524 als Schutzmarke von Martin Luther entwickelt, die als Holzschnitt zu von ihm genehmigten Publikationen hinzugefügt wurde. Nach 1524 wurde daraus ein persönliches Siegel, das Martin Luther ab dem Spätsommer 1530 für seinen Briefverkehr verwendete. Das schwarze Kreuz soll an Jesus Christus erinnern. Durch Jesus wissen wir Menschen, wie sehr Gott uns liebt. Gott lässt uns auch nicht allein, wenn es uns schlecht geht, wir Angst haben oder einsam sind. Das rote Herz: Diese Botschaft soll man auch mit dem Herzen begreifen. Die weiße Rose im himmelblauen Feld soll sagen, dass der Glaube an Gott uns Menschen Fröhlichkeit und Frieden schenkt. Das zeigt auch die weiße Farbe, die an Engel und himmlische Wesen erinnert. Das goldene Ring: ist ein Zeichen für Gottes Ewigkeit.

Veröffentlicht am 30. Schon seit fast 500 Jahren ist die Spezialität im Osten Deutschlands bekannt und trifft auch über die Grenzen hinaus auf immer mehr Liebhaber. Die Rede ist von den sogenannten Reformationsbrötchen bzw. -broten. Diese süßen Leckereien werden nur am 31. Oktober selbst angeboten und sind vielerorts fester Teil der Tradition. Der 31. Der 31. Heute kennen viele den 31. Oktober vor allem in Hinsicht auf Halloween: Mal mehr, mal weniger gruselig verkleidete Kinder ziehen um die Häuser und bitten um Süßigkeiten. Doch das ist eigentlich eine keltische Tradition und hat nichts mit dem christlichen Feiertag zu tun. Im Grunde handelt es sich beim Reformationstag um das protestantisch-evangelische Gegenstück zum katholischen Allerheiligenfest, welches am 1. November gefeiert wird.

Er erinnert an die Reformation der Kirche im 16. Jahrhundert, die von Martin Luther angeführt wurde. Damals hatte sich die kirchliche Gemeinde immer weiter von den Predigten Jesu Christi entfernt. Martin Luther, der als Mönch im Augustinerorden eingetreten war und in Wittenberg begonnen hatte Theologie zu studieren, war einer dieser Protestierenden. Vor allem der Ablasshandel - man könne Geld zahlen und die Sünden seien vergeben - hinterließ bei ihm einen bitteren Nachgeschmack. Der Geschichte nach nagelte er diese Thesen am 31. Oktober 1517 - dem Vortag des Allerheiligenfestes - an die Tore der Schlosskirche in Wittenberg. Bis heute kann man sich jedoch nicht völlig sicher sein, dass dies wirklich so geschehen ist.

Infografik: Lutherrose - Bedeutung der Symbole

Eine Besonderheit bringt der Feiertag noch mit sich. Wie man in den katholischen Gemeinschaften am Sankt-Martins-Tag eine süße Brezel vernascht, so findet man am Ehrentag Luthers das Reformationsbrot oder die Reformationsbrötchen in vielen evangelischen Bäckereien. Die Luther- und Reformationsbrötchen zeichnen sich dabei durch ihre vier Spitzen aus, in deren Mitte sich ein wenig rote Konfitüre befindet. Während die Lutherrose eigentlich 5 Blütenblätter hatte, ließ sich das beim Backen schwerer umsetzen und wurde darum so stilisiert. Mit traditionellen Semmeln oder Brötchen hat es also nur noch leichte Ähnlichkeit. Besonders weit verbreitet ist dieses kleine Gebäck übrigens rund um Leipzig. Das Reformationsbrot hingegen wird meist ähnlich wie ein Stollen oder Osterbrot gebacken. Dabei bekommt es jedoch in der Oberschicht zwei Einschnitte, die sich zu einem Stern ausbacken. Zum Schluss wird das Ganze mit einer dicken Schicht Puderzucker und einigen Mandeln verziert.

Lesen Sie auch: Rezept für frische Zitronenkekse

Vielleicht leben Sie nicht in Thüringen, Sachsen oder Sachsen-Anhalt und finden darum in Ihrer Gegend keine Reformationsbrötchen. Oder Sie wollen einfach Ihren ganz eigenen Gaumenschmaus herstellen. Egal, was der Grund ist, wir helfen Ihnen gern und haben darum zwei leckere Rezepte für die traditionellen Luthergebäcke zusammengestellt. Sie benötigen noch die passenden Backzutaten? Beginnen wir mit den kleinen Lutherbrötchen - also den sternförmigen Leckereien mit der Marmelade in der Mitte.

