Imker-Honig bei EDEKA: Sortiment, Herkunft und Qualität
Wir sind in der Region zu Hause. Hier haben Groß- und Einzelhandel der EDEKA Minden-Hannover ihre Wurzeln - und das seit über 100 Jahren. Regionaler geht’s nicht!
Honig ist ein Naturprodukt, gesammelt von fleißigen Bienen. Honig ist ein ganz besonderes Lebensmittel, in dem die Arbeit Tausender Bienen und mindestens eines Imkers oder einer Imkerin steckt. Das wohl regionalste Produkt überhaupt!
Regionale Beschaffung und Imkerpartnerschaften
150 Imker liefern Honig für die MärkteHonig. Eine Biene fliegt Blüten nur im Umkreis von etwa drei Kilometern um ihren Bienenstock herum an, um aus dem Nektar letztlich den köstlich süßen Honig zu produzieren. Dabei summt die nur 80 Milligramm leichte Biene mit etwa 20 Stundenkilometern schnell durch die Luft. Sie besucht über 1.000 Blüten in ihrer Region bis sie wieder in ihren Bienenstock zurückkehrt. Um 500 Gramm Honig im Glas zu erzeugen, braucht es etwa 50.000 Flüge der Bienen.
Ein Beispiel: Honig aus Berlin. Allein in Berlin hat die EDEKA Minden-Hannover, je nach Saison und Verfügbarkeit, Honig von etwa 50 Imkern deren „Mitarbeiterinnen“ in der Hauptstadt in den Wäldern, Parks, Gärten und Balkonen die Blüten besuchen. Der Honig der Imker wird dann bei der Berliner Bärengold GmbH abgefüllt und an die EDEKA-Märkte der Bundeshauptstadt ausgeliefert. Auf dem Honigglas finden die Verbraucher jeweils einen Hinweis, von welchem Imker der süße Aufstrich stammt. In vielen Fällen fliegen die Bienen in den Gärten der Kunden oder den umliegenden Feldern und Wiesen.
Es gibt auch EDEKA-Märkte und MARKTKAUF-Häuser mit „eigenen“ Bienen auf dem Dach (Bienenvölker von lokalen Imkern). SUMMSTOFF ist eine junge deutsche Imkereigenossenschaft von Berufsimkern - mit einem klaren Anspruch: ehrlicher Honig, transparente Herkunft und eine Qualität, die man schmeckt. SUMMSTOFF - regionaler Honig aus Deutschland. SUMMSTOFF ist die SUMMSTOFF Imkereigenossenschaft e.G. - oft auch als „Imkergenossenschaft“ gesucht.
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Sortiment bei EDEKA: Verfügbarkeit und Eigenmarken
Viele SUMMSTOFF-Honige findest Du nicht nur hier auf unserer Webseite, sondern auch direkt im Supermarktregal vor Ort - unter anderem in vielen EDEKA-, nah & gut- und Marktkauf-Märkten in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und großen Teilen Bayerns. In Bayern sind unsere Honige außerdem bei Feneberg und in den V-Märkten erhältlich. Auch in zahlreichen EDEKA-Märkten der Region Südwest sowie in immer mehr REWE-Märkten im Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen findest Du SUMMSTOFF bereits im Regal.
Der Vorteil für Dich: Du kannst unsere Sorten hier online in Ruhe anschauen und Deinen Lieblingshonig anschließend bequem beim nächsten Einkauf im Markt kaufen - ganz ohne Versandkosten. Sollte Dein EDEKA- oder REWE-Markt SUMMSTOFF noch nicht führen, spreche gerne die Marktleitung an. Jeder EDEKA- und jeder REWE-Markt in Deutschland kann unsere Honige bestellen und ins Sortiment aufnehmen.
