Leysieffer „Himmlische“ Pralinen: Originalrezept, Varianten, Auswahlkriterien und Handwerk
Himmlische Pralinen sind kleine Geschmacksexplosionen, die durch ihre handwerkliche Fertigung und hochwertigen Zutaten überzeugen. Sie vereinen Luxus und Tradition in einer unwiderstehlichen Form.
Mit ihren raffinierten Kombinationen aus Schokolade, Nüssen und Cremes positionieren sie sich als ideale Begleiter für besondere Momente - sei es als Geschenk oder zum persönlichen Genuss. Die Himmlischen Pralinen von Leysieffer werden von erfahrenen Chocolatiers in Westerkappeln von Hand gefertigt und garniert.
Geschichte und Kultstatus der „Himmlischen“
Die weltweit bekannten Pralinen "Die Himmlischen" wurden 1950 von Karl Leysieffer in Osnabrück entwickelt. Karl und seine Frau Ursula Leysieffer hatten die 1909 gegründete Confiserie nach der Zerstörung der Backstube im Zweiten Weltkrieg 1948 wieder aufgebaut und zwei Jahre später neu eröffnet.
"Zur Namensgebung der Praline ist Folgendes überliefert: Ein katholischer Priester war so begeistert, dass diesen Trüffeln seiner Meinung nach nur die Bezeichnung 'himmlisch' gerecht werden könne. So wurden die Sahnetrüffel 1972 'Die Himmlischen' getauft. Für viele Menschen in und um Osnabrück - von den Kindergartenkindern bis zu den Senioren - wurden sie zum Inbegriff des 'kleinen Glücks im Alltag' und ganz besonderer Gelegenheiten", weiß der Konditormeister Christian Rabbel, der in Osnabrück geboren wurde und sich mit der Region eng verbunden fühlt.
Die Kultpraline ist der Bestseller bei Leysieffer seit 70 Jahren. 1950 kreierte Karl Leysieffer die ersten „himmlischen“ Schokoladen-Trüffel.
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Originalcharakter: Textur, Zutaten und Varianten
Diese Pralinen bestehen aus zartem Nougat, das mit feinster Vollmilch- oder Zartbitterschokolade ummantelt ist. Das Nougat wird aus gerösteten Haselnüssen hergestellt, was den Geschmack warm und nussig macht. Die Schokoladenhülle schützt die cremige Füllung wie eine zweite Haut und sorgt für ein perfektes Mundgefühl.
Diese Variante versteckt eine flüssige Likör-Füllung in einer knusprigen Schokoladenschale. Der Likör wird sorgfältig temperiert, damit er seine fruchtige Note behält. Die äußere Schicht aus dunkler Schokolade harmoniert perfekt mit der süßen Füllung.
Für alle, die auf tierische Produkte verzichten möchten, bietet diese Variante rein pflanzliche Zutaten. Die Schokolade wird aus Kakaobutter und Sojamilch hergestellt, während die Füllungen aus Kokoscreme oder Mandelmus bestehen.
Rezept: Sahne-Trüffel nach Leysieffer-Tradition
Die Auswahl der Zutaten ist entscheidend für den Geschmack und die Qualität der Pralinen. Achten Sie darauf, dass alle Zutaten bei Raumtemperatur verwendet werden, um Klumpenbildung zu vermeiden. Nutzen Sie temperierte Schokolade, um ein glänzendes Finish zu erreichen.
Zutaten (Basisrezept, ca. 60 Stück)
- Sahne 200 g
- Vollmilchschokolade 400 g
- Palmin 100 g
- Grand Marnier 4 EL
Zubereitung
- Sahne aufkochen und vom Herd nehmen. Schokolade und Palmin zukleinern, in die Sahne geben und unter rühren auflösen. Grand Marnier zufügen.
- Masse 1 Std. in den Kühlschrank. wenn Trüffelmasse anfängt steif zu werden, mit Schneebesen kräftig durchschlagen.
- Dann in ein Spritzbeutel füllen und auf einen schönen Teller kleine Pralinen spritzen.
Ohne Alkohol
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Alternative Rezeptur mit Schokoboden und Kuvertüre-Überzug
Rezeptautor:in
Zutaten
- 70 ml Sahne
- 1 Pck. Vanillezucker
- 75 g Schokolade edelbitter
- 75 g Schokolade weiß
- 25 g Butter
- 25 g Kokosfett
- 100 g Vollmilchschokolade für den Pralinenboden
- 200 g Vollmilchkuvertüre zum Umhüllen
- 50 g Zucker braun
Zubereitung (Arbeitszeit: 1 Std. 30 Min.)
- Für den Pralinenboden die Vollmilchschokolade hacken und im heißen Wasserbad auflösen. So lange rühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Backpapier auf ein Blech oder Brettchen legen und mit dem Teelöffel kleine Schoko-Kreise von ca. 2,5 cm Durchmesser auftragen. Gut auskühlen lassen. Ich verwende für die Pralinenböden keine Kuvertüre, weil flüssige Schokolade dicker in der Konsistenz ist und sich daher leichter auftragen lässt, ohne zu verlaufen.
