Dackel aus Schokolade herstellen: Geschichte und Bedeutung

Der Dackel, auch bekannt als Teckel oder Dachshund, ist eine beliebte Hunderasse, die für ihren langen Körper und ihre kurzen Beine bekannt ist. Dackel sind beliebt, sie sind urdeutsch und haben eine lange Geschichte. Die Geschichte des Dackels liegt ganz nahe: Ihr Ursprung ist hier in Deutschland.

Ursprung, Zuchtzweck und frühe Erwähnungen

Schon im Mittelalter erwähnten Chronisten kleine Hunde, die für die Arbeit unter der Erde genutzt wurden. Ein erster Nachweis befindet sich bereits in einem Rechtstext des frühen Bayerischen Stammesherzogtums zwischen dem sechsten und achten Jahrhundert: „Cane quem bibarhunt vocant qui sub terra venature“, was so viel heißt wie: Dem Hund, den wir Bibarhunt nennen und der unter der Erde jagt. Diese Hunde waren speziell für Biber gezüchtet. Sie drangen in ihre Burgen ein und trieben die Biber heraus.

Im 15. und 16. Jahrhundert begann man, gezielt Hunde zu züchten, die in Dachsbauten, Fuchs- und Kaninchenhöhlen eindringen konnten. Der französische Adelige Jacques du Fouilloux beschreibt 1560 in seinem Werk „La Vénerie“ zwei Arten von Bassethunden, „die leicht unter die Erde kommen und die Bauten mit großer Wut und Kühnheit betreten“. Bereits 1560 werden die Hunde, die “speziell für die Jagd in Dachs- und Fuchsbauten gezüchtet wurden”, erstmals in einem Hundebuch erwähnt. Gefragt waren deshalb Hunde mit kurzen, krummen Beinen (zum Graben und schneller Fortbewegung unter der Erde) und einem ausgeprägten Jagdtrieb.

Diese alte ursprünglich keltische Jagdhunderasse gilt als Urvater der Dackel. Sie wurden gezielt aus Bracken gezüchtet. Vom Aussehen her sollen die meisten Dachshunde des 18. Jahrhunderts eher einem Terrier oder Pinscher geähnelt haben. Die Tiere verfügten damals noch über Steh-Ohren und waren größer und schwerer als unsere heutigen Dackel.

Bezeichnungen, Standardisierung und Verbreitung

Aus diesen Begriffen entstammen zwei Bezeichnungen, die bis heute für den Dackel geläufig sind: Dachshund und Teckel. Fälschlich wird er auf die Furchtlosigkeit der Tiere zurückgeführt, auch auf dem Dach zu jagen. Dies ist ein modernes Phänomen. Es gibt keinen Unterschied: Beides sind gängige Bezeichnungen für dieselbe Hunderasse. Der Dackel ist im englischsprachigen Raum als Dachshund bekannt. In den USA und England hat der Dackel zudem Spitznamen wie Wiener Dog, Weenie oder Sausage Dog.

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Im 19. Jahrhundert nahm die organisierte Zucht Fahrt auf. Erst 1879 wurde die Zucht geregelt und 1888 gründete man den ersten deutschen Teckelclub in Berlin. So wurden 1879 die ersten Rassekennzeichen aufgestellt, die allgemeine Akzeptanz fanden. Neun Jahre später gründete der Hunde-Narr Klaus Graf Hahn gemeinsam mit dem kaum weniger Hunde liebenden Dr. ... Der Durchbruch geschah hierzulande aber in den Jahren 1879 und 1888.

Im 19. Jahrhundert wurde der Dackel auch erstmals außerhalb von Deutschland bekannt. In England wurden die Hunde von der königlichen Familie bei der Fasanenjagd entdeckt und Königin Victoria war wohl von Beginn an ein großer Fan der Rasse. Dies wirkte sich positiv auf die Bekanntheit der Rasse aus. Mit dem internationalen Durchbruch stieg der Bedarf, internationale Rassestandards durchzusetzen. Der erste allgemeingültige Standard wurde 1925 publiziert.

Form, Funktion und Rassentypen

Als Jagdhelfer für die Baujagd gezüchtet hat der Dackel die verkürzten Beine und die langgestreckte Körperform, die es ihm ermöglicht, in die engen Gänge der Dachs- und Fuchsbauten einzuschliefen. Er gleicht einer Wurst auf vier kurzen Beinen. Gezüchtet wurde diese Hunderasse für die Jagd, speziell als sog. Erdhund für die Baujagd auf den Fuchs und den Dachs. Seine kurzen Läufe und sein vergleichsweise geringer Brustumfang ermöglichen dem Dackel das Eindringen in die unterirdischen Baue dieser Wildtiere. Bei der Baujagd soll der Hund den Fuchs „sprengen“, d. h. Während Füchse schnell „springen“ (den Bau verlassen), stellt sich der Dachs häufig dem Dackel und muss notfalls ausgegraben werden. Manchmal „verklüftet“ er sich auch (häuft zwischen sich und dem Hund einen Erdwall auf).

