Biscotto Kekse Hersteller Informationen: Wer steckt hinter den beliebten Aldi-Keksen?
Viele Kundinnen gehen zu Aldi, um beim Einkauf Geld zu sparen - das ist längst kein Geheimnis. Was aber immer wieder überrascht: Hinter einigen Eigenmarken stecken tatsächlich namhafte Hersteller, die man sonst aus dem Markenregal kennt. Qualität zum Discounterpreis also - und das gilt auch für ein Produkt, das viele besonders gerne naschen: die Aldi-Kekse.
Aldi hat sich mit seinen Eigenmarken fest im Markt etabliert. Die Strategie dahinter ist simpel: hochwertige Produkte ohne Markenaufschlag. Das bedeutet: nahezu identische Ware, aber erheblich günstiger. Der Irrglaube, gute Qualität gäbe es nur teuer, hält sich zwar hartnäckig - aber er stimmt längst nicht mehr. Viele Eigenmarken stammen von Herstellern, die auch die bekannten Markenprodukte produzieren.
Warum bekannte Hersteller für Aldi produzieren
- Hohe Abnahmemengen: Aldi sorgt für stabile, planbare Produktionsvolumen.
- Weniger Aufwand: Keine Marketing- oder Werbekosten.
- Optimale Auslastung der Produktion: Die Werke laufen durchgängig, was Kosten senkt.
- Geringere Risiken: Eigenmarken sichern Grundumsätze.
Für Konsumentinnen ist das ein Vorteil: gleiche Qualität, aber zu deutlich niedrigeren Preisen.
Biscotto Kekse: Wer steckt dahinter?
Die beliebten Aldi-Waffelröllchen der Eigenmarke „Biscotto“ stammen in Wahrheit von Bahlsen. Und zwar von genau jenem Hersteller, der auch die bekannten Bahlsen Waffeletten Vollmilch produziert - ein Traditionsprodukt, das viele bewusst als kleine Genussmomente kaufen.
Verpackung, Textur, Schokolade, Form und Aroma erinnern stark an das Markenprodukt - nur eben deutlich günstiger. Während eine 100-Gramm-Packung Bahlsen Waffeletten Vollmilch im Handel (z.B. Edeka) rund 3,79 Euro kostet, bekommen Sie die sehr ähnlichen Biscotto-Schoko-Waffelröllchen bei Aldi für 1,99 Euro (125 g). Damit sparen Sie - je nach Grammatur 1,80 Euro - fast die Hälfte des Preises, ohne auf Geschmack oder Qualität zu verzichten. Für Sie bedeutet das: gleicher Genuss, spürbar weniger bezahlen.
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| Produkt | Hersteller | Preis (Aldi) | Preis (Marke) | Ersparnis |
|---|---|---|---|---|
| Biscotto Schoko-Waffelröllchen (125g) | Bahlsen | 1,99 € | 3,79 € (Bahlsen Waffeletten 100g) | ~47% |
Weitere Biscotto Produkte und ihre Hersteller
Laut der No-Name-Liste von Markendetektiv steckt hinter Biscoteria Butterkeks Classic und Biscotto Vital Gebäck von Aldi tatsächlich der Hersteller Lambertz. Und das Biscotto Kaffee Gebäck wird von der Marke Bahlsen hergestellt.
- Biscotto Butterkeks Classic - Bahlsen
- Biscotto Vital Gebäck - Lambertz
- Biscotto Kaffee Gebäck - Bahlsen
Im Unterschied zum Original hat der Classic-Butterkeks von Aldi aber nur 44 statt der berühmten 52 Zähne. Auch in diesem Dupes-Fall gibt’s kleine Rezeptunterschiede. Das Original von Leibniz hat ein bisschen weniger Zucker und dafür mehr Salz. Das Aldi-Pendant ist reicher an Ballaststoffen. Es enthält kein Ei und ist ein bisschen trockener, weil im Verhältnis mehr Mehl als Butter drin ist.
So erkennst du, wer wirklich dahintersteckt:
- Rückseite checken: Hersteller/Abfüller steht oft nahe MHD oder Füllmenge.
- Ovales Identitätskennzeichen (EG-Nummer) bei Tierprodukten/Molkerei: z. B. „DE … EG“. Darüber lassen sich Betriebe zuordnen.