- Für die Füllung die Edelbitter- und die weiße Schokolade möglichst fein hacken. Die Sahne mit Vanillezucker, Butter und Kokosfett aufkochen, über die Schokolade geben und so lange kräftig verrühren, bis sich die Schokolade mit der Sahne-Fett-Mischung zu einer homogenen Masse verbunden hat. Ca. ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Die Creme darf auf keinen Fall fest werden, sie soll nur abgekühlt sein. Dann mit dem E-Quirl ca. ein bis zwei Minuten cremig aufschlagen. Sofort in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und dicke Tupfen auf die kleinen Schokoladenböden spritzen. Gut durchkühlen lassen.
- Für den Überzug die Vollmilchkuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen lassen. Die sehr kalten Pralinen auf eine Gabel mit schmalen Zinken legen (Fleischgabel oder - noch besser - Pralinengabel) und mit der Kuvertüre überziehen. Ich nehme dazu einen Teelöffel und lasse die warme Kuvertüre (sie darf nicht heiß, aber auch nicht kurz vorm Festwerden sein) darüber laufen, bis die Crememasse komplett bedeckt ist. Gleich danach mit dem braunen Zucker bestreuen, das gibt beim Essen einen schönen "Crunch", wieder auf das Backpapier setzen und fest werden lassen.
Hinweis: Die Pralinen sind zwar ein wenig kompliziert herzustellen, aber es lohnt sich, da sie sehr lecker und nicht so süß sind. Im Kühlschrank aufbewahrt, halten sie ca. drei Wochen, sind aber meist schon vorher weg.
Werkzeuge, Pflege und Sicherheit
Formen und Werkzeuge
- Für Anfänger sind Silikonformen ausreichend, da sie flexibel und unkompliziert in der Handhabung sind.
- Professionelle Werkzeuge erfordern regelmäßige Reinigung nach ISO 8442-5 Standards.
Pflegehinweise
- Die richtige Pflege Ihrer Formen verlängert deren Lebensdauer und stellt sicher, dass Ihre Pralinen makellos aussehen.
- Verwenden Sie keine aggressiven Chemikalien, da diese das Material beschädigen können.
- Lagern Sie die Formen an einem trockenen Ort, um Verformungen zu verhindern.
Sicher arbeiten
- Beim Erhitzen von Sahne und Zucker ist besondere Vorsicht geboten, da diese schnell überkochen und zu Verbrennungen führen können.
- Halten Sie ein feuchtes Tuch bereit, um eventuelle Spritzer sofort zu entfernen.
- Arbeiten Sie niemals unbeaufsichtigt am Herd.
Qualitäts- und Auswahlkriterien für „Himmlische“ nach Leysieffer-Rezept
Die Auswahl der idealen himmlischen Pralinen nach dem Rezept von Leysieffer erfordert eine systematische Bewertung von fünf entscheidenden Dimensionen. Prüfen Sie die Qualität der verwendeten Zutaten, insbesondere Kakaobohnen und Füllungen. Achten Sie auf Bio-Zertifikate oder Fair-Trade-Siegel, da diese die Nachhaltigkeit garantieren.
Bestimmen Sie Ihr bevorzugtes Geschmacksprofil: milde, süße oder bittere Nuancen. Eine harmonische Balance zwischen Füllung und Schokoladenmantel ist entscheidend. Die Verpackung sollte lichtgeschützt und luftdicht sein, um Frische und Geschmack zu bewahren.
Professioneller Tipp: Vergleichen Sie Preis-Leistungs-Verhältnisse basierend auf Gewicht und Stückzahl. Ein guter Richtwert liegt bei €2-€4 pro Praline.
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| Kriterium | Hinweis |
|---|---|
| Zutatenqualität | Kakaobohnen, Füllungen; Bio-/Fair-Trade-Siegel |
| Geschmacksprofil | Milde, süße oder bittere Nuancen |
| Balance | Harmonie zwischen Füllung und Mantel |
| Verpackung | Lichtgeschützt und luftdicht |
| Preis-Leistung | Richtwert €2-€4 pro Praline |
Comeback, Anpassungen und Jubiläum
Christian Rabbel und Mehtap Rabbel präsentieren anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der "Himmlischen" von Leysieffer eine 75-Gramm-Sonderedition der beliebten Sahnetrüffel. Westerkappeln. "Auch nach 75 Jahren erfreuen sich 'Die Himmlischen' großer Beliebtheit - obwohl sie zwischenzeitlich gar nicht erhältlich waren! Erst vor wenigen Monaten haben wir die Herstellung der Pralinen nach Originalrezeptur sowie den Verkauf gestartet. 'Die Himmlischen' sind ein Herzstück der Marke Leysieffer, die wir in diesem Jahr übernommen haben. Die große Nachfrage in unserem Online-Shop und bei unseren Vertriebspartnern ist schon jetzt überwältigend", sagt Christian Rabbel, Geschäftsführer der Confiserie Rabbel aus dem münsterländischen Westerkappeln.
