Espresso-Kekse backen: Das detailreiche Rezept von Christina und alles Wissenswerte rund um Kaffeekekse

Lässt dieser Satz auch eure Herzen höherschlagen? Dann seid ihr nicht allein: Rund 90 % der Österreicherinnen und Österreicher trinken Kaffee. Der heiße Wachmacher ist mit Abstand das beliebteste Heißgetränk im Land. Pro Kopf und Jahr werden bei uns unglaubliche 162 Liter Kaffee getrunken, durchschnittlich zwei Tassen täglich. Kaffee gehört zu unserem Leben einfach dazu. Sogar so sehr, dass wir uns in Österreich gern damit rühmen, die Kaffeehauskultur erfunden zu haben.

Illustration der Kaffeehauskultur in Österreich

Die vielseitige Welt des Kaffees in der Backstube

Ziemlich interessant, welche verschlungenen Wege der Kaffee so zurückgelegt hat, oder? Bis jetzt haben wir über den weitgereisten Wachmacher aber immer nur als Getränk gesprochen. Damit Kaffee den Tag verschönert, muss er aber gar nicht unbedingt flüssig sein. Schokolade mit Kaffeegeschmack oder Cappuccino-Eis gehören längst zu beliebten süßen Glücklichmachern. Außerdem haben Menschen schon vor einiger Zeit erkannt, dass sich Kaffee prima verbacken lässt und auch in dieser Form die Stimmung „hochziehen“ kann. Zu den wohl bekanntesten Kaffeedesserts zählt das Tiramisu, was auf Deutsch so viel heißt wie „Zieh mich hoch“. Im Tiramisu spielt der Kaffee seine volle Stärke als Backzutat aus: Er macht das italienische Dessert durch seinen intensiven Geschmack aromatischer und lässt es herrlich saftig werden.

Espresso als magische Zutat

Diese Kaffeepower wirkt aber nicht nur beim Tiramisu. In meinem Magazin Nr. 20 zeige ich euch, wie ihr mit Kaffee aus Muffins, Gugelhupf & Co. Diese beliebte Kaffeezubereitungsart hat eine interessante Namensgeschichte. Angeblich stammt er vom österreichischen Kapuziner (Mokka mit flüssigem Schlagobers). Durch das Rösten setzen sich die in den Kaffeebohnen enthaltenen Proteine, Aminosäuren und Zuckerstoffe neu zusammen. Typisch österreichisch!

Kaffeezubereitungen und deren Verwendung in der Patisserie

Espresso-Kekse: Ein Missverständnis mit köstlichen Folgen

Diese Plätzchen sind aus einem Missverständnis entstanden und ich bin sehr froh darüber. Denn meine Mutter und ich machen jedes Jahr eine Liste mit den Plätzchensorten, die wir machen wollen und dieses Jahr sollten es 15 sein. Als wir dann die Moccaplätzchen backen wollten, hat meine Mum gedacht, dass ich die Espressostangen meinte und machte den Teig dafür. Nun, statt dieser Stangen machten wir einfach Ringe und dippten sie in Schokolade. So wurde aus einem Versehen eine sehr leckere andere Sorte.

Ich mag die Kombination aus dunkler Schokolade und Espresso im Teig und der weißen außen drauf. Ob kleine oder größere Ringe - das ist Geschmackssache. Ich finde, dass diese Espresso-Ringe nicht nur ein Weihnachtsgebäck sind, sondern theoretisch das ganze Jahr über eine leckere Ergänzung der Kaffeetafel. Viel Spaß mit meinem Rezept und eine schöne Vorweihnachtszeit.

