Kiwimarmelade mit Alkohol: Rezept, Tipps und Hintergrund zur Frucht
Die Kiwi ist vielseitig einsetzbar - auch als aromatischer Brotaufstrich mit leichter Alkoholnote. In diesem Beitrag vereinen sich das klassische Rezept für Kiwi-Marmelade mit Varianten, in denen Rum oder andere Aromen dem Geschmack eine zusätzliche Tiefe verleihen. Die Vorbereitung ist einfach, die Gelierprobe sorgt für verlässliche Konsistenz, und die Marmelade hält sich im Glas lange frisch.
Zutatenübersicht und Portionen
- Für etwa 3 Gläser je 200 ml
- 500 g Kiwis (vorbereitet gewogen) ≈ 7 Kiwis
- 250 g Gelierzucker 2:1 (1/2 Pck.)
- 1 TL Dr. Oetker Bourbon-Vanille-Paste
- 3 EL Orangensaft
- Optional: 2 cl Rum pro Rezeptvariante
Grundrezept Kiwi-Marmelade ohne Alkohol
- Kiwi vorbereiten: Gläser und Schraubdeckel auskochen bzw. mit heißem Wasser ausspülen. Kiwis schälen, fein würfeln oder pürieren und 500 g abwiegen.
- Kiwimarmelade kochen: Zerkleinerte Kiwis mit Gelierzucker, Vanille-Paste und Orangensaft in einem Kochtopf gut verrühren. Hinweis: Bei nicht so reifen Kiwis 20 Minuten ziehen lassen, damit etwas Saft austritt. Alles unter Rühren zum Kochen bringen und mind. 3 Minuten sprudelnd kochen. Gelierprobe durchführen: 1-2 TL der heißen Masse auf einen Teller geben. Falls sie nicht fest wird, 1 Minute weiterkochen.
- Marmelade in Gläser füllen: Bei Bedarf abschäumen und randvoll in Gläser füllen. Gläser verschließen und abkühlen lassen.
Kiwi-Marmelade mit Rum oder Rum-Aroma
- Für die alkoholische Variante Kiwi pürieren oder entsaften, mit dem Orangensaft verrühren. Gelierzucker hinzufügen und aufkochen lassen. Den Rum unterrühren und Gelierprobe durchführen.
- Zusammenfassung der Schritte: Kiwi, Orangensaft, Gelierzucker erhitzen, Gelierprobe durchführen, Hitze reduzieren, Gläser füllen, Deckel fest verschließen.
Zusatzinfos zur Kiwi
Ursprünglich stammt die Kiwi aus China und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Neuseeland eingeführt, wo sie ihren Namen erhielt. Die Kiwi enthält doppelt so viel Vitamin C wie eine Orange und hat verhältnismäßig wenige Kalorien, was sie zu einem beliebten Bestandteil von Diäten macht. Die Frucht lässt sich auch mitsamt der Schale verzehren, doch fürs Marmeladenrezept empfiehlt sich das Schälen, um eine glatte Textur zu erreichen.
Varianten und Ideen für mehr Geschmack
- Mit Zitronensaft und Vanille: Für eine frische, aromatische Note.
- Mit Rum-Aroma statt Rum: Für einen milderen, intensiven Geschmack.
- Mit zusätzlicher Zimt- oder Vanille-Note: Für eine winterliche Marmelade.
Typische Küchenanwendungen
- Brotaufstrich zum Frühstück
- Oder als Topping für Pfannkuchen, Waffeln und Joghurt
- Als Aromageber in Desserts und Müsli
Herstellungstipps und Gelierzeit
Bei reifen Kiwis ist die Gelierzeit oft kürzer, bei weniger reifen Früchten kann eine kurze Vorbehandlung mit Gelierzucker sinnvoll sein. Die Gelierprobe sollte zuverlässig funktionieren: Auf einen kalten Teller geben, abkühlen lassen - läuft die Marmelade aus, noch etwas weiter kochen. Achte darauf, Gläser steril zu halten, damit die Haltbarkeit maximiert wird.
Kombinationsrezepte aus der Sammlung
- Erdbeer-Banane-Kiwi-Marmelade
- Orangen-Kiwi-Marmelade mit Gelierzucker 2:1
- Erdbeermarmelade mit Sekt und Pfeffer - Variante mit Kiwi-Akzent
Nützliche Hinweise zur Sicherheit und Lagerung
Stelle sicher, dass Gläser und Deckel sauber und heiß ausgespült sind. Fülle die heiße Marmelade randvoll, verschließe fest und stelle die Gläser kurz auf den Kopf, damit sich ein Vakuum bildet. Abkühlen lassen und kühl lagern. Für eine längere Haltbarkeit empfiehlt sich eine Sterilisation der Gläser vor dem Befüllen.
Rezeptzusammenfassung (Kernaussagen)
- Grundrezept: Kiwi, Gelierzucker, Orangensaft, Vanille-Paste
- Alternative: Zugabe von Rum oder Rum-Aroma
- Gelierprobe wichtig für optimale Konsistenz
- Gläser sorgfältig vorbereiten und vakuumversiegeln
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