Heidel Schokolade Test Erfahrungen
Cremig zarte Edel-Vollmilchschokolade mit 37 Prozent Kakaobestandteilen. Confiserie Heidel Schokolade wird nach der traditionellen deutschen Kakaoverordnung hergestellt und enthält reine Kakaobutter, keine Pflanzenfette. Zucker, Kakaobutter, VOLLMILCHPULVER, Kakaomasse, Emulgator: SOJALECITHINE.
Inhaltsstoffe und Deklaration
Zucker, Kakaobutter, VOLLMILCHPULVER, Kakaomasse, Emulgator: SOJALECITHINE. Lecithin gehört als natürlicher fettähnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide. Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein. Das so gewonnene natürliche Lecithin kann ebenso in Lebensmitteln eingesetzt werden, wie die Lecithine, die durch chemische Modifikation daraus gewonnen werden. Die chemisch modifizierten Lecithine werden auf besondere technologische Anforderungen zugeschnitten und erweitern so das Anwendungsgebiet des Stoffes deutlich. So ist etwa Lysolecithin besonders hitzestabil, während andere Modifikationen die Emulgatoreigenschaften des Lecithins verbessern.
*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.
Allergene, Unverträglichkeiten und Ernährungsinformationen
Dieses Produkt enthält Laktose. Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Stutenmilch vorkommt. Laktose ist auch Bestandteil aller Produkte, die aus Milch hergestellt werden, wie Käse, Joghurt, Buttermilch oder Sahne. Milchzucker steckt zudem als technischer Hilfsstoff in vielen Lebensmitteln. Bei der Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor. Infolgedessen kann die Laktose im Dünndarm nicht gespalten und verdaut werden, so dass der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm gelangt. Dies führt zu Symptomen wie Völlegefühl, Bauchkrämpfen, Blähungen und Durchfall nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten.
Dieses Produkt ist glutenfrei. Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei. Die Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten führt.
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Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs. Dieses Produkt ist vegetarisch. Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise. Dabei wird auf den Konsum von Produkten verzichtet, die tierischen Ursprungs sind oder Bestandteile tierischen Ursprungs beinhalten. Dazu zählen Lebensmittel und Kosmetika, die Inhaltsstoffe aus Fleisch, Fisch, Meerestieren, Milch, Ei und Honig enthalten. Veganismus wird meistens aus gesundheitlichen Aspekten und ethischer Überzeugung betrieben. Gründe dafür können unter anderem Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz sein.
Verlässlichkeit der Angaben
Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Glutengehalt oder sind die Angaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Laktosegehalt oder sind die Angaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch ein. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Vegan-Status oder sind die Angaben unvollständig bzw. nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Codecheck.info kann nicht für die Richtigkeit der Angaben garantieren. Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant.
Sensorik: Geschmack, Textur und Mundgefühl
Mild und süß zergeht sie auf der Zunge, leicht cremig und mit einer Sahnenote: Milchschokolade ist die Lieblingsschokoladensorte der Menschen in Deutschland. Schokolade schmeckt lecker und soll sogar die Laune heben. Schokolade schmeckt nicht nur gut, sie soll auch die Stimmung heben. Schokolade schmeckt lecker und soll sogar die Laune heben. Einer der Gründe: In Schokolade ist unter anderem Tryptophan enthalten - und durch den Abbau dieses Stoffes entsteht Serotonin, das auch als "Glückshormon" bezeichnet wird. Welche Stoffe wie zusammenwirken und welche Reaktionen sie im Körper tatsächlich hervorrufen, ist allerdings noch nicht abschließend geklärt. Einige Wissenschaftler gehen auch davon aus, dass eher die Mischung aus Geschmack, Geruch und Konsistenz die Schokolade so verführerisch macht.
Sicherheits- und Schadstoffaspekte im Schokoladenmarkt
Was allerdings schon mehrfach genau untersucht wurde sind die Inhaltsstoffe, die in der üblichen Supermarkt- und Discounter-Schokolade stecken. Und diese sind mitunter erschreckend. ÖKO-TEST beispielsweise hat zuletzt in der Heft-Ausgabe 12/2019 gleich 25 Milchschokoladen ins Labor geschickt und auf kritische Inhaltsstoffe untersucht. Das Ergebnis: Nur zwei der 25 Schokoladen erhalten eine Empfehlung von ÖKO-TEST. Der Grund sind unter anderem Mineralölbestandteile, die man in 24 Schokoladen nachweisen konnte. Hinzu kommt, dass Kakao unter katastrophalen Umständen angebaut wird. Öko-Test hat bei den Schokoladen-Herstellern daher nach der Lieferkette gefragt. Allerdings lehnten es gleich 22 Hersteller ab, diese offenzulegen.
