Café Schien Hanau Torten Angebot
Gebacken wird im Café Schien noch heute, was den Hanauern schon vor 100 Jahren mundete. Gebacken wird im Café Schien am Westbahnhof teilweise noch, was den Hanauern schon vor mehr als 100 Jahren mundete. Denn Konditormeister Jens Arndt ist im Besitz eines Rezeptbuches des Cafés Pannot von 1888, das dessen Nachkommen seiner Familie schenkten.
Rund 40 verschiedene Torten und Kuchen fertigt Konditor Jens Arndt jeden Tag. Rund 40 verschiedene Torten und Kuchen fertigt Konditor Jens Arndt jeden Tag. Wer sich ihr hingibt, hat die Wahl zwischen einer Fülle von Köstlichkeiten: Sahne-, Creme- und Obsttorten, Kuchen, Zuckerbrezeln, Nusshörnchen.
Ob Sahnetörtchen oder Obstkuchen: Gebacken wird im Café Schien noch heute, was den Hanauern schon vor 100 Jahren mundete. „Zählen Sie keine Kalorien, genießen Sie sie lieber“, so steht es hinter der Verkaufstheke im Café Schien an der Wand geschrieben. Wie leicht lässt sich das beim Anblick der süßen Sünden beherzigen! Der verführerische Duft, der aus der Backstube strömt, tut ein Übriges, die Lust anzukurbeln.
Besondere Torten und Spezialitäten
Am beliebtesten sind Schwergewichte wie Schwarzwälder Kirsch (nach eigenem Rezept, ohne Fettcreme) oder die 1996 vom Meister selbst kredenzte „Brüder-Grimm-Torte“, ein üppiger dunkler Traum, dessen Herstellung schon das japanische Fernsehen gefilmt hat. Selbst das japanische Fernsehen war dabei schon zu Gast.
Ihr Leben bleibt eng verknüpft mit dem Café Schien, dessen Tradition bis heute fortgeführt wird - mit Torten nach den Rezepten ihres Großvaters, bis hin zur bekannten Schwarzwälder Kirschtorte. Rund 40 verschiedene Torten und Kuchen fertigt Konditor Jens Arndt jeden Tag.
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Historie der Rezepte und handwerkliche Tradition
Das bereits im 18. Jahrhundert eröffnete Pannot war bis zu seiner Schließung 1973 das älteste Kaffeehaus in Hanau. Denn Konditormeister Jens Arndt ist im Besitz eines Rezeptbuches des Cafés Pannot von 1888, das dessen Nachkommen seiner Familie schenkten.
Gegründet wurde das Café Schien 1927 von Arndts Großvater Fritz Schien. Das erste Geschäft war in der Nürnberger Straße 31 - und gut etabliert, als es im Zweiten Weltkrieg am 6. Januar 1945 von englischen Bomben erst schwer beschädigt und am 19. März schließlich restlos zerstört wurde. Die Familie überlebte im Keller. Oben war alles verbrannt - doch dann fand sich inmitten der Trümmer der eiserne Backtisch mit seiner schweren Marmorplatte. Er war als einziges unbeschadet geblieben; für die Schiens ein Antrieb zum Wiederaufbau.
Bis heute arbeitet Jens Arndt an dem imposanten Stück, auf dem ein großer schwarzer Brandfleck an den Angriff von einst erinnert. Nach dem Krieg eröffnete Fritz Schien sein Café an neuem Standort an der Landwehr 1 wieder und verkaufte dort in der ersten Zeit Gebäck gegen Lebensmittelkarten. Bereits ein Jahr später zog das Kaffeehaus wieder um: in das neu erbaute Gloria-Kino am Westbahnhof. Dort existiert es - nach einigen Umbauten- bis heute.
Standorte und Atmosphäre
Heute kann diesen Part das Schien in Anspruch nehmen; überdies ist es eines der wenigen traditionellen Cafés in der Stadt überhaupt. Heute kann diesen Part das Schien in Anspruch nehmen; überdies ist es eines der wenigen traditionellen Cafés in der Stadt überhaupt. Beide Kaffeehäuser verströmen in Zeiten moderner Coffee-to-go-Läden eine liebenswert-nostalgische Atmosphäre.
