Waffeleisen für 4 belgische Waffeln: Test, Vergleich und Kaufberatung
Legte man Waffeleisen in grauer Vorzeit noch einfach auf eine heiße Ofenplatte, haben deren moderne Nachfolger LCD-Displays, auf denen man etwa Backvarianten wie »Belgisch« und »Klassisch« auswählen kann. Sensoren überwachen den Backvorgang, sorgen dafür, dass die Elektronik die Hitzeentwicklung fein regeln kann. Alle lieben Waffeln! Und mit dem richtigen Gerät zaubern wir uns belgische Waffeln ganz einfach selbst!
Waffel-Fans aufgepasst: Wir haben uns einmal näher mit dem Thema Waffeleisen beschäftigt. Speziell Belgische Waffeln haben es uns besonders angetan und sind eine tolle Abwechslung zur klassischen Herz-Waffel. Was du dafür benötigst? Ein Gerät, das sich Belgisches Waffeleisen nennt!
Test-Setup und Kriterien
Ich habe fünf solche Geräte von verschiedenen Herstellern getestet. Beim Test habe ich immer auf meinen ersten Eindruck geachtet. Wirken das Design und die Verarbeitung solide? Dann folgten die Punkte: Wie einfach ist das Gerät zu verstehen und zu bedienen? Wie lange dauert das Aufheizen und Backen? Und vor allem: Wie gut ist das Ergebnis? Sind die Waffeln gleichmäßig gebräunt? Wie steht es um Konsistenz und Haptik? Sind die Waffeln außen kross, innen aber weich und cremig? Dann sind sie für mich perfekt.
Was ist ein Belgisches Waffeleisen? Und warum wird gedreht?
Das Belgische Waffeleisen ist ein Waffelautomat mit zwei Platten mit tiefen Rillen, welche den Belgischen Waffeln ihr charakteristisches Gittermuster verleiht. Fluffig, dick und bei der Lütticher Waffel auch gerne mal buttertriefend und knusprig - das sind die Eigenschaften, an die wir beim Backen Belgischer Waffeln denken und welche die Anschaffung eines entsprechenden Waffeleisens notwendig machen. Eine sehr schöne Abwechslung zu den - nicht minder beliebten - klassischen Herzwaffeln im normalen Gerät.
Belgische Waffeln sind sehr dick. Das Drehen der Waffel im Waffeleisen sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Teigs und ein optimales, typisch knuspriges Ausbacken. Unser Tipp: Mit einem Belgischen Waffeleisen zum Wenden funktioniert dieser Schritt beim Waffel backen besonders leicht.
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Brüsseler vs. Lütticher Waffeln: Die wichtigsten Unterschiede
Generell wird bei den Belgischen Waffeln zwischen Brüsseler Waffeln und Lütticher Waffeln unterschieden. Die Brüsseler Waffel basiert auf einem weichen Rührteig, die Lütticher Waffel hingegen auf einem Hefeteig. Beide werden während des Backprozesses im Waffeleisen gedreht.
- So sehen klassische Belgische Waffeln aus: eckig, relativ dick und knusprig gebräunt.
- Brüsseler Waffeln sind - je nach Modell - bis zu knapp drei Zentimeter dick und können annähernd 300 Gramm wiegen - im Prinzip handelt es sich also fast um kleine Kuchen.
- Vorteil der dicken Waffeln ist , dass weitere Zutaten vom Teig eingeschlossen werden.
Top-Empfehlungen: Waffeleisen für 4 belgische Waffeln
Belgisches Waffeleisen: Die besten Modelle für leckere Waffeln. Redaktionsfavorit und Platz 1 für Belgische Waffeln: Doppel-Waffeleisen von Krups. Platz 2 und Stiftung Warentest Top-Gerät: Cloer Waffeleisen. Platz 3: Tefal Waffeleisen für Belgische Waffeln und mehr. Platz 4: Drehbares Waffeleisen für Belgische Waffeln. Platz 5: Waffeleisen von N8WERK.
Krups FDD95D - drehbares Profi-Modell
Wer ein hochwertiges Waffeleisen ohne Schnickschnack haben will, das besonders gute Waffeln backt, liegt beim Krups FDD95D genau richtig. Das Krups FDD95D wird seit Jahren unverändert angeboten, wirkt solide verarbeitet und hat ein gefälliges Design. Der Aufbau geht flink: hinstellen, Teigauffangplatte einsetzen, Stecker rein, fertig. Dann muss man nur noch die gewünschte Bräunungsstufe einstellen, ich entscheide mich für Stufe 6.
