Apfelkuchen Rezept für eine 18 cm Springform – Klassiker mit saftigen Äpfeln
Wenig Aufwand, wenig Zutaten und ganz viel Geschmack: Ein Apfelkuchen aus der 18 cm Springform ist der perfekte Kuchen für den kleinen Haushalt oder das spontane Kaffeekränzchen. Ob als gedeckter Apfelkuchen, klassische Rührteigvariante oder versunkener Apfelkuchen - Apfelkuchen und Herbst gehören einfach zusammen. Kaum reifen die ersten Äpfel, steht schon das Backen auf dem Programm. Die folgenden Anleitungen und Tipps basieren auf jahrelanger Erfahrung und bringen Klassiker und schnelle Varianten für die Mini-Springform zusammen.
Warum Apfelkuchen in der 18er Springform?
Besonders wenn man für 2-3 Personen backen möchte, bietet die kleine Springform die perfekte Größenportion. Ich liebe diese kleinen Backformen - sie sind ideal, wenn man mehrere kleine Kuchen backen will oder nur eine überschaubare Teigmenge benötigt. In der letzten Zeit backe ich immer häufiger in einer Springform mit nur 20 cm Durchmesser. Das ist für drei Personen einfach genau die richtige Größe. Nur wenn ich für die Arbeit backe, müssen definitiv größere Formen her. Momentan muss ich mich mit der Teigmenge immer noch etwas herantasten, da ich gefühlt immer nur mit 26 cm-Formen gebacken habe.
Die besten Apfelsorten für Apfelkuchen
- Säuerliche Sorten wie Elstar, Boskop oder Braeburn bringen Aroma und Struktur.
- Am besten säuerliche Sorten wie Elstar, Boskop oder Braeburn verwenden.
- Sie bringen eine angenehme Frische und verhindern, dass der Kuchen zu süß wird.
- Wenn du gerade keine Äpfel zur Hand hast, schmecken auch Birnen super in diesem Kuchen.
Gedeckter Apfelkuchen aus der 18 cm Springform
Zutaten (für eine 18 cm Springform)
- Ca. 1,2 kg Äpfel
- 200 g Mehl
- 100 g Zucker
- 125 g weiche Butter
- 2 Eier (Größe M)
- 1 EL Vanillezucker
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- Zitronensaft
- Optional: Zimt, Vanilleextrakt, Puderzucker für die Glasur
Zubereitung - Schritt für Schritt
- Dünner Mürbeteig als Boden und Deckel: Mehl und Zucker in eine Schüssel wiegen und vermischen. Dann die Butter in Stückchen dazugeben und alles rasch mit den Händen oder der Maschine zu Krümeln verarbeiten. Das Ei hinzugeben und alles nur so lange miteinander verkneten bis man einen Ball formen kann. Mindestens eine halbe Stunde oder über Nacht abgedeckt im Kühlschrank kühlen.
- Für die Füllung die Äpfel schälen, in Viertel schneiden, entkernen und dann in Würfel schneiden. Dann in einem großen Topf den Zucker bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald er karamellfarben ist, die Butter hinzufügen und die vorbereiteten Äpfel. Es ist normal, dass das Karamell hart wird, einfach zwischendurch rühren. Ca. 10min dünsten, das Karamell sollte sich auflösen und die Apfelstücke weich werden. Falls man sehr saftige Äpfel hat, ein wenig vom Saft abgießen, man möchte keine zu flüssige Füllung. Erst am Ende Zimt und Vanilleextrakt einrühren, zur Seite stellen.
- Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen, den Teig ausrollen. 2/3 des Teigs auf einer bemehlten Fläche zu einem Kreis ausrollen und in die Springform legen. Dabei auch den Rand etwa 3-4 cm hochziehen. Die Apfelfüllung in die Form geben und festdrücken. Das übrige Drittel Teig ebenfalls rund ausrollen und als Deckel auflegen. Die Ränder gut andrücken, überschüssigen Teig abschneiden.
- Den Apfelkuchen für ca. 40-50 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
Puderzuckerglasur
Für die Glasur Puderzucker mit wenig Zitronensaft verrühren, sodass eine dickflüssige Glasur entsteht. Nach dem Auskühlen auf die Oberseite geben und fest werden lassen. Wer mag, dekoriert mit ein paar Mandelblättchen oder weiterem Zimt.
Alternative: Saftiger Apfelkuchen als Rührteig in der kleinen Springform
| Zutat | Menge für 18 cm Springform |
|---|---|
| Weiche Butter oder Margarine | 125 g |
| Zucker | 100 g |
| Vanillezucker | 1 Päckchen |
| Eier (Größe M) | 2 |
| Weizenmehl | 100 g |
| Backpulver | 1 gestr. TL |
| Äpfel | 200 g |
| Puderzucker für den Guss | 75 g |
Klassische Zubereitung
- Butter oder Margarine mit dem Mixer schaumig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker und Eier unterrühren, bis eine gebundene, schaumige Masse entsteht (jedes Ei etwa ½ Minute auf höchster Stufe).
