Bedello Pralinen Rezepte selbst machen

Sag ja! Viel zu lange wird es schon verteufelt oder als einfallslos abgetan, wenn sich Verliebte zum Valentinstag Pralinen schenken. Deshalb von gibt es von mir ein klares Bekenntnis, die kleinen Kunstwerke aus Schokolade zu verschenken!

Wer schon einmal Pralinen in einer angesehenen Confiserie in Frankreich gekauft hat, gesehen hat, mit welcher Hingabe dort über die einzelnen Sorten und deren Zutaten gesprochen wird und wie vorsichtig jede einzelne, die man ausgewählt hat, in edle Schachteln verpackt werden, muss zugeben, es liegt ein Zauber in dieser Art, Schokolade zu verkaufen! Solche Pralinen sind kleine Kunstwerke und Luxusprodukte, denn die Handarbeit der Chocolatiers kostet ihren Preis - aber vollkommen zurecht, wie ich finde.

Handgemachte Pralinenkunst Und dann gibt es diese geheimnisvollen Aromenspiele, werden Pralinen oder Schokolade mit Wein oder Spirituosen kombiniert. „Chateau et Chocolat“ führte. Hier hatte ich das erste Mal erlebt, dass eine Praline speziell zu dem berühmten Wein der Region, dem Vin Jaune, kreiert wurde. Das Innere der Praline besteht bis heute unverändert aus einer Füllung aus Mandelmasse, Walnüssen und Curry, gehüllt in edle Zartbitterschokolade.

Confiserie-Schaufenster mit Pralinen

Außerdem war es damals das erste Mal in meinem Leben, dass ich Pralinen und Zartbitterschokoladen in Frankreich probierte, die mit Gewürzen und Kräutern hergestellt wurden, als es in Deutschland nur zuckrige Milchschokoladen mit Nugat oder Haselnüssen in den Regalen gab. Heute finden wir bei uns eine viel größere Auswahl an Schokoladen. Aber richtig gute, handwerklich gefertigte Pralinen zu bekommen ist in Deutschland im Gegensatz zu Frankreich leider immer noch nicht selbstverständlich. Ein paar Tipps guter Confiserien mit exzellenten Pralinen findet ihr auf der Aromenspiele-Webseite.

Eine akzeptable Alternative bietet sich an, wenn man sich dazu entscheidet, die Lieblingspralinen selbst zu machen. Traut euch! Experimentiert mit Schokoladen und Gewürzen und freut euch über eure ersten köstlichen Ergebnisse! Mit Liebe gemacht, verpackt und verschenkt, sind selbst gemachte Pralinen auf jeden Fall eine schöne Idee für den Valentinstag. Wer jetzt noch bei seinen Kreationen darauf achtet, vorrangig die Zutaten zu verwenden, die den Beschenkten am besten schmecken, macht alles richtig.

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Selbstgemachte Pralinen in Geschenkbox

Auf der Webseite stelle ich Pralinen-Rezepte vor, die sogar Anfängern gut gelingen. Sie möchten zum ersten Mal selbst Pralinen herstellen, haben aber keine Lust, sich vorgängig stundenlang mit der Theorie der Herstellung zu beschäftigen? Dann sind Sie hier richtig. Sie benötigen für Ihre ersten Pralinen keine speziellen Werkzeuge und Sie können alle Zutaten in normalen Lebensmittelläden finden. Sie müssen auf dieser Seite keine langen Erklärungen durchlesen, warum dies oder jenes zu tun ist, aber es hat seinen Grund. Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, finden Sie in den Grundlagen näheres.

Planen Sie für Ihre Pralinenproduktion genügend Zeit ein. Für die hier gezeigten Einsteiger-Rezepte muss die Füllung zuerst erstarren bevor sie weiterverarbeitet werden kann. Erstellen Sie die Füllungen deshalb am besten bereits am Vortag. Die Füllung zuzubereiten benötigt nicht so viel Zeit, wie die Verarbeitung danach. Apropos Zeit: Pralinen im Sommer herzustellen ist keine gute Idee, Sie benötigen eine Raumtemperatur von etwa 20°C.