Laut Anleitung soll der anfängliche Aufheizvorgang ca. sieben Minuten dauern, das Backen der Waffeln drei bis vier Minuten. Ist das Gerät aufgeheizt, leuchtet eine grüne LED auf und man kann den Teig in die Waffelformen geben, bis sie gerade so bedeckt sind. Rund zehn Sekunden nachdem man das Gerät geschlossen hat, muss man das Eisen in seiner Aufhängung um 180 Grad drehen, damit der Teig von beiden Seiten gleichmäßig gebacken wird. Ein echter Pluspunkt.
Ein weiteres Plus: Im Test quetschte die Teigmasse nie aus dem Eisen heraus, die Teigauffangplatte war bis zum Schluss so sauber wie zu Beginn. Während des Backens muss man allerdings regelmäßig nachschauen, ob die Waffeln schon die gewünschte Bräune haben. Im Test waren sie nach drei Minuten fertig und ließen sich dank der guten Antihaftbeschichtung leicht aus den Formen lösen. Sie sind gleichmäßig gebräunt, außen kross und innen weich, also genau richtig. Gut gemacht, Krups.
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Zum Reinigen lassen sich die Waffeleisenformen aus dem Gerät lösen und dürfen sogar in die Spülmaschine. Fazit Das Krups macht herrliche, fast handgemacht anmutende Waffeln. Weil auch das Design stimmt, kann sich das Gerät in der Küche sehen lassen. Es hat keine nervigen Angewohnheiten wie Überlaufen, Tropfen oder andere Maläsen.
Sage - the Smart Waffle - luxuriös mit LCD
Noch komfortabler und luxuriöser: das fast doppelt so teure Sage - the Smart Waffle mit schönem Design, vielen Funktionen und ebenfalls exzellenten Waffeln. Das Sage-Waffeleisen wirkt mit seiner LCD-Anzeige fast futuristisch und bietet viele Einstellmöglichkeiten. Mit einem Drehregler kann man zwischen »belgischen Waffeln«, »Schokowaffeln«, »klassischen Waffeln« und »Buttermilchwaffeln« umschalten, mit dem anderen wählt man eine von zwölf Bräunungsstufen.
Hat man seine Einstellungen gewählt, soll das Gerät laut Bedienungsanleitung »abhängig von einer Anzahl von Variablen automatisch die korrekte Backzeit berechnen«. Die anfängliche Aufheizzeit beträgt in der Werkseinstellung sieben Minuten. Zum Test wählte ich den Waffeltyp »belgische Waffeln« und den Bräunungsgrad 6. Das Ende der Aufheizphase signalisiert das Gerät mit einem Tonsignal während die Farbe des Displays von Blau zu Orange wechselt und die Backzeit anzeigt.
Praktisch: Es gibt einen Messbecher mit zwei Füllmengenangaben: eine Waffel und zwei Waffeln. Ist das Eisen damit befüllt und der Deckel zugeklappt, wird die verbleibende Backzeit auf dem Display angezeigt. Sehr smart! Die fertigen Waffeln lassen sich leicht lösen, die Antihaftbeschichtung funktioniert perfekt. Während der obere Teil der Waffeln goldbraun ist, hat die untere Seite einen durchgängig mittleren Braunton. Das Gebäck wird außen kross und innen erstaunlich cremig.
Fazit: Das Gerät von Sage macht einen guten Job und verfügt über sinnvolle Details wie etwa eine Überlaufrinne, die im Test nie auch nur einen Teigtropfen abbekam. Die Waffeln sind dick, außen kross und innen fluffig.
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Gastroback - schnell, aber mit Schwächen
Das LCD-Display und die Einstellmöglichkeiten des Gastroback-Waffeleisens haben eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Sage-Modell. Das Gerät ist schnell aufgebaut. Hat man den Stecker eingesteckt, den Einschaltknopf gedrückt, Waffeltyp und Bräunungsgrad gewählt, benötigt dieses Waffeleisen nur vier Minuten, um die benötigte Backtemperatur zu erreichen. Rekord in diesem Test.