Eigenmarken im Test
Die Stiftung Warentest hat Produkte des Segments Blütenhonig für diesen Test ausgewählt, sie haben im Handel die größte Marktbedeutung. Im Test sind vielverkaufte Produkte aus dem Supermarkt und vom Discounter - darunter bekannte Marken wie Langnese und Breitsamer, preiswerte Handelsmarken von Aldi, Lidl, Edeka und Rewe sowie Bioprodukte von Alnatura, Bihophar, Rossmann und dm. Die Ergebnisse der Supermärkte und Discounter im Überblick:
- Aldi, „Gut Bio Honig cremig“, 7,50 Euro pro Kilogramm, Note: 1,9
- Lidl, „Maribel Cremiger Blütenhonig streichzart“, 5,58 Euro pro Kilogramm, Note: 1,9
- Netto, „Vom Land Blüten-Honig cremig“, 5,58 Euro pro Kilogramm, Note: 1,9
- Rewe, „Ja Blütenhonig zart-fließend“, 5,98 Euro pro Kilogramm, Note: 2,1
- Edeka, „Gut & Günstig Sommer Blüten Honig“, 5,98 Euro pro Kilogramm, Note: 2,2
- Kaufland, „K-Classic Streichzarter Blütenhonig cremig“, 5,58 Euro pro Kilogramm, Note: 3,5
An der Spitze des Tests landete der „Frühlingssummen“-Honig von „Breitsamer“ für 12,98 Euro pro Kilogramm. Die Tester hoben den „aromatischen, leicht kohlartigen, lang anhaltenden Geschmack“ und die feincremige Konsistenz des Produkts hervor. Der Honig bekam die Gesamtnote 1,8 (gut). Hinter dem Testsieger überzeugten Produkte von Discountern. Bei allen drei Produkten lobte Stiftung Warentest den „aromatischen und pflanzlichen“ Geschmack. Diese Honige sind allesamt Mischungen aus EU- und Nicht-EU-Ländern.
Herkunft, Import und Kennzeichnung
Heimische Imker - davon gibt es zurzeit etwa 143.000 - ernten zwischen 15.000 und 25.000 Tonnen Honig pro Jahr. Das entspricht etwa 20 Prozent der Menge, die aktuell bei uns verzehrt wird. Entsprechend groß ist der Import aus anderen Ländern, er deckt mehr als 70 Prozent der konsumierten Menge. Nach Angaben des Honig-Verbands mit Sitz in Hamburg stammen fast 45 Prozent der Importware aus nur drei Ländern: der Ukraine, Argentinien und Mexiko.
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Um die ganzjährige Versorgung zu gewährleisten, kommt importierter Bienenhonig aus anderen EU-Ländern wie Griechenland, dazu aus Asien und Lateinamerika. Die Honig-Verband betont, dass die Qualität nicht von der Herkunft abhängt, sondern vielmehr von der Arbeit der Imker und von Qualitätsstandards, die durch unabhängige Labore bestätigt werden können. Die „EU-Honig-Richtlinie“ garantiere die gleichen Standards für alle Erzeugnisse.
Ab Mitte Juni 2026 tritt eine wichtige Änderung in Kraft, sie betrifft die Deklaration von Honig. Was der Handel wissen muss: Ab 14. Juni 2026 müssen bei Mischhonigen alle Ursprungsländer auf dem Etikett angegeben werden. Kennzeichnungen wie „Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ländern“ sind dann nicht mehr zulässig. Stattdessen müssen alle Herkunftsländer eines Mischhonigs in absteigender Reihenfolge und mit ihren jeweiligen Anteilen auf dem Etikett erscheinen - gut sichtbar auf der Vorderseite. Honige, die vor dem 14. Juni 2026 abgefüllt und etikettiert werden, dürfen noch abverkauft werden. Somit werden die alten Ursprungsangaben noch eine Weile in den Regalen der Supermärkte zu finden sein.
