Vegane Avocado Nachtisch Rezepte: Cremige Schoko-Mousses, Puddings und mehr

Avocado eignet sich nicht nur für herzhafte Gerichte, sondern ist auch ein ungewöhnlich vielseitiger und cremiger Partner für vegane Desserts. Viele von euch können sich sicher nicht vorstellen, dass man Avocado in eine Süßspeise integrieren kann, aber glaubt mir, es funktioniert wirklich! Da sie vom Geschmack her recht neutral ist kann man sie sowohl für süße, als auch für herzhafte Gerichte verwenden.

Warum Avocado im Nachtisch?

Avocados sind eine gute Quelle für ungesättigte Fettsäuren und auch noch reich an B‑Vitaminen, Vitamin K und Kalium. Unter der rauen Schale stecken neben Kohlenhydraten auch Vitamin C, Phosphor, Kalzium und Eisen. Die Avocados sorgen für eine wunderbar cremige Konsistenz und man schmeckt sie kaum heraus, da sie sehr gut mit dem Kakao und dem Mandelmus harmonieren.

Grundtechniken und Zutaten für vegane Avocado-Desserts

  • Halbiere die Avocado, entferne den Stein und gib das Fruchtfleisch mit allen anderen Zutaten in einen Mixer.
  • Man braucht dafür einen leistungsstarken Mixer, um die Datteln fein zu bekommen.
  • Mixe alles miteinander, bis ein cremiges Mousse entstanden ist. Sollte es eine zu feste Konsistenz haben, kannst du einfach noch etwas Wasser oder Mandelmilch dazugeben.
  • Für die vegane Mousse au Chocolat als erstes das Kokosöl schmelzen. Anschließend das flüssige Kokosöl unter weiterem Mixen langsam dazufließen lassen.
  • Kakaopulver: Ungesüßten Kakao - normal oder Dutch Process - verwenden.
  • Pflanzenmilch: Jede ungesüßte Milch wie Mandelmilch, Hafermilch, Sojamilch usw. ist geeignet.
  • Ahornsirup oder Agavendicksaft: als Flüssigsüße; für Low‑Carb/ketogene Varianten eignen sich Pudererythrit oder andere zuckerfreie Süßungsmittel.
  • Nuss-/Kernmus: z. B. Mandelmus, Erdnussmus, Sonnenblumenkernmus für mehr Fett, Geschmack und etwas Protein.
  • Gemahlener Kaffee oder Aromatisierte Extrakte: ein Teelöffel Instantkaffee unterstreicht den Schokoladengeschmack; einige Tropfen Vanille, Mandel, Orange oder Minze bringen Variationen.

Rezept: Veganes Schoko-Avocado-Mousse (schnell, 4 Zutaten)

Dieses Schoko Avocado Mousse ist sicherlich eines der gesündesten Schokoladencremes überhaupt. Es ist kaum zu glauben, dass es nur aus vier Zutaten besteht und trotzdem so lecker schmeckt.

  1. Halbiere die Avocados, entferne den Stein und löse das Fruchtfleisch heraus.
  2. Alle Zutaten - bis auf das Kokosöl, falls verwendet - in einen Mixer geben und miteinander pürieren.
  3. Anschließend das flüssige Kokosöl unter weiterem Mixen langsam dazufließen lassen.
  4. Mixen, bis ein cremiges Mousse entsteht; bei Bedarf etwas Wasser oder Mandelmilch ergänzen.
  5. Fülle das Mousse in kleine Gläser oder Schüsseln und serviere es. Ich bereite das Mousse gerne für Freunde zu und serviere es dann in kleinen Gläschen.

Das Tolle an dem Rezept ist, dass man keine 10 Minuten für die Zubereitung braucht, da man einfach nur alle Zutaten in einen Mixer geben muss. Man kann es also super vorbereiten und auch zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Glas mit Schoko-Avocado-Mousse, garniert mit Beeren

Rezept: Avocado Schoko-Pudding mit Banane (5 Minuten, 5 Zutaten)

Mit diesem schnellen 5‑Minuten Rezept kannst du ganz einfach einen leckeren, gesunden veganen Schokopudding mit Avocado und Banane selber machen! Avocados und Bananen sind nicht nur sehr gesund, sondern auch von Natur aus schön cremig.

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  • 2 reife Avocados
  • 2 reife Bananen
  • 5 EL ungesüßtes Kakaopulver
  • 50 ml Agavendicksaft (oder andere Süße)
  • 60 ml Kokosmilch (oder andere Pflanzenmilch) und 1 Msp. Vanille

Avocados halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in eine Küchenmaschine oder einen Mixer löffeln. Bananen schälen, grob zerkleinern und ebenfalls hinzufügen. Kakaopulver, Agavendicksaft, Kokosmilch und Vanille hinzugeben und alles cremig pürieren. Sollte der Pudding zu dick sein, einfach noch etwas Wasser oder Milch hinzufügen. Den Pudding im Glas anrichten und nach Belieben mit Beeren oder Kokosraspeln garnieren.