Ich wähle den Waffeltyp »Belgisch« und als Bräunungsgrad Stufe 5 von 7. Obwohl ich den mitgelieferten Messbecher verwendet habe, wird der Teig bei allen Versuchen an beiden Seiten ordentlich rausgequetscht. Nach jedem Backvorgang musste ich aufwendig die Arbeitsfläche säubern. Hinzu kommt, dass das Gastroback-Waffeleisen während des Backens an verschiedenen Stellen ziemlich heißen Wasserdampf ausstößt.
Die Backzeit beträgt bei Bräunungsgrad 5 etwas mehr als vier Minuten. Trotz der angepriesenen Antihaftbeschichtung lassen sich die Waffeln danach nur schwer aus der Form lösen. Das Aussehen der Waffeln ähnelt denen des Sage-Geräts mit unterschiedlicher Bräune oben und unten. Sie gelingen außen kross sind innen etwas fluffig und cremig. Fazit: Das Waffeleisen von Gastroback hat zwar teilweise die gleichen technischen Merkmale wie das Modell von Sage, funktioniert aber nicht überzeugend.
Tefal Kombigerät - Sandwich und Belgische Waffeln
Dieses Gerät ist insofern etwas Besonderes, als es sowohl belgische Waffeln als auch Sandwiches zubereiten kann. Die Bedienungsanleitung besteht aus drei etwas gewöhnungsbedürftigen Teilen: einer wenig anschaulichen Anleitung in Bildern, einem Poster, das in 35 Sprachen erklärt, was man nicht tun sollte, sowie einem kleinen Rezeptheftchen. Dieses Konzept müsste dringend überarbeitet werden.
Die Aufheizzeit betrug im Test fünf Minuten, zwei Lämpchen, rot und grün, geben Auskunft, wann das Gerät bereit zum Backen ist. Eine Zeit- oder Bräunungsgradeinstellung gibt es nicht. Die Bedienungsanleitung zeigt mit einem geöffneten Deckel samt Fragezeichen an, dass man immer wieder mal nachschauen sollte, wie weit der Backvorgang gediehen ist. Im Test floss Teig aus dem Eisen, der sich auf der Arbeitsfläche in kleinen Pfützen sammelte. Das Gerät dampft dabei und auf seiner Oberfläche und im Inneren bildet sich Kondenswasser. Das Gerät wird rundherum heiß.
Nach rund vier Minuten ist eine Waffel fertig. Sie aus der Form zu lösen ist einfach, sie ist oben und unten aber unterschiedlich stark gebräunt und variiert von kross bis leicht trocken. Ab dem dritten Backvorgang entwich kein Teig, die übrigen Auffälligkeiten veränderten sich aber nicht. Die Reinigung des Gerätes ist einfach, die herausnehmbaren Formen dürfen in die Spülmaschine. Fazit: Das Tefal-Gerät ist solide verarbeitet, überzeugt als Waffeleisen aber nicht.
Cloer - schnelles Aufheizen, solide Ergebnisse
Zum Aufheizen stellt man den Bräunungsgradregler des Cloer auf die Stufe 1. Ist die Zieltemperatur erreicht, geht ein rotes Lämpchen aus, ein grünes an, und es ertönt ein Signalton, der sich anhört wie ein schreiendes Küken. Das Aufheizen dauert drei Minuten. Dann, so steht es in der Anleitung, gießt man die Teigmasse mit einer Kelle in den hinteren Bereich des Waffeleisens, gibt einen Bräunungsgrad von 1 bis 5 ein und klappt das Eisen zu. Wir wählen Stufe 5.
Nach nur zwei Minuten springt das Licht wieder auf Grün, und der laute Signalton ertönt. Dank doppelter Antihaftbeschichtung lässt sich die Waffel leicht aus der Form lösen. Die Bräunung ist fast gleichmäßig, an den Rändern wird es etwas dunkler. In einem zweiten Durchgang stellen wir Bräunungsgrad 4 ein. Schon nach rund 90 Sekunden meldet der Signalton Vollzug, und die so gebackene Waffel sieht viel besser aus als das erste Exemplar. Stufe 3 bringt dann ein ordentliches Ergebnis.
Kaufberatung: Worauf du bei 4er-Belgier-Waffeleisen achten solltest
- Die Dicke der Waffeln setzt natürlich besonders tiefe Backplatten voraus, die zudem bei den echten Belgischen Waffeln rechteckig oder quadratisch sind.
- Wie bei den anderen Waffeleisentypen auch, sollte die Backfläche auf jeden Fall eine Antihaftbeschichtung haben, damit Sie die Waffeln leichter entnehmen können und nichts anbackt.
- Eine Auffangrinne ist sehr praktisch, damit beim Backen kein Teig am Gerät entlang läuft. Eine Teigrinne am Rand ist ebenfalls unverzichtbar, sie nimmt überschüssigen Teig auf.
- In puncto Technik unterscheiden sich die speziellen Waffeleisen nicht von einem herkömmlichen Modell. Dementsprechend sind auch die Anforderungen dieselben: Die Temperatur sollte sich stufenlos verstellen lassen, außerdem ist zusätzlich zur Betriebsanzeige (bei erreichter Backtemperatur) eine sogenannte Backampel sinnvoll.
- Drehbare Backplatten: Für Gastro-Ansprüche und Perfektionist:innen gibt es drehbare Waffeleisen, die den Teig gleichmäßig in der Form verteilen und bräunen.
- Antihaftbeschichtung ist das A und O: Wie schon erwähnt ist die Antihaftbeschichtung der Backflächen ein wichtiger Teil eines Waffelautomaten.
- Doppelt und Dreifach rumwaffeln: Gerade belgische Waffeln bieten sich dank ihrer rechteckigen Form an, in größerer Menge gebacken zu werden.
Sicherheit und Handhabung
- Tipp 1: Achtung: Waffeleisen werden sehr heiß. Trotz der modernen Waffeleisen aus Edelstahl, welche über schützende Eigenschaften wie etwa "Cool-Touch-Griffe" verfügen, sollten Kinder niemals alleine mit den Geräten hantieren.
- Tipp 2: Auch bei wärmeisolierten Griffen ist Vorsicht geboten, insbesondere, wenn das Waffeleisen längere Zeit angeschaltet ist.
- Tipp 3: Das belgische Waffeleisen stets auf eine hitzeunempfindliche, rutschfeste Unterlage stellen. Ansonsten gerne auch Waffelautomaten mit Anti-Rutsch-Füßen wählen.
- Tipp 4: Das Waffeleisen vor der Reinigung immer komplett abkühlen lassen und den Netzstecker ziehen.
- Tipp 5: Beim ersten Aufheizen des Waffeleisens verdampfen Fertigungsrückstände, die unangenehm riechen können - daher gut lüften.
Praxis: Backzeiten, Aufheizen, Bräunung
| Modell | Aufheizzeit | Backzeit (1 Durchgang) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Krups FDD95D | ca. 7 Minuten | 3-4 Minuten | Drehfunktion, saubere Teigauffangplatte, gleichmäßige Bräunung |
| Sage Smart Waffle | ca. 7 Minuten | autom. berechnet | LCD, 12 Bräunungsstufen, Überlaufrinne |
| Gastroback | ca. 4 Minuten | etwas über 4 Minuten | schnell, aber Teigaustritt und Dampf, Lösen erschwert |
| Tefal Kombigerät | ca. 5 Minuten | ca. 4 Minuten | keine Bräunungsstufen, Kondenswasser, spülmaschinenfeste Platten |
| Cloer | ca. 3 Minuten | 1,5-2 Minuten | Backampel, doppelte Antihaft, lauter Signalton |
Rezeptklassiker: Teige für Belgische Waffeln
Grundrezept Teig für Belgische Waffeln: ergibt circa 16 Waffeln 500 ml Milch, 1 Würfel Hefe, 500 Gramm Mehl, 100 Gramm Zucker, 1 Päckchen Vanillinzucker, 1 Prise Salz, 75 Gramm Butter, 4 Eier.
Lütticher Waffeln Rezept: Teig für 12 Stück 250 Gramm Mehl, 125 Gramm Butter, 2 Esslöffel Milch, 1 Esslöffel Zucker, 20 Gramm frische Hefe, 2 Eier.
1 Pck. Alle trockenen Zutaten und Butter zusammenrühren und zuletzt Eier und Milch hinzugeben und kräftig durchrühren. Besonders fluffig werden sie mit einem Schluck Mineralwasser. 1-2 Esslöffel des Teiges auf das aufgeheizte und eingefettete Waffeleisen geben und nach ca. 2 Minuten Backzeit den Bräunungsgrad kontrollieren.
Herzhafte Servieridee: Apfel-Salbei-Gruyère zu Brüsseler Waffeln
Zutaten (für zwei Waffeln)½ mittelgroßer Apfel, süß-säuerlich, zum Beispiel Elstar, ungeschält 5 g frische Salbeiblätter 1 mittelgroße rote Zwiebel 40 g Butter 1 EL Rohrohrzucker 100 ml Cidre, mild 200 ml Sahne (30 Prozent Fett) 40 g Gruyère, fein gerieben Salz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer frische Kräuter Ihrer Wahl
Zubereitung Den Waffelteig Ihrer Wahl zubereiten und zur Seite stellen. Die ungeschälte Apfelhälfte halbieren, entkernen und in insgesamt sechs dicke Scheiben schneiden. Den Salbei in dünne Streifen, die Zwiebel in dünne Ringe schneiden. Die Kräuter für die Dekoration grob hacken. Die Butter in einer erhitzten Pfanne zerlassen und die Zwiebelringe darin glasig dünsten. Dann den Rohrohrzucker darüberstreuen, umrühren und die Hälfte des Salbeis hinzugeben. Alles kurz karamellisieren lassen. Die Hälfte dieser Zwiebel-Zucker-Salbei-Mischung zur Seite stellen.
Die andere Hälfte in der Pfanne mit dem Cidre ablöschen. Die Apfelscheiben, die Sahne, den übrigen Salbei sowie den fein geriebenen Gruyère hinzugeben. Gut umrühren und köcheln lassen, bis die Soße etwas sämig ist. Dann die Pfanne zur Seite stellen. Beim Stehen wird die Soße noch etwas sämiger. Eventuell später noch etwas Sahne hinzugeben und zuletzt mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Waffeln nach Anleitung backen. Finish: Die Apfelstücke aus der Soße nehmen und auf die Waffeln verteilen. Die Soße erhitzen und darüber geben. Zuletzt noch mit den karamellisierten Zwiebelstreifen und frischen Kräutern dekorieren.
Tipps aus Tests und Magazinen
Ob mit Schlagsahne, frischem Obst, heißen Kirschen oder pur mit Puderzucker: Am besten schmecken Waffeln frisch gebacken und noch warm. Die drei besten Waffeleisen im schwedischen Test wärmen sich in gut zwei Minuten auf. Hinstellen: Viele Waffeleisen werden unten sehr heiß, manche bis über 100 Grad Celsius. Hitzeempfindliche Arbeitsflächen können womöglich leiden. Sichern: Auch außen am Gehäuse können die Geräte unangenehm heiß werden. Häufig tritt zudem heißer Dampf aus. Erstes Aufheizen: Bevor die leckeren Waffeln auf den Tisch kommen, müssen Sie dem neuen Gerät richtig einheizen. Beim ersten Aufheizen verdampfen Fertigungsrückstände, die unangenehm riechen können. Wegstellen: Warten Sie, bis das Waffeleisen richtig ausgekühlt ist, sonst verbrennen Sie sich leicht die Finger.
Modelldetails aus der Marktübersicht
Redaktionsfavorit und Platz 1 für Belgische Waffeln: Doppel-Waffeleisen von Krups Unser Preis-Leistungs-Sieger: Das Belgische Waffeleisen von Krups ist perfekt, wenn du köstliche Brüsseler Waffeln liebst und sie spielend leicht zu Hause zubereiten möchtest. Das Krups FDK251 Waffeleisen im Überblick: Gebürsteter Edelstahl sorgt bei diesem belgischen Waffeleisen für ein modernes Design. Ein-/Ausschalter und eine Kontrollleuchte sorgen bei diesem Modell für maximale Sicherheit. Dank der Kabelaufwicklung kann das Gerät optimal verstaut werden. Waffelautomat mit sehr guter Antihaftbeschichtung für eine mühelose Reinigung.
Platz 2 und Stiftung Warentest Top-Gerät: Cloer Waffeleisen Die Cloer Geräte schnitten im Waffeleisen Test von 2010 als Testsieger ab. Cloer 1445 Gerät für Waffeln: Mattiertes Gehäuse aus Edelstahl. Doppel-Waffeleisen zum Backen von zwei Waffeln gleichzeitig. Fünf Hitzestufen für individuelle Garschnelligkeit und Knusprigkeit. 930 Watt für sparsames Backen. Hinweis: Einen eigenen Belgisches Waffeleisen Test hat Stiftung Warentest bislang noch nicht herausgegeben.
