Kekse mit Pastamaker: Rezepte, Tipps und Praxisanleitungen
Der Pastamaker ist nicht nur ein Gerät zur Herstellung von Pasta, sondern eignet sich überraschend gut für die Zubereitung verschiedenster Kekse und Plätzchen. Seit über einem Jahr besitze ich ein Pastamaker. Pasta habe ich damit noch nie gemacht (ist aber geplant, Ideen habe ich genug), aber Zimtsterne. Weil es so gut geklappt hat, werde ich das Rezept heute mit euch teilen.
Warum der Pastamaker für Kekse praktisch ist
Mit dem Pastamaker von Philips können auch Cookies gemacht werden, dazu gibt es Keks-Formscheiben. Für mich war das ein gutes Argument, das Gerät zu kaufen, denn mit den 7 mitgelieferten Aufsätzen kann man die unterschiedlichsten Nudeln in der heimischen Küche herstellen. Kürzlich entdeckte ich, dass es für das Gerät auch einen Set für Spritzgebäck besteht aus zwei Aufsätzen und zwei Keksausstechern. Spätestens da musste ich das Teil haben.
Was soll ich sagen? Schneller und akkurater habe ich Spritzgebäck noch nie gemacht. Innerhalb von 3 Minuten ist der Teig fertig. Nach fünf Minuten liegt das Spritzgebäck fertig für den Backofen auf dem Blech. Das nenn ich fix. Alles was man tun muss, ist die Zutaten abzuwiegen und die Butter zu schmelzen. Alles andere macht das Gerät wie von Zauberhand.
Rezept 1: Kräuter-Cracker aus Pastamehl (Pastamaker-Methode)
Rezeptautor:in
Zutaten
- Pastamehl
- Wasser
- Olivenöl
- Salz
- Kräuter der Provence, gemahlen
Zubereitung
- Den Pastamaker mit dem 0,8 mm-Lasagneeinsatz vorbereiten. Den Backofen auf 190 °C Heißluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Das Mehl mit den Kräutern in den Pastamaker geben. Wasser, Öl und Salz verrühren. In den laufenden Pastamaker einfließen lassen und den Teig kneten lassen. Er soll eine bröselige Konsistenz haben.
- Nach 3 Minuten beginnt der Pastamaker mit der Ausgabe des Teiges. Mit dem Spatel ca. 5 cm große Streifen abschneiden. Wenn der Teig verarbeitet ist, die Streifen nochmals schräg halbieren oder quadratisch schneiden.
- Die Teigblätter im Ofen ca. 8 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. Die Masse ergibt 3 Bleche. Trocken in einer Dose aufbewahren.
- Alternativ können die Cracker auch ohne Nudelmaschine zubereitet werden. Dafür den Teig verkneten und sehr dünn, ca. 1 mm, ausrollen.
Die Cracker sind würzig, knusprig und eignen sich gut als Snack oder Beilage zu Dips.
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Rezept 2: Zimtsterne mit Pastamaker
Ja, kann man. Zumindest den Teig. Backofen auf 170 Grad vorheizen. Mehl, Zucker, Mandeln, Zimt, Salz und Orangenabrieb in den Pastamaker geben. Butter und Eier verquilen und nach und nach in den Füllschlitz des Pastamakers geben. Zu einem Teig verkneten.
Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche ausrollen und Sterne ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und für 8 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen. Wenn ihr kein Pastamaker habt, geht ihr genauso vor.
Rezept 3: Spritzgebäck aus dem Pastamaker
Ich mache heute Spritzgebäck aus dem Pastamaker. Ich erinnere mich an meine Oma, wie sie den schweren gusseisernen Fleischwolf mit der großen Kurbel aus dem Küchenschrank geholt hat und sich die Keksstränge nach und nach aus dem Aufsatz gedrückt haben. Ich mache heute Spritzgebäck aus dem Pastamaker.
Mit einer guten Gebäckspritze lassen sich im Nu schöne Plätzchen in unterschiedlichsten Formen backen. In diesem Beitrag findet ihr nicht nur einen Gebäckpresse-Test, sondern auch ein Rezept für die Plätzchenpresse, das garantiert funktioniert. Wer im Internet nach Gebäckspritze-Vergleichen und Erfahrungen sucht, wird viele entnervte Bäcker finden. Dabei ist es überhaupt nicht kompliziert, das Gerät zu verwenden.
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl und Puderzucker abwiegen und in den Pastamaker einfüllen. Butter bei schwacher Hitze schmelzen. Flüssige Butter und Eier verquirlen. Pastamaker mit dem Deckel verschließen und einschalten. Ich habe das Programm für Pasta mit Ei gewählt. Den Rest macht das Gerät. Zum Ende der Knetzeit drückt das Gerät den Teig automatisch durch den Aufsatz.
