Dubai Schokolade Herkunft und belgische Schokoladenherstellung
Die Dubai-Schokolade ist mehr als nur ein süßes Vergnügen - sie ist eine kleine Reise in den Orient. Die Dubai-Schokolade besteht aus einer Kombination aus Vollmilchschokolade, Pistaziencreme und Kadayif. Die originale Dubai-Schokolade besteht aus Vollmilchschokolade, in die eine dicke Schicht Pistaziencreme gemischt mit Sesampaste und Kadayif (Engelshaar) eingelassen ist.
Woher kommt der Name „Dubai Schokolade“?
Kurzversion: Dubai-Schokolade heißt Dubai-Schokolade, weil das Rezept von einer Schokoladenmanufaktur aus Dubai stammt. Obwohl das Original einen anderen Namen trägt, hat sich „Dubai-Schokolade“ aufgrund der Herkunft als Name eingebürgert. Als Erfinderin der „Dubai-Schokolade“, wie wir sie heute kennen, gilt die Unternehmerin Sarah Hamouda. Mit ihrer kleinen Schokoladen-Manufaktur „FIX Dessert Chocolatier“ entwickelte sie die Kreation aus Vollmilchschokolade und Pistaziencreme.
Die Frage nach der Dubai-Schokolade-Herkunft führt uns zu Firmenchefin Sarah Hamouda. „Can’t Get Knafeh of It“ wurde 2021 von Sarah Hamouda, der Gründerin von Fix Dessert Chocolatier, in Dubai entwickelt. Eines dieser Produkte nannte sie „Can’t Get Knafeh Of It“. Dahinter verbirgt sich der Prototyp der Dubai-Schokolade. Die Bezeichnung ist ein Wortspiel aus dem Englischen „Can’t get enough of it“ und „Knafeh“, einer orientalischen Süßspeise mit den Kadayif-Teigfäden.
Entstehung, Verbreitung und Einfluss der sozialen Medien
Ursprünglich fing alles ganz klein an. Als die erste Tafel Dubai-Schoko kreiert war, hielten ihre Macher sie für ein süßes Experiment. Wer die Schokolade probierte, bestätigte, es sei viel mehr, als ein gewöhnliches Dessert. Zunächst blieb die Schoko ein lokaler Hype. Die weltweite Bekanntheit ließ noch etwas auf sich warten. Im Dezember 2023 war es dann soweit. Als das Video viral ging, war der Siegeszug der Süßigkeit nicht mehr aufzuhalten.
Der Hype um Schokolade aus Dubai ist nicht nur eine Geschmackserfahrung. Auch die Story dahinter erregt Aufmerksamkeit. Die Dubai-Schokolade-Herkunft schreibt ihre eigene Geschichte. Deren Popularität ist vor allem den sozialen Medien zuzuschreiben. Schnell wurde klar: Nicht nur der Geschmack macht diese Süßigkeit aus. Sie ist auch optisch ein Hingucker. Unter dem glänzenden Schoko-Überzug verbirgt sich eine cremige und knusprige Füllung. Jeder, der Dubai-Schoko probiert, wird zustimmen: Der Geschmack ist anders.
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Was macht die Dubai-Schokolade besonders?
- Die einzigartige Kombination aus Pistazienmus, cremigem Tahini und knusprigen Teigfäden verschafft Dubai-Schokolade ein Alleinstellungsmerkmal.
- Der knusprige Kadayif, der an orientalische Süßspeisen erinnert, gibt der Schokolade eine ganz besondere Textur und einen tollen Crunch.
- Pistazien-Creme dominiert Aussehen und Geschmack. Echte Dubai-Schokolade enthält Sesammus (Tahini).
- Die feinen Teigfäden sind auch in Baklava, einem süßen Gebäck aus der Türkei, nicht wegzudenken.
Die Süßigkeit zu probieren, sei einfach ein Erlebnis. Beim ersten Biss kommt die Füllung zum Vorschein. Die Mischung wird mit im Wasserbad geschmolzener Schokolade überzogen. Unter dem glänzenden Schoko-Überzug verbirgt sich eine cremige und knusprige Füllung. Die einzigartige Kombination aus Pistazienmus, cremigem Tahini und knusprigen Teigfäden verschafft Dubai-Schokolade ein Alleinstellungsmerkmal und jedem, der echte Dubai-Schoki probiert, eine neue kulinarische Erfahrung.