Platz 3: Tefal Waffeleisen für Belgische Waffeln und mehr Wer neben Belgischen Waffeln auch Paninis oder Toast zubereiten möchte, ist mit einem Kombigerät sehr gut beraten. Waffelautomat von Tefal im Überblick: Das Gerät verfügt über herausnehmbare, spülmaschinenfeste Plattensets. Eine solide 700-Watt-Leistung sorgt bei diesem Belgischen Waffeleisen für sehr gute Ergebnisse. Ein wärmeisolierter Griff und ein zusätzlicher Sicherheitsverschluss runden dieses Belgische Waffeleisen ab und und sorgen für maximale Sicherheit beim Backen.
Platz 4: Drehbares Waffeleisen für Belgische Waffeln Das Krups Waffeleisen ist ein wahres Highlight in dieser Runde: Denn wer die Brüsseler Waffel authentisch backen möchte, dreht die Waffel während des Backvorgangs um 180 Grad. Ein echtes Original: das belgisches Waffeleisen mit modernen, gut durchdachten Eigenschaften, wie etwa spülmaschinengeeignete Platten und einem Thermostat für die perfekte Bräunung - für uns ganz klar eines der Favoriten-Modelle im Belgisches Waffeleisen Vergleich!
Platz 5: Waffeleisen von N8WERK Wer das Belgische Waffeleisen nur ab und an und zu besonderen Anlässen wie etwa Kindergeburtstagen nutzen möchte, ist mit dem Waffeleisen von N8WERK sehr gut beraten. Das Gerät verfügt über eine sehr gute 1600-Watt-Leistung. Eine gute Antihaftbeschichtung verhindert das Anbrennen des Teigs und sorgt für eine leichte Reinigung.
Anwendung: Schritt für Schritt zum perfekten Ergebnis
- Rot-Gelb-Fertig: Mit einer integrierten Backampel und einer Fertigmeldung verpasst du nicht den perfekten Moment, um die Waffel aus dem Waffelautomaten zu holen.
- Mit ein bisschen Übung und einigen Testläufen kannst du anhand einer Backampel den perfekten Bräunungsgrad für deinen Teig finden.
- Kein Kabelsalat: Viele Hersteller verbauen eine Kabelaufwicklung am oder im Gerät, damit es im verstauten Zustand nicht zu störenden Kabelknäulen kommt.
- Wie schon erwähnt entwickeln sich die Waffeleisen kaum weiter. Der Schritt von einer gusseisernen Form für den Herd zu eigenen, kleinen elektronischen Geräten war der letzte echte Fortschritt.
- Ein spezielles Augenmerk kommt den drehbaren Waffeleisen zu („Rotationswaffeleisen"). Liebhaber schwören auf diese Technik, bei der die Backfläche nach einer gewissen Zeit um 180 Grad gewendet wird.
Servieren und Variieren
Jeder liebt Waffeln! Das schnelle und abwechslungsreiche Feingebäck hat Liebhaber:innen auf der ganzen Welt und ist bei Erwachsenen und Kindern gleichermaßen beliebt. Natürlich kannst du den Teig nach deinen ganz persönlichen Ideen und Vorlieben anpassen. Bananen, Apfelstücke, Blaubeeren oder (Back-)Kakao machen sich beispielsweise ausgezeichnet in dem rohen Teig oder als Topping auf der fertigen Waffel. Auch herzhafte Frühstücksvarianten mit Käse, Ei oder Bacon sind möglich.
Hinweis zur Autorenschaft
Manfred Zimmer ist Informatiker, wechselte aber zunächst in die Werbung. Er war Creative Director, Inhaber einer Digital-Agentur und Dozent an einer Kunstschule. Im Jahr 2013 folgte er seiner anderen großen Leidenschaft: dem Kochen. Er ging mit dem Blog Herr Grün kocht online, entwickelte vegetarische und vegane Rezepte und außerdem Geschichten dazu. Daraus entstand die Kochbuchreihe »Rezepte und Geschichten aus dem Kochlabor«. Drei Bände sind bisher im Verlag Grün & Caprese erschienen, ganz aktuell ein Backbuch. Erhältlich sind die Bücher im Buchhandel und im Herr Grün Shop . Seine Kochleidenschaft erklärt Manfred Zimmer mit seiner saarländischen Herkunft.
Die hierzulande immer noch am weitesten verbreitete Waffelsorte sind die dünnen Waffeln in Herzform. Doch es gibt eine Alternative, für die sich immer mehr Schlemmer begeistern: die nach ihrer Herkunft benannten Belgischen oder auch Brüsseler Waffeln.
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