Pralinen selber herzustellen bedeutet einen gewissen Aufwand. Es wäre schade für Ihre Zeit, wenn Sie für Ihre Produktion nicht Materialien von bester Qualität verwenden. Achten Sie bei der Schokolade auf die Inhaltsstoffe: Viele Schokoladen enthalten als Fett nicht unbedingt Kakaobutter, sondern auch Fremdfette (z.B. Butterreinfett). Mit solcher Schokolade kann es vorkommen, dass die Masse scheidet. Wenn Sie nicht sicher sind, versuchen Sie lieber Kuvertüre zu kaufen. Wasser, allgemein Feuchtigkeit ist ein Feind der Schokolade. Bereits kleinste Mengen können die Schokolade verdicken und unbrauchbar machen. Trocknen Sie nasse Hände und Geschirr immer gut ab und vermeiden Sie Dampfbildung in Ihrer Küche.

Seien Sie besonders vorsichtig, falls Sie Schokolade im warmen Wasserbad schmelzen. Sie können diese auch bei 40°C im Ofen verflüssigen. Dazu müssen Sie die Schokolade ein paar Stunden vor der Verarbeitung in den Ofen schieben, Sie brauchen sie dazu vorgängig nicht klein zu hacken.

Grundrezepte für Ganache und Trüffel

1. 180 g dunkle Schokolade mit einem Brotmesser klein hacken. 90 g Sahne in der Pfanne kurz aufkochen und heiss über die Schokolade leeren. Die Masse durchrühren bis alle Bestandteile aufgelöst sind. Sollten sich nicht alle Schokoladenteilchen aufgelöst haben, im warmen Wasserbad nachwärmen. Mit einer Cellophanfolie die Schokoladencrème zudecken und zwar so, dass die Folie auf der Masse liegt. Bei Zimmertemperatur über Nacht stehen lassen.

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200 g Milchchokolade mit einem Brotmesser klein hacken. 80 g Sahne in der Pfanne kurz aufkochen und heiss über die Schokolade leeren. Die Masse durchrühren bis alle Bestandteile aufgelöst sind. Sollten sich nicht alle Schokoladenteilchen aufgelöst haben, im warmen Wasserbad nachwärmen. Mit einer Cellophanfolie die Schokoladencrème zudecken und zwar so, dass die Folie auf der Masse liegt. Bei Zimmertemperatur über Nacht stehen lassen.

200 g weisse Schokolade mit einem Brotmesser klein hacken. 80 g Sahne in der Pfanne kurz aufkochen und heiss über die Schokolade leeren. Die Masse durchrühren bis alle Bestandteile aufgelöst sind. Sollten sich nicht alle Schokoladenteilchen aufgelöst haben, im warmen Wasserbad nachwärmen. Mit einer Cellophanfolie die Schokoladencrème zudecken und zwar so, dass die Folie auf der Masse liegt. Bei Zimmertemperatur über Nacht stehen lassen. Nicht in den Kühlschrank stellen!

Herstellung: Trüffel formen und überziehen

2. Als erstes zerhacken Sie die restliche Schokolade klein und geben die drei Sorten Schokolade jeweils in drei verschiedene Schalen. Mit einem Löffel möglichst gleichmässige Portionen der dunklen Schokoladenmasse nehmen und in der Hand zu Trüffel vorrollen. Der vorgerollte Trüffel auf eine Backtrennfolie legen. Etwas flüssige Schokolade auf die Handfläche geben und den vorgerollten Trüffel darin drehen, so dass er überall mit Schokolade bedeckt ist. Dann wieder auf eine Backtrennfolie legen und erstarren lassen. Wiederholen Sie diesen Vorgang, die Trüffel werden viel stabiler.

Noch einmal flüssige Schokolade auf die Handfläche geben, den Trüffel darin rollen,... ...in Schokoladenpulver geben und darin drehen. Erstarren lassen. Die Trüffel in einem Gittersieb rollen, um sie vom überschüssigen Schokoladenpulver zu befreien. Diese Arbeit wird wegen dem Schokostaub am besten im Freien erledigt.

Mit einem Löffel möglichst gleichmässige Portionen der Milchschokoladenmasse nehmen und in der Hand zu Trüffel vorrollen. Der vorgerollte Trüffel auf eine Backtrennfolie legen. Etwas flüssige Schokolade auf die Handfläche geben und den vorgerollten Trüffel darin drehen, so dass er überall mit Schokolade bedeckt ist. Dann wieder auf eine Backtrennfolie legen und erstarren lassen. Wiederholen Sie diesen Vorgang, die Trüffel werden viel stabiler. Noch einmal flüssige Schokolade auf die Handfläche geben, den Trüffel darin rollen,... ...in Puderzucker geben und darin drehen. Erstarren lassen. Die Trüffel in einem Gittersieb rollen, um sie vom überschüssigen Puderzucker zu befreien. Diese Arbeit wird wegen dem Zuckerstaub am besten im Freien erledigt.

