Kekse mit Nuss in der Mitte: Drei gelingsichere Haselnuss-Rezepte von soft bis knusprig

Haselnüsse gehören untrennbar zur Adventszeit - und Kekse mit einer Nuss in der Mitte sind dabei ein echter Hingucker auf jedem Plätzchenteller. Die Haselnussplätzchen sind mit wenigen Zutaten und herrlich unkompliziert zubereitet. Die Plätzchen überzeugen mit der Kombination aus Haselnuss und Schokolade.

Passend zum 1. Advent gibt es auch von mir endlich mal das erste Weihnachtsplätzchen-Rezept in diesem Jahr. Zeit für die Weihnachtsbäckerei, Zeit für Plätzchen!

Stimmungsvolle Zutaten-Infografik für Haselnussplätzchen (Mehl, Haselnüsse, Zucker, Butter, Ei) und drei Backmethoden

Variante A: Klassische Haselnussplätzchen mit ganzer Nuss in der Mitte

Backblech mit Backpapier belegen. Backofen vorheizen. Ober- und Unterhitze: etwa 150 °C Heißluft: etwa 130 °C

Eier mit Zucker, Vanillin-Zucker und Zimt in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer (Rührstäbe) auf höchster Stufe 3 Min. aufschlagen. Nüsse und Mehl auf die Eimasse geben und kurz unterrühren.

Anschließend ca. 60 „Teelöffel-große" Kugeln auf die vorbereiteten Backbleche spritzen. In die Mitte eine ganze Haselnuss eindrücken. Die Haselnussplätzchen nacheinander auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis sich die Ränder goldbraun verfärben. Aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Guten Appetit!

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Ich arbeite hier am liebsten mit den Händen. Hände einfach etwas nass machen und dann kleine Kugeln formen und aufs Blech setzen. Vor dem Backen auf alle Plätzchen eine Haselnuss setzen.

Zutaten (Basis, etwa 60-80 Stück)

  • 2 Eier (Größe M)
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillin-Zucker
  • 1 Msp. gemahlener Zimt
  • 200 g gemahlene, geröstete Haselnüsse
  • 75 g Weizenmehl
  • etwa 150 g Haselnüsse (ganz) für die Mitte

Tipps zur Textur und Abwandlung

  • Wenn dir der Haselnussgeschmack zum Beispiel zu intensiv ist, kannst du auch einen Teil der gemahlenen Haselnüsse mit gemahlenen Mandeln ersetzen.
  • Die Haselnussplätzchen sind mit wenigen Zutaten und herrlich unkompliziert zubereitet.
Schritt-für-Schritt-Video: Kugeln formen, Haselnuss eindrücken, goldbraun backen

Variante B: Weiche Haselnusskekse (ohne Eiweiß, mit Nuss in der Mitte)

Die Haselnuss Plätzchen sind in der Mitte weich, nicht wirklich knusprig und nicht so luftig wie traditionelle Makronen, da das Eiweiß im Rezept weggelassen wurde. Das Beste daran ist, dass es nur zwei einfache Schritte gibt, um die Plätzchen zu backen, und sie sind in weniger als 30 Minuten fertig!

Den Ofen auf 175 Grad Celsius vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Wenn du ganze Haselnüsse verwendest, verarbeite sie in einer Küchenmaschine/einem Mixer zu einem Pulver und gib dann Mehl, Zucker und Backpulver hinzu. Erneut etwa 20 Sekunden lang mixen. Vegane Margarine, Orangensaft und Vanilleextrakt hinzugeben und mixen, bis ein weicher Teig entsteht. Wenn der Teig zu trocken ist, füge etwas mehr Margarine hinzu.

Verwende einen kleinen Eisportionierer oder einen Esslöffel, um den Teig zu portionieren. Dein Teig mit den Händen zu Kugeln formen und diese auf das Backblech legen. Die Kugeln leicht flachdrücken und in die Mitte jeweils eine ganze Haselnuss hineindrücken. Die Kekse im Backofen etwa 15-16 Minuten lang backen. Sie werden noch recht weich sein, wenn du sie herausnimmst.

