Coppenrath Wiener Sandringe: Herkunft und Inhaltsstoffe im Detail
Coppenrath Wiener Sandringe zuckerfrei sind ein Klassiker aus der deutschen Backkunst, der durch seine goldgelbe Farbe, die typische Sandring-Eleganz und eine feinsandige, mürbe Krume besticht. Nicht nur die lange Geschichte der Sandringe, sondern auch die Besonderheit der zuckerfreien Rezeptur machen dieses Gebäck zu etwas Besonderem - und regen viele Genießer, Gesundheitsbewusste und Allergiker zu Nachfragen an. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über Herkunft, Zusammensetzung, Süßungsmittel, Allergene und Nachhaltigkeit.
Die Herkunft der Coppenrath Wiener Sandringe
Coppenrath Wiener Sandringe zuckerfrei sind kleine, zarte Klassiker: fein krümelig, leicht buttrig und mit dieser typischen Sandring‑Eleganz, die sofort Kindheitsnostalgie weckt - nur eben ohne Zucker. Diese Kreation passt hervorragend zu Kaffee und Tee. Coppenrath Zuckerfrei Wiener Sandringe sind goldgelbe Spritzgebäckringe mit einer mürben, feinsandigen Krume.
Aus gutem Hause und nach traditionellen Rezepturen gebacken, verbindet dieses Gebäck altbewährte Backkunst mit modernen Ernährungsbedürfnissen.
Zutaten und Zusammensetzung im Überblick
Das Produkt ist als zuckerfreies, zartes Spritzgebäck mit Süßungsmitteln deklariert und enthält folgende Hauptzutaten:
- Weizenmehl
- Süßungsmittel (Maltit, Erythrit, Isomalt)
- Palmfett
- Butterreinfett
- Vollei
- Oligofruktose
- Weizenstärke
- Bourbon Vanille Extrakt
- Salz
- Backtriebmittel (Natriumhydrogencarbonat)
Alle Angaben unter Vorbehalt, da es zu Änderungen der Rezeptur vom Hersteller kommen kann. Die aktuellen Angaben entnehmen Sie bitte der Produktpackung.
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Allergene und Hinweise für spezielle Ernährungsformen
- Gluten: Dieses Produkt enthält glutenhaltiges Getreide (Weizen). Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt.
- Milchbestandteile: Enthält Milch (einschließlich Laktose) und daraus gewonnene Erzeugnisse. Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker, der in Milch und Milchprodukten vorkommt.
- Eier: Enthält Vollei und daraus gewonnene Erzeugnisse.
- Kann Spuren von: Soja, Erdnüssen, Nüssen (Schalenfrüchte), Mandeln enthalten.
Dieses Produkt ist vegetarisch, aber nicht vegan, da tierische Bestandteile (Eier und Milch) enthalten sind.
Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Wenn die Angaben nicht mit den Informationen auf der Verpackung übereinstimmen, können Sie sie ergänzen oder korrigieren.
Nährwerte der Coppenrath Wiener Sandringe (pro 100g)
| Brennwert | Fett | davon gesättigte Fettsäuren | Kohlenhydrate | davon Zucker | Eiweiß | Salz |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1900 kJ / 456 kcal | 24,0 g | 13,0 g | 64,0 g | < 0,5 g | 5,2 g | 0,35 g |
Hinweise zur Aufbewahrung
- Ungeöffnet handelsüblich mindestens 90 Tage haltbar.
- Geöffnete Packung gut verschlossen aufbewahren.
- Die Verpackung besitzt ein „Reseal-It-Etikett“, welches eine luftdichte Wiederverschließung ermöglicht.
Süßungsmittel im Fokus: Maltit, Erythrit und Isomalt
Maltit
Das aus Stärke hergestellte Maltit gehört chemisch zu den Zuckeralkoholen. Es hat einen reinen Süßgeschmack und etwa 60-90% der Süßkraft des Zuckers. Auch sein Energiegehalt ist mit etwa 2,4 kcal/g etwas geringer als der des Zuckers. Maltit wird aus Maltose hergestellt, die aus Maisstärke gewonnen wird. Das wasserlösliche Maltit hat einen reinen Süßgeschmack, der gut mit anderen Zuckeraustauschsstoffen und Süßstoffen harmoniert. Weil es Wasser aus der Luft anzieht, verhindert es das Austrocknen von Lebensmitteln und wird eingesetzt, um Lebensmittel weich zu halten.