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Verschiedene Formen von Espresso-Keksen: Ringe, Stangen und klassische Plätzchen

Schoko-Espresso-Plätzchen: Das perfekte Rezept für Kaffeefans

Wir starten frühzeitig in die Weihnachtsbäckerei! Zwar dauert es noch knapp zwei Monate bis Heiligabend, aber der Duft von frisch gebackenen Leckereien zieht schon durch unsere vier Wände. Jetzt ist die Zeit, um schon einmal die ersten Kekse zu probieren und die Lieblinge zu backen, damit zu den Feiertagen auch ordentlich genascht werden kann. Immerhin wollen die Lieben versorgt werden. Zu unseren Favoriten zählen definitiv diese Schoko-Espresso-Plätzchen. Sie sind nicht zu süß, fein herb und der Renner zum Fest.

Zwar sind die Schoko-Espresso-Plätzchen keine klassischen Weihnachtskekse, weniger köstlich sind die deshalb aber noch lange nicht. Wir bei Leckerschmecker lieben es, auch mal ungewöhnliche Rezepte auszuprobieren, deshalb wollten wir dir diese Knusperstücke nicht vorenthalten. Den Teig der Schoko-Espresso-Plätzchen veredeln wir nicht nur mit frisch gebrühtem Espresso, sondern auch mit Kakaopulver und fein gehackter Schokolade. Nimm Zartbitter-Schoki, wenn du es gern herber magst und es für dich nicht ganz so süß sein muss. Wir haben die Schoko-Espresso-Plätzchen auch schon mit weißer Schokolade gebacken, was ebenfalls phänomenal geschmeckt hat. Du entscheidest, wie deine Kekse werden sollen!

Übrigens: Unsere Schoko-Espresso-Plätzchen kannst du auch wunderbar vegan backen, indem du für Schoki und Butter ganz einfach pflanzliche Alternativen nutzt.

Anleitung zum Backen von Espresso-Keksen nach Christinas Rezept

Das Originalrezept von Christina - Zutaten & Zubereitung

Zutat Menge
Espressopulver nach Geschmack
Mehl 150 g
Mandeln (gemahlen) 150 g
Zucker 120 g
Vanillezucker 2 TL
Backkakao 20 g
Backpulver 1/4 TL
Zimt (gemahlen) 1/2 TL
Salz 1 Prise
(vegane) Butter 150 g (kalt)
(vegane) Schokolade (fein gehackt) 50 g
Espresso (abgekühlt) 3 EL

Koche einen Espresso und lass ihn abkühlen. Vermische Mehl, Mandeln, Zucker, Vanillezucker, Backkakao, Backpulver, Zimt und Salz. Gib die Butter in Stücken, die gehackte Schokolade sowie 3 EL Espresso dazu und verknete alles zu einem homogenen Teig. Forme daraus eine Kugel und lege sie 90 Minuten in den Kühlschrank. Anschließend kannst du den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Stich runde Plätzchen aus, lege sie auf ein Blech mit Backpapier und backe sie im Ofen bei 180 °C Ober-/ Unterhitze für 15 Minuten.

Tipp: Die Plätzchen kannst du noch mit einem Keksstempel verzieren, bevor sie in den Ofen wandern.

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Klassische Kaffee-Keksform: Kaffeebohne

Butter, Zucker, Vanillezucker und Ei in einer Schüssel mit den Quirlen des Handrührers cremig rühren. Mehl, Backpulver, Stärke, Kaffeepulver und 1 Prise Salz mischen. Mehlmischung zur Butter-Ei-Masse geben und mit den Knethaken des Handrührers zu einen glatten Teig kneten. Teig zu einer Rolle formen und in Folie gewickelt 2 Stunden kalt stellen. Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Teigrolle in ca. 20 gleich dicke Portionen schneiden. Jede Teigportion mit den Händen zu ovalen Keksen formen und nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit Kakaopulver bestäuben. Kekse längs mit einem Messer mittig eindrücken, sodass die Optik einer Kaffeebohne entsteht. Kekse im heißen Backofen auf der 2. Schiene von unten 10 Minuten backen. Espresso-Kekse herausnehmen und auskühlen lassen. Mit etwas Kakaopulver bestäubt servieren.