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Auf der mittleren Schiene 10 bis 15 Minuten goldgelb backen. Spritzgebäck auskühlen lassen. Nach Lust und Laune mit Kuvertüre oder Zuckerguss verzieren.
Rezept 4: Cookies mit Pastamaker
Die Cookies habe ich auch mit dem Pastamaker und der Matritze für Cookies gemacht. 1 kleines Ei ca. Die trockenen Zutaten in den Pastamaker geben. Und die flüssigen wie vorgeschrieben nach dem Anstellen der Maschine, nach Betriebsanleitung, zufügen. (Die Maschine normal laufen lassen. Die ersten 5 Cookies habe ich wieder zurück in die Maschine gegeben und normal weiterlaufen lassen.)
Die Cookies in die gewünschte Länge schneiden. Falls die Maschine zu schnell läuft, auf Stop drücken. Das Spritzgebäck auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und für 8 bis 10 Minuten, im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen backen. Die Cookies kurz auf dem Blech abkühlen lassen und danach auf einem Kuchengitter ganz auskühlen lassen.
Tipps zur Bedienung und Zubehör
- Die Gebäckspritze lässt sich gut bedienen. Man muss den Teig ins Edelstahlrohr geben, eine Keks-Schablone auswählen, alles zusammen schrauben und die Presse auf ein Backblech aufsetzen. Dann den „Abzug“ drücken (eine Art Hebel) - und schon liegt das rohe Plätzchen auf dem Blech.
- 13 verschiedene Schablonen beinhaltet das Set, außerdem 8 Spritztüllen. Wenn man die Schablonen ansieht, kann man kaum glauben, dass daraus Herzen, Blumen oder Kringel werden. Aber es klappt!
- Die Gebäckspritze lässt sich nämlich wirklich gut reinigen, vor allem, da man sie komplett in ihre Einzelteile zerlegen kann. Das Edelstahlrohr, die Schablonen etc können sogar in die Spülmaschine.
- Zum Garnieren bzw. Verzieren von Torten, Cupcakes oder Kuchen habe ich die Gebäckspritze ebenfalls schon verwendet - hier nehme ich aber lieber ganz normale Spritzbeutel aus Stoff o.ä..
- Am Wichtigsten ist, dass ihr euch eine hochwertige Gebäckpresse kauft - das habe ich zumindest aus Erfahrungsberichten herauslesen können.
- Auf Backpapier, Backfolie oder das Einfetten des Backblechs solltet ihr verzichten, die Plätzchen auf das kalte Backblech ohne Backpapier o.ä. setzen und in den heißen Ofen schieben.
Praxisnotizen und persönliche Erfahrungen
Ich habe den Philips Pastamaker der ersten Generation. Ob diese Aufsätze mit dem 2022er Modell kompatibel sind, weiß ich nicht mit Sicherheit. Alles in allem habe ich in 30 Minuten leckeres Spritzgebäck gemacht, gebacken und die Maschine war nach der Zeit auch wieder sauber. Perfekt geformt und in Nullkommanix hat man lecker knuspriges Spritzgebäck im Philips Pastamaker gezaubert. Ich werde mein Spritzgebäck wahrscheinlich nur noch auf diese Weise machen, denn einfacher geht es wirklich nicht.
Ich werde auf das Gerät sicher in der Zukunft noch einmal genauer eingehen, denn ich werde ab sofort nicht nur Spritzgebäck, sondern, welch Überraschung, auch meine Pasta damit machen. Wer jetzt Lust bekommen hat, noch auf die Schnelle Spritzgebäck zu machen, sollte schnurstracks ins nächste Elektronik Fachgeschäft gehen und sich den Pastamaker besorgen. Ich bin mir sicher, Ihr werdet ihn genauso lieben, wie ich. Auf der Webseite von Philips könnt Ihr schauen, welcher Händler in Eurer Nähe den Pastamaker auf Lager hat.
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Kurzzusammenfassung der wichtigsten Arbeitsschritte (Tabelle)
| Schritt | Kurzbeschreibung |
|---|---|
| Vorbereiten | Pastamaker mit passenden Aufsatz bestücken, Zutaten abwiegen, Backofen vorheizen |
| Kneten | Trockene Zutaten einfüllen, flüssige Zutaten nach Anleitung zufügen, Programm starten |
| Formen | Teig durch Aufsatz ausgeben lassen, Streifen oder Formen schneiden bzw. aufs Blech drücken |
| Backen | Je nach Rezept 8-15 Minuten bei 170-190 °C backen |
| Abkühlen & Aufbewahren | Vollständig abkühlen lassen, trocken in Dosen aufbewahren |
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