Varianten und Ernährungstipps

  • Mehl: Ich habe das Rezept glutenfrei gemacht, indem ich 80 g Reismehl verwendet habe, aber du kannst auch Weizenmehl oder Dinkelmehl verwenden.
  • Zucker: Ich habe Erythrit-Pulver verwendet, für zuckerfreie Plätzchen. Du kannst aber auch Puderzucker nehmen, wenn du magst.
  • Butter: Ich habe vegane Margarine benutzt, aber jede vegane Butter sollte gut funktionieren.
  • Backzeit: Wenn du die Kekse etwas flacher drückst, sind sie ein paar Minuten früher fertig.
  • Orange: Ich liebe den Geschmack von frischem Orangensaft und Orangenschalen-Abrieb.

Variante C: Engelsaugen-Style - Mulde füllen oder ganze Nuss eindrücken

Einfache Haselnussplätzchen backen - so funktioniert es: Der Teig wird dann einfach mit den Händen zu Kugeln geformt und auf mit Backpapier ausgelegte Bleche gesetzt. Jede Kugel wird kurz mit dem Daumen eingedrückt und schon wandern die Plätzchen in den Ofen. Ganz simpel und unkompliziert!

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Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig in 24 gleich große Stücke teilen. Mit den Händen zu Kugeln formen und jeweils 12 Kugeln pro Blech mit ausreichend Abstand zueinander auf das Backpapier legen. Mit den Daumen oder alternativ mit dem Ende eines Kochlöffelstiels eine Mulde formen - hier kommt nach dem Backen die Nuss-Nougat-Creme rein. Die Bleche nacheinander ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens schieben und die Haselnussplätzchen etwa 14-16 Minuten backen. Sie sollen nur ganz leicht bräunen.

Füllen: Die Nuss-Nougat-Creme mit Hilfe von ein bis zwei kleinen Löffeln gleichmäßig in die Mulden verteilen und verstreichen. Glatt streichen, wenn die Kekse gestapelt aufbewahrt werden sollen, weil die Creme nicht fester wird.

Zutaten (für 24 Kekse)

  • 200 g Weizenmehl (Type 405)
  • 100 g ganze Haselnusskerne, geröstet und geschält (oder alternativ gemahlene Haselnusskerne)
  • 80 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 g kalte Butter in Stückchen
  • 1 Ei (Größe M)
  • ca. 150 g Nuss-Nougat-Creme aus dem Glas

Die Zubereitung ist so unkompliziert, so dass man die Kekse auch mit Kindern backen kann. So einfach, so gut!

Schematische Schrittgrafik: Kugel formen, Mulde drücken, backen, Mulde mit Nuss-Nougat füllen

Alternative Form: Nuss-Kringel zum Schneiden mit Nussfüllung

Zuerst verknetet ihr alle Zutaten für den Teig und formt daraus eine Teigkugel oder noch besser, gleich ein Rechteck. Auch dieser Mürbeteig benötigt eine Kühlzeit. Also in Frischhaltefolie verpackt bitte mindestens 1 Stunde im Kühlschrank parken. Diese Zeit könnt ihr nutzen um die Haselnuss-Füllung zuzubereiten.

Nach der Kühlzeit rollt ihr den Teig zu einem Rechteck aus, verstreicht die Haselnuss-Füllung darauf und rollt den Teig von der langen Seite her auf. Wenn ihr zügig gearbeitet habt, könnt ihr jetzt direkt 1 cm breite Scheiben abschneiden und auf ein Backblech legen. Sollte der Teig schon zu warm und weich sein, einfach die Teigrolle vor dem Schneiden noch einmal für kurze Zeit in den Kühlschrank legen.

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2 P. Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Inzwischen die Füllung zubereiten. Dazu die Butter schmelzen und mit dem Zucker und den Haselnüssen mischen. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig nach der Kühlzeit auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 25 cm x 30 cm) ausrollen. Die Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Dabei einen Rand von gut 1 cm an allen Seiten freilassen. Den Teig von der langen Seite her eng aufrollen und mit der Naht nach unten auf ein Schneidebrett legen. Mit einem scharfen Messer Scheiben (ca.

Express-Variante: 2-Schritt-Teig, Kugeln, Nuss - fertig

Die Butter in Stücke schneiden und mit dem Zucker, Salz und Zimt mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten. Haselnüsse und Mehl zugeben und zu einem Nuss-Mürbteig fertig kneten. Flachgedrückt und in Frischhaltefolie (alternativ: Gefrierbeutel) gewickelt ca. 60 Minuten kaltstellen.

