Wie viele Stück Würfelzucker sind 60 Gramm? – Wissenswertes rund um Zucker und seine Mengen
Zucker ist in fast allen Lebensmitteln enthalten - sowohl versteckt als auch offen deklariert. Doch wie kann man die Zuckermenge im Alltag am besten abschätzen? Besonders praktisch ist dafür die Umrechnung in Stück Würfelzucker: Ein einzelnes Stück Würfelzucker wiegt etwa 3 Gramm. Daher stellt sich die Frage: Wie viele Stück Würfelzucker entsprechen 60 Gramm Zucker?
Umrechnung: 60 Gramm Zucker in Stück Würfelzucker
Ein Würfelzucker wiegt ca. 3 g. Um 60 Gramm Zucker zu erhalten, teilt man 60 durch 3. Das ergibt 20 Stück Würfelzucker. Daher entspricht eine Menge von 60 Gramm Zucker etwa 20 Stück Würfelzucker.
| Zuckermenge (g) | Stück Würfelzucker (à ca. 3g) |
|---|---|
| 60 | 20 |
| 30 | 10 |
| 90 | 30 |
Zucker in der täglichen Ernährung
In der Schweiz essen wir pro Person und Tag rund 110 g Zucker! Das entspricht ca. 37 Stück Würfelzucker (ein Stück wiegt ca. 3 g). In Deutschland sind das ca. 89 g Zucker pro Person und Tag, was ca. 30 Stück Würfelzucker entspricht. Tatsächlich nimmt in Deutschland jeder Mensch durchschnittlich rund 35 Kilogramm Zucker pro Jahr auf; das sind ca. 100 g Zucker pro Tag bzw. ca. 34 Stück Würfelzucker täglich.
Ernährungsexperten wissen: Erwachsene sollten im Lauf eines Tages maximal 50 bis 60 Gramm Zucker (Rüben- oder Rohrzucker) zu sich nehmen, Kinder entsprechend weniger. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt, nicht mehr als 50 g Zucker pro Tag (ca. 14 Stück Würfelzucker) für einen durchschnittlichen Erwachsenen aufzunehmen. Für die langfristige Gesundheit wird sogar empfohlen, maximal 25 g freien Zucker pro Tag zu konsumieren.
Vergleich der Empfehlungen im Überblick
- WHO: maximal 50 g freien Zucker pro Tag (ca. 14-17 Stück Würfelzucker)
- DGE: maximal 30 g freien Zucker pro Tag (ca. 15 Stück Würfelzucker à 2 g)
- Durchschnittlicher Konsum in Deutschland: ca. 90 g Zucker/Tag (ca. 30 Stück Würfelzucker)
Versteckter Zucker in Lebensmitteln
Zucker ist heutzutage nicht nur in Süßigkeiten und Getränken, sondern auch in Müslimischungen, Joghurts, Fruchtsäften, eingelegtem Gemüse, Sportdrinks, Pastasaucen, Proteinriegeln oder Fertigsuppen enthalten. Man findet ihn selbst in Lebensmitteln, in denen man ihn nicht unbedingt vermutet, z.B. Salatdressings oder verarbeiteten Gerichten. Die Industrie setzt Zucker nicht nur Genussmitteln wie Süßwaren zu, sondern auch Grundnahrungsmitteln. Viele Softdrinks strotzen nur so von Zucker.
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Versteckter Zucker ist ein Problem: Die meisten essen und trinken schnell wieder etwas Süßes und befinden sich so in einem Teufelskreis, an dessen Ende nach Jahren eine erschöpfte Bauchspeicheldrüse stehen kann. Häufig über verarbeitete Produkte wird Zucker aufgenommen. Dass in Lebensmitteln wie Kuchen, Eiscreme oder Süßigkeiten viel Zucker steckt, weiß jeder. Aber was ist mit Müsli und Joghurt?
- Müslimischungen: Bis zu 30 g Zucker pro 100 g
- Fruchtjoghurts: Ein 250-g-Becher kann fast so viel Zucker enthalten wie eine halbe Tafel Schokolade
- Fruchtsaft: In einem Glas Saft steckt oft genauso viel Zucker wie in Cola
- Sportdrinks: Runde 27 g Zucker (rund 9 Stück Würfelzucker) pro Dose
- Eingelegtes Gemüse: Ein Glas Rote Bete kommt auf ca. 10 Würfelzucker pro 330 g
Wie erkennt man zugesetzten Zucker?