- Mehl mit Backpulver mischen und kurz auf mittlerer Stufe unterrühren. Die Apfelwürfel zuletzt unter den Teig heben.
- Teig in die gefettete und gemehlte 18 cm Springform füllen und glattstreichen.
- Optional mit Zimt, Muskatnuss und einem Hauch Zitronensaft aromatisieren.
- Kuchen auf mittlerer Schiene bei 180°C etwa 40 Minuten backen (Stäbchenprobe).
- Puderzucker mit etwas Zitronensaft verrühren und als Glasur auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen.
Backtipps & Aufbewahrung
- Den Boden der Springform mit Backpapier bespannen und den Rand einfetten.
- Damit kein Kuchenrand anbackt: darauf achten, dass kein Zimt-Zucker an den Rand kommt - sonst karamellisiert er und klebt fest.
- Nach dem Abkühlen unter einer Kuchenglocke oder in einer luftdichten Dose aufbewahren. Bei Zimmertemperatur hält er 2-3 Tage und bleibt durch die Äpfel schön saftig.
- Lauwarmer Kuchen schmeckt besonders gut, z. B. mit Zimtsahne serviert.
Varianten: Streusel, Mandeln & Co. für die 18cm Springform
- Versunkener Apfelkuchen geht schnell und sieht toll aus - der Boden aus Rührteig, darauf Apfelscheiben sternförmig verteilen und leicht einsinken lassen.
- Wer mag, gibt noch gehackte Mandeln oder Streusel zum Abschluss darüber.
- Auch Gewürze wie Zimt, Vanille, Muskatnuss passen hervorragend.
- Der Kuchen erinnert an einen großen Apfelpfannkuchen, ist innen wunderbar saftig und duftet nach Butter und Zimt.
- Bei zu vielen Äpfeln: ruhig Apfelspalten oder -stücke dicht legen. So wird’s besonders saftig und aromatisch.
Welcher Teig? Mürbeteig, Rührteig oder ganz klassisch?
- Margarine wird häufig für den Teig verwendet, Butter eignet sich aber ebenso gut und gibt mehr Aroma.
- Weiche Butter ist wichtig, damit der Teig sich gut verrühren lässt und schön cremig wird.
- Rührteige sind schnell und einfach gemacht, auch im Thermomix ist das Rezept im Handumdrehen fertig.
- Ein klassischer Rührteig schmeckt allen - von der Oma bis zum kleinen Kind.
Zusätzliche Tipps zum Backen und Anpassung der Teigmenge
- Bei kleinen Springformen muss die Teigmenge angepasst werden, sonst kann der Kuchen beim Backen überlaufen.
- Wer keine Erfahrung hat: Die Springform nur zu maximal 2/3 füllen!
- Durch mehr Äpfel bleibt der Kuchen feucht, ggf. etwas länger backen, damit der Rand richtig durch ist.
- Du kannst die Zuckermenge abhängig von deinem Geschmack und der Apfelsorte anpassen.
Rezepte und Erlebnisberichte
Jedes Mal denke ich, DAS HIER IST DER BESTE. Und dann backe ich einen neuen Apfelkuchen und schon gibt es einen neuen Favoriten. Denn dieser schnelle Apfelkuchen ist nicht nur unkompliziert und schnell gebacken, er ist auch extrem lecker und schon beim Backen duftet es im ganzen Haus nach Zimt und Butter.
Ich heiße Steffi, bin 45 Jahre alt, liebe meine Familie, das freie Reisen, die traumhaften Sonnenuntergänge - und meinen Beruf. Auf Umwegen über die Volkswirtschaftslehre und die Finanzbranche bin ich in den Food Blogging Bereich gestolpert. Seit über 15 Jahren fotografiere ich und schreibe Rezepte auf. Schaut mal, wie viele Rezepte für unterschiedlichste Kuchen mit Apfel es auf meinem Blog schon gibt! Bei Pinterest und Instagram findest Du noch mehr Rezeptideen von mir.
Lesen Sie auch: Chefkoch-Rezepte: Apfelkuchen
Feedback & Bewertung
Wenn der Kuchen geschmeckt hat, freue ich mich über eine ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Bewertung und einen Kommentar.
Lesen Sie auch: Einfaches Apfelkuchen-Rezept mit leckerem Guss
Lesen Sie auch: Klassischer Apfelkuchen
tags: #apfelkuchen #rezept #18 #cm #springform