Qualität, Prüfungen und Fallstricke
Die gesetzlichen Anforderungen an Blütenhonig sind vergleichsweise offen - er kann aus dem Nektar aller möglichen Blüten und Pflanzen gewonnen werden. Dagegen gelten für andere Honigsorten strengere Vorgaben. Für Waldhonig etwa müssen Bienen Honigtau von Laub- und Nadelbäumen aus Wäldern gesammelt haben. „Echter deutscher Honig“, „Spitzenqualität“ oder „bio“ - wenn Honige mit besonderer Herkunft, Qualität oder Produktionsweise werben, müssen sie strengere Anforderungen erfüllen als die Honigverordnung verlangt.
Erkennungszeichen für ein hohes Maß an Naturbelassenheit sind bestimmte Messwerte wie ein möglichst geringer Gehalt an Hydroxymethylfurfural (HMF), das beim Erwärmen zuckerreicher Lebensmittel entsteht, sowie eine möglichst hohe Aktivität des Enzyms Invertase. Die Stiftung Warentest hat die Blütenhonige im Test mit rund 40 Methoden auf etwa 1 050 Einzelparameter geprüft. Qualitätsunterschiede zeigen sich unter anderem in Aussehen und Geschmack. Typischerweise ist die Konsistenz cremig bis teilkristallin. Die Produkte schmecken süß, blumig und ausgewogen - teils sogar aromatisch, wie auch der Testsieger. Manche Honige warten mit besonderen Eindrücken auf wie kohlartig oder minzig.
Die Stiftung Warentest prüfte auch auf Panschereien: Für die Authentizitätsanalyse kamen spezielle Methoden zum Einsatz, die nur für Honig entwickelt wurden und viel Fachkenntnis und Erfahrung erfordern. Sie können Hinweise auf Verfälschungen, etwa mit Zuckersirup, geben. Importhonig wird oft mit Zuckersirup gepanscht. Auf einer EU-Liste der am häufigsten verfälschten Lebensmittel kommt Honig regelmäßig in die Top 10. Gepanschter Honig ist nur schwer nachzuweisen, denn Fälscher benutzen dafür hoch modifizierte Sirupe.
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Im Oktober hatte der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) deshalb eine neue Labormethode bekannt gemacht, die gepanschten Honig zweifelsfrei erkennen soll. Die ZDF-„frontal“-Redaktion hat nun ebenfalls verschiedene Honige aus deutschen Supermärkten in zwei Laboren, die die DNA-Methode anwenden, testen lassen. Laut DNA-Analysen seien fast alle Proben „nicht authentisch“ bzw. „nicht plausibel“.
Auch wenn die DNA-Methodik grundsätzlich anerkannt ist, ist sie für Honig-Analysen bisher nicht akkreditiert und wird von vielen Experten kritisiert. Dr. Kirsten Traynor von der Landesanstalt für Bienenkunden Hohenheim befürchtet, dass die DNA-Methode des estnischen Labors Celvia noch nicht ausgereift ist: "Aufgrund der unvollständigen Datenbank könnten Honige aus anderen Ländern derzeit als ‚gefälscht‘ bezeichnet werden, nur weil sie einen anderen Umweltfingerabdruck haben (…). Aktuelle Analyseergebnisse sind daher mit entsprechender Vorsicht zu interpretieren." Professor Florian Leese, Biologe und Spezialist für DNA-Analysen in Ökosystemen, zweifelt die Labor-Ergebnisse gegenüber ZDF-„frontal“ hingegen nicht an: "Für mich ist besonders überzeugend, wenn zwei Labore zu dem gleichen Ergebnis kommen - zwei Labore, die viel Erfahrung haben.
Praktische Qualitätsprobleme im Test
Besonders alarmierend: Ein Bio-Honig fiel mit „mangelhaft“ komplett durch. Der Bio-Sommerblütenhonig von „Honig Himstedt“ für 23,92 Euro pro Kilogramm enthielt laut Stiftung Warentest zu viel Hydroxymethylfurfural (HMF). Dieser Stoff sei laut Stiftung Warentest gesundheitlich zwar unbedenklich, stelle aber die Naturbelassenheit infrage. Hydr oxymethylfurfural entsteht beim Erwärmen zuckerreicher Lebensmittel und deutet auf eine zu starke Erhitzung des Honigs hin. Da das Produkt den gesetzlichen Grenzwert überschritten habe, bekam es die Note 5,0. Zudem gebe es eine „deutliche Entmischung im Glas“, so der Testbericht.