Rezeptvarianten und Tipps

  • Statt Avocados kannst du mehr Bananen und weniger zusätzliche Süße nehmen oder umgekehrt: mehr Avocados und etwas mehr Süße nach Geschmack.
  • Für eine intensivere Schokoladennote hilft ein Teelöffel Instantkaffee/Espresso.
  • Für Extras: Nussmus, Kakaonibs, Schokostückchen, pürierte Mango oder andere Toppings verwenden.
  • Du kannst den cremigen veganen Schokopudding als Füllung für Granola Cups oder Tartelettes verwenden, um kleine Törtchen zu servieren.
  • Wer Aroma im Haus hat, kann den Pudding bei Bedarf auch damit abschmecken.
Avocado-Bananen-Schokopudding im Glas mit Kokosraspeln

Zuckerfreie, Low‑Carb und ketogene Varianten

Dieser Schoko-Avocado-Pudding ist die vegane Variante zum Eierpudding und kann Low Carb, keto, glutenfrei und zuckerfrei zubereitet werden. Denn ich setze bei diesem Rezept auf Pudererythrit. Auskühlen lassen: Falls du die Zeit hast, empfehle ich dir, den Pudding vor dem Servieren 30-60 Minuten im Kühlschrank durchkühlen zu lassen.

Rezept: Dattel‑gesüßtes Avocado Schoko Mousse (ohne raffinierten Zucker)

Datteln entkernen und für ein paar Minuten in Wasser einweichen. Datteln ohne das Einweichwasser zusammen mit Kakaopulver und dem Fruchtfleisch der Avocado in eine Küchenmaschine geben und auf höchster Stufe eine Minute mixen. Das Avocado Schoko Mousse wird noch cremiger wenn du ein paar Löffel des Einweichwassers dazugibst. Die zusätzliche Flüssigkeit wirkt auch bei einer weniger starken Küchenmaschinen Wunder.

Variiere bei den Toppings nach Lust und Laune: pürierte Mango, Schokostückchen, Kakaonibs oder auch dein Lieblingsnussmus - ein Träumchen!

Servierideen und Aufbewahrung

  • Zum Servieren kann man sie nun auf vier Portionen, z. B. in kleine Gläschen, abfüllen und entweder sofort genießen oder noch etwas kalt stellen.
  • Wenn vom Pudding etwas übrig bleibt, kannst du ihn in einem verschlossenen Behälter oder Glas im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält er sich gut 2-4 Tage; für längere Aufbewahrung einfrieren.
  • Die Avocado Schoko‑Pudding ist nicht nur als Dessert ein Genuss, sondern auch als Aufstrich fürs Brot (Avocado Schoko Aufstrich) oder als gesunde Nascherei für zwischendurch.
Gläser mit verschiedenen Avocado-Desserts: Mousse, Pudding, Tartelettes

Ernährungsaspekte und Nachhaltigkeit

Alles Gute steckt schon in der Avocado: fruchtige Süße und eine cremige Konsistenz. Avocados zählen leider zu den pflanzlichen Lebensmitteln mit einer problematischen Ökobilanz, was vor allem am hohen Wasserverbrauch beim Anbau liegt. Du solltest sie deshalb bewusst genießen.

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Für Kinder geeignet: milde Varianten

Diese Avocado-Schoko-Creme ist eine tolle Alternative zu Schoko Pudding - ganz ohne Milchprodukte, Ei, raffinierten Zucker oder Getreide. Ab dem ersten Geburtstag wird Agavendicksaft als Zuckeralternative für Babys empfohlen. Deine frechen Kids können bei diesem Rezept für Avocado Schoko Creme super mithelfen. Wenn die Avocado schön weich ist, kann sie sogar mit den Händen geschält werden. Sonst nehmt ein Messer und passt auf Eure kleinen Fingerchen auf!

Du kannst sie frech mit beliebigen Früchten servieren, wie zum Beispiel mit Apfel, Banane, Wassermelone oder Birne. Damit können die Kids dann fruchtig dippen. Besonders gerne essen Deine Kids das Obst bestimmt, wenn Du ihnen ein freches Lachgesicht mit den Obstschnitzen legst!

Weitere Inspiration und Fazit

Schokoladige Speisen sind einfach immer toll. Daher findest du auf vielen Food‑Blogs noch mehr Rezepte mit Schokolade. Sie sind alle vegan, glutenfrei und ohne industriellen Zucker. Aus nur drei Zutaten kannst du dir in wenigen Minuten ein zuckerfreies Avocado Schoko Mousse zubereiten, das dem „Original“ geschmacklich in nichts nachsteht.

Wenn du dieses Rezept ausprobierst, wäre es sehr nett, wenn du unten einen Kommentar hinterlässt und berichtest, wie dir das Rezept gefallen hat!

Schritt-für-Schritt: Veganes Avocado Schoko Mousse im Mixer

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