Ob einem Lebensmittel Zucker zugesetzt wurde, ist auf den ersten Blick nicht immer leicht erkennbar. Bei verarbeiteten Produkten gibt die Zutatenliste auf der Verpackung Auskunft darüber, ob Zucker oder Zuckerarten zugesetzt sind. Zucker steht als solches nicht immer in der Zutatenliste, sondern kann sich hinter vielen Bezeichnungen verstecken. Andere Bezeichnungen für „Zucker“ sind z. B. Saccharose, Raffinade, Invertzucker, Traubenzucker (Glukose, Dextrose), Glukosesirup, Glukose-Fruktose-Sirup, Fruchtzucker (Fruktose), Fruktosesirup, Fruchtsüße, Malzzucker (Maltose), Milchzucker (Lactose), aber auch Honig, Sirupe, Dicksäfte.
Gesundheitliche Auswirkungen von zu viel Zucker
Zu viel Zucker, zu viel Süßes macht krank. Zu hoher Zuckerkonsum erhöht das Risiko für die Entstehung von Übergewicht, Stoffwechselkrankheiten (z.B. Typ-2-Diabetes), Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Schlaganfall. Zucker kann Karies, Übergewicht und Fettleibigkeit fördern. Mit dem Gewicht steigen die Risiken für Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Typ-2-Diabetes.
Bereits im Kindergarten lernen die Kinder das erste Mal die Zusammenhänge. Die meisten essen und trinken schnell wieder etwas Süßes und befinden sich so in einem Teufelskreis, an deren Ende nach Jahren eine erschöpfte Bauchspeicheldrüse steht, die kaum oder gar kein Insulin mehr produzieren kann. Aktuelle Zahlen sagen, dass es etwa 6,7 Millionen Menschen in Deutschland mit Diabetes mellitus gibt - darunter ca. zwei Millionen, die noch nichts von ihrer Erkrankung wissen.
Physiologische Effekte
Zucker bringt physiologisch und für die körperliche Leistungsfähigkeit keinerlei Vorteile. Ganz im Gegenteil, bei Aufnahme von Zucker steigt der Blutzuckerspiegel stark an und täuscht kurzfristig eine erhöhte Leistungsfähigkeit vor. Zur Regulation des Blutzuckerspiegels kommt es zu einer erhöhten Ausschüttung von Insulin durch die Bauchspeicheldrüse. Der Blutzuckerspiegel fällt daraufhin meist unter den normalen Bereich und es entsteht dadurch kurzfristiger Energiemangel. Dies kann langfristig negative Folgen haben.
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Tipps zum Umgang mit Zucker: Reduzieren und Alternativen finden
Ein bewusster Umgang mit Zucker, die Aneignung von Wissen, wo Zucker drin ist und dann die bewusste Reduzierung von Zucker kann auf jeden Fall empfohlen werden. Möglichst keine Fertigprodukte verwenden. So können Sie selbst entscheiden, wo Sie Zucker «drin» haben wollen und wo nicht. Achten Sie auf die Nährwertangaben und vergleichen Sie Produkte der gleichen Kategorie im Regal. Wählen Sie ein Produkt, das wenig(er) oder gar keinen Zucker enthält.
Alternativen für ein zuckerarmes Leben: Zum Frühstück am besten selbstgemachtes Granola oder z. B. zuckerärmere Alternativen für Süßigkeiten. Wasser mit einem Schuss Limette oder Zitrone statt Orangensaft, natürliche Lebensmittel statt verarbeitete.
Fazit zum Zuckerkonsum
Wenn überhaupt, sollte Zucker als Genussmittel und nur in Maßen konsumiert werden. Er ist kein lebensnotwendiger Stoff! Jeder Mensch kann gesund und leistungsfähig leben, ohne die Zufuhr von Zucker.
60 Gramm Zucker entsprechen ca. 20 Stück Würfelzucker - diese Menge sollte, gemessen an den internationalen Empfehlungen, nicht täglich überschritten werden.
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