Schokolade verwerten: Rezept für cremigen Schokopudding
Die besten Desserts stecken für mich voller Kindheitserinnerungen und jeder Menge Schokolade. Sie sind einfach und schnell hergestellt und schmecken Groß und Klein, so wie dieses Schokoladenpudding Rezept. Mein Schokopudding zum Selbermachen lässt sich wunderbar vorbereiten und drei bis vier Tage im Kühlschrank aufbewahren. So hast du keinen Stress wenn Gäste kommen, sondern kannst gemeinsam mit ihnen ganz entspannt ein wunderbares, schokoladiges Dessert genießen.
Warum selbstgemachter Schokopudding?
Ein selbst gemachter Schoko Pudding mit frischer Schokolade hat einen so viel aromatischeren Geschmack und eine viel cremigere Textur als Fertigprodukte aus der Tüte oder dem Kühlregal. Pudding mit Schoko nach unserem Rezept selber zu machen bietet viele Vorteile gegenüber den gekauften Varianten. Zutaten: Statt langen Zutatenlisten wisst ihr genau, was in eurem Dessert steckt: Wenige natürliche Zutaten und garantiert keine Zusatzstoffe, Konservierungsmittel oder künstliche Aromen! Gesundheitsbewusstsein: Soll der selbst gemachte Schoko Pudding zuckerfrei oder zuckerärmer sein? Kein Problem, ersetzt einfach den Zucker durch Birkenzucker, Erythrit oder Kokoszucker. Für weniger Kalorien tauscht ihr die Sahne gegen mehr Milch aus. Ihr möchtet einen laktosefreien Pudding? Variationen: Verwendet einfach eure Lieblingsschokolade! Ob weiße Schokolade, Vollmilch oder Zartbitter, das selbstgemachte Pudding Rezept schmeckt einfach super!
Grundprinzip: Schokolade verwerten
Dein Süßigkeitenteller quillt nach Weihnachten über vor Schokolade und du fragst dich, was du damit anfangen sollst? Keine Sorge. Die Lösung ist einfacher und leckerer als du denkst: Aus Schoko-Weihnachtsmännern und Nikoläusen zaubern wir einen himmlisch cremigen Schokopudding, der nicht nur deine Schokoladengelüste stillt, sondern auch jede Verschwendung ad acta legt. Das Rezept für Schokopudding aus Schokoresten ist perfekt, um Schokolade sinnvoll zu verwerten und dabei noch etwas Leckeres zu kreieren. Lass dich vom reichen Schokoladengeschmack verführen und genieße jeden Löffel dieses cremigen, selbst gemachten Puddings.
Zutaten (für ca. 4 Portionen, Varianten in Text)
- 500 ml Milch (oder 400-500 ml je nach Variante)
- 75 g Schokoladenreste z. B. Schokoweihnachtsmänner oder 50-100 g gute Zartbitterschokolade (50-80% Kakao)
- 1 EL Kakaopulver (optional für intensiveren Geschmack)
- 3 gestrichene EL Speisestärke
- 1 EL Zucker (oder nach Geschmack, je nach Süße der Schokolade)
- etwas Salz, ½ TL Vanilleextrakt (optional)
- 100 ml Sahne (für besonders cremige Textur, optional)
- 3 Eigelbe (optional für samtigere Textur)
Hinweis zu Schokolade & Variationen
Verwende für den selbstgemachten Schokoladenpudding die beste Schokolade, die du bekommen und dir leisten kannst. Denn die Qualität und der Geschmack deiner Schokolade spiegelt sich im fertigen Schokopudding wieder. Vorzugsweise solltest du zu einer Zartbitterschokolade mit einem Kakaoanteil zwischen 60 und 80% greifen, je nachdem wie herb du deinen Pudding am liebsten magst. Wer es lieber süßer mag, kann genauso gut Vollmilchschokolade ab 30% Kakaoanteil verwenden. Für die weiße Variante würden wir die Schokolade verdoppeln und den Kakao weglassen.
Schritt-für-Schritt-Zubereitung (klassische Variante mit Eigelb)
- Hacke die Schokolade fein und stelle sie beiseite. Wenn du Backschokolade verwendest, solltest du sie vorab grob hacken.
- Gib die Milch zusammen mit der Sahne, etwas Salz, dem Vanilleextrakt und 50 g des Zuckers in einen Topf. Koche alles kurz unter gelegentlichem Rühren auf. Reduziere die Hitze anschließend auf eine mittlere Stufe.
- Während die Milch langsam warm wird, vermischst du den restlichen Zucker mit der Stärke in einer kleinen Schüssel. So klumpt die Stärke beim Unterrühren in den Pudding später nicht so leicht.
- Gib anschließend die Eigelbe in die Zucker-Stärke-Mischung und rühre sie unter.
- Ist die Milch-Mischung heiß, gib etwa 1/3 davon zu den angerührten Eigelben. Gieße diese anschließend langsam und gleichmäßig unter stetigem Rühren zurück in den Topf. So können die Eigelbe langsam die Temperatur annehmen und du endest nicht mit einem süßen Rührei.
- Unter stetigem Rühren sollte der Pudding nun etwa 3 bis 4 Minuten weiter erwärmt werden, bis es einmal kurz aufblubbert und ein dicker Pudding entsteht. Am besten verwendest du hierfür einen hitzebeständigen Teigschaber zum Rühren. Damit kannst du die Wände und den Boden des Topfes wunderbar abfahren und dein Pudding brennt nirgends an.
