Kokos-Mandel-Schoko-Kuchen: saftig, glutenfrei und herrlich schokoladig
Manchmal habe so richtig Lust auf Schokoladenkuchen. Wisst Ihr einer, der cremig in der Mitte ist und auf der Zunge schmilzt…
Es gibt Schokoladenkuchen. Juchuuu, so manch einer würde hier im Knusperstübchen jetzt ein wenig aufatmen. Hauptsache Schokolade.
Warum dieser Kuchen so besonders ist
Dieses Mal kommen wir nämlich ganz ohne Mehl aus. Durch die Prise Zimt und die Mandeln schmeckt er auch ein bisschen nach Jahrmarkt und er ist so wunderbar einfach.
Habt Ihr schon einmal einen schwedischen Kladdkaka gegessen? Das ist ein suuuuper saftier Schokoladenkuchen.
Es ist ein anderen Rezept als den Fondant au chocolat , da der Mitte fest und nicht flüssig ist.
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Ich muss sagen, ein bisschen lustig mache ich mich ja schon über den Liebsten. … und am Ende bekommt mein Herr Gemahl ja doch, was er möchte.
Schokolade, Kokos, Mandeln: die köstliche Kombination
Bitte keine Schokolade mit Palmöl, sondern eine gute cremige Schokolade. Sonst ist alles erlaubt, wie geschrieben, könnt Ihr die gemahlene Mandeln durch Kokosraspeln ersetzten und etwas Obstpüree mit in den Teig geben.
Dieser Kokos-Mandel-Kuchen ist durch die verwendete Kokosmilch besonders saftig.
Kokosmilch hat im Schnitt etwas weniger Kalorien und Fett als Sahne und ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen.
Rezept: Schokoladenkuchen mit Mandeln, saftig und glutenfrei
So in etwa laufen unsere Gespräche dann ab. Nämlich einen simplen Schokokuchen. ‚Darf ich den noch mit Puderzucker bestreuen? Na gut. 😉 Sahne? Nee. Ein bisschen? Okayyyy.‘ 😉
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Das ist gut für mich, denn so kann ich Euch ab und an eben doch mit einem neuen Rezept den Tag versüßen.
Zutaten
- 140g Butter
- 55g Kakao
- Prise Zimt
- 150-300 g Zucker (nach Belieben)
- 1EL Vanillezucker
- 200g gemahlene Mandeln
- Prise Salz
- 3 Eier
- Puderzucker zum Bestreuen
- 200ml Sahne + 1 EL Puderzucker
Zubereitung
- Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
- Butter schmelzen.
- Eier trennen. Eiweiß aufschlagen.
- Alle Zutaten bis auf das Eiweiß in die Butter geben und verrühren.
- Zum Schluss das Eiweiß unterheben bis der Teig gut vermengt aber dennoch noch fluffig ist.
- Teig in die gefettete Springform geben und ca. 30 Minuten backen, Stäbchenprobe machen.
- Der Kuchen sollte zwar noch saftig aber nicht flüssig sein.
- Kuchen abkühlen lassen.
- Sahne mit Puderzucker leicht aufschlagen und den Kuchen mit Puderzucker bestreuen.
- Servieren.
Mein Tipp: den Zucker könnt Ihr beliebig reduzieren. Ich gebe gerne auch nur die Hälfte dazu, je nachdem für wen ich backe, manche mögen Schokokuchen ja auch lieber süßer.
Variante: Kokos-Mandel-Schoko mit Kokosmilch
Die Oberfläche eines Kuchens macht zwar im Gesamten nicht viel aus, ist aber dennoch ziemlich wichtig. Deswegen habe ich mir bei diesem leckeren Gebäck etwas ganz Besonderes ausgedacht.
Der Kokoskuchen lässt sich auch ohne Probleme auf einem Backblech backen.
Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Springform (18-20 cm) mit Backpapier auslegen und die Seiten leicht einfetten.Zucker, Öl, Kokosmilch, Apfelessig und Vanillepaste verrühren. Mehl, gemahlene Mandeln und Backpulver dazugeben und kurz verrühren.Den Teig in die Springform füllen.Die Zutaten für die Kruste vermengen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.Ca. 30-35 Minuten backen.
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In dieser Variante wird der Kuchen etwas flacher, deswegen wird mehr Topping benötigt.
Für unseren Kokoskuchen benötigst du die gesamte Kokosmilch.
Für den Kuchen wird klassische Kokosmilch aus der Dose gebraucht, die man z.B. auch für asiatische Currys verwendet (kein fettarmer Kokosdrink o.ä.).
Wenn ich „Kokosmilch“ schreibe, meine ich übrigens die aus der Dose. Nicht zu verwechseln mit der Milchalternative aus dem Tetrapack, der ja zu einem großen Teil aus Wasser besteht.
Bei einigen Sorten trennt sich in der Dose das Kokosnussfleisch vom Kokoswasser.
Der feste, weiße Teil nennt sich auch Kokossahne und lässt sich in etwa wie Schlagsahne aufschlagen.
Das funktioniert aber nur, wenn sich Fruchtfleisch und Wasser wirklich getrennt haben.
Dafür kannst du am besten die Dose über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Die Dose solltest du bei Zimmertemperatur lagern und vor dem Öffnen gut schütteln.