Zudem wurden die Honige von Stiftung Warentest auf Schadstoffe geprüft. Bei allen untersuchten Honigen wurden keine bedenklichen Mengen an Pestiziden nachgewiesen. Zwar enthielten zehn Honige Rückstände von Pflanzenschutzmitteln wie Glyphosat, allerdings in Konzentrationen weit unter den gesetzlichen Grenzwerten. Bei den Produktgruppen, die den Lebensmittelanbau betreffen, erhalten die Produzenten einen sogenannten Fairtrade-Mindestpreis. Für biologischen Anbau erhalten sie zusätzlich einen Aufschlag, der die höheren Kosten der Bioproduktion berücksichtigt und einen Anreiz für die Umstellung auf Biozertifizierung beziehungsweise deren Aufrechterhaltung darstellt.
Tipps für Käufer: Herkunft lesen, Sorten probieren
Auf eine einzige Honig-Sorte solltest du dich dabei nicht festlegen. Die Süße bleibt, dennoch besitzt jede Honigsorte ihren eigenen Geschmack. Einige sind cremiger, andere fester, einige milder, andere würziger. Außerdem gilt: Das Wort vegetarisch leitet sich vom lateinischen "vegetare" (= beleben) bzw. "vegetus" (= frisch, lebendig, belebt) ab. Vegetarier essen deshalb neben pflanzlichen Nahrungsmitteln ausschließlich solche Produkte, die von lebenden Tieren stammen. Dazu zählen mitunter Milch, Eier und Honig.
Die Idee, sich Hausbienen anzuschaffen und damit die Honiggewinnung zu "professionalisieren", stammt wiederum angeblich aus Anatolien, wurde dort der Legende nach aber auch bereits im 7. Jahrtausend vor Christus umgesetzt. Die "Honigjäger" waren wohl die Ersten, die sich die Vorräte der Bienen zunutze machten. Höhlenmalereien zeigen, wie sie bereits in der Steinzeit mit einem Trog Richtung Bienenstock aufbrachen, um dort ein wenig Honig einzusammeln.
Für den Einkauf gilt: Lies die Etiketten und achte auf Herkunftsangaben und eventuelle Siegel. Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant. Ab 14. Juni 2026 müssen bei Mischhonigen alle Ursprungsländer auf dem Etikett angegeben werden.
Lagern und verwenden
Tipp: Das Wasserstoffperoxid nutzt auch dem Honig selbst. Es macht ihn haltbarer, weshalb er ungeöffnet jahrelang genießbar bleibt. Hast du das Honigglas bereits aufgeschraubt, lagere es möglichst dunkel und kühl, jedoch nicht im Kühlschrank. Nach drei Monaten prüfst du, ob sich Bläschen gebildet haben und der Honig muffig, alkoholisch riecht. Ist das nicht der Fall, dann ist er noch zum Verzehr geeignet. Auch ein gewölbter Deckel kann ein Hinweis auf bereits vergorenen Bienenhonig sein.
Fazit für Verbraucher
Die Preisspannen sind enorm. Weder Preis noch Herkunft verraten etwas über die Qualität, offenbart unser Test von 24 Blütenhonigen. Ein guter Honig muss nicht teuer sein. Als Brotaufstrich. Zur Verfeinerung von Marinaden oder Dressings. Beim Kochen von Gemüse. Honig eröffnet dir in der Küche nahezu endlose Möglichkeiten. Sogar der Gesundheit soll er zuträglich sein.
Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Glutengehalt oder sind die Angaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.
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