Seit der Wiedereinführung der Marke Leysieffer auf dem Markt durch Rabbel im Oktober 2025 haben unerwartet viele Bestellungen sowie zahlreiche positive Rückmeldungen die Confiserie Rabbel erreicht. Der Geschäftsführer berichtet: "Zwar werden 'Die Himmlischen' nach wie vor in liebevoller Handarbeit gefertigt. Zurzeit kommen wir trotzdem auf mehrere Tausend Stück, die pro Arbeitstag gefertigt und über unseren Webshop, im Werksverkauf oder auch beispielsweise an 83 Standorten der Galeria-Gruppe angeboten werden. Die Produktion summiert sich bereits auf eine deutlich sechsstellige Stückzahl."
Laut Christian Rabbel haben sich viele ehemalige und nun zurückkehrende Kunden auch in persönlichen Mitteilungen sehr erfreut gezeigt, dass "Die Himmlischen" nach einigen Jahren Pause infolge der Leysieffer-Insolvenz "endlich wieder zu haben" seien. Zur Feier des Klassikers bringt die Westerkappelner Confiserie nun eine Sonderedition der "Himmlischen" heraus: Mit einem Gewicht von 75 g und einer goldglänzenden Präsentstange eignet sie sich laut dem Hersteller ideal als "kleines Mitbringsel für den großen Genuss".
"Das Knacken der charakteristischen Zuckerkruste und der einzigartige Geschmack haben sich tief im Gedächtnis verankert. Und dieses Wohlgefühl lassen wir mit diesen Pralinen wieder aufleben - auch wenn das Originalrezept leichte, zeitgemäße Anpassungen erfahren hat", erklärt Rabbel. In der Leysieffer-Ära wurden "Die Himmlischen" zwischenzeitlich noch unter Verwendung von Palmfett hergestellt, das in der Confiserie Rabbel aus Gründen der Nachhaltigkeit nicht eingesetzt wird. Der Zuckeranteil der Kruste wurde etwas reduziert - ohne Abstriche beim Geschmackserlebnis, aber mit Rücksicht auf die wachsende Zahl an Konsumenten, die etwas weniger Zucker bevorzugen. Außerdem verwendet Rabbel belgische Schokoladen-Kuvertüre als einen wesentlichen Bestandteil: "Dies ist die hochwertigste Zutat, die sich hierfür finden lässt", so Christian Rabbel.
Mit dem Comeback der Pralinen ist auch die Rückkehr der "Himmlischen" als Torte verbunden. Gerade zu Weihnachten werde diese Variante des "himmlischen Genusses" ein Verkaufsschlager, sind sich Christian Rabbel und seine Frau Mehtap Rabbel, die im Familienbetrieb die strategische Markenentwicklung und den Vertrieb verantwortet, ganz sicher.
Ergänzende Genüsse aus der Manufaktur
Mehtap Rabbel sagt: "Wir wissen, dass mit dem Namen 'Die Himmlischen' zahlreiche positive Erfahrungen und emotionale Momente verbunden sind. Dies gilt ganz besonders für Menschen aus der Region Osnabrück, für die 'Die Himmlischen' ein Stück Heimat bedeuten. Neben den bereits vertrauten Köstlichkeiten wollen wir die Fans gehobener Genüsse anlässlich des 75-Jahres-Jubiläums der 'Himmlischen' mit weiteren exquisiten Neuprodukten verwöhnen." Als ein Beispiel nennt Mehtap Rabbel den neuen Leysieffer Sekt, der nach Art des Champagners neun Monate in der Flasche "auf der Hefe liegt" und reift und das Rabbel Sortiment um eine prickelnde Facette bereichert. Hinzu kommen knusprig gebackene Mandelblätter mit einem hauchdünnen Schokoladen-Überzug sowie Marzipan nach Königsberger Art, das über dem offenen Feuer abgeflämmt wird und hierdurch einzigartige Röstaromen entfaltet.
Service: Bewertungen und Hinweise
Durchschnittliche Bewertung: 4,8 von 5 Sternen von 5 Sternen(4 Bewertungen)
Durchschnittliche Bewertung: 4,8 von Sternen von 5 Sternen(4 Bewertungen)
Für dieses Rezept liegen uns keine Nährwertangaben vor.
Von Helga W. am 18. Tolle Pralinen, waren noch rechtzeitig vor Weihnachten trotz eher kurzfristiger Bestellung angekommen.
Von Helga W. am 18. Tolle Pralinen, waren noch rechtzeitig vor Weihnachten trotz eher kurzfristiger Bestellung angekommen.
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