Nobile Chocolatier Schweiz: Geschichte und Besonderheiten

Wer an Schweizer Schokolade denkt, dem kommen in erster Linie Toblerone oder Lindt & Sprüngli in den Sinn. Doch nur gerade 20 Kilometer nördlich von Bern, im beschaulichen Bätterkinden, wird seit bald 17 Jahren Schokolade der Extraklasse hergestellt und zu kleinen oder grösseren Kunstwerken verarbeitet. Im Zentrum des idyllischen Emmentaler Dorfes befindet sich die Casa Nobile, die Manufaktur mit der besten Schokolade im Land.

Traditionelle Schweizer Schokoladenmanufaktur

Die Geschichte von Nobile: Vom Catering zur Schokoladenkunst

Vor genau 20 Jahren begann die beeindruckende Reise von Nobile. Gegründet von den ehemaligen Patissiers Willi Schmutz und Martin Schwarz, begann Nobile damals mit einem frischen und innovativen Catering-Angebot, das die Branche revolutionierte. Die Begeisterung der Gäste ermutigte das Team von Nobile, sich ihrer zweiten Leidenschaft zu widmen: der Schokolade. Inspiriert von der Welt der kulinarischen Genüsse entstand eine einzigartige Schokoladenkunst. Seit zwei Jahrzehnten entstehen in der Casa Nobile in Bätterkinden einzigartige Schokoladenkreationen, die Innovation und Handwerkskunst vereinen.

Dieser Schritt zahlte sich aus: Wir wurden wiederholt für unsere Schokoladenkreationen ausgezeichnet. Die beiden Virtuosen der Gaumenfreuden geniessen es, ihre Kundschaft in die sinnliche Welt von Schokolade, Wein und festlicher Gastronomie zu entführen. Schon 2015 verlieh der internationale Schokoladentester Georg Bernardini der Manufaktur die Höchstnote von sechs Kakaobohnen, womit sie unter den Top 25 der Welt rangiert.

Gründer und Geschichte von Nobile Chocolatier

Die Pioniere: Willi Schmutz und Martin Schwarz

Willi Schmutz gehört zu jenen seltenen Menschen, die mit einem überragenden Geschmackssinn gesegnet sind. So weiss er immer ganz genau, welche Zutaten schmecken, welche Kombinationen passen - und welche eben nicht. Martin Schwarz liebt Schokolade, er geniesst sie jeden Tag. Am liebsten natürlich aus dem eigenen Haus. Die Leidenschaft der Artisti del Cioccolato und ihre Liebe zur Schweizer Schokoladentradition prägen jede Kreation, ob Pralinen, Truffes, Tafelschokoladen oder saisonale Spezialitäten.

Porträt der Gründer Schmutz und Schwarz

Nobile heute: Struktur und neue Akteure

Mit diesem Jubiläum endet eine Ära und die beiden Gründer übergeben die Leitung in fähige, bereits bekannte Hände. Ab Juni 2024 übernimmt Mitinhaberin Eva Werlen-Christensen die Geschäftsführung. Sie verantwortet bereits Marketing und Vertrieb und wird nun die Gesamtleitung übernehmen. Während Willi Schmutz als kreativer Kopf und Innovator weiterhin nach neuen Geschmackserlebnissen sucht, gibt Martin Schwarz die Produktionsleitung ab und fokussiert sich die kommenden Jahre auf wichtige Zukunftsprojekte. Als Verantwortlicher der Produktion und Mitglied der Geschäftsleitung tritt der Confiseur und Chocolatier Fabian Sänger an. Unterstützt von Willi Schmutz in der Produktentwicklung führen sie gemeinsam das Erbe von Nobile fort.

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Teamstruktur und Nachfolgeregelung bei Nobile

Die Schweizer Schokoladeindustrie im Rückblick

Die Geschichte der Schweizer Schokoladeindustrie reicht bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts zurück. 1819 eröffnete François-Louis Cailler in Corsier bei Vevey eine der ersten mechanisierten Schokolade-Manufakturen und begründete so die älteste noch existierende Schokolademarke in der Schweiz. 1875 gelang Daniel Peter, der zuvor (1867) in Vevey eine Schokoladefabrik eröffnet hatte, die schwierige Verbindung von Schokolade mit Milch, womit er als Erfinder der Milchschokolade gilt. 1879 entwickelte Rodolphe Lindt in seiner Berner Schokolade-Manufaktur mit dem “Conchieren” ein Verfahren, mit dem es ihm gelang, die erste Schmelz- oder Fondant-Schokolade der Welt zu produzieren. Nach diesen Erfindungen erlebte die Schweizer Schokoladeindustrie ab Ende des 19. Jahrhunderts einen enormen Aufschwung.

