Rezept: Salzige Rosmarin-Parmesan-Kekse (herzhafte Cookies)
Heute gibt es zur Abwechslung mal herzhafte Cookies für den Cookie Friday. Hat ja keiner gesagt, dass die immer süß oder mit Schokolade sein müssen, oder?!
Für alle Fans von etwas deftigeren Snacks, sind diese Parmesan-Rosmarin Cookies genau das Richtige. Ich muss gleich vorneweg eine Warnung aussprechen - wenn man diese Cookies macht, ist die Gefahr relativ groß, dass sie nicht lange überleben. Ich meine damit, dass sie vermutlich schon auf dem Abkühlgitter stark dezimiert werden und womöglich nicht den Weg in die Aufbewahrungsbox finden werden...
Zutaten (ca. 18 Cookies)
- 130 g Mehl (Type 405)
- 50 g Parmesan, fein gerieben (plus etwas mehr zum Bestreuen der Cookies)
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 1 TL Rosmarin, fein gehackt
- 1/2 TL Salz
- Prise Pfeffer
- 120 g kalte Butter
- 1-2 EL Schlagsahne
Kurzbeschreibung
Super leckere Cookies mit Parmesan und Rosmarin. Keiner hat gesagt, dass Cookies immer nur süß sein müssen ;) Sollten die Cookies die erste gefährliche Phase des Auskühlens überstehen, eignen sie sich wunderbar zum Feierabendbierchen oder Weinchen. Chips aus der Tüte können hier nicht mithalten. Man kann sie auch prima mit Kräuterfrischkäse zu kleinen Sandwiches erweitern… auch sehr lecker ;)
Zubereitung
- Das Mehl mit dem geriebenen Parmesan, Knoblauch, Rosmarin, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel vermischen.
- Die kalte Butter zugeben und mit einem Teigmischer in erbsengroße Stücke zerteilen.
- Einen Esslöffel der Sahne zugeben und alles mit den Fingern zu einem Teig verkneten. Sollte der Teig zu trocken sein, noch etwas mehr Sahne zugeben.
- Den Teig zu einer Rolle formen, in Klarsichtfolie einschlagen und dann für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
- Den Ofen auf 180 °C (350 °F) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die Teigrolle in dünne Scheiben schneiden, auf das Blech legen und dann mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen.
- Die Kekse für 18-20 Minuten backen - sie sollten eine schöne Farbe bekommen haben. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
Tipps, Variationen und Hinweise
- Ich verwende am liebsten den dunklen, orangefarbenen Cheddar für diese Plätzchen. Statt Cheddar verwende ich für die Rosmarin-Käse-Plätzchen auch gerne Parmesan, Emmentaler oder Pecorino. Verwendet einfach Schnittkäse, der euch schmeckt.
- Je nachdem, welchen Käse ihr verwendet, sind sie mal mild oder eher kräftig.
- Die Butter muss wirklich sehr kalt sein! Generell soll Mürbeteig nicht warm werden, weil er dann brandig werden kann - das bedeutet er wird bröselig und schwer zu verarbeiten.
- Je weniger ihr mit den Händen arbeitet, desto weniger warm wird der Teig! Statt mit einem Teigmischer könnt ihr den Teig auch mit einem Messer hacken und so vermischen.
- Wer möchte, kann die Hälfte des Mehls auch durch Vollkornmehl ersetzen. Das gibt den Keksen noch ein bisschen mehr Biss. Probiert das unbedingt mal aus.
- Ich wälze die Teigrollen gern in Schwarzkümmel, Sesam oder Kümmel. Die Rosmarin-Käse-Plätzchen werden noch ein bisschen herzhafter, wenn man zum Rosmarin etwas grobes Salz gibt.
- Wer möchte, kann auch alle Zutaten in den Thermomix oder eine andere Küchenmaschine mit Messern geben und einige Male sehr kurz die Zutaten vermischen - es müssen keine glatten, homogenen Teige sein, Krümel reichen.
- Die Plätzchen immer und unbedingt auf kalte Bleche legen. Behaltet die Kekse im Ofen gut im Auge, je nachdem wie groß und dick sie sind, müssen sie kürzer backen.
- Ich mache ganz oft verschiedene Sorten, denn dann ist für jeden etwas dabei. Macht gleich die doppelte Menge, sonst gibt’s nur Ärger…
Weitere Varianten für Apero und Servieren
Ich liebe herzhafte Kekse und dieses Rosmarin-Käse-Plätzchen-Rezept ist nicht nur schnell gemacht, es ist auch herrlich abwandelbar! Käsekekse sind super zum Sekt und ich liebe sie zu einem kalten Bier. Legt als Dekoration gern einen Zweig Rosmarin dazu und backt vielleicht auch welche mit Kümmel und Salz. Diese Rosmarin-Käse-Plätzchen sind eine gute Alternative zu Schmalz- oder Käsebrot bei Kaffeegesellschaften.
Praktische Hinweise zur Vorbereitung und Lagerung
- Für die Vorbereitung braucht ihr nicht mal 10 Minuten. Nach dem Kühlen schneidet ihr die Kekse in Scheiben, die ihr dann nur noch flott abbackt.
- Den Teig bereitest du am besten schon einen Tag vorher zu. Dann kannst du direkt am nächsten Tag mit Backen starten. Oder du planst die Stunde Kühlzeit für etwas anderes ein.
- Sobald die Kekse vollkommen abgekühlt sind, fülle ich sie in hübsche Dosen. Kekse kühl und trocken lagern! Und kennt ihr Silikatkugelbeutel? Legt sie mit in die Dose, denn sie binden überschüssige Feuchtigkeit und die Kekse bleiben länger knusprig.
Kurze Druckversion (zum Mitnehmen)
130 g Mehl (Type 405), 50 g Parmesan, 1 Knoblauchzehe, 1 TL Rosmarin, 1/2 TL Salz, Prise Pfeffer, 120 g kalte Butter, 1-2 EL Schlagsahne. Mehl mit Parmesan, Knoblauch, Rosmarin, Salz und Pfeffer vermischen. Kalte Butter zugeben und in erbsengroße Stücke zerteilen. 1 EL Sahne zugeben, mit den Fingern zu einem Teig verkneten, ggf. mehr Sahne. Teigrolle formen, mindestens 1 Stunde kühlen. Bei 180 °C 18-20 min backen, mit Parmesan bestreuen, auskühlen lassen.
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