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Mit einem Löffel möglichst gleichmässige Portionen der weissen Schokoladenmasse nehmen und in der Hand zu Trüffel vorrollen. Der vorgerollte Trüffel auf eine Backtrennfolie legen. Etwas flüssige Schokolade auf die Handfläche geben und den vorgerollten Trüffel darin drehen, so dass er überall mit Schokolade bedeckt ist. Dann wieder auf eine Backtrennfolie legen und erstarren lassen. Wiederholen Sie diesen Vorgang, die Trüffel werden viel stabiler. Noch einmal flüssige Schokolade auf die Handfläche geben, den Trüffel darin rollen,... ...in Puderzucker geben und darin drehen. Nehmen Sie dazu nicht den Puderzucker, welchen Sie für das vorige Rezept verwendet haben, sonden neuen! Erstarren lassen. Die Trüffel in einem Gittersieb rollen, um sie vom überschüssigen Puderzucker zu befreien. Diese Arbeit wird wegen dem Zuckerstaub am besten im Freien erledigt.

Dreierlei Pralinen zum Verschenken (Starterset-Option)

Ich hatte für meine Dreierlei Pralinen zum Verschenken das Pralinenset zum Start in die Pralinenproduktion von Pati-Versand ausprobiert und kann schon einmal an dieser Stelle verraten, dass die DIY Pralinenherstellung damit richtig Spaß gemacht hat! Das Set kommt mit allem, was man für den schokoladigen Genuss braucht: Hohlkörper (das sind die kleinen Schokokugeln, die du nur noch befüllen musst), Zutaten für die Füllungen, Kuvertüren in Weiß, Vollmilch und Zartbitter, Equipment wie Pralinengabel und -gitter, Deko-Glamour für den perfekten Look. Kein kompliziertes Rumprobieren, kein Chaos in der Küche. Ich bin einfach der Anleitung gefolgt und zack - meine erste Pralinenbox sieht besser, als die aus dem Feinkostladen aus! Herrlich! Die Rezepte für alle drei Pralinensorten findet ihr weiter unten und funktionieren auch ohne Nutzung des Startersets.

Damit ich so richtig in das Thema einsteigen konnte, hatte ich direkt alle drei Varianten aus dem kleinen Rezeptbuch nachgemacht. Dreierlei Pralinen zum Verschenken: Zartbitter-Orangen-Trüffel, Wiener-Mandel-Pralinen, Weiße Amaretto-Pralinen.

Pralinenset mit Hohlkugeln und Werkzeug

Zartbitter-Orangen-Trüffel (Kurzrezept)

21 Hohlkugeln Zartbitter Selbstgemacht oder z.B. aus dem Pralinen Starterset, 50 ml Schlagsahne, 15 g Fruchtpulver Orange, 5 g Glukosesirup, 100 g Zartbitterkuvertüre, 10 g Orangen Crispies.

Für die Zartbitter-Orangen-Trüffel Sahne mit Fruchtpulver vermischen, Glukosesirup hinzugeben und aufkochen. Die Kuvertüre hinzufügen, verrühren und anschließend etwas abkühlen lassen. Die Masse in die Hohlkugeln füllen und 12 Stunden fest werden lassen. Die Hohlkugeln verschließen und mit Hilfe der Pralinengabel in temperierter Zartbitterkuvertüre wenden. Hälfte der Pralinen nun in einem Mix aus Zucker und Fruchtpulver wenden und zweite Hälfte mit Orangen Crispies toppen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Brett setzen und kühl stellen.

Wiener-Mandel-Pralinen (Kurzrezept)

Für die Wiener-Mandel-Pralinen die Sahne mit Glukosesirup aufkochen. Vom Herd nehmen und die Kuvertüre zugeben. Kurz rühren, bis die Kuvertüre geschmolzen ist. Butter und Aromapaste einrühren, die Masse glatt rühren und etwas abkühlen lassen. Die Hohlkugeln mit der Masse befüllen und 12 Stunden fest werden lassen. Die Hohlkugeln verschließen und mit Hilfe der Pralinengabel in temperierter Vollmilchschokolade wenden. Pralinen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Brett setzen und eine Hälfte mit Silberperlen und zweite Hälfte mit flüssiger, weißer Schokolade dekorieren. Kühl stellen.