Zunächst brauchen Sie für ca. Bevor Sie mit dem Backen beginnen können, müssen Sie eine Früchte- sowie die Butter-Mandel-Mischung herstellen. Dazu vermengen Sie die Sultaninen, das Orangeat und Zitronat mit 250 ml Milch. Widmen Sie sich dann der Butter-Mandel-Mischung: Zunächst die Mandeln mit 60 ml heißer Milch vermischen. Dazu kalte Butter, Zucker und Honig geben und gut umrühren. Am Tag des Backen stellen Sie außerdem ein Mehlkochstück her: Dazu 250 ml Milch mit dem Salz aufkochen lassen. Mehl hinzugeben und gründlich rühren, bis ein Brei entsteht. Abdecken und für ca. Verkneten Sie nun das Mehlkochstück mit allen übrigen Zutaten außer der Marmelade und dem Puderzucker - also mit de restlichen Mehl, Milch und Hefe. Ist ein fester, nicht mehr klebender Teig entstanden, geben Sie die Butter-Mandel-Mischung und anschließend die Früchtemischung hinzu und kneten Sie diese ein.

Am nächsten Tag teilen Sie den Teig in 15 bis 20 Stücke und formen sie zu Kugeln. Diese ein wenig platt drücken und an 4 Stellen (90° Winkel) etwa ein Viertel des Durchmessers einschneiden. Nun bei 200°C (Ober-/Unterhitze) für ca. 15 bis 20 Minuten backen. Die fertigen Reformationsbrötchen sind über mehrere Tage haltbar.

  1. Das Lutherbrot ist etwas unkomplizierter zuzubereiten und vor allem im Raum Dresden weit verbreitet. Im Rezept ähnelt es einem Osterbrot. Geben Sie zunächst das Mehl mit der Hefe und 8 EL Milch in eine Schüssel. Danach Zitronat, Rosinen, Butter und Zitronenschale zum Teig geben und vermengen. Anschließend die restliche Milch mit eingießen und verkneten. Erneut durchkneten und ein rundes Brot formen. Im Backofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) für 20 bis 30 Minuten backen. Das Brot hält sich ebenfalls über mehrere Tage hinweg auch ungekühlt.
  2. Sie möchten ein frischgebackenes Reformationsbrot direkt vom Bäcker? Oktober ist auch Reformationstag! Die süßen Leckereien können die Ideen der Reformation ins Gespräch bringen. So lassen sich diese Kekse backen.

Auf den 31. Oktober fiebern viele Kinder und Jugendliche hin: Dann ist Gruselspaß an Halloween angesagt. Am gleichen Tag feiern evangelische Christinnen und Christen aber auch den Reformationstag: In Form von Lutherkeksen oder Keksen mit Symbolen der Reformation können sie auch bei Halloween-Begeisterten einen leckeren Impuls setzen: Über eine kleine Tüte Reformationskekse kann die Frage Trick or Treat ganz entspannt beantwortet werden. Wer sich für Hefegebäck begeistert, genießt die traditionsreichen Reformationsbrötchen. Diese Reformationskekse werden aus Mürbeteig hergestellt. Mögliche Formen sind: Lutherrose mit fünf Blütenblättern (mit selbst hergestellter Ausstechform), Stern mit 6 Spitzen und Herzform. Zubereitung: Butter mit dem Zucker verrühren, portionsweise Mehl dazugeben, Milch hinzufügen sowie die Mandeln. Teigkugel in Frischhaltefolie einschlagen und 30 Minuten kühlen. Backofen auf 180 °C vorheizen. Ausstechen, backen, auskühlen lassen. Danach Dekor mit Marmelade, Zuckerguss oder Zuckerschrift.

Video: Lutherkekse step-by-step

Das könnte dich auch interessieren: Reformationstag, Lutherfiguren in Backwaren, Traditionelle Luthergebäcke in Ostdeutschland. Reformationsbrötchen und Lutherkekse erweitern die Plätzchendose um historische Motive und bringen Kulturgeschichte direkt in die Küche.

tags: #lutherbrot #kekse #rezept

Populäre Artikel: