Schokoladenpreise in Ägypten: Markt, Konsum und Tipps für Käufer
Von der Hauptstadt Kairos bis hin zu Port Said, von Kairouan bis Giza, von Luxor bis Alexandria - Liebhaber von Schokolade werden überaus erfreut sein, dass Planète Chocolat nun auch seine erlesenen Produkte nach Ägypten liefert. Planète Chocolat bietet Ihnen sichere Zahlungsmöglichkeiten. Unsere Versandkosten nach Ägypten betragen 52,96 € inkl.
Wachsende Nachfrage und Produktion
Da die Preise sinken, konsumieren nun immer mehr Ägypter Schokolade. Laut Euromonitor International, eine in London stationierte Firma, die Recherchen durchführt, ist der Schokoladenkonsum allein im Jahr 2013 um 10% angestiegen. Um dieser stetig wachsenden Nachfrage nachzukommen, haben sich mehr und mehr große Agrikultur-Firmen im Land angesiedelt. Der Gigant Nestlé, welche eine Crunch Firma im Jahre 2014 eröffnete, hat die agrikulturellen Möglichkeiten in Kairo um einiges gesteigert. Die Schweizer Firma beschäftigt nun 6300 Leute in ihrem Unternehmen.
Schokolade als Luxusgut und Geschenk
wir sind zwar keine Ägypten-Neulinge, trotzdem mal eine Frage an alle: Wir nehmen uns immer kleine Nutella Portionen mit in den Ägypten Urlaub - weil wir das zum Frühstück brauchen. Jetzt erzählte uns ein Bekannter, dass man den Menschen dort gaaanz große Freude bereitet, wenn man ihnen Schokolade schenkt, weil sie für die Einheimischen als Luxusartikel zählen. Habt ihr das auch schon mal gehört? Wenn ja, dann nehm ich nen halben Koffer voll Schokolade mit, denn am Samstag geht's wieder los! Genau so wollen wir es auch machen. Haben heute einen ganzen Karton kleiner Nutellaportionen eingekauft und geben diese zusätzlich zum Geld mit.
Tourismus, Schokolade und Museen
Ein Schokoladen-See, ein Schokoladen-Wasserfall, ein ägyptischer Schokoladen-Brunnen: das größte Schokoladen-Museum des Mittleren Ostens befindet sich in Ägyptens Hauptstadt und lässt seine Besucher staunen. Die Organisation möchte jedes Jahr die Besucher mit einem ganz speziellen Produkt überraschen, das gleichzeitig auch als Touristenattraktion dienen soll. Im Museum können die Besucher kakaobasierte Schokoladenprodukte aus der ganzen Welt probieren und Kunstwerke der großen Chocolatiere bewundern. Von den Gemälden, den Schokoladen-Skulpturen bis hin zu den verschiedenen Eissorten, kann man sich hier im 4000m2 großen Museum ganze drei Tage lang verweilen.
Preise, Handelspraxis und Feilschen auf ägyptischen Märkten
Beim Einkaufen in Ägypten zahlt der unbedarfte Tourist wohl das meiste Lehrgeld, im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn ihr an einem typischen Touristenort oder in in einem typischen Touristengeschäft nach einem Preis fragt, könnt ihr mit an 100% grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich um einen Fantasiepreis handelt. Der erstgenannte Preis ist ein Fantasiepreis. Verhandelt in der Landeswährung, nicht in Euro.
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Der Gipfel der Unverschämtheit war dann bei einem Einkauf im Souk (Bazar) von Luxor. Hier wollte ich mich mit wunderschönen Tüchern eindecken, die es dort in allen Farbvariationen überall zu kaufen gibt. Ich hatte mich vorher über den Preis eines Tuches informiert: ab 15 - 30 LE (je nach Qualität war das im Jahr 2010 ca. 3€ ). Der Souk in Luxor.