Stiftung Warentest hat 20 dieser Produkte plus zwei vegane Alternativen untersucht, darunter Tafeln von Lidl bis Lindt, von Milka bis Merci, von Rapunzel bis Ritter Sport. Die Stiftung Warentest geht mit der Schokolade allerdings nicht so hart ins Gericht. Von 25 getesteten Schokoladensorten schneiden 15 mit einer guten Note ab, 9 landen im Mittelfeld und nur eine Schokolade bekommt eine ausreichende Note. Stiftung Warentest findet zwar auch Schadstoffe, stuft die Konzentration allerdings nicht so kritisch ein.
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Ergebnisse aus verschiedenen Tests (Kurzüberblick)
| Test | Ergebnis / Befund |
|---|---|
| ÖKO-TEST (2019) | 25 Milchschokoladen; Mineralölbestandteile in 24 Produkten; nur 2 Empfehlungen |
| Stiftung Warentest (2018) | 25 Schokoladen; 15 mit gut, 9 mittel, 1 ausreichend; Schadstoffe vorhanden, meist unkritisch in Menge |
| VKI / Konsument (Österreich, 2016) | 20 Zartbitterschokoladen; Qualitätsunterschiede; Mineralölrückstände, Spuren von Aluminium, Cadmium |
Nachhaltigkeit und Lieferkette
Öko-Test hat bei den Schokoladen-Herstellern daher nach der Lieferkette gefragt. Allerdings lehnten es gleich 22 Hersteller ab, diese offenzulegen. Etliche Produkte im Test tragen Nachhaltigkeitssiegel. Das Fairtrade-Siegel etwa steht für ein Engagement gegen Missstände im Kakaoanbau wie Armut und Kinderarbeit. Einige Anbieter werben zusätzlich noch mit der Unterstützung konkreter sozialer oder ökologischer Projekte oder mit besonderem Einsatz.
Praktische Hinweise für Verbraucher
- Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant.
- Wenn Hersteller konkrete Nachhaltigkeitsversprechen machen, lohnt sich eine Plausibilitätsprüfung.
- Bei Laktoseintoleranz oder Zöliakie auf die Deklaration achten: dieses Produkt enthält Laktose und ist glutenfrei.
- Wer Soja meiden muss, sollte Emulgatoren wie SOJALECITHINE prüfen.
Tipps zu Genus und Verwendung
Schokolade schmeckt nicht nur gut, sie soll auch die Stimmung heben. Bitterschokolade mit mindestens 60 Prozent Kakao ist die gesündere Wahl für alle Schokoholics. Sie hat mehr Antioxidantien aus der Kakaofrucht, ist in der Regel vegan und enthält deutlich weniger Zucker als die helle Milchschokolade. Dunkle Schokolade ist durch die größere Geschmackstiefe außerdem vielseitiger zu kombinieren. Dazu passt nicht nur die klassische Chili, sondern auch andere Leckerbissen wie rotes Fleisch, Käse, Datteln und Wein.
Ob von Aldi, Lindt oder wem-auch-immer - Bitterschokolade ist unsere Schoki der Wahl, um Pralinen selber zu machen. Sie schmilzt nämlich nicht so schnell zwischen den Fingern, sodass du sauber snacken kannst. Außerdem knackt sie beim Reinbeißen schöner als Milchschokolade und kann mit süßen Füllungen kombiniert werden, ohne dass die Nascherei überzuckrig wird.
Bewertung der Heidel Schokolade im Kontext
Confiserie Heidel Schokolade liefert mit einer deklarieren Zusammensetzung aus Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver und Kakaomasse eine klassische Vollmilchschokolade. Die Angabe "reine Kakaobutter, keine Pflanzenfette" ist positiv im Vergleich zu Produkten, die Pflanzenfette verwenden. Die Kombination aus cremiger Textur und 37 Prozent Kakaobestandteilen positioniert das Produkt sensorisch im Milchspektrum, nicht als hochprozentige Bitterschokolade.
Da die Einschätzung auf Verpackungsangaben beruht, empfiehlt es sich, bei Allergien, Laktose-Intoleranz oder speziellen Ernährungsformen die tatsächliche Etikette vor dem Kauf zu prüfen. Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant.
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