Jahr Pionier Innovation Ort
1819 François-Louis Cailler Mechanisierte Herstellung Corsier bei Vevey
1875 Daniel Peter Milchschokolade Vevey
1879 Rodolphe Lindt Conchieren - Schmelzschokolade Bern
Historische Entwicklung der Schweizer Schokolade

Handwerk und Philosophie von Nobile

In der «Cioccolateria» vereinen sich Kolonialstil und gehobener Landhaus-Chic auf kleinstem Raum zu einer charmanten Genussoase - eine Offenbarung für Schokoladengourmets. Hier wird keine Fliessbandware fabriziert, sondern in aufwendiger Handarbeit Schokoladekunst geschaffen. Exklusiv sind auch die Zutaten. Vom sorgfältig ausgewählten Fairtrade-Edelkakao bis zur feinsten Milch aus intakten Weidelandschaften im Entlebuch kann jede Ingredienz bis zu ihrem Ursprungsort zurückverfolgt werden. «Die Milch haben wir wegen ihrer unvergleichlichen Qualität und ihrem einzigartigen Geschmack ausgewählt», sagt Willi Schmutz.

Neben preisgekrönten Pralinen und klassischen Schokoladen bietet die Schokoladenmanufaktur auch regional inspirierte Spezialitäten wie die «Bärner Bärenzungen» oder die Berner Mutzen-Torte. Casa Nobile verwendet, wann immer möglich, Schweizer Rohstoffe, die in aufwändiger Handarbeit ohne künstliche Zusatzstoffe verarbeitet werden. Nur was höchsten Ansprüchen an Qualität und Nachhaltigkeit entspricht, wird in der Casa Nobile weiterverarbeitet und veredelt. Selbstredend ganz ohne Konservierungsstoffe und künstliche Aromen.

Handwerkliche Schokoladenherstellung bei Nobile

Kreative Schokoladen-Vielfalt und Auszeichnungen

Die Kreationen sind geprägt von unkonventionellen Kombinationen wie Schokolade mit Peperoni oder Käse, die Tradition und Moderne eindrucksvoll verschmelzen und die Sinne begeistern. Das beweist auch die mehrfach ausgezeichnete Pralinenkreation «Momente» aus der Casa Nobile. Eine einzigartige Sammlung überraschender Genusstrouvaillen findet sich in der preisgekrönten Pralinenmischung «Schweizer Momente», unter anderem mit Berner Baumüssen, Karamell und Alpenkräutern, Wildkirschen-Brand aus dem Fricktal, Rosenmelisse aus dem Puschlav, Bündner Berghonig und Grüner Fee aus dem Val de Travers.

Seit 2003 ist der Edel-Chocolatier am Markt und wurde mehrfach ausgezeichnet: unter anderem als bester Chocolatier der Schweiz sowie mit internationalen Preisen für einzelne Kreationen. Im «Choco Guide 2018» wurde die Schokoladenmanufaktur Casa Nobile als Herstellerin der besten Schweizer Schokolade geadelt.

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Ausgezeichnete Nobile-Pralinen und Spezialitäten

Sortiment und Spezialitäten: Was Nobile einzigartig macht

Besonders hervorzuheben sind dabei die «Branchli», eine Nobile-Spezialität, die in ihrer Vielfalt einzigartig ist. In drei Grössen und 21 verschiedenen Geschmacksrichtungen sind sie erhältlich, von Cappuccino, Erdnuss und Haselnuss über Kokos-Gianduja und weisse Mandel bis hin zu Orangen- und Pistazien-Marzipan. Wer die Branchlis im grossen Stil erkunden will, ist mit der 8er-Box perfekt bedient.

Überdies präsentierten die «Artisti del Cioccolato» der Schweizer Manufaktur aus Bätterkinden anlässlich ihres 20-Jahr-Jubiläums ihre neuste Errungenschaft: die Kantonspralinen. Diese handgemachte Kollektion repräsentiert die Schweiz von ihrer Schoggiseite, und zwar mit insgesamt 24 einzigartigen Pralinen: eine für die gesamte Schweiz, eine für jeden der 20 Kantone, und jeweils eine für die drei geteilten Kantone. Doch Nobiles Horizont endet nicht an der Landesgrenze. Ein Renner ist aktuell auch die trendige Nobile Dubai-Schoggi mit Pistazien Geschmack.

Handgemachte Pralinen, Truffes, Pavés, Caramello, Tartufi und vieles mehr - die Suche nach dem vollkommenen Geschmack hält die Neugier und den Pioniergeist wach und führt immer wieder zu einem neuen Genuss der vorzüglichen Art aus dem Hause Nobile.

Vielseitigkeit der Nobile Branchli und Kantonspralinen

Gelati & Pâtisserie: Mehr als Schokolade

Nobile trumpft aber nicht nur mit feinster Schokolade. In ihren hauseigenen, von Italien inspirierten Gelati vereint Nobile Geschmack, Cremigkeit und Reinheit in höchster Qualität. Bereits in der zweiten Sommersaison wurden sie im Voting vom Gourmetmagazin Falstaff zur beliebtesten Gelateria der Schweiz 2022 gewählt und konnten ihren Titel im Folgejahr erneut bestätigen. Ebenso bietet der Laden in Bern das ganze Jahr offenes hausgemachtes Gelati und selber hergestellte Patisserie.