Bei Tagesdosen über 30 bis 50 g bei Erwachsenen und 20 g bei Kindern können Durchfälle oder Blähungen auftreten. Vom Verzehr von über 30 g pro Tag wird abgeraten.
Erythrit
Erythrit ist ein Zuckeralkohol, der natürlicherweise in geringen Mengen in einigen Obstsorten (Wassermelone, Birne, Weintrauben), Pilzen, fermentierten Lebensmitteln (Sojasoße, Reiswein, Bier) und Käse vorkommt. Größere Verzehrsmengen können zu Durchfällen, Bauchschmerzen und Blähungen führen. Bei Einsatzmengen von über 10% ist der Warnhinweis „kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“ vorgeschrieben. Bei Erythrit konnte in einer Studie ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt werden (nature medicine, 2022).
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Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nehmen an, dass nicht nur Erythrit und Xylit gesundheitlich bedenklich sind, sondern vielleicht alle Zuckeralkohole. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Isomalt
Isomalt ist ein Gemisch aus zwei Stoffen, die chemisch zu den Zuckeralkoholen gehören. Seine Süßkraft ist etwa halb so groß wie die des Haushaltszuckers. Im Gegensatz zu diesem ist für die Verwertung des Isomalts im menschlichen Stoffwechsel aber kein Insulin nötig. Aufnahmemengen über 20-30g können abführend wirken und zu Blähungen führen.
Isomalt ist stabil gegen Hitze und Säuren und harmoniert gut mit anderen Süß- und Zuckeraustauschstoffen. In der Lebensmittelindustrie wird Isomalt insbesondere für energiereduzierte Lebensmittel eingesetzt.
Palmfett - Nachhaltigkeit und Kritik
Folgender Inhaltsstoff ist aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palmfett. Um Platz für Ölpalmplantagen zu schaffen, werden große Flächen von Regenwäldern gerodet. Dies hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Umwelt und gefährdet viele Tierarten, etwa den Orang-Utan.
Deutschland verbraucht pro Jahr rund 1,8 Millionen Tonnen Palmöl. Palmöl findet sich in rund jedem zweiten Supermarktprodukt von Margarine, Pizzen und Süßwaren bis zu Kosmetika und Waschmitteln. Seit 2016 müssen in der EU Lebensmittel, die Palmöl enthalten, entsprechend deklariert werden.
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Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Fordere Hersteller aktiv dazu auf, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden.
Backtriebmittel und weitere Zusatzstoffe
Das Backtriebmittel der Coppenrath Wiener Sandringe ist Natriumhydrogencarbonat ("Natron"), ein häufig in Backpulvern enthaltener Stoff, der den pH-Wert reguliert und für die typische Textur sorgt. Natriumcarbonate werden durch den Kontakt mit Säuren abgebaut. Dabei wird Kohlendioxid frei, das den Teig locker macht und die typische Konsistenz erzeugt.
Auch regulieren sie den pH-Wert von Lebensmitteln, damit sie nicht zu sauer oder zu alkalisch werden.
Vegetarisch, aber nicht vegan: Produkteigenschaften im Überblick
- Dieses Produkt ist vegetarisch, da es keine Bestandteile aus Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten, aber Milch und Ei enthält.
- Vegetarismus wird meistens aus gesundheitlichen Aspekten und ethischer Überzeugung betrieben. Gründe können unter anderem Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz sein.
- Nicht-vegetarisch lebende Menschen, sogenannte Flexitarier, greifen immer häufiger zu vegetarischen Alternativen, um ihren Verbrauch von tierischen Produkten zu reduzieren.
Praktische Eigenschaften
Die Verpackung ist mit einem praktischen Wiederverschluss, dem „Reseal-It-Etikett“, versehen. Dieses Etikett ermöglicht es, die Folie auf der Verpackungsoberseite entlang einer vorgestanzten Kontur einfach zu öffnen und wieder luftdicht zu verschließen.
Fazit zur Alternative: Genuss ohne Zucker
Knusprig (eher wie Butterspekulatius) und nicht ganz so „im Mund zerfallend“ wie zuckerhaltige Sandringe und auch weniger geschmacksintensiv, aber dennoch eine gute und leckere Alternative. Wie bei vielen Dingen einfach Gewöhnungssache. Gemüse schmeckt ja auch erstmal fad, wenn man sich nur von Fertiggerichten ernährt hat. Dieses Gebäck ist auch ohne Zucker immer ein Genuss. Wer bei der Ernährung besonders auf den Stoffwechsel zu achten hat, muss aufs Genießen auch künftig nicht verzichten - zumindest nicht bei köstlichem Gebäck.
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