Weiße Amaretto-Pralinen (Kurzrezept)

Für die Weiße Amaretto-Pralinen die Prèmo Pralinenmasse ganz kurz erwärmen. Das Aroma-Öl in die Pralinenmasse einrühren. Die Masse in die Hohlkörper bis kurz unter den Rand abfüllen 12 Stunden fest werden lassen. Die Hohlkugeln mit weißer Schokolade verschließen und mit Hilfe der Pralinengabel in temperierter, weißer Schokolade wenden. Hälfte der Pralinen nun auf dem Pralinengitter hin und her rollen ("igeln") und zweite Hälfte mit flüssiger Zartbitterkuvertüre dekorieren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Brett setzen und kühl stellen.

Pralinen in Papierförmchen dekoriert

Praktische Tipps: Zutaten, Lagerung und Haltbarkeit

Was brauche ich zum Pralinen selber machen? Für ganz einfache Pralinenrezepte brauchst du kein spezielles Equipment. Hier reichen Teelöffel, eine kleinen Gabel und manchmal allein deine Hände. Hilfreich für aufwendige Pralinen sind eine Pralinentauchgabel, eine Pralinentauchspirale und ein Abtropfgitter. Wenn du kein Gitter griffbereit hast, nimm stattdessen ein sauberes Ofenrost. Es gibt außerdem praktische Pralinen-Sets, die dir bei der Pralinenherstellung unter die Arme greifen. Dann noch die Lebensmittel wie Schokolade aus dem Supermarkt und schon kann es ans Werk gehen!

Schokolade oder Kuvertüre: Was ist besser geeignet für Pralinen-Rezepte? Der Anteil an Kakaobutter macht den Unterschied zwischen Kuvertüre und Schokolade: Laut Kakaoverordnung muss Kuvertüre aus mindestens 31 Prozent Kakaobutter bestehen, Schokolade aus mindestens 18 Prozent. Der höhere Fettgehalt in der Kuvertüre sorgt dafür, dass sie bei richtigem Temperieren glänzender, flüssiger und geschmeidiger wird und sich so besser verarbeiten lässt.

Die Kuvertüre hacken und bereit stellen, die Sahne in einem Topf kurz erhitzen. Mark der Vanilleschote auskratzen und zur Sahne geben, Schote selbst ebenfalls kurz mitkochen. Topf von der Platte ziehen, Vanilleschote rausfischen und die gehackte Kuvertüre zugeben. Die Kuvertüre unter Rühren schmelzen lassen. Salz und Butter zugeben. Die Masse in eine Schüssel umfüllen mit Bienenwachstuch oder ähnlichem abdecken, kurz abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Timer stellen: Alle 15-20 Minuten umrühren, das macht das Ganze cremig.

Mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen, Kugeln formen und auf ein mit Backpapier bedecktes Blech setzen. In der Zwischenzeit 100 g von der dunklen Kuvertüre hacken. Die restlichen 50 g auch hacken und in einer Schüssel beiseite stellen. Die 100 g im Wasserbad langsam schmelzen lassen. Topf vom Herd nehmen und die restlichen 50 g zufügen. Die Ganache-Kugeln bereit stellen. Einmalhandschuhe anziehen, einen Löffel geschmolzene Kuvertüre auf die Handfläche geben und Kugel in der Hand rollen. Zum Trocknen auf einen Gitterrost setzen. Die Schokolade erkaltet schnell, weil die Ganache ja kühl ist und die Pralinen bekommen dadurch den typischen stachligen Trüffel-Look.

Tipp: Wer keine Schokoladenhülle um seine Pralinen möchte, kann die frisch geformten Ganache-Kugeln auch gleich in Kakaopulver, Kokosraspeln oder Fruchtpulver wälzen. Die Pralinen halten sich gekühlt um die sieben Tage.