Nobile in Bern und Bätterkinden: Erlebniswelten rund um Schokolade

Für ein noch attraktiveres Einkaufserlebnis in Bern ist Nobile von der Rathausgasse an die Kramgasse 33 gezogen. Seit letztem Freitag heisst Nobile alle Schokoladenbegeisterten in der neuen Genusswelt herzlich willkommen. Der neue Laden überrascht mit einem erweiterten Sortiment sowie saisonalen und lokalen Spezialitäten. Die Gäste können sogar die Schokoladenherstellung aus nächster Nähe erleben. Im Untergeschoss gibt es darüber hinaus Platz für Schokoladen-Tastings, Apéros und ab Januar 2025 auch für Workshops.

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Nobile Genusswelt in Bern Kramgasse

Die Nobile Cioccolaterias in Bern und Bätterkinden sowie der Online-Shop laden dazu ein, die Schweiz von ihrer Schoggi (Schokoladen)-Seite kennenzulernen. In der Berner Altstadt an der Kramgasse 33 gibt es neben exquisiter Schokolade auch das ganze Jahr über handwerklich hergestelltes, italienisch inspiriertes Gelato - ein Genuss zu jeder Jahreszeit. Ein Besuch bei Nobile, ob in der Casa Nobile in Bätterkinden oder dem neuen Laden in Bern, ist ein Muss für alle Schokoladenliebhaber.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung

Nobile stellt seine Schokoladen- und Gelatoprodukte in einer nachhaltigen, «Just-in-Time» Produktion her, was den Frischegrad maximiert und Lebensmittelabfälle minimiert. Sollte dennoch ein Überschuss entstehen, geht dieser als Spende an Alters- und Pflegeheime in der Region. Nobiles umweltbewusster Ansatz zeigt sich auch in der Verpackung: Kartons und Füllmaterialien sind entweder recycelbar oder biologisch abbaubar - eine konsequente Umsetzung von Nobiles Engagement für die Umwelt.

Herausforderungen und Innovation in Zeiten der Pandemie

Die Coronajahre waren für Nobile - den besten Chocolatier der Schweiz - kein süsses Geschäft. Pandemiemassnahmen, gestörte Lieferketten und gestiegene Preise machten dem Unternehmen zu schaffen. Vor allem die Verpackungen für die Pralinés sind derzeit nur schwer erhältlich und zudem teuer. 16 Tonnen Schokolade verarbeitet Nobile pro Jahr. Das Konsumverhalten der Schweizerinnen und Schweizer sei grundsätzlich gut. Zwar gebe es noch einige Faktoren, die man nicht beeinflussen könne, wie mögliche neue Pandemiemassnahmen oder die Stromknappheit im Winter. Bei der Planung für das kommende Jahr müssen die Verantwortlichen weit vorausschauen und auf Sicherheit setzen.

Auf den traditionellen Wegen hatte der Chocolatier jedoch keinen Erfolg. 87 Personen finanzierten 350'000 Franken bei einer Laufzeit von drei Jahren und amortisierender Rückzahlung. «Beim klassischen Kreditrating sah es für uns nach zwei Coronajahren halt nicht so gut aus», sagt Mitinhaber Christoph Nyfeler. Der grosse Vorteil sei zudem das Tempo gewesen. Innert fünf Tagen stand die Finanzierung.

Finanzierung und Innovation in Krisenzeiten bei Nobile

Workshops und Erlebnisse: Schokolade zum Miterleben

Wer gerne eigene Schoggi-Kreationen austüfteln möchte, kann dies bei einem der beliebten Workshops in der Schoggi-Manufaktur tun. Die Gäste können sogar die Schokoladenherstellung aus nächster Nähe erleben. Besonders der neue Laden in Bern bietet im Untergeschoss Platz für Schokoladen-Tastings, Apéros und ab Januar 2025 auch für Workshops. «Unsere Workshops lassen Sie die Emotionen bei der Herstellung von exklusiver Schokolade hautnah erleben», versprechen die Schoggi-Künstler.

Schokolade-Workshops bei Nobile

Nobile - Ein Paradies für Schokoladenliebhaber

Gläserne Bonbonnieren, gefüllt mit verführerischen Tartufi, Caramelli und Pavés laden ein zum Degustieren und lenken den Blick auf das, was Schokoladengourmets selig macht: aussergewöhnliche Kakaodelikatessen, exquisite Geschenkideen und liebevoll verpackte Schokoladenmitbringsel. Die Suche nach dem vollkommenen Geschmack hält die Neugier und den Pioniergeist wach - und führt immer wieder zu einem neuen Genuss der vorzüglichen Art aus dem Hause Nobile.

Nobile Auswahl: Pralinen und Truffes

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