Kalorien einer Kugel Eis in der Waffel: Durchschnitt, Varianten und Tipps

Was gibt es Schöneres als eine Kugel Eis an einem warmen Frühlings- oder Sommertag? Ob Schokolade, Vanille oder Stracciatella - für jeden Gaumen ist in einer gut sortierten Eisdiele etwas dabei. Sobald es draußen warm und sonnig wird, bekommen wir sofort Lust auf Eis. Geht es Ihnen auch so? Können wir nur zu gut verstehen.

Wovon hängen die Kalorien einer Eiswaffel mit Kugel ab?

Dass Eis nicht zu Ihren Grundnahrungsmitteln zählen - und nur in Maßen genossen werden sollte - brauchen wir wohl nicht weiter zu erklären. Denn die kühlende Leckerei steckt meist voller Zucker und Sahne. Allerdings können Sie Eis auch ganz einfach selber herstellen und so die volle Kontrolle über die Zutaten behalten.

Wie viel Sie sich dann erlauben können, hängt am Ende sehr von der Sorte ab. Eis ist ja nicht gleich Eis: Je nach Zusammensetzung und Grundzutaten unterscheiden sich die Kalorien im Eis natürlich - und das teilweise sehr stark. Natürlich kommt es immer darauf an, wie groß die Kugel ist - 50 g entsprechen eher einer kleineren Kugel Eis.

Die Waffel selbst: Kalorien und Varianten

Waffel ist nicht gleich Waffel. Die einfachste Version wiegt nur 5 Gramm, schmeckt leicht pappig, besteht fast nur aus Mehl und Wasser, ist aber mit 0,2 Gramm Fett und 20 Kilokalorien ein Leichtgewicht. Die Durchschnittswaffel wiegt etwa 15 Gramm, ist knusprig und schmeckt besser. Sie liefert etwa 0,5 Gramm Fett und 55 Kilokalorien.

Viele Eiswaffeln sind innen jedoch mit Schokolade ausgestrichen, dann kommen schnell um die 100 Kilokalorien und 5 Gramm Fett zusammen. Geschmacklich und kalorienmäßig an der Spitze liegen Crisp-Waffeln mit Mandeln oder die riesigen frisch gebackenen Butterwaffeln aus der Eisdiele.

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Verschiedene Waffeltypen: leichte Waffel, Durchschnittswaffel, Schoko-ausgestrichene Waffel

Kalorien des Eises: Milch-, Sahne-, Frucht- und Softeis

Das ist drin: Entrahmte Milch, Zucker, Glukosesirup, pflanzliche Fette und Öle, Fruchtsaft oder -püree, bzw. Nüsse und Schokolade, dazu Mehl und Zucker für die Waffel.

In diese Kategorie fallen Eissorten, die sich Milcheis, Cremeeis, Sahneeis und Eiscreme nennen. Der Milchanteil variiert zwischen den Sorten, ebenso der Milchfettanteil. Sorbet, Fruchteis und Wassereis, aber auch Fruchteiscreme fallen unter diese Kategorie. Der Fruchtanteil variiert zum Teil erheblich, ebenso der Zuckeranteil.

Ein Eis bringt fast 100 Gramm auf die Waage - und damit je nach Sorte auch locker 15 bis 23 Gramm Fett und bis zu 300 Kilokalorien. Ziemlich viel für zwischendurch.

Das ist drin: Entrahmte Milch, Molkenerzeugnis, Zucker, Pflanzenfett, Waffel, je nach Sorte auch Schokoglasur. Das Gute daran: Ein perfektes Eis für die schnelle Abkühlung, denn die Nährwerte entsprechen in etwa einem Milchkaffee. In der Milch stecken auch die guten Sachen wie Kalzium, Eiweiß und Vitamine.

Das ist drin (Fruchteis): Orangensaft, Wasser, Zucker, Glukosesirup. Das Gute daran: Das, was nicht drin ist: Dem Fruchteis fehlt Fett, daher liefert es auch nicht viele Kalorien, eines hat ungefähr so viele wie 100 ml Apfelsaft oder Limonade.

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Je nach Sorte steckt im Eis unterschiedlich viel Fruchtsaft, damit liefert es z. B. Vitamin C und Kalium. Deshalb am besten ein Eis mit hohem Fruchtsaftanteil kaufen.

Das ist drin (Joghurt-/Buttermilch-Eis): Joghurt oder Buttermilch, entrahmte Milch, Wasser, Zucker, Glukosesirup, Fette und Öle, Fruchtsaft oder -püree. Das Gute daran: Eine allgemein gültige Aussage für Joghurt- oder Buttermilcheis gibt es nicht, hier hilft nur der Blick aufs Etikett.

Das ist drin (Softeis): Entrahmte Milch, Molkenpulver, Zucker, Glukosesirup, pflanzliche Fette. Das Gute daran: Auch wenn das Eis so cremig schmeckt, mehr Fett als ein normales Eis hat es nicht. Die cremige Textur im Mund entsteht durch viele kleine Luftbläschen im Eis, die beim Abfüllen in die Eismasse eingebracht werden, und durch eine höhere Temperatur - meist liegt diese beim Softeis bei nur -6 Grad statt bei -18 Grad wie bei normalem Eis.

Verschiedene Eissorten: Sorbet, Milcheis, Joghurt-Eis, Softeis

Top kalorienarme Eissorten (Durchschnittswerte pro Kugel)

Sommerlicher Genuss ohne Reue: Sorbets aus Früchten wie Himbeere oder Zitrone sind die perfekten Schlankmacher in der Eisdiele. Eine Kugel hat oft unter 80 Kalorien.