Wie lagert man Pralinen? Pralinen solltet ihr an einem kühlen, dunklen Ort lagern. Dadurch, dass in selbst gemachten Pralinen frische Sahne enthalten ist, lagere ich diese immer im Kühlschrank (z.B. im oberen Fach oder in der Kühlschrank-Tür, dort ist es nicht ganz so kalt). Ansonsten in einem kühlen Raum bei maximal 15-18 Grad lagern. Wie lange sind Pralinen haltbar? Je nach Füllung sind selbst gemachte Pralinen ca. 1-2 Wochen haltbar.

Warum werden Pralinen weiß oder bekommen einen Grauschleier? Pralinen bekommen einen Grauschleier oder oft auch weiße Pünktchen, wenn sie nicht perfekt temperiert wurden. Deshalb ist es wichtig, dass die Schokolade, mit denen ihr die Pralinen überzieht und dekoriert, nie zu heiß wird (maximal 45 Grad!). Vorsichtig über dem Wasserbad schmelzen. Das Ganze ist zwar nicht schädlich, darunter leider nur die Optik der Pralinen und sie sind dann auch weniger knackig.

Weitere Rezeptideen und Variationen

Pralinen-Grundmasse - Rezept: Zutaten für 30 Stück: 200 g Zartbitterkuvertüre, 100 g Vollmilchkuvertüre, 100 g Sahne, 20 g Kokosfett. Und so geht’s: Zartbitter- und Vollmilchkuvertüre grob hacken. Sahne erhitzen, Kuvertüre und Kokosfett darin schmelzen. Ganache in einen hohen Rührbecher geben, mit Folie bedecken und für 2-3 Stunden kühl stellen. Anschließend mit dem Schneebesen kurz aufschlagen.

Die Grundmasse kannst du mit löslichem Espressopulver, getrockneten Früchten, Spirituosen oder gerösteten Nüssen verfeinern und zwischen den Händen zu Kugeln formen. Anschließend die Pralinen pudern (in Kakaopulver wälzen) oder mit gehackten Nüssen garnieren.

Welche Pralinensorten gibt es? Pralinen gibt es in unzähligen Varianten: gefüllt mit Nougat, Karamell, Marzipan, Likör… Zu den bekanntesten Sorten zählen: Trüffel, Meeresfrüchte, Mozartkugeln. Trüffel: Die klassischen Trüffel sind Kugeln aus Schokolade mit einer Füllung aus Schokolade, Sahne und Aromen, wie Kaffee oder Vanille. Meeresfrüchte: Die belgischen Meeresfrüchte bestehen aus einer Mischung aus dunkler und heller Schokolade und sind mit Nougat gefüllt. Mozartkugeln: Die altehrwürdige Salzburger Spezialität wurde 1890 vom Konditor Paul Fürst erfunden und besteht neben der Schokolade aus Pistazien, Marzipan und Nougat.

Raffaelos, Zimtkugeln oder Latte Macchiato Pralinés - selbstgemachte Pralinen schmecken einfach trölfmal so gut wie gekaufte. Und nicht nur deshalb, weil so unglaublich viel Liebe drin steckt. Genau das richtige also, um sie an Weihnachten, Geburtstagen oder auch einfach nur so an ganz liebe Menschen zu verschenken.

Demonstration: Pralinen formen und überziehen

Rezeptbeispiele: Kokosbällchen, Zimtkugeln, Latte Macchiato

Wer kennt sie nicht, die kleinen Kokosbällchen »ganz ohne Schokolade«. Zuerst muss die weiße Schokolade fein gehackt werden. Danach wird der Inhalt einer Dose Milchmädchen in einem kleinen Topf unter ständigem Rühren vorsichtig erhitzt. Wenn die Creme heiß ist, kommt der Topf vom Herd und die weiße Schokolade, sowie 160 g der Kokosflocken dazu. Alles gut verrühren und in eine Schüssel abfüllen. Etwas ausgekühlt und abgedeckt kommen sie dann für etwa drei bis vier Stunden in den Kühlschrank. Mit zwei kleinen Teelöffeln werden die Kugeln nun portionsweise abgestrochen. Eine Mandel in der Mitte platzieren, das Ganze in die übrigen Kokosflocken geben und darin zu ebenmäßigen Kugel rollen.

Entstanden aus meiner Vorliebe für Zimt (denn der macht ja bekanntlich glücklich) und kleine Köstlichkeiten waren diese Zimtkugeln die ersten Pralinen, die ich jemals selbst hergestellt habe. Mein kleiner Bruder wünscht sie sich noch heute jedes Jahr zu Weihnachten von mir. Die weiße Schokolade fein hacken und beiseite stellen. Die Sahne in einen kleinen Topf geben und auf dem Herd kurz aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und Schokolade und Butter dazugeben. Danach den dritten Teelöffel Zimt mit dem Puderzucker vermischen. Die erkaltete Masse aus dem Kühlschrank nehmen und mit zwei Teelöffeln kleine Portionen abstechen.

