Esterházy-Torte Rezept, Zubereitung und Zutaten – detaillierte Anleitung und Variationen

Diese Torte stand immer schon ganz oben auf meiner Liste von: das möchte ich gerne mal machen 🙂 Hab mich aber nie darübergetraut, weil ich immer der Meinung war dass ich das nicht schaffe 🙂 Mittlerweile aber backe ich alles nach und erfinde auch schon selbst Rezepte.

80 Min.Aufwändigetwa 16 StückFür das BackblechBackpapierSpringformrand (Ø 26 cm)ZutatenFür das BackblechCreme250 gSchlagsahne8Eigelb (Größe M)80 gZucker1 Pck.Dr. Oetker Bourbon Vanille-Zucker250 gweiche Butter (Zimmertemperatur)etwa 2 ELKirschwasserEiweißmasse (Japonais-Masse)8Eiweiß (Größe M)220 gZucker1 Pck.Dr. Oetker Bourbon Vanille-Zucker1 Pck.Dr. Oetker Finesse Geriebene Zitronenschale1 Pr.Salz100 gDr. Oetker gemahlene Mandeln220 gDr. Oetker gemahlene, geröstete Haselnüsse1 Pr.gemahlener ZimtZum Glasieren und Verzierenetwa 50 gDr. Oetker Haselnusskrokant2 ELsamtiger Aprikosen-Fruchtaufstrich1 ELWasser25 gDr. Oetker Kuvertüre fix Zartbitter100 gPuderzucker1 - 2 ELwarmes Wasser

Grundprinzip der Esterházy-Torte

Für die Creme Eigelbe, Sahne, Zucker und Vanillezucker in einem Topf mit einem Schneebesen verrühren und einmal unter Rühren kurz aufkochen.

Die Creme in eine Rührschüssel füllen, Frischhaltefolie direkt auf die Creme legen und erkalten lassen (nicht in den Kühlschrank stellen).

Für die Böden das Backblech mit Backpapier belegen und einen Springformrand (Ø 26 cm) daraufsetzen. Backofen vorheizen. Ober- und Unterhitze: etwa 200 °C Heißluft: etwa 180 °C.

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Eiweißmasse zubereiten Eiweiß mit Zucker, Vanille-Zucker und Finesse in einer Rührschüssel mit einem Mixer (Rührstäbe) steif schlagen.

Haselnüsse und Mandeln mit Zimt vermischen, hinzufügen und mit einem Teigschaber unterheben. Für etwa 5 Böden jeweils 1/5 der Masse in dem vorbereiteten Ring glatt verstreichen, den Ring abnehmen und den Tortenboden backen.

Einschub: Mitte Backzeit: etwa 10 Min. Den Boden mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen. Die übrigen Böden wie oben beschrieben backen.

Buttercreme und Zusammensetzen der Torte

Butter in eine Rührschüssel geben. Mit dem Mixer (Rührstäbe) kurz auf niedrigster Stufe geschmeidig rühren und dann auf höchster Stufe schaumig rühren. Die erkaltete Creme esslöffelweise daruntergeben und weiterrühren.

Dabei darauf achten, dass Butter und Creme Zimmertemperatur haben, da die Buttercreme sonst gerinnt. Zuletzt die Buttercreme mit Kirschwasser abschmecken. Für den Tortenrand etwa 2 EL Creme beiseitestellen.

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Backpapier von den erkalteten Tortenböden vorsichtig abziehen. Einen Boden auf eine Tortenplatte legen und mit 1/4 der Creme bestreichen. Nächsten Boden auflegen und mit der Creme und den Böden fortfahren. Übrige Creme am Rand verstreichen und den Rand mit Krokant bestreuen.

Glasur und Verzierung

Fruchtaufstrich mit Wasser in einem kleinen Topf verrühren und gut aufkochen. Tortenoberfläche dünn mit dem heißen Fruchtaufstrich bestreichen und etwa 20 Min. kalt stellen, bis der Fruchtaufstrich fest geworden ist.

