Merci Schokolade Rückruf: aktuelle Informationen und Hinweise für Verbraucher

Merci-Schokoriegel sind bei vielen Menschen als kleine Nascherei sehr beliebt. Unterschiedliche Geschmacksrichtungen sorgen für Abwechslung beim Genießen der kleinen Schokoladen. Im Zuge der Salmonellen-Funde in Schokolade hat die Unternehmensgruppe Storck nun auch vor dem Verzehr von Merci-Schokoriegeln und weiteren Süßigkeiten gewarnt.

Welche Merci-Produkte sind betroffen?

Betroffen sind «Merci Vielfalt» und «Merci Pur» mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 01.04.02 oder 01.05.02. Die Warnung bezieht sich auf alle Sorten und Verpackungsgrößen mit den angegebenen Daten. Obwohl für Merci-Produkte bisher keinerlei Untersuchungsergebnisse mit Salmonellenbefund vorliegen würden, hat sich das Unternehmen entschlossen, auch diese Produkte vorsorglich aus den Läden zu nehmen.

Merci Schokolade Packungen - Beispiel

Warum wurde zurückgerufen?

Nach dem Salmonellenbefund innerhalb der Unternehmens-Gruppe könne nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass bei diesen Produkten keine Gefahr für Verbraucher bestehe. In einer von Käufern zurückgegebenen und originalverpackten Schokoladentafel der Marke Chateau haben Lebensmittelbehörden Salmonellen nachgewiesen. Es handele sich um eine Tafel der von Storck bereits am 18. Dezember zurückgerufenen Charge 45, berichtete Alexander Müller, Staatssekretär im Bundesministerium für Verbraucherschutz in Berlin.

Umfang und Hintergrund der Fälle

Die Zahl der Salmonellen-Erkrankungen nach dem Genuss vermutlich belasteter Schokolade war in Deutschland bis Donnerstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) auf mehr als 270 Fälle gestiegen. Die Zahl der gemeldeten Erkrankungen durch «Salmonella oranienburg » war bis Freitag auf 308 Fälle gestiegen, berichtete das Robert Koch-Institut in Berlin. Das RKI vermutete, dass die Infektionen auf den Genuss von Aldi-Schokolade des Exklusiv-Herstellers WIHA (Halle/Berlin) zurückgeht, der zur Storck-Gruppe gehört.

Weitere betroffene Marken und ähnliche Rückrufe

  • Zurückgerufen wurden ferner Tafelschokolade und Riegel der Sorten «Chateau», «Choceur», «van Bolten Nussbeisser» und «Riquet Nussknacker» der Haltbarkeitsdaten 04/2002 und 05/2002. Diese Produkte wurden nur über die Handelskette Aldi vertrieben.
  • Die Mondelēz International informiert über den Rückruf von Milka Caramel Schokolade in der 100g Tafel und mit diversen Mindesthaltbarkeitsdaten. Wie das Unternehmen mitteilt, könnten sichtbare Plastikfremdkörper enthalten sein. Vom Verzehr wird dringend abgeraten!
  • Die Ecofinia GmbH informiert über den Rückruf der Schokolade iChoc Planty Classic in der 80g Packung und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 07.2026 sowie der Chargen-Nummer L25125.
  • Die Artis GmbH informiert über den Rückruf des Artikels PICCA Dubai Style Chocolate in der 100g Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18.09.2026. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei dem Artikel ein erhöhter Wert von Alfatoxinen festgestellt.
  • Der Hersteller Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG informiert über den Rückruf des Artikels Way To Go - Salted Caramel Vollmilchschokolade in der 180g Packung der Charge L25083a und mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 19.02.2026.
  • Tony’s Chocolonely informiert über den Rückruf bestimmter Chargen des Artikels Zartbitter-Mandel-Meersalz-Tafelschokolade in den Größen 180g und 90g.
  • Der Lieferant Libeert NV informiert über den Rückruf der Schokolade Choceur Choco Changer in der Sorte Vollmilch Karamell Meersalz und dem Mindesthaltbarkeitsdatum: 24.10.2025. Die betroffene Schokolade wurde via Aldi Süd verkauft.
  • Die Artis GmbH informiert über den Rückruf des Artikels Miskets Dubai Chocolate in der 100g Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09.11.2025. Wie mitgeteilt wurde, ist das Allergen Sesam in der betroffenen Charge nicht als Zutat aufgeführt.
  • Die Chocolaterie Belvas SA / Belgien informiert über den Rückruf des Artikels Belvas Easter Eggs Mix Pralines mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16.01.2027. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde fälschlicherweise das Vegan-Logo aufgedruckt.
Verschiedene zurückgerufene Schokoladenmarken