Für mich die perfekte Kombination: Für die Kaffee-Masse dieser Latte Macchiato Kugeln müssen zuerst einmal Vollmilch- und Zartbitterschokolade gehackt werden. Danach wird in einem kleinen Topf die Sahne zum Kochen gebracht und wieder vom Herd genommen. Jetzt erstmal schön zwei bis drei Single-Päckchen löslichen Kaffee in die Sahne einrühren und im Anschluss die gehackte Schokolade darin auflösen. Für die helle Pralinencreme nun noch einmal Sahne erhitzen und in dieser diesmal die gehackte weiße Schokolade auflösen. In einem tiefen Teller zwei bis drei Esslöffel Kakaopulver bereit stellen. Nun mit einem Teelöffel etwas von der dunklen Kaffeecreme und mit einem weiteren Teelöffel etwa ein Drittel dieser Masse von der hellen Creme abstechen.

Praktische Hinweise für Anfänger

Alle Rezepte haben eine Schritt für Schritt-Anleitung und jeder Schritt ist bebildert. Sie finden eine grosse Rezeptsammlung für Pralinen, Konfekt sowie auch für Eiscreme und andere Spezialitäten wie Fruchtgelee-Würfel oder Schokoladen-S. Zudem finden Sie noch eine eigene Seite für Anfänger, welche das erste Mal Pralinen herstellen. Neben den Rezepten finden Sie auch Seiten über die Grundlagen, wie zum Beispiel die Behandlung der Kuvertüre oder das Zucker kochen.

Pralinen selber machen ist viel einfacher, als ihr denkt - ich zeige euch, wie ihr ganz klassische Pralinen mit einer herrlich cremigen Ganache und zweierlei Deko-Möglichkeiten selbst machen könnt. Wer seine Pralinen noch tunen will, wendet die Pralinen mit noch feuchter Schokoladenhülle in Kakao, Fruchtpulver, Kokosflocken oder gehackten Pistazien. Wer den Gegensatz süß-salzig gerne mag, kann seine süßen Pralinen mit gesalzenen und gerösteten Pistazien umhüllen. Zuckerperlen oder Zuckerherzen oben auf die Praline drücken. Wenn Sie Ihren Pralinen eine rechteckige Form geben, können Sie sie sehr schön nach dem Trocknen mit geschmolzener weißer Kuvertüre verzieren.

Ich sag’s, wie es ist: Normalerweise bin ich eher die “Rührkuchen-und-Dessert-im-Glas”-Dame. Plätzchen und vor allem Pralinen? Das überlasse ich sonst meinen begabteren Bloggerkolleg:innen - oder der Feinkosttheke meines Vertrauens. Denn: Für richtig gute Pralinen braucht es Geduld (die fehlt mir), Liebe fürs Detail (naja…) und Fingerspitzengefühl (kein Kommentar). Trotzdem hat der Gedanke, selbstgemachte Pralinen zu verschenken, einfach etwas Schönes - also hab ich’s gewagt. Aber nicht alleine, sondern mit ein bisschen Unterstützung 😉

Spannende Beobachtung: Eigentlich habe ich nur bedingt Geduld - aber gerade im ziemlich stressigen Dezember bietet das Pralinenmachen eine richtig schöne Mischung aus Kreativität, Entspannung und Genuss. Fast wie eine kleine, süße Meditation bei der alle 10 Minuten ein bisschen Schokolade im Mund landet. Aber der schönste Nebeneffekt: Diese Dreierlei Pralinen zum Verschenken werden meinen Liebsten an Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Besonders meine Oma liebt Pralinen - und wenn sie sich schon über die gekauften Schokotrüffel so sehr freut, kann ich es kaum erwarten, ihr Gesicht zu sehen, wenn sie erfährt, dass ich sie dieses Mal selbst gemacht habe. Liebe geht halt einfach durch den Magen. Und alleine dafür hat sich dieses kleine Pralinenabenteuer schon gelohnt.

Viel Spaß beim Nachmachen, eure Jasmin

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