Rezeptur, Zutaten und Zubereitungstipps
Die originale Dubai-Schokolade besteht aus Vollmilchschokolade, Pistaziencreme, Tahini und Kadayif (Engelshaar). Als Schokolade wird meist Vollmilchschokolade verwendet, alternativ Bitterschokolade. Die Füllung besteht aus geröstetem und gehacktem Kadaifi („Engelshaar“), gehackten Pistazien bzw. Pistazienstücke. Nicht gespart werden sollte an Pistaziencreme.
Für eine Tafel brauchst du folgende Zutaten: weiße Schokolade zum Dekorieren, Lebensmittelfarbe zum Einfärben der weißen Schokolade, 3 Tafeln Lindt Vollmilch oder weiße Schokolade (am Ende bleibt hier nicht die ganze Schokolade in der Tafel, benutzt die Reste z.B.). Kadayif in kleinere Stücke schneiden, in Butter Gold braun braten, bis sie knusprig werden. Abkühlen lassen. Pistaziencreme, Tahin, Meersalz, Pistazienstücke und das knusprige Kadayif zu einer Masse verarbeiten. Je nach Größe der Form, variieren die Zutatenmengen.
Das Geheimnis für eine glänzende und knackige Schokolade liegt im richtigen Temperieren. Schokolade im Wasserbad schmelzen und auf 40 Grad erhitzen. Danach bis 28 Grad abkühlen lassen und nochmal bis 29.5 Grad im Wasserbad erwärmen. Jetzt in die Form gießen. 5 Min. ruhen lassen und dann für 30 Min. in den Kühlschrank. Jetzt die Füllung dazu und dann wieder 30 Min. in den Kühlschrank. Danach deckeln (also mit Schokolade abdecken) und wieder 30 Min. in den Kühlschrank stellen.
Knusprig wird es, wenn die Teigfäden vorher angebraten werden. Die Mischung wird mit im Wasserbad geschmolzener Schokolade überzogen. Du möchtest die Dubai-Schokolade selbst herstellen? Kein Problem! Unser Tipp: Experimentiere ruhig mit verschiedenen Schokoladensorten und Nüssen. So kreierst du deine ganz persönliche Dubai-Schokolade. Besonders gut hat uns die Zubereitung mit weißer Schokolade geschmeckt, die exzellent mit den Pistazien harmoniert.
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Variationen, Nachahmer und rechtliche Fragen
Es gibt keine einzige, offizielle Rezeptur für die Dubai Schokolade. Jeder Konditor oder Hobbykoch kann seine eigene Version mit verschiedenen Schokoladenarten, Nüssen und weiteren Zutaten kreieren. Der Begriff „Dubai-Schokolade“ ist nicht rechtlich geschützt. Daher spricht nichts dagegen, wenn das Original Nachahmer findet oder wenn kreative Naschkatzen sich ihre eigene Dubai-Schoki herstellen.
Die Dubai-Schokolade ist beliebt, weil sie anders ist und doch an die Traditionen des Nahen Ostens anknüpft. Viele sehen die Süßigkeit als kulturelle Brücke zwischen Ost und West. Dubai steht für Luxus. Von der Schokolade zu probieren, ist mehr als ein Geschmackserlebnis. Die Schokoladentafel spiegelt diese Vielschichtigkeit wider. Hier kommen die traditionellen Aromen des Nahen Ostens mit moderner Handwerkskunst des Westens zusammen.
Markenrechtliche und lebensmittelrechtliche Entwicklungen
Die Frage nach der Herkunft hat in der Praxis zu rechtlichen Auseinandersetzungen geführt. Das Oberlandesgericht Köln hat entschieden, dass die Bezeichnung „Dubai-Schokolade“ (noch) als geografischer Herkunftshinweis verstanden wird - und damit irreführend und unzulässig ist, wenn das Produkt nicht aus Dubai stammt (§ 127 Abs. 1 MarkenG). Das OLG Köln meinte: Die Herkunftserwartung bleibe bestehen - und könne nicht einfach durch einen Trend („viele andere ‚Dubai‘-Schokoladen“) „wegargumentiert“ werden.