Kuvertüre in einen kleinen Gefrierbeutel geben und gut verschließen. Die Kuvertüre im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen.

Puderzucker mit Wasser zu einem dickflüssigen Guss verrühren und auf der Tortenoberfläche verstreichen. Kuvertürebeutel aus dem Wasser nehmen, abtrocknen und dabei durchkneten. Eine sehr kleine Ecke des Beutels abschneiden und die Kuvertüre spiralförmig auf den Zuckerguss spritzen. Gesamtzeit: 2 Std. Arbeitszeit: 1 Std.

Infografik: Aufbau einer Esterházy-Torte - Böden, Creme, Glasur, Muster

Historischer Kontext und Variationen

Diese aus Ungarn stammende Cremetorte besteht aus 5 süßen Haselnussböden, die mit einer himmlischen Buttercreme bestrichen sind. Esterházy-TorteZubereitung: 80 Min.Aufwändigetwa 16 Stück.

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Die Esterházy-Torte ist eine ungarische Cremetorte, die nach Paul III. Anton Esterházy de Galantha benannt wurde, einem Mitglied der ungarischen Familie Esterházy und Außenminister der k.u.k. Verflechtungen.

Sie ist besonders luftig und wird mit einer köstlichen, cremigen Füllung zubereitet. Das charakteristische Muster der Torte erinnert an ein Spinnennetz, perfekt also auch für eine Halloween-Torte.

Die Torte kann alternativ mit einer Schokoladenglasur und weißer Schokolade das Muster zeichnen; statt Mandeln kann man Krokant verwenden. Die Böden lassen sich gut vorbereiten: Backen, abkühlen, einfrieren oder luftdicht aufbewahren.

Video: Schritt-für-Schritt-Anleitung Esterházy-Torte

Zubereitungstipps und Variationen

Hast du mehrere Backbleche zur Verfügung, lohnt es sich, wenn du 2 Böden gleichzeitig im Ofen bäckst. Tausche die Bleche nach der Hälfte der Backzeit.

Die Tortenböden kannst du auch ein paar Tage zuvor backen. Lagere sie bis zur Weiterverarbeitung luftdicht verpackt bei Zimmertemperatur. Die gebackenen Tortenböden kannst du ebenso einfrieren. Dann kannst du sie jeder Zeit auftauen und weiter verarbeiten.

Verschiedene Variationen sind auch bei der Glasur möglich. Neben der klassischen Puderzuckerglasur kannst du die Torte auch mit einer Schokoglasur überziehen und mit weißer Schokolade das typische Muster zeichnen. Statt Mandeln verziere den Tortenrand mit Krokant.

Wird die Torte dekoriert, entstehen mahnende Muster - das Fischgrät- oder Netz-Muster lässt sich mit verschiedenen Techniken erzeugen, zum Beispiel durch das Ziehen mit dem Zahnstocher oder Spieß.

Bild: Netz-Glasur-Muster der Esterházy-Torte

Typische Zutatenliste im Überblick

  1. Creme: 250 g Schlagsahne, 8 Eigelb, 80 g Zucker, 1 Pck. Vanille-Zucker, 250 g weiche Butter, Kirschwasser
  2. Eiweißmasse: 8 Eiweiß, 220 g Zucker, Vanille-Zucker, Finesse, gemahlene Haselnüsse, Mandeln, Zimt
  3. Glasur/Verzierung: 50 g Haselnusskrokant, Aprikosen-Fruchtaufstrich, Wasser, Kuvertüre fix Zartbitter, Puderzucker

Hinweise zur Aufbewahrung und Tipps

Die Esterházy-Torte ist ein klassischer ungarischer Gebäck, das im Fin de siècle der Donaumonarchie entstanden ist und bis heute in Österreich, Ungarn und Deutschland geschätzt wird.

Sie lässt sich gut vorbereiten, einfrieren und aufbewahren, wenn Böden vollständig abgekühlt sind. Vor dem Servieren kann man die Glasur nach Belieben ergänzen oder variieren.

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