Novesia Goldnuss: Geschichte, Herstellung und Inhaltsstoffe der Neusser Schokolade
Schokolade war, ist und bleibt eine Verführung und ist heute ein Nahrungs- und Genussmittel für Jedermann und Jederfrau. Noch bis in das 19. Jahrhundert galt Schokolade in Europa als knapp und teuer. Wer die Geschichte einer regional berühmten Schokoladenmarke nachvollziehen möchte, stößt unweigerlich auf die Neusser Fabrik P. F. Feldhaus und ihre Produkte unter dem Namen Novesia, insbesondere die berühmte „Novesia Goldnuss“.
Historischer Ursprung des Namens und der Firma
Novesia ist der lateinische Name der Stadt Neuss. Der Name »Novesia« geht auf das römische Kastell »Novaesium« zurück, nach dem die Stadt Neuss ihren Namen erhalten hatte. Die Geschichte des Neusser Familienunternehmens P. F. Feldhaus reicht von 1815 bis 1979 und ist eng mit der Stadtgeschichte verbunden. Seinen Ursprung hat es in der 1779 erstmals namentlich erwähnten Neusser Löwenapotheke, welche Jonathan Feldhaus 1811 von Petrus Wilhelmus Gouverneur übernahm.
Ferdinand Jonathan Feldhaus war daher an zusätzlichen Nebeneinnahmen interessiert. So widmete er sich der Herstellung und dem Verkauf von Spirituosen, aber auch von Schokolade (2, S. 16f.). Nach seinem Tod 1833 setzte sein Sohn Peter Ferdinand diesen Geschäftszweig fort. Dieser Umzug gilt als Gründungsakt des Schokoladenunternehmens. Von diesem Zeitpunkt an wurde Peter Ferdinand Feldhaus in den behördlichen Verzeichnissen nicht mehr als Apotheker, sondern als Schokoladenfabrikant geführt.
Vom Apothekennebenprodukt zur Dampf-Chocoladen-Fabrik
Die Samen des Kakaobaumes (Theobroma cacao) spielten in der Pharmazie seit dem 17. Jahrhundert eine wichtige Rolle. Wie viele andere Apotheker zu dieser Zeit, stellte auch Jonathan Feldhaus eigene Schokolade her. Zwar hatte er Interesse an Maschinen und technischen Verfahren, jedoch weniger an der Herstellung und dem Verkauf von Arzneimitteln. Dem Wunsch der Mutter folgend, begann er eine pharmazeutische Ausbildung in der Löwen-Apotheke in Neuss.
Wie zu erwarten, widmete sich Feldhaus der Herstellung von Schokolade mit größerem Engagement als der Apotheke. In Zusammenarbeit mit dem Amsterdamer Schokoladenfabrikanten Casparus van Houten (1770 bis 1858), der dafür 1828 ein Patent angemeldet hatte, stellte Feldhaus als einer der ersten entölten Kakao her. Die mittels hydraulischer Presse als Nebenprodukt gewonnene Kakaobutter nutzte er in seiner Apotheke als Salbengrundlage für veterinärmedizinische Produkte.
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Größte Aufmerksamkeit schenkte Feldhaus der Mechanisierung der Schokoladenproduktion. So erwarb er vom ersten Hersteller von Schokoladen-Spezialmaschinen, der Firma G. Hermann aus Paris, eine Kakaomühle sowie ein Walzwerk der Firma J. M. Lehmann in Dresden (2, S. 27). 1860 verlegte Feldhaus die Schokoladenproduktion in ein extra dafür angemietetes Haus am Hamtor (1). Im gleichen Jahr verkaufte er die Löwen-Apotheke, was erstaunt, da er fünf Söhne hatte. Aber vermutlich benötigte er das Kapital für die Modernisierung seiner Schokoladenfabrik.
So wurden Kühlaggregate und Dampfkessel angeschafft, sodass das Unternehmen 1870 unter dem Namen »Dampf-Chokoladen-Fabrik« firmierte (2, S. 28). Nach dem Erwerb einer ersten Dampfmaschine 1870 folgte die Umbenennung des Betriebs in „Dampf-Chocoladen-Fabrik“ wobei der Dampf nur zum Antrieb der Maschinen verwendet wurde. In den 1850er Jahren kam es zu entscheidenden technisch bedingten Veränderungen in fast allen Schokoladenfabriken. Der handwerkliche Nebenerwerb mit den süßen Sachen wandelte sich durch Mechanisierung und Dampfmaschineneinsatz in eine industrielle Fertigung.