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig in ca. walnussgroße Stücke schneiden oder brechen. Jedes Teigstück zu einer Kugel formen und mit Abstand auf das Blech legen. Mit Hilfe einer Gabel jede Kugel zu einem Taler flach drücken. Kekse im vorgeheizten Ofen ca. 13 Minuten backen und komplett erkalten lassen.

Schokolade, Glasur und Deko

Die Plätzchen überzeugen mit der Kombination aus Haselnuss und Schokolade. Ich benutze am liebsten Zartbitterschokolade. Die Kekse in die Kuvertüre dippen und mit gemahlenen oder gehackten Haselnüssen bestreuen.

Ich habe noch eine Nuss Fett Glasur um die Nuss gegeben.

Aufbewahren, Vorbereiten und Einfrieren

Bewahre die Haselnussplätzchen in einer Keksdose/einem anderen luftdichten Behälter an einem kühlen Ort für bis zu 2 Wochen auf. Du kannst sie auch für ca.

Wie einfrieren: Du kannst den Plätzchenteig auch im Voraus zubereiten und ihn in Frischhaltefolie eingewickelt bis zu einem Monat einfrieren. Alternativ dazu kannst du den Teig zu Kugeln formen, sie auf einem Backblech einfrieren und dann in einen Beutel umfüllen, damit sie im Gefrierschrank weniger Platz einnehmen.

Kann ich den Teig für die Haselnussplätzchen auch vorbereiten und einfrieren? Die Haselnussplätzchen eignen sich hervorragend zum Vorbereiten! Dafür könnt ihr den Teig einfach luftdicht verpacken und einfrieren. 1-2 Monate sollte das locker funktionieren. Zum Backen taut ihr den Teig dann am besten über Nacht im Kühlschrank auf und könnt den Teig anschließend normal wie im Rezept angegeben verarbeiten.

Die Haselnussplätzchen luftdickt verpacken, ggf. mit Backpapier oder Butterbrotpapier zwischen den einzelnen Lagen, damit sie nicht aneinander kleben. Sie halten sich so einige Tage frisch und mürbe.

Haselnüsse richtig rösten und schälen

Wenn ihr Zeit und Lust habt, röstet und mahlt die Haselnusskerne frisch. Dazu nehmt ihr ganze Haselnusskerne mit Haut, verteilt sie auf einem Backblech und röstet sie etwa 10 Minuten bei 200 °C Ober- und Unterhitze im Ofen. Anschließend werden die noch heißen Haselnusskerne auf ein sauberes Geschirrtuch gegeben. Mit den Händen rubbeln, bis sich die Häutchen ablösen. Haselnüsse vollständig abkühlen lassen und anschließend in einem Mixer zerkleinern.

Warum „Kekse mit Nuss in der Mitte“ ideal für die Adventszeit sind

Die Zubereitung ist so unkompliziert, so dass man die Kekse auch mit Kindern backen kann. Für mich persönlich geht es in der Weihnachtszeit darum, in die Küche zu gehen und wunderbare, duftende Leckereien für Freunde und Familie zu backen (wenn man sie nicht vorher alle selber aufisst). Für mich werden deutsche Weihnachtsplätzchen wie diese Haselnussplätzchen immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

Mini-FAQ und Troubleshooting

  • Nach dem Zusammensetzen mit Marmelade sind von den Plätzchen schließlich nur noch die Hälfte da. Deshalb bin ich immer froh um Plätzchenrezepte ohne Ausstechen, bei denen man einfach nur Kugeln formen muss.
  • Sollte der Teig schon zu warm und weich sein, einfach die Teigrolle noch einmal für kurze Zeit in den Kühlschrank legen.
  • Je nach gewünschter Konsistenz kann man sie etwas weicher und mürber oder etwas knuspriger backen.

Vergleich der Varianten auf einen Blick

VarianteOfen/TemperaturFormMitteTextur
Klassisch150 °C O/U oder 130 °C HeißluftKugeln/TupferGanze HaselnussMürb bis zart
Weich (vegan/glutenfrei möglich)175 °CKugeln leicht flachGanze HaselnussWeich, leicht krümelig
Engelsaugen-Style175 °CKugeln mit MuldeNuss-Nougat-CremeMürb, zart

Gerne kannst du das kurze Video anschauen für eine visuelle Darstellung des Rezeptes. Hat euch das Rezept gefallen? Klickt auf die Sterne.

Serviervorschlag: Plätzchenteller mit drei Sorten Haselnusskeksen, je mit Nuss in der Mitte

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