Topping-Idee mit Crunch
Als Kontrast zum weichen Innenleben, hat die Kruste ein knuspriges Topping bekommen.
Dieses besteht aus gehobelten Mandeln, Kokosflocken, Kokosmilch und etwas Agavensirup.
Alternative: Schoko-Kokos-Kuchen mit Makronenfüllung
Dieser Schoko-Kokos-Kuchen aus der Kastenform ist mal etwas anderes: Mit seiner Mini-Füllung, die an Kokosmakronen erinnert, macht er optisch und geschmacklich richtig was her!
Und so funktioniert´s: Zunächst bereitet ihr die Makronenfüllung aus gezuckertem Eischnee und Kokosraspeln zu. Dann kommt der Rührteig an die Reihe.
Hierfür habe ich den klassischen Schokokuchen mit Kokosmilch und Kokosflocken verfeinert.
In diese Rille die Kokosmakronen-Füllung geben und die Oberfläche des Gesamt-Kuchens vorsichtig glatt streichen.
Kuchen ca, 45-50 Minuten backen; Stäbchenprobe machen. Nach ca. 25 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche bzw. Kokosfüllung nicht zu dunkel wird.
Keine Ahnung, ob das Ergebnis so schmeckt wie der Mix früher.
Ich freue mich schon auf euer Feedback zu diesem besonderen Rezept!
Zutaten und Formen
- Für die Kastenform (25 x 11 cm)
- 1 Eiweiß (Größe M), 50 g Zucker, 1 Pck. Vanillin-Zucker, 60 g Kokosraspel
- 100 g Kuvertüre Zartbitter, 200 g weiche Butter oder Margarine, 175 g Zucker, 1 Pck. Vanillin-Zucker, 1 Pr. Salz
- 1 Eigelb (Größe M), 3 Eier (Größe M), 150 g Weizenmehl, 1 gestr. TL Backin, 30 g Kakao, 2 EL Milch (25 ml)
- Zum Verzieren 50 g Kuvertüre Zartbitter, einige Kokosraspel
Kurzanleitung
- Kastenform fetten und mehlen. Kuvertüre in kleine Stücke hacken.
- Eiweiß sehr steif schlagen, Zucker und Vanillin-Zucker unterschlagen, Kokosraspel unterrühren.
- Butter oder Margarine geschmeidig rühren, Zucker, Vanillin-Zucker, Salz zugeben, Eigelb und Eier nach und nach unterrühren.
- Mehl mit Backin und Kakao mischen, abwechselnd mit der Milch unterrühren, Kuvertüre unterrühren.
- Gut die Hälfte des Teiges in der Form verteilen, Rinne streichen, Eiweißmasse in die Rinne füllen, übrigen Teig darauf verteilen.
- Backzeit: etwa 60 Min. Schoko Kokos Kuchen nach dem Backen noch 10 Min. in der Form abkühlen lassen, dann lösen und erkalten lassen.
- Kuvertüre schmelzen und verzieren.
Große Gugelhupf-Variante mit Kokos und Mandeln
Eine große Gugelhupfform (die Zutaten ergeben viel Teig) fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Die Eiweiße mit 2 EL kaltem Wasser und einer Prise Salz steif schlagen, dann beiseite stellen.
Die Butter mit Zucker und Eigelben 12 Minuten schaumig rühren, dann Vanillezucker und danach Mehl mit Backpulver vermischt unterrühren.
Danach die gemahlenen Nüsse, Kokosraspel und Schokolade einrühren.
Rum nach Geschmack dazu geben oder weg lassen.
Zum Schluss den Eischnee unterheben und den Teig in eine große Gugelhupfform füllen.
Bei 175°C etwa 60 Minuten backen.
Als Guss verwende ich geschmolzene Zartbitterschokolade, mit der ich den Kuchen überziehe, der Teig ist schon recht süß, sodass dies besser passt.
Stimmen aus der Küche
ich habe vor kurzem diesen Kuchen gebacken. Er hatte keine Chance "noch besser" zu werden. Er war sehr schnell aufgegessen worden!!!
Für die Semmelbrösel habe ich Amarettini im Mixer zerkleinert und die Backform damit ausgestreut. Die "gemahlenen Mandelkekse" haben den Mandelgeschmack noch etwas verstärkt.
Mein Mann fragt schon ständig nach, wann ich den Kuchen wieder backe. Ich gebe Dir 10 von 10 Punkten dafür.
Tipps zu Kokosmilch, Lagerung und Konsistenz
Eigentlich bin ich gar nicht so der Kokoskuchen-Fan gewesen, da die meisten Kuchen dieser Art oft ziemlich trocken geschmeckt haben.
Was diesen veganen Kokoskuchen so saftig macht, ist die Kokosmilch.
Sie ist von Natur aus recht fetthaltig und dadurch sehr cremig.
Im Gegensatz zu Kokosraspeln fügt die Milch dem Kuchen Feuchtigkeit hinzu, anstatt sie ihm zu entziehen.
In vielen Rezepten wird Sahne oder Buttermilch genutzt. So wird der Kuchen zwar auch saftig und lecker, aber auch kalorien- und fettreicher.
Sahne hat im Schnitt knapp 300 kcal und 30 g Fett je 100 g.
Das tropische Erzeugnis ist außerdem rein pflanzlich und laktosefrei, also für so gut wie jeden geeignet.
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