Expansion, Vertrieb und Auszeichnungen
Parallel zur Modernisierung baute Feldhaus sein Vertriebsnetz aus. Im Unterschied zu seinem Vater erfolgte der Verkauf nicht mehr nur über die eigene Apotheke, sondern auch in »Conditoreien, sowie in den Delicatess-, Colonial- und Materialwarenhandlungen« (3, S. 37). Zum geschäftlichen Erfolg trug ebenso die Teilnahme an Gewerbeausstellungen bei, so an der Weltausstellung in London 1862, wo Feldhaus eine Goldmedaille erhielt, 1867 in Paris und 1873 in Wien. Ein Bericht der Neusser Handelskammer bestätigte die positive Geschäftsentwicklung: »Das Absatzgebiet der hiesigen Chokolade gewinnt stets an Ausdehnung, wozu eben die Güte dieses Fabrikates am meisten beiträgt« (3, S.
Marken, Produkte und Verpackungsinnovationen
Die 1927 entwickelte „Fensternuß-Schokolade“ wurde zum größten Verkaufsschlager der Firma. Sie ist vielen noch heute bekannt. In der 100g schweren Schokoladentafel waren ganze Nüsse verarbeitet, die man durch das Zellophan-Papier, als Sichtfenster in der Verpackung, schon beim Kauf sehen konnte. Besonders Kennzeichen der Novesia Gold-Nuss ist das große Sichtfenster aus Zellophan-Papier, durch das der Kunde die ganzen Haselnüsse erkennen kann.
Die Firma bewarb die „Fensternuß-Schokolade“ die mittlerweile „Novesia Goldnuß“ genannt wurde, mit der sogenannten „Garantie 27“. Sie versicherte den Kunden, dass sich immer 27 Haselnüsse in der Schokolade befanden. In Fällen, in denen sich weniger Nüsse in der Schokolade befanden, wurde den Kunden eine Ersatztafel ausgehändigt. Bundesweit bekannt wurde die Marke „Novesia-Goldnuss“ durch pfiffige Werbekampagnen und die raffinierte Garantie, „dass das Produkt mindestens 27 ganze Nüsse“ pro Tafel enthalten müsse.
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Das zweite gekannte Markenprodukt der Firma war das 1971 eingeführte „Goldnuss-Pärchen“ (zwei Haselnüsse mit Schokolade umhüllt und in einem goldenen Körbchen aus beschichtetem Papier mit grünem Henkel arrangiert). Zu den bekanntesten Novesia-Produkten gehörten das Goldnuss-Pärchen im goldenen Körbchen und die Novesia Gold Nuss.
Familienführung, Krisen und Modernisierung im 20. Jahrhundert
Peter Ferdinand Feldhaus übergab 1879 die Geschäftsleitung an seine Söhne Jean und Joseph Feldhaus. Joseph Feldhaus starb im Jahr 1895 und Jean musste das wirtschaftlich angeschlagene Unternehmen allein weiterführen. 1903 stand das Unternehmen vor dem Konkurs, da es ihm nicht gelungen war, neue Teilhaber zu finden. Mit finanzieller Unterstützung von befreundeten Neusser Geschäftsleuten schloss Jean einen Vergleich mit den Gläubigern. Das Unternehmen wurde so gerettet und in eine GmbH umgewandelt.
Jean Feldhauses Sohn, Hermann Feldhaus, übernahm 1907 zunächst die Kundenbetreuung der Firma. Er machte es sich zur Aufgabe die Firma zu modernisieren. So erweiterte er den Maschinenparkt, konzentrierte die Produktion auf Schokoladenprodukte und modernisierte die Vertriebsstruktur. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1916 übernahm er die Leitung der Firma. Bis 1918 konnte er alle Gesellschafteranteile zurückkaufen und wurde so alleiniger Firmeninhaber. Eine der größten Änderungen, die Hermann Feldhaus vornahm, war die Firmenbezeichnung, die er von „P.F. Feldhaus, Chokoladen- und Zuckerfabrik - Spezialität Cacao-Masse, Couvertuere und Consum-Chokoladen“ zu dem kürzeren Titel „P.F. Feldhaus Schokoladenfabrik“ umwandelte.
Die während des Ersten Weltkrieges mangelnde Rohstoffbeschaffung traf auch die Schokoladenfabrik Feldhaus. Es konnten nur noch wenige Produkte hergestellt werden und diese mussten teurer als sonst angeboten werden. Die Verkaufszahlen fielen. Im Januar 1920 wurde das Fabrikgebäude der Firma dann durch ein Hochwasser stark zerstört und im selben Jahr vernichtete ein Großfeuer das Gebäude fast endgültig. Doch schon bis Ende des Jahres konnten die Produktionshallen wieder aufgebaut und ein Neubau errichtet werden.