Kommt man in die Nähe des Assuan-Staudamms, kann man besonders pfiffige Händler antreffen. Sie vertauen ihr Boot mit dem Schiff und preisen ihre Waren an. Man wagt ja kaum einen Blick auf eine Ware zu werfen, aus Angst, man würde sofort angequatscht werden. Feilschen ist nicht gerade das, was uns „Westlern“ in die Wiege gelegt wurde. Auch ich tue mich da zugegebenermaßen noch schwer damit, da mir die gewisse Kaltschnäuzigkeit dafür fehlt. Letztendlich schlummern aber in vielen von uns derartige Talente bzw. gilt hier wie in so vielen Situationen im Leben auch: Übung macht den Meister.
Das kleine 1×1 des Feilschens
- Der erstgenannte Preis ist ein Fantasiepreis
- Verhandelt in der Landeswährung, nicht in Euro
- Überlegt zu Verhandlunsgbeginn, wo eure Schmerzgrenze liegt
- Wenn ihr euch nicht einigen könnt, geht einfach weiter, der Preis wird fallen
- Wenn der Händler dann partout nicht mehr runtergehen möchte, könnt ihr noch versuchen, den letzten Trumpf zu ziehen und den Betrag zücken, den ihr zu zahlen bereit seid
Überlegt euch am Anfang eine Schmerzgrenze, welchen Preis ihr höchstens ausgeben wollt und startet mit eurem ersten Gebot deutlich darunter. Natürlich wird das Geschreie bei so einem niedrigen Angebot erst einmal groß sein. Wenn ihr kurz vor eurem Limit angekommen seid und keine Einigung in Sicht ist, kehrt dem Händler den Rücken und geht ein paar Schritte weiter. Der Händler wird euch folgen und mit seinem Preis noch weiter runtergehen und bestenfalls eure Schmerzgrenze erreichen.
Wenn ihr dazu keine Möglichkeit habt oder ihr einen Spontankauf tätigen wollt, gab mir ein Freund den folgenden Tipp: Warte darauf, was der Händler als ersten Preis nennt und nimm als Schmerzgrenze 10% dieses Preises. Natürlich ist das eine sehr einfache Rechnung, die auch nur für die typischen Touristengeschäfte oder die fliegenden Händler in den Touristenhochburgen gilt. Manchmal ist auch mehr als 10% ein gerechtfertigter Preis für eine Ware. Manchmal habt ihr selbst damit noch zu viel bezahlt.
Besondere Händlertricks und Vorsicht beim Kauf
Einige Ägypter verstehen sich sehr gut darin, Touristen in den Laden zu locken. Oft verwickeln sie ihr „Opfer“ so geschickt in ein Gespräch, dass man die Hinterlist erst bemerkt, wenn man schon mit einem Bein im Laden steht. Die beliebteste Masche der Händler ist: Vertrauen aufbauen. Das kann ein deutscher Bekannter in Berlin, Düsseldorf, Köln usw.
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Auf eine Masche bin ich leider auch mal reingefallen (ja ja, man lernt nie aus 😉 ). Ein Gewürzhändler stopfte meine gewünschten Gewürze in kleine Tütchen und erst am Ende zählte er alles zusammen und heraus kam ein stolzer Preis. Auf Feilschversuche ging er überhaupt nicht ein und da ich, als gut erzogene Frau, es nicht übers Herz brachte zu sagen, er soll die 12 Päckchen wieder auspacken und sich zum Teufel scheren, habe ich mit Murren den ganzen Preis bezahlt. Eine Begleiterin, die des arabischen mächtig ist, hat vielleicht nur ein Viertel von meinem Preis bezahlt.
Einkaufen in Ägypten heißt immer aufpassen wie ein Luchs. Der Händler wird manchmal nicht nur versuchen, euch mit seinen Preisen übers Ohr zu hauen, sondern euch auch das Blaue vom Himmel versprechen, was die Qualität und Echtheit seiner Waren betrifft. Echte antike Stücke erweisen sich oft als billige Nachmache (generell solltet ihr „angeblich Echtes“ gar nicht erst kaufen, denn es drohen empfindliche Gefängnisstrafen, wenn ihr erwischt werdet), kleine Statuen werden als „handmade“ angepriesen, obwohl sie „Made in China“ sind. Der hochwertige Papyrus erweist sich als billige Fälschung aus Bananenblättern (erkennt ihr, wenn beim Knicken die Ecke abbricht).