- Herstellername und Ortsangabe auf der Packung vergleichen.
Noch mehr "Marken-Zwillinge": Diese Hersteller produzieren für Aldi
Der Biscotto-Bahlsen-Fall ist nicht der einzige. Verschiedene Berichte und Verbraucherportale nennen immer wieder bekannte Beispiele:
- Rahmspinat „All Seasons“ → Iglo
- Schokoküsse „Choceur“ → Storck (Dickmann’s)
- Erdnussflips → Funny Frisch
- Molkereiprodukte „Milsani“ → Arla, Müllermilch
- Frischkäse „Milsani“ → Milram
- Käse „Hofburger“ → Zott, Hochland
- Konserven „Kings Crown“ → Bonduelle
Beispiele für Preis- und Qualitätsunterschiede
Top 7: Markenqualität bei Aldi
- Goldähren Buttertoast vs. Golden Toast: Der Goldähren Buttertoast von Aldi kommt eigentlich von Golden Toast. Die Toastbrot-Zwillinge unterscheiden sich in Konsistenz und Aroma durch die leicht abgewandelte Rezeptur. Das Aldi-Produkt kostet locker 50 Cent weniger.
- Biscotto Butterkeks Classic vs. Leibniz: Der Biscotto Butterkeks von Aldi und der Leibniz Butterkeks stammen beide von Bahlsen. Die Biscotto-Butterkekse gibt’s im Doppelpack für den identischen Preis wie das einzeln Pack Leibniz-Päckchen - du sparst also die Hälfte!
- Sun Snacks Peanut Flips vs. Funny-frisch: Die Sun Snacks Peanut Flips von Aldi sind die günstige Alternative zu Original Funny-frisch Erdnuss Flippies. Der Gehalt an Erdnusskernen ist bei Aldi sogar etwas höher.
- Milsani Joghurt Crisp vs. Müller: Milsani Joghurt Crisp von Aldi ist quasi identisch mit dem Müller Joghurt mit der Ecke - aber günstiger und mit mehr Topping.
- All Seasons Rahm-Spinat vs. Iglo: Aldi-Rahm-Spinat von All Seasons ist sogar besser bewertet als das Original von Iglo. Der Preis von Aldi ist niedriger, die Qualität mindestens gleichwertig.
- King‘s Crown Erbsen mit Möhren vs. Bonduelle: King‘s Crown Erbsen mit Möhren von Aldi stammen von Bonduelle - das Abtropfgewicht ist identisch, nur die Rezeptur ist etwas anders.
- Choceur Schoko-Küsse vs. Storck: Die Schoko-Küsse der Eigenmarke Choceur sind identisch mit Storck Dickmann’s. Preislich bist du bei Aldi deutlich günstiger dabei.
Warum gibt es bei Discountern wie Aldi Marken-Zwillinge?
Indem sie ihr Markenprodukt noch einmal unter anderem Namen und zu günstigeren Konditionen anbieten, machen die Hersteller mehr Absatz und sichern ihren Grundumsatz. Sie können die Produktionskapazitäten voll ausnutzen und bei der Logistik sparen, indem sie mehr von ihrem Produkt an ein und denselben Händler (z. B. Aldi) verkaufen. Für das No-name-Produkt fallen keine Extra-Werbekosten an. Markenhersteller erschließen sich über den Discounter eine weitere Zielgruppe. Weil das ein bisschen dubios wirkt, sprechen die wenigsten Hersteller offen über ihre Doppelrolle. Verschleiert wird die identische Herkunft der Marken-Zwillinge oft durch eine leicht angepasste Rezeptur.
Das Beispiel „Rahm-Spinat von Iglo versus All Seasons“ zeigt, dass Discounter-Produkte oft die bessere Qualität haben. Bei Lebensmittel-Tests von Stiftung Warentest und Öko-Test werden die vermeintlichen No-name-Produkte von Aldi häufig besser bewertet als die teure Markenware. Bei Aldi machst du meist keine Abstriche bei der Qualität, wenn du zu den Eigenmarken greifst.