Novesia im nationalen Kontext und Wettbewerbsdruck
Als Kulturpflanze findet Kakao in den Tiefen des Amazonas seinen Ursprung. Erst Mitte des 16. Jahrhunderts erreichte die beliebte Kakaobohne das europäische Festland und eroberte von dort die ganze Welt. Seit seiner Ankunft in Europa hat Kakao eine bemerkenswerte Transformation durchlaufen und ist heute aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. In deutschen Supermärkten hat sich Kakao vor allem in Form von Tafelschokolade als Verkaufsschlager etabliert.
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Die Firmendichte der Süßwaren- und Schokoladenproduzenten entlang des Rheins blieb bis in die Siebzigerjahre hoch und ihre Betriebe waren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zur ersten Liga gehörten unter anderen der benachbarte Kölner Produzent Stollwerck, ferner Sprengel in Hannover, Sarotti Berlin, Suchard in der Schweiz und die Chocolaterie Jacques in Verviers/Belgien. Die prosperierende P.F. Feldhaus KG feierte 1960 - mit Höchstzahlen bei der Produktion - ihr 100-jähriges Bestehen.
Ursache für die zunehmende Marktkonzentration war neben der Globalisierung und der internationalen Konkurrenz ferner die Aufhebung der Preisbindung 1970. Dieses Schicksal traf auch Feldhaus und dessen Paradeprodukt „Novesia“. 1967 wurden in der Fabrik neue Produktionsanlagen installiert, die täglich bis zu 160 000 Tafeln Schokolade produzieren konnten. Der Jahresumsatz stieg auf mehr als 80 Millionen D-Mark.
Übernahmen, Schließung und Nachwirkung
Im Oktober 1974 übernahm die belgische „General Biscuit Company“. Durch die Übernahme konnte das Kapital auf 20 Millionen Mark erhöht werden. Die Familien behielt nur ein Viertel Anteil an der Firma. 1978 ging das Novesia-Unternehmen dann in den Besitz der „Monheim AG“ über. Sie schloss Ende des Jahres 1979 das Werk an der Augustinusstraße, nachdem Richard Feldhaus im Oktober sein endgültiges Ausscheiden aus der Firma und den Verkauf aller Anteile bekannt gegeben hatte.
Anfang 1980 wurde überraschend einer Reihe von Mitarbeitern gekündigt und ein halbes Jahr später, am 11.7.1980 gab Monheim bekannt, dass zum Ende des Jahres auch das Werk an der Jülicher Landstraße endgültig schließen sollte. Als Grund für die endgültige Firmenschließung wurden die gestiegenen Rohstoffpreise und die immer geringere Nachfrage nach den Novesia-Produkten genannt. 1980 gab der Familienbetriebe auf. Die Verpackungsinnovation „Fensternuss-Tafel“ wird nach wie vor imitiert und das einstige Erfolgsprodukt „Novesia-Goldnuss“ unter der Dachmarke „Trumpf“ weiterhin als Nischenfüller in einigen Supermärkten angeboten.
Inhaltsstoffe und Herstellung: von Bohne zu Goldnuss
Als Kulturpflanze findet Kakao in den Tiefen des Amazonas seinen Ursprung. Die Kakaobohne, aus der alles beginnt, liefert Kakaomasse und Kakaobutter als zentrale Bestandteile für Tafelschokolade. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts führten die Schokoladenhersteller ein breites Angebot an Schokoladen, die sich in vier Kategorien einteilen ließen: Die einfache Schokolade bestand aus Kakao und Zucker und war eher schwer verdaulich. Die aromatisierte Schokolade hatte Zusätze wie Vanille, Zimt oder Ambra.
Für eine Nuss-Schokolade wie die Novesia Goldnuss sind die wichtigsten Inhaltsstoffe typischerweise:
- Kakaomasse
- Zucker
- Kakaobutter
- Vollmilchpulver (bei Milchschokolade)
- Haselnüsse (ganze Nüsse in der Fensternuß-Tafel)
- Emulgatoren und ggf. Vanillearoma
Die Herstellung beginnt mit der Verarbeitung der gerösteten Kakaobohnen zu Kakaomasse, die durch Walzen und Conchieren verfeinert wird. 1811 machte Poincelet einen wichtigen Schritt vorwärts, indem er den Mélangeur entwickelte. Dieses Gerät ermöglichte es, Kakaomasse und Zuckeranteil effizient zu vermischen und trug wesentlich zur Verfeinerung der Schokoladenmasse bei. Ein weiterer Meilenstein folgte 1828, als der holländische Chemiker Van Houten die Kakaobutterpresse erfand.