Einkaufstipps: Hilfe durch Reiseleiter, Kopten und Provisionen
Shoppen mit dem Reiseleiter: Fragt einfach mal euren Reiseleiter, wenn ihr unsicher seid und ihr nicht alleine auf den Souk gehen möchtet. Er wird für euch aus Rücksicht zu den Händlern nicht handeln oder für euch das Objekt eurer Begierde kaufen (war bei uns zumindest immer so) aber die Händler werden euch mit ihm an seiner Seite nicht so schnell über den Latz ziehen wollen.
In der Region Luxor sind koptische Geschäfte sehr zu empfehlen - dort sind die meisten Waren mit Preisen versehen, wie der gewöhnliche Tourist das auch von daheim her kennt. Wer in einem koptischen Geschäft genügend kauft, d. h. ordentlich Geld ausgibt kann mit ungefragten Zugaben rechen bzw. einem vom Händler ungefragt eingeräumten Rabatt. Neben der Tatsache, dass Kopten nicht so aufdringlich wie ihre islamischen Landsleute sind, erkennt ihr den Unterschied auch daran, dass koptische Frauen in der Regel kein Kopftuch tragen und auch oftmals (jedenfalls sehr viel öfter als ihre muslimischen Geschlechtsgenossinnen) arbeiten. Da freut sich doch das Shopperherz!
Diese Schlepper erhalten 30-50% des Verkaufspreises - ebenso wie die Reiseleiter, die ihre Touristengruppe in solche Läden führen. Die 30-50% Provision für den Schlepper schlägt der Verkäufer natürlich auf seinen Preis auf, schließlich will er ja kein Minusgeschäft machen. Einem Fahrer (egal ob Taxi, Kalesche oder Felukke) solltet ihr das vorher ausgemachte Geld übrigens immer sofort geben - es sei denn er soll bei einem verabredeten Punkt auf euch warten, dann natürlich erst am Schluss - sonst kann er sich auf einmal nicht mehr an den richtigen Preis erinnern und verlangt mehr als vorher ausgemacht.
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Praktische Hinweise für Schokoladenimporte und Souvenirs
Die Preise auf den Waren sind IMMER ägyptische Pfund und nicht Euro, Dollar oder sonst was, auch wenn die Währungseinheit nicht explizit vermerkt ist. Beim Einkaufen in Ägypten solltet ihr dennoch immer im Hinterkopf behalten, wie niedrig die Löhne dort sind. Die Ägypter verdienen nur einen Bruchteil von dem, was wir hier verdienen und wenn wir dem Tuchhändler sein verlangtes Geld gegeben hätten, dann hätte er das Monatsgehalt eines Tempelwächters erhalten.
Wenn ihr Schokolade mitbringt oder kauft: Man bereitet den Menschen dort große Freude, indem man ihnen Schokolade schenkt, weil sie für einige Einheimische als Luxusartikel zählen. Kleine Schokoladenportionen oder Nutella zum Frühstück sind beliebte Mitbringsel und werden oft dankbar angenommen.
Tabelle: Wichtige Punkte beim Kauf von Schokolade und Souvenirs
| Aspekt | Empfehlung |
|---|---|
| Währung | In ägyptischen Pfund verhandeln |
| Feilschen | Erster Preis ist Fantasie, Schmerzgrenze vorher festlegen |
| Mitbringsel | Kleine Schokolade/Nutella sehr beliebt |
| Qualitätsprüfung | Vorsicht bei „antiken“ Stücken und Papyrus |
| Hilfe | Reiseleiter oder koptische Geschäfte nutzen |
Wenn ihr kurz vor eurem Limit angekommen seid und keine Einigung in Sicht ist, kehrt dem Händler den Rücken und geht ein paar Schritte weiter. Der Händler wird euch folgen und mit seinem Preis noch weiter runtergehen und bestenfalls eure Schmerzgrenze erreichen.
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