Formgebung von Espresso-Keksen: Kaffeebohnen-Optik Schritt für Schritt

Weitere beliebte Variationen und kreative Tipps

  • Die gefüllten Blätterteigplätzchen sind ebenfalls unglaublich köstlich.
  • Frisch gebackene Puddingplätzchen haben genauso eine große Fangemeinde.
  • Selbst gemachte Marzipankartoffeln, wie von Oma, sowie süße Marshmallow-Plätzchen sind tolle Alternativen.
  • Für mürbe Nuss-Nougat-Creme-Kekse braucht es nicht viele Zutaten: Mehl, Zucker, 1 Ei, Backpulver, Vanillezucker und eine gute Portion Nuss-Nougat-Creme.
  • Kaffee-Gewürz-Cookies sind super soft und erinnern geschmacklich an Lebkuchen und amerikanische Cookies mit weichem Kern.
  • Von der Kaffeeintensität und der Optik her überzeugen Cappuccino Kipferl am meisten - mit einer weißen und einer dunkel dekorierten Schokoladenseite sehen die Halbmonde sehr ansprechend aus.
  • Die schnellste und einfachste Variante: Kaffee-Gewürz Cookies, die nur 8 Minuten im Ofen brauchen.

Und dann müssen hier noch die eigenen Erwartungen untergebracht werden, der selbstgebastelte Adventskalender - oder immerhin selbst befüllt. Und gerade die Weihnachtsplätzchen haben es zeitlich in sich, zwar klingen 10 Minuten Backzeit kurz, aber dann noch aufwendige Ausstechformen, mehrere Schritte von Zusammensetzen bis zur Deko. Daher nun das schnelle Rezept für Espresso Kekse:

Schnelles Rezept “Espresso Kekse” (ca. 80 Stück)

Zutat Menge
Puderzucker 50 g
Vanillezucker 2 EL
Speisestärke 125 g
Mehl Typ 405 40 g
Kakao 10 g
Zimt 1/2 TL
Kardamom 1 Messerspitze
Espresso (abgekühlt) 1/2 Tasse
Butter (kalt) 125 g
Schoko-Moccabohnen ca. 80 Stück
Zartbitterschokolade 100 g

Das Mehl mit der Stärke, Kakao, Zimt, Kardamom und Puderzucker vermischen und in eine Rührschüssel sieben. Erst dann die Butter in Würfel zugeben und mit dem Knethaken des Rührgerätes (oder einem Teigstampfer) verkneten, dann rasch mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig zu haselnussgroßen Stücken aufteilen, jeweils eine Moccabohne hineindrücken und zu Kugeln formen. Mit etwas Abstand auf die Backbleche verteilen und im Ofen für rund 6-8 Minuten backen. Etwas auf dem Backblech abkühlen lassen, dann auf einem Küchengitter vollständig auskühlen lassen. Im Wasserbad (oder Mikrowelle) die Schokolade schmelzen, in einen kleinen Spritzbeutel füllen und in Streifen über die Espresso Kekse ziehen. Vollständig trocknen lassen und mit Kakao bestäuben.

Fertige Espresso-Kekse mit Schoko-Moccabohnen und Schokoladendekor

Tipps & Inspirationen für deine Kaffeebäckerei

  • Bake auch mal vegane Varianten, indem du Butter und Schokolade durch pflanzliche Alternativen ersetzt.
  • Experimentiere mit verschiedenen Formen - ob klassische Ringe, kleine Bohnen oder kreative Ausstecher.
  • Kombiniere unterschiedliche Schokoladensorten (Zartbitter, Vollmilch, weiß) für abwechslungsreichen Genuss.
  • Mit Kakaopulver bestäubt oder mit Schokorippen dekoriert werden die Kekse zum echten Hingucker auf deiner Kaffeetafel.
  • Bewahre sie luftdicht in einer Keksdose auf, so bleiben sie wochenlang frisch.
Stilvolle Präsentation und Aufbewahrung von Espresso-Keksen

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