Feldhaus warb daraufhin gezielt mit dem Titel „Dampf-Chocoladen-Fabrik“. Die industrielle Produktion von Schokolade wurde 1846 durch die Konstruktion der Eintafelanlage durch den Techniker Daupley verbessert. Zum ersten Mal konnte Schokolade in einheitlicher Größe und in größeren Mengen produziert werden. Im Jahr 1873 leistete das deutsche Unternehmen Stollwerck einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Schokoladenqualität, indem es den Fünfwalzenstuhl konstruierte. Dieses Gerät ermöglichte es, Schokolade fein zu walzen, was ihre Textur und Qualität erheblich verbesserte.
| Herstellungsschritt | Technik / Gerät | Bedeutung für Novesia |
|---|---|---|
| Mahlen und Mischen | Mélangeur, Kakaomühle | Feinheit und Homogenität der Masse |
| Entfetten | Van Houten Presse | Herstellung von entöltem Kakao und Kakaobutter |
| Walzen / Conchieren | Walzwerk, Fünfwalzenstuhl, Conche | Feine Textur und Geschmack |
| Formen und Verpacken | Eintafelanlage, Sichtfenster-Verpackung | Einheitliche Tafeln, Verkaufsattraktivität (Fenster) |
Sozial-ökonomische Aspekte und Rohstofffragen
Durch die enorme Nachfrage in Europa kam es zu Engpässen in der Kakaolieferung. Eroberungskriege, Zwangsarbeit und die Einschleppung von Krankheiten dezimierten die Zahl der indigenen Bevölkerung Mesoamerikas enorm. Dies führte unter anderem auch dazu, dass die Arbeitskräfte wegfielen. Um den Arbeitskräftemangel auszugleichen, wurden innerhalb von 350 Jahren zwischen 15 und 20 Millionen Menschen vom westafrikanischen Kontinent nach Amerika gebracht und dort auf (Kakao-)Plantagen versklavt.
Die weltweite Erntemenge von Kakao wird im Jahr 2023/24 auf 4,45 Millionen Tonnen geschätzt, wobei allein Côte d’Ivoire mit 1,8 Millionen Tonnen dazu beiträgt. Doch auch im Kakaosektor sind die Folgen des Klimawandels spürbar. Zunehmende Extremwetterereignisse in den Anbauländern, wie Dürren und Überflutungen haben 2023/24 zu erheblichen Ernteeinbußen geführt, wodurch die Rohstoffpreise für Kakao um knapp 60 Prozent gestiegen sind.
Global sind rund sechs Millionen Menschen in der Kakaoproduktion beschäftigt und sichern damit den Lebensunterhalt für 40-50 Millionen Menschen. Bereits die Geschichte des Kakaoanbaus, die eng mit der Kolonialgeschichte verknüpft ist, zeigt die gewaltvolle Ausbeutung von Menschen und Ressourcen; ein Muster, das sich leider bis in die Gegenwart zieht. Viele Anbaufamilien, besonders in Westafrika, leben unter der Armutsgrenze von derzeit 3,95 US-Dollar pro Tag. Mittlerweile gibt es immer mehr Initiativen und Siegel, die darauf abzielen, die Arbeitsbedingungen im Kakaosektor zu verbessern und eine faire Entlohnung zu gewährleisten.
Novesia im kollektiven Gedächtnis und kulturelle Bedeutung
Für Viele gehört sie zu den nostalgischen Kindheitserinnerungen: die Novesia-Goldnuss-Schokolade mit ihrem unverwechselbaren Erscheinungsbild mit Fenster und der „Garantie 27“ auf mindestens 27 Haselnüsse. Auch über 40 Jahre nach der Schließung seiner Produktion ist das Familienunternehmen „Novesia“, das zwischen 1815 und 1979 in Neuss Schokolade herstellte, fester Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses der Stadt Neuss.
Die Publikation ist eine familienunternehmerische Betrachtung, aber längst keine enge Firmenchronik. Vielmehr werden die Entwicklungsphasen, die von den Generationen eingegangenen Risiken und genutzten marktwirtschaftlichen Chancen, die Erfolge, Erbstreitereien und Strategiefehler, anschaulich dargelegt und eingebettet in die jeweils herrschenden Wirtschafts-, Sozial-, Konsum- und Politikbedingungen.
Die Verpackungsinnovation „Fensternuss-Tafel“ wird nach wie vor imitiert und das einstige Erfolgsprodukt „Novesia-Goldnuss“ unter der Dachmarke „Trumpf“ weiterhin als Nischenfüller in einigen Supermärkten angeboten. Bis heute sind die Namen der damaligen Marktführer, zu denen auch Feldhaus gerechnet wurde, unvergessen.
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