Der Dackel zeichnet sich durch seine niedrige, kurzläufige, langgestreckte, aber kompakte Gestalt aus. Er ist sehr muskulös, mit aufrechter Haltung des Kopfes und aufmerksamem Gesichtsausdruck. Es gibt die Hunde in verschiedenen Größen und Fellvariationen: Langhaarteckel (LHT), Rauhaarteckel (RHT), Kurzhaarteckel (KHT) in jeweils vielen Farbvariationen, auch mehrfarbig, gestromt oder gefleckt.

GrößeBrustumfangVerwendung
Standarddackelüber 35 cmJagd auf größere Tiere, vielseitig
Zwergdackel30-35 cmhäufig als Begleit- und Familienhund
Kaninchen-Dackelbis 30 cmKaninchenjagd, sehr klein

Die Rassen werden in drei unterschiedlichen Fellformen und drei unterschiedlichen Größenformen gezüchtet, woraus die neun verschiedenen Rassen definiert sind. Die neun Varianten existieren als Kurzhaar-, Langhaar- und Rauhaarteckel jeweils in Standard-, Zwerg- und Kaninchengröße. Diese Einteilung erfolgt meist im Alter von etwa 15 Monaten, wenn der Hund ausgewachsen ist. Die Messung erfolgt an der breitesten Stelle hinter den Vorderbeinen, wo der Brustkorb am stärksten gewölbt ist.

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Charakter, Arbeitsweise und Haltung

Dackel besitzen ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Dies ist bei der Jagd auf wehrhaftes Wild, insbesondere den Dachs (daher der Name Dachshund), sehr hilfreich. Die Hunde mussten eigenständig arbeiten können, da sie unter der Erde nicht ständig mit dem Jäger in Kontakt standen. Sie brauchten Mut, Selbstvertrauen und die Fähigkeit, Entscheidungen allein zu treffen. Diese Unabhängigkeit machte den Dackel zum idealen Jagdhelfer - und erklärt, warum er bis heute als stur gilt.

Die Bindungswilligkeit der Dackel ist weniger intensiv ausgeprägt. Ihre Ausbildung bedarf einer liebevollen Konsequenz und eines sachkundigen Hundeführers und sollte möglichst schon im Welpenalter einsetzen. Während gefleckte Tiere als eine der vier Färbungen durch die FCI definiert sind, werden schwarze Tiere ohne Brand sowie weiße mit oder ohne Brand im Rassestandard der FCI ausdrücklich ausgeschlossen.

Gesundheitliche Aspekte und Zuchtkritik

Der Niedlichkeitsfaktor des Dackels ist hoch, diese Qualzucht hat jedoch ihren Preis. Typisch für diesen Hund ist die sogenannte Dackellähme. Dabei handelt es sich um einen Bandscheibenvorfall durch den genetisch bedingt geschwächten Bandscheibenknorpel, der bereits bei vergleichsweise geringer Belastung auftreten kann. Beschwerden können über starke Schmerzen bis hin zu einer vollständigen Lähmung vor allem der Hinterbeine reichen. Zudem leiden sie unter rheumatischen Erkrankungen, Epilepsie und Herzklappenfehlern.

Die Chondrodysplasie wird durch eine noch vor der Entwicklung moderner Hunderassen im Genpool des Haushundes aufgetretene Mutation hervorgerufen. Sie verursacht eine frühzeitige Verknöcherung der Wachstumsfugen an den langen Knochen der Läufe und dadurch verkürzte und gebogene Gliedmaßen. Durch ihre im Verhältnis zu den Beinen lange Wirbelsäule sind Dackel anfällig für eine Sonderform des Bandscheibenvorfalls, die Dackellähme. Dabei werden Nerven in der Wirbelsäule abgedrückt, und der Dackel verliert die Kontrolle über Teile des Körpers, meistens die Hinterbeine.

Vorbeugend gegen Dackellähme sind das Vermeiden von Übergewicht und ausreichende Bewegung zum Aufbau einer starken Rückenmuskulatur. Aus gutem Grund sieht der aktuelle Referentenentwurf zum Tierschutzgesetz vor, die Qualzuchtmerkmale erneut zu definieren.

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Kulturelle Bedeutung und berühmte Dackel

Der Dackel hat weit über seine ursprüngliche Funktion als Jagdhund hinaus eine besondere Stellung in der Popkultur erlangt. In Deutschland ist die Rasse eng mit Begriffen wie Traditionsbewusstsein und Gemütlichkeit verbunden. Bereits Kaiser Wilhelm II. war ein bekennender Dackelliebhaber, in England schwärmte Königin Victoria für die charmanten Teckel. Der einzige Dackel mit Welterbe-Status ist Erdmann, ein Dackel von Kaiser Wilhelm II., den dieser 1901 auf der Roseninsel im Bergpark Wilhelmshöhe beisetzen und mit einem Grabdenkmal ehren ließ.