- Es ist wichtig, dass der Pudding noch einmal kocht, damit die Stärke aktiviert wird. Ansonsten würden bestimmte Enzyme aus den Eigelben die Stärke beim Abkühlen zersetzen und dein Pudding würde nicht schön cremig, sondern dünnflüssig werden. Aber Achtung: Lass ihn nicht zu heiß werden.
- Hat dein Pudding die perfekte Konsistenz erreicht und eine große Luftblase ist in der Mitte nach oben gestiegen, kannst du den Topf vom Herd nehmen und die klein gehackte Schokolade einrühren. Die Schokolade sollte sich vollständig auflösen und einen homogenen Pudding bilden.
- Fülle den Pudding entweder in eine große Form oder mehrere kleine Dessertgläser. Wer Puddinghaut auf den Tod nicht ausstehen kann, der deckt den Pudding nach dem Umfüllen direkt an der Oberfläche mit Frischhaltefolie ab.
- Besonders lecker finde ich meinen Pudding direkt warm oder nachdem er abgekühlt für etwa 2 Stunden im Kühlschrank stand. Dann bekommt er von mir noch eine leicht aufgeschlagene Sahnehaube und ein paar Schokospäne als Garnitur.
Schnelle Variante ohne Eier (einfach & genauso lecker)
Möchtest du die Eier weglassen oder hast gerade keine zuhause, kann auch ein Schokopudding ohne Ei deinem Gaumen große Freude bereiten. Speisestärke, Zucker und Kakao in einer kleinen Schüssel vermischen (z. B. 2 EL Speisestärke, 2 EL Zucker, 1 EL Kakao). Sahne zugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Die Milch in einen Topf gießen, Schokolade klein schneiden und zur Milch geben. Unter Rühren aufkochen lassen. Die trockenen Zutaten in die kochende Milch einrühren. Nochmals aufkochen lassen und unter Rühren 1-2 Minuten einköcheln lassen, je nachdem wie dickflüssig ihr den Pudding mögt.
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Alternative Zubereitungsblöcke
- 400 g Milch / 50 g Schokolade: Die Milch erhitzen, Schokolade darin schmelzen und den Kakao einrühren. Die trockenen Zutaten (Stärke, Zucker, Kakao) in die kochende Milch einrühren und kurz aufkochen lassen.
- Andere Variante: 350 ml Milch, Hälfte der Schokolade zugeben und schmelzen, restliche Milch mit Stärke, Kakao und Zucker glatt rühren, einrühren, 1 Min. kochen.
Tipps, Serviervorschläge & Aufbewahrung
- Ich koche ihn mit Milch und Sahne und richtig schön dick, so wie ich das als Kind geliebt habe. Bei mir muss er übrigens auch warm serviert werden, so mag ich ihn am liebsten.
- Wenn du den Schokopudding lieber kalt servieren möchtest, kannst du Frischhaltefolie auf den Pudding legen, bevor du ihn kalt werden lässt.
- Serviere den Pudding mit einem Klecks Sahne oder frischen Früchten. Mein Sohn bekommt natürlich ein paar bunte Streusel auf seinen Schokopudding. Ich gebe gerne ein paar gehackte Haselnüsse auf meinen Pudding.
- Der Pudding hält sich mind. 1 Woche im Kühlschrank und schmeckt mit geschlagener Sahne besonders gut. Mein Schokopudding zum Selbermachen lässt sich wunderbar vorbereiten und drei bis vier Tage im Kühlschrank aufbewahren.
- Töpfe, in denen ihr Milch gekocht habt, immer mit kaltem Wasser einweichen und spülen. Das Eiweiß in der Milch löst sich optimal mit kaltem Wasser.
Variationen & kreative Ideen zur Resteverwertung
Aus Schokoresten lassen sich auch Kuchen oder Gebäcke zaubern. Ersetze die Kuvertüre in unserem Rezept für Spekulatius-Schoko-Crossies mit ihnen. Auch die Puddingtorte lässt sich mit Schokoresten „backen“. Und auch für leckere Rumkugeln kannst du übrig gebliebene Schokolade verwenden. Klingt verlockend, oder? Ganz zu schweigen davon, dass du mit all diesen Rezepten in kürzester Zeit süße Versuchungen auf den Tisch zauberst, die Familie und Freunde gleichermaßen begeistern werden.
Kleine Rezepttabelle (Basis ohne Eigelb)
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Milch | 500 ml (variabel) |
| Schokolade / Schokoreste | 50-100 g (oder 75 g) |
| Speisestärke | 3 EL (oder 2 gestrichene EL) |
| Zucker | 1 EL (plus 50 g optional bei Eigelb-Variante) |
| Kakaopulver | 1 EL (optional) |
| Sahne | 100 g (optional für Cremigkeit) |
Worauf es wirklich ankommt
Es ist wichtig, dass der Pudding noch einmal kocht, damit die Stärke aktiviert wird. Ansonsten würde dein Pudding nicht schön cremig, sondern dünnflüssig werden. Nachdem wir Schokoladenpudding zum ersten Mal selbst gemacht haben, haben wir nie wieder einen gekauft. Wahrscheinlich gehört der selbstgemachte Schokopudding zu einer aussterbenden Art und das, obwohl er wirklich so einfach zu kochen und auch noch so superschnell gemacht ist. Das ist schon ein wenig schade, weil Omas Schokopudding anders schmeckt, als jeder gekaufte Schokopudding.
Ich hoffe, dir hat mein Schokoladenpudding Rezept gefallen. Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung. Dazu klickst du einfach auf die Sternchen in der Rezeptkarte. Damit hilfst du mir und auch allen anderen Lesern.
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