  1. Zitroneneis (Sorbet) - ca. 60 bis 70 kcal
  2. Melone - ca. 65 bis 75 kcal
  3. Himbeer-Sorbet - ca. 70 bis 80 kcal
  4. Erdbeereis (Frucht) - ca. 75 bis 85 kcal
  5. Joghurt-Eis (Natur) - ca. 90 bis 110 kcal

In der Regel gilt: Frucht schlägt Sahne. Während Milcheis durch Fett und Zucker oft zur Kalorienfalle wird, sind Sorbets und wasserbasierte Sorten echte Leichtgewichte.

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Besonders kalorienreiche Sorten

  • Tiramisu-Eis: ca. 240-270 kcal
  • Peanut Butter Ice Cream: ca. 250-300 kcal
  • Eis mit Keksstücken (Cookie Dough): ca. 240-290 kcal
  • Ben & Jerry’s Sorten (durchschnittlich): ca. 250-300 kcal

Besonders in industriell hergestellten Produkten finden sich dabei gerne jede Menge Kalorien, nebst diverser Zutaten, die man so eher nicht erwartet. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich also.

Waffel oder Becher: Welche Wahl spart Kalorien?

Wer sein Eis in einer Waffel statt im Becher genießt, nimmt meist unbemerkt zusätzliche Kalorien auf. Eine klassische Eiswaffel bringt je nach Größe und Art etwa 30 bis 80 Kalorien mit - einfache Waffelhörnchen liegen eher bei 30-40 kcal, während dickere, knusprige Waffeln (z. B. die gerollten "Sugar Cones") schnell 60-80 kcal enthalten können.

Im Vergleich dazu hat ein Pappbecher oder Plastikbecher keinerlei Kalorien, da er nicht verzehrt wird. Wer also Kalorien sparen möchte, ist mit dem Becher im Vorteil - besonders, wenn man mehrere Kugeln oder ein kalorienreiches Eis wie Schokolade oder Karamell wählt.

Waffel vs Becher: Kalorienvergleich

Praktische Tipps: Kalorien sparen ohne Verzicht

  • Wenn Sie Kalorien sparen möchten, wählen Sie den Pappbecher, statt dem Waffelhörnchen. Damit sparen Sie immerhin gut 200 Kalorien.
  • Frozen Yoghurt kann eine gute Alternative sein: 100 Gramm enthalten lediglich 50 Kalorien - jedenfalls, wenn auf fettarmen Joghurt zurückgegriffen wird. Gerade im Frozen-Yoghurt-Café können aber auch echte Kalorienbomben stecken.
  • Probieren Sie Sorbets und Fruchteis mit hohem Fruchtsaftanteil, denn sie liefern deutlich weniger Fett und oft weniger Kalorien.
  • Machen Sie Ihr Eis selbst: Auf Nummer sicher gehen können Sie bei Kalorien im Eis, wenn Sie Ihr Eis einfach selbst machen.
  • Beachten Sie Portionsgröße und Soßen: Portionsgröße und Soße obendrauf haben großen Einfluss auf die Nährwerte.
  • Lesen Sie die Zutatenliste: Im industriell hergestellten Stieleis finden sich oft Emulgatoren, Konservierungsstoffe sowie Aromen statt Milch und Sahne.

Was ist sonst noch wichtig zu wissen?

Viele Marken und Verkäufer verzichten bei Sorbets heute auf zusätzlichen Zucker. Das lässt die Kalorien schönerweise fallen. Schauen Sie am besten bei den Nährwerten nach und fragen ggf. Ein Trugschluss ist, dass Wassereis generell weniger Kalorien hat, da es ja auf Wasserbasis hergestellt wurde.

Für viele zählt aber auch der Genussfaktor, denn das Waffelhörnchen gehört für manche einfach zum Eis-Erlebnis dazu. Letztendlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Vorlieben. Wie so oft, sind die leckersten Sachen nicht unbedingt die gesündesten, aber wenn Sie sich nicht jeden Tag einen großen Eisbecher gönnen, dürfen Sie ab und zu ohne schlechtes Gewissen der Lust nachgeben.

Wie man kalorienärmere Eissorten auswählt und selber macht
Produkt Kalorien (ca.) pro Kugel Besonderheit
Zitronen-Sorbet 60-70 kcal Wasserreich, sehr erfrischend
Himbeer-Sorbet 70-80 kcal Intensives Fruchtaroma
Joghurt-Eis (Natur) 90-110 kcal Cremig, weniger Fett als Sahneeis
Milcheis / Sahneeis bis zu 300 kcal (je nach Sorte) Kann viel Fett und Zucker enthalten
Waffel (einfach) 20 kcal (5 g) - 55 kcal (Durchschnitt) Schoko-ausgestrichene Waffel bis ca. 100 kcal

Experten raten, nicht mehr als 1 bis 2 Kugeln Speiseeis am Tag zu verputzen. Wer abnehmen möchte, sollte möglichst wenig Süßigkeiten essen. Einigen fällt das sehr leicht - andere wiederum haben manchmal mit der Lust auf Schokolade & Co. zu kämpfen. Wenn Sie wie ich zur zweiten Gruppe gehören, sollten Sie jetzt aufpassen. Denn hier kommen drei Süßigkeiten-Alternativen, die man ab und zu ruhig genießen kann. Und zwar ganz ohne schlechtes Gewissen!

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