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Aldi Eigenmarken im Überblick und ihre Hersteller
Im Gegensatz zur Konkurrenz setzte Aldi auf No-Name-Produkte und verbannte Markenprodukte aus dem Sortiment. Viele Kunden stürmten daraufhin die Aldi Filialen. Die Hersteller der Markenprodukte begannen, ihre Ware unter anderen Namen zu geringeren Preisen an Aldi zu liefern. Die Eigenmarken von Aldi waren geboren. Besonders Aldi Nord ist bei Kunden für niedrige Preise bekannt. Aldi Nord und Aldi Süd machen bei den Eigenmarken gemeinsame Sache. Insgesamt hat Aldi rund 100 Eigenmarken im Sortiment. Von Kaffee zu Milchprodukten und Bio-Ware haben Aldi Nord und Aldi Süd für jedes Produkt eine passende Eigenmarke im Petto.
| Eigenmarke | Produktgruppe | Hersteller (u.a.) |
|---|---|---|
| Milsani | Molkereiprodukte | Arla, Müllermilch, Milram |
| Biscotto | Kekse | Bahlsen, Lambertz |
| Choceur | Süßwaren | Storck |
| Hofburger | Käse | Zott, Hochland, Baackes & Heimes |
| All Seasons | Tiefkühlkost | Iglo, Ardo |
| King’s Crown | Konserven | Bonduelle |
| Moser-Roth | Schokolade | Storck |
Preisvorteil im Überblick
Im Durchschnitt sind die Aldi Eigenmarken über 50 Prozent günstiger als Markenprodukte, die auch den Namen der jeweiligen Marken tragen. Qualität hat also nicht immer ihren Preis! Richtig sparen kannst du auch mit dem Kauf von Produkten, die zwar Aldi Eigenmarken sind, bei denen die Hersteller aber (noch) unklar sind. Ein beliebter Artikel ist die Aldi-Cola von „River“ als Alternative zur „Coca-Cola“.
Aldi, Lidl und Co.: Von vielen Markenprodukten gibt es eine günstige Variante mit einem weniger bekannten Namen. No-Name-Produkte sind oft einfacher verpackt und werden nicht so aggressiv beworben wie die teureren Markenprodukte. No-Name-Produkte liegen in Deutschland seit Jahren im Trend. Rund 16.000 Discounter-Filialen gibt es in Deutschland, der Marktanteil liegt derzeit bei rund 40 Prozent.
Wie erkennt man den Hersteller bei Aldi-Produkten?
- Bei Fleisch und Milchprodukten kann man die Veterinärkontrollnummer vergleichen.
- Die Kombination aus Zahlen und Buchstaben steht jeweils für eine Produktionsstätte innerhalb der Europäischen Union.
- Bei Lebensmitteln ohne Veterinärkontrollnummer bietet der Ortsname oder Herstellername auf der Packung einen Hinweis.
Verbraucherschützer fordern eine Kennzeichnungspflicht, weil die Namen der Hersteller häufig verschleiert werden.
Bekannte Biscotto-Vorfälle und Rückrufe
Aldi Nord hat eine Charge der „Biscotto American Cookies“ aus den Regalen genommen. Wegen möglicher roter Plastikpartikel hat der Hersteller, das niederländische Unternehmen Banketbakkerij Merba, vor dem Verzehr der Schoko-Kekse gewarnt. Die betroffene Charge sei ausschließlich in bestimmten Aldi Nord Gesellschaften vertrieben worden. Solche Vorfälle sind selten, jedoch wichtig für Verbrauchertransparenz und Sicherheit.
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Fazit: Gute Qualität muss nicht teuer sein
Aldi zeigt mit seinen Eigenmarken, dass guter Geschmack nicht teuer sein muss. Viele Aldi-Eigenmarken kommen von bekannten Herstellern. Wer bei Aldi einkauft, freut sich über viele günstige Preise. Das liegt vor allem an den Eigenmarken. Was viele Verbraucher aber nicht wissen: Hinter einigen dieser günstigen Produkte stehen bekannte Hersteller, die auch „Original“-Markenware produzieren. Du bekommst teilweise ähnliche Qualität zum deutlich kleineren Preis, weil du nicht für teure Werbung, auffälliges Markendesign oder Imagekampagnen mitzahlst.
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