Das Gericht gab damit in vier Fällen den Antragstellern statt, die jeweils gegen Anbieter von "Dubai-Schokolade" auf Unterlassung geklagt hatten, weil die Schokolade nicht in Dubai hergestellt war. Das Oberlandesgericht entschied nun, dass der Vertrieb der fraglichen Produkte in allen vier Fällen unzulässig war. Bei dem "Hype" um die Schokolade in den vergangenen Monaten sei es vor allem um deren Herkunft aus dem arabischen Emirat gegangen, erklärte das Gericht. Daher müsse die Schokolade auch dort herstammen.
Der Begriff „Dubai-Schokolade“ ist nicht rechtlich geschützt. Daher spricht nichts dagegen, wenn das Original Nachahmer findet oder wenn kreative Naschkatzen sich ihre eigene Dubai-Schoki herstellen. Die Firma hat einen Online-Lieferdienst eingerichtet. Trotz der Abmahnungen vertreiben zahlreiche Hersteller weiter unter der Bezeichnung Dubai-Schokolade.
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Untersuchungen und Verbraucherschutz
Im Dezember 2024 führte die Lebensmittelüberwachung in Baden-Württemberg eine Untersuchung von acht Proben „Dubai-Schokolade“ durch: Fünf Proben waren unterschiedliche Chargen eines Herstellers aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), drei stammten von verschiedenen Produzenten aus der Türkei. Dabei wurde der Einsatz von Palmöl anstelle von Kakaobutter in den VAE-Proben beanstandet, was eine Verbrauchertäuschung darstellt, da das Produkt nicht den rechtlichen Anforderungen für Schokolade entspricht. Zudem enthielten die VAE-Proben herstellungsbedingte Verunreinigungen, was ihre Eignung für den menschlichen Verzehr in Frage stellt. In den Proben aus der Türkei wurde nicht deklarierter Sesam nachgewiesen, was für Personen mit Sesamallergie ein Gesundheitsrisiko darstellt. Fast alle untersuchten Proben enthielten zudem künstliche Farbstoffe, die einen höheren Anteil an hochwertigen Zutaten vortäuschten.
Der Bundesverband der deutschen Süßwarenindustrie ist der Meinung, dass als „Dubai-Schokolade“ bezeichnete Schokoladenerzeugnisse auf der ganzen Welt hergestellt werden dürfen. Laut dem Deutschen Patent- und Markenamt gab es in Deutschland zum Stand 4. Dezember 2024 insgesamt 19 aktive Markenanmeldungen, die den Begriff „Dubai“ im Zusammenhang mit Süßwaren umfassen. In Europa wurden mehr als 30 ähnliche Markenanmeldungen für Schokolade registriert.
Wer produziert die Schokolade wirklich?
Die Manufaktur „Fix Dessert Chocolatier“ hat sich der Herstellung von Dubai Choco verschrieben. Die echte Schokolade wird aber weiterhin nur von „Fix Dessert Chocolatier“ in Dubai verkauft. Die Schokolade des Originals wird vom Schweizer Hersteller Max Felchlin AG produziert. Die Firma hat einen Online-Lieferdienst eingerichtet.
Die Frage nach der Dubai-Schokolade-Herkunft führt uns zu Firmenchefin Sarah Hamouda. Ursprünglich fing alles ganz klein an. Sarah Hamouda überfiel während ihrer zweiten Schwangerschaft Heißhunger. Ein Problem, das viele Frauen kennen. Wie Hamouda auf ihrem Instagram-Account verrät, schickte sie ihren Mann in die Stadt, um ihr Schokolade und Desserts zu kaufen. Daraufhin wurde Sarah Hamouda selbst kreativ und bastelte an einer eigenen Dessert-Idee. Bei der Umsetzung ihrer süßen Idee half Sarah Hamouda der aus den Philippinen stammende Koch Nouel Catis Omamalin.