Der Dackel wurde als Maskottchen ausgewählt, da die Rasse Zähigkeit, Beweglichkeit und Widerstandsfähigkeit als Eigenschaften hat. Erstmals während der Olympischen Sommerspiele in München wurde 1972 ein Olympiamaskottchen gekürt. Es handelte sich dabei um den Dackel Waldi, gestaltet von dem bekannten Graphikdesigner Otl Aicher, der seine eigene - knapp drei Monate alte - Dackelhündin als Modell nahm. Das Kunstobjekt zeigte sich in zarten Pastelltönen und wurde zum Symbol der Spiele.

Der Dackel taucht regelmäßig in Film, Fernsehen und Literatur auf: John F. Oswald, der Dackel des bayrischen Tatort-Kommissars Veigl, war der Liebling vieler Zuschauer in den 70er Jahren. Fast jeder kennt den schrulligen Hausmeister Dieter Krause, dessen Dackel Bodo oft eine Rolle spielte. In der US- und Filmkultur sind Dackel ebenfalls präsent: Die Engländer bezeichnen ihn bis heute liebevoll auch als German Hotdog, Sausage Dog oder Wiener Dog bzw. Weenie.

Das Dackelmuseum Regensburg ist das einzige Teckelmuseum der Welt. Die dortige Ausstellung umfasst rund 30.000 Exponate, die in mehr als 25 Jahren zusammengetragen wurden. Eröffnet wurde das Museum zunächst 2018 in Passau. Gründer des Museums sind Oliver Storz und Josef Kühlbeck, selbstredend riesige Dackelfans.

Dackel als Motiv: Kreative Ideen und Rezeptinspiration

Der Dackel inspiriert auch im Alltag und in der Küche: Der kleine Dackel-Snack ist wirklich schnell gemacht und ein absoluter Hingucker. Du brauchst dafür nur wenige Zutaten: kleine Fertig-Schokoküchlein, Marzipan, Kakaopulver, Zuckeraugen und einen Schokoladendrop für die Nase. Bei Pinterest habe ich so einige Dackel-Versionen mit den unterschiedlichsten Schokoküchlein oder Schokoladenriegeln gesehen. Also wenn die nicht süß sind (im wahrsten Sinne des Wortes ;-)), dann weiß ich auch nicht. Vielleicht habt ihr ja mal jemanden, den ihr mit so einem kleinen Dackel-Snack überraschen wollt. Dann probiert es unbedingt aus. Der Aufwand ist minimal, aber die Wirkung riesen groß.

Dackel-Schokosnack: fertige Schokoküchlein dekoriert als Dackel

Mag dein vierbeiniger Freund es beispielsweise, sich unter Decken zu graben oder in deinem Garten herumzuwühlen? Oder liebt er es Kaninchen und Eichhörnchen zu jagen? All das sind Merkmale, die auf seinen ursprünglichen Jagdtrieb zurückzuführen sind. Genau wegen dieser Tätigkeit, wilde Tiere wie Dachse aus ihrem Bau zu locken, hat der Dackel auch seine einzigartige Körperform. So haben Dackel eine große Brust- und Lungenkapazität, damit sie lange Zeit unter der Erde bleiben können. Die großen und paddelartigen Pfoten mit den großen Krallen helfen ihnen beim Graben und im Kampf gegen die Beute. Die Haut sitzt locker, damit der Dackel sich nicht verletzt, wenn er sich in die schmalen Bauten drückt. Die spitze Nase befähigt ihn, in Löcher zu schnüffeln sowie seine Fährte aufzunehmen und die schlaffen Ohren halten den Schmutz fern.

Aktuelle Bestandsentwicklung und Zukunft

Der Dackel ist eine Rasse mit stark zurückgehenden Welpenzahlen. Dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) zufolge sank die Geburtsrate der Dackel in den Jahren 1997 bis 2007 um rund 35 Prozent in Deutschland. Trotz Rückgängen erlebte der Dackel in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg noch einmal einen gewaltigen Popularitätsschub, der bis zum heutigen Tag anhält. Heute haben die ca. 300 Teckelclubs mehr als 20.000 Mitglieder in Deutschland.

Die Geschichte des Dackels ist eine Geschichte von Funktion, Form und Kultur. Vom mutigen Erdhund zur Kultfigur und zum Schokoladensnack inspiriert - der Dackel bleibt ein Stück lebendiger deutscher Tradition mit globaler Ausstrahlung.

Historische Darstellung eines Dackels in Jagdmontur
Kurzdokumentation: Geschichte des Dackels und Waldi, das Olympiamaskottchen

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