In besonderem Maße gilt das natürlich für den „Stammsitz“ am Westbahnhof: Die dunklen Holzvertäfelungen an den Wänden des Gastraums datieren auf das Jahr 1967, unterbrochen nur von einem opulenten Schlachtengemälde, das früher in einer amerikanischen Kaserne hing und eine Reminisenz an Arndts Leidenschaft für Hanauer Militärgeschichte ist. Altrosa Rüschenvorhänge, verspielte Lampen und Gestecke bilden dazu einen eigenen Kontrast.
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1996 eine Dependance in der Rosenstraße eröffnet, wo sein Bruder Frieder hinter der Theke steht. Jens Arndt hat das Café 1993 von seinem Eltern Ehrenfried und Magda Arndt übernommen und 1996 eine Dependance in der Rosenstraße eröffnet, wo sein Bruder Frieder hinter der Theke steht.
Handwerkliche Anekdoten und Familiengeschichte
Gegründet wurde das Café Schien 1927 von Arndts Großvater Fritz Schien. Bis heute arbeitet Jens Arndt an dem imposanten Stück, auf dem ein großer schwarzer Brandfleck an den Angriff von einst erinnert. Jens Arndt hat das Café 1993 von seinem Eltern Ehrenfried und Magda Arndt übernommen und 1996 eine Dependance in der Rosenstraße eröffnet, wo sein Bruder Frieder hinter der Theke steht.
Café Schien ist ein Stück Familiengeschichte und auch ein Stück Hanauer Geschichte. Bürgermeister Dr. Bieri dazu: „Café Schien ist ein Stück Familiengeschichte und auch ein Stück Hanauer Geschichte. Auch an ihrem 100. Geburtstag kamen immer wieder Bekannte in das Café, um zu gratulieren.
Sortimentsübersicht (Beispielhafte Auswahl)
| Torte/Kuchen | Merkmal |
|---|---|
| Schwarzwälder Kirsch | Eigenes Rezept, ohne Fettcreme |
| Brüder-Grimm-Torte | 1996 kreiert, dunkler, üppiger Traum |
| Sahne- und Cremetorten | Vielfältige Varianten |
| Obstkuchen | Frisch und saisonal |
| Zuckerbrezeln, Nusshörnchen | Kleine Gebäckspezialitäten |
Lokaler Kontext und Prominente Begegnungen
Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri gratulierte Magda Arndt zu ihrem 100. Geburtstag, den sie im Café Schien mit Familie und Freunden feierte. Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri gratulierte ihr persönlich im Café Schien - jenem Café, das ihre Eltern einst gründeten und das bis heute ein Stück Hanauer Tradition verkörpert. Bürgermeister Dr. Bieri überbrachte Blumen und Gratulationen im Namen von Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, der ehemaligen Oberbürgermeisterin Margret Härtel sowie ein Grußschreiben des Hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein.
Magda Arndt hat nicht nur hundert Jahre erlebt, sie hat hundert Jahre Hanauer Geschichte gelebt. Sie ist Zeitzeugin, Unternehmerin, Sportlerin, Trümmerfrau und noch so viel mehr. In 100 Jahren hat Magda Arndt viele Veränderungen erlebt. Trotz ihres Alters ist Magda Arndt weiterhin sportlich aktiv.
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Mehrmals pro Woche trainiert sie im Sportstudio „Kieser“ - eine Leidenschaft, die bereits in der Kindheit begann, als sie sportlich bei der Rudergesellschaft Hanau unterwegs war. „Erst vor kurzem war sie bei der Stadtwette anlässlich des Stadtumbau-Geburtstags eine von mehr als 200 Menschen, die gemeinsam Sport gemacht haben“, so Bürgermeister Dr. Bieri. Dass sie mit 100 Jahren bei bester Gesundheit ist, erfüllt sie mit Freude und Demut.
Praktische Hinweise für Besucher
- Eine große Auswahl an Torten und Kuchen, täglich frisch aus eigener Konditorei.
- Traditionelle Rezepte aus historischem Rezeptbuch ergänzen modernes Handwerk.
- Atmosphäre: liebenswert-nostalgisch, besonders im Stammhaus am Westbahnhof.
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