Dubai-Schokolade in Deutschland und Europa
Angefacht durch soziale Medien hatte sich in Deutschland ein regelrechter Hype um die sogenannte Dubai-Schokolade entwickelt. Vor Geschäften bildeten sich zum Verkaufsstart Ende des vergangenen Jahres lange Schlangen, teils harrten Menschen stundenlang aus. Längst ist der Trend auch in Deutschland angekommen, wo er viele Nachahmer gefunden hat. Im Dezember 2024 mahnte ein Importeur andere Hersteller ab, da deren Dubai-Schokolade nicht in Dubai produziert wird. In Deutschland führte die Popularität zu juristischen Streitigkeiten und zu Aktionen der Lebensmittelüberwachung.
Kommerzielle Aspekte
Viele Unternehmen und Konditoreien haben ihre eigene Version der Dubai Schokolade entwickelt und verkaufen sie. In Europa wurden mehr als 30 ähnliche Markenanmeldungen für Schokolade registriert. Die Verbindung zu Luxus, anfangs sehr hohe Preise für die Schokolade und die eingeschränkte Verfügbarkeit verstärkten den Hype.
Belgische Schokoladenherstellung im Vergleich
Schokolade ist belgischer Nationalstolz. Pralinen werden aufwendig hergestellt und liebevoll verziert. Die Zubereitung der Dubai-Schokolade kombiniert hingegen traditionelle orientalische Aromen mit moderner Handwerkskunst. Hier kommen die traditionellen Aromen des Nahen Ostens mit moderner Handwerkskunst des Westens zusammen. Damit wird die Choco aus Dubai als Spiegel der Vergangenheit betrachtet und gleichzeitig als modernes Gesicht Dubais gewürdigt.
In eine gute Schokolade gehört Kakao - oder eben nicht: Geröstete Sonnenblumenkerne können für einen ähnlich schokoladigen Geschmack sorgen und sind zusätzlich noch nachhaltiger. Das Geheimnis für eine glänzende und knackige Schokolade liegt im richtigen Temperieren. Belgier wie Schweizer Hersteller arbeiten traditionell sehr präzise am Temperieren und an der Auswahl hochwertiger Kakaobutter, wogegen in einigen untersuchten Proben Palmöl als Ersatz verwendet wurde, was rechtliche und qualitätsbezogene Probleme aufwirft.
Handwerkliche Parallelen und Unterschiede
- Belgische Schokoladenhersteller legen großen Wert auf hochwertige Zutaten und traditionelle Verarbeitungsschritte.
- Die Dubai-Schokolade verbindet handwerkliches Können mit ungewöhnlichen Zutaten wie Tahini und Kadayif, die in der europäischen Schokoladenwelt eher untypisch sind.
- Während belgische Pralinen oft filigran verziert werden, setzt Dubai-Schokolade auf kräftige Texturen und eine opulente Füllung.
Tipps von Profis und eigene Experimente
Hast du Lust noch mehr Tipps von unseren Schokoladen-Profis zu erfahren? Auch wenn wir aktuell keinen speziellen Kurs für die Dubai-Schokolade anbieten, sind wir offen für deine Wünsche und Anregungen. Du möchtest die Dubai-Schokolade selbst herstellen? Kein Problem! Unser Tipp: Experimentiere ruhig mit verschiedenen Schokoladensorten und Nüssen. So kreierst du deine ganz persönliche Dubai-Schokolade.
| Zutat | Funktion |
|---|---|
| Vollmilchschokolade / Bitterschokolade | Überzug und Körnigkeit |
| Pistaziencreme | Geschmackliche Basis, Aussehen |
| Tahini (Sesammus) | Cremigkeit, charakteristische Note |
| Kadayif (Engelshaar) | Knusprigkeit, Textur |
| Dekorschokolade / Lebensmittelfarbe | Optik, Hervorhebung |
Die Süßigkeit schmeckt süß, sorgt für ordentlich Crunch und ist nicht billig: Dubai Schokolade. Man muss keine Naschkatze sein, um die Süßigkeit zu probieren. Wer an eine lange und exklusive Zutatenliste glaubt, wird enttäuscht. Eigentlich ist die Zutatenliste sogar recht überschaubar.
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