Was sollten Verbraucher tun?

Verbraucher, die ein betroffenes Produkt erworben haben, können dieses in der Verkaufsstelle zurückgeben. Es wird betont, dass ausschließlich die genannte Charge von dem Rückruf betroffen ist. Die KoRo Handels GmbH reagiert damit umgehend auf das Risiko und informiert die Öffentlichkeit über die notwendigen Schritte.

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Die Unternehmensgruppe Storck hat vor dem Verzehr von Merci-Schokoriegeln und weiteren Süßigkeiten gewarnt. Obwohl für Merci-Produkte keinerlei Untersuchungsergebnisse mit Salmonellenbefund vorliegen würden, habe sich das Unternehmen entschlossen, auch diese Produkte aus den Läden zu nehmen, teilte das Unternehmen mit.

Risiken für Allergiker und gesundheitliche Folgen

Bei der KoRo Handels GmbH ist es zu einem Fehler bei der Produktion gekommen. Bestimmte Packungen des Artikels "KoRo Chocolate Bar Berries" könnten statt der üblichen Beerenfüllung Haselnüsse enthalten. Dies stellt ein Risiko für Menschen mit Haselnussallergie dar, da das Produkt dann falsch etikettiert wäre.

Allergikern drohen bei Verzehr diese Folgen: Nahrungsmittelallergien zeigen sich oft durch Reaktionen der Schleimhäute. Dies kann zu Schwellungen im Mund-, Nasen- und Rachenraum führen, begleitet von einer möglichen Zungenvergrößerung. Weiterhin können Magen-Darm-Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Durchfall auftreten. Auch die Atemwege können betroffen sein, was zu einer Verengung der Bronchien (allergisches Asthma) führt.

Erklärung: Was tun bei Lebensmittelrückrufen?

Telefon-Hotline und weitere Informationen

Das Unternehmen Merci hat eine telefonische Hotline eingerichtet, bei der sich Verbraucher rund um die Uhr melden können. Verbraucher können sich dort informieren, wenn sie unsicher sind, ob ihr Produkt betroffen ist und welche Schritte zu unternehmen sind.

Vorsorgemaßnahmen und Informationsportale

Die Idee eines zentralen Informationsportals zur Bekanntmachung von Produktsicherheitsrückrufen, Sicherheitswarnungen & mehr ist im Jahr 2007 entstanden. Mit einem auf die Fertigung, Bereitstellung und Distribution von regelkonformen „Rückrufanzeigen“ spezialisierten "Freelancing" werden inzwischen auch rückrufverantwortliche Unternehmen ohne rückruferprobte PR-Agentur bei der gesetzlich geforderten Verbraucherinformation unterstützt.

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Grundlagen für diese Arbeit sind neben dem internationalen Standard ("ISO 10393:2013") die verbindliche "Verordnung über die allgemeine Produktsicherheit (GPSR)" der EU sowie der "Leitfaden zur Information der Öffentlichkeit bei gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln" der VSMK.

Tipps zur Vorsicht beim Genuss von Schokolade

  • Prüfen Sie beim Kauf das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Chargennummer gut sichtbar auf der Verpackung.
  • Bewahren Sie Verpackungen auf, falls ein Rückruf erfolgt und Informationen zur Charge benötigt werden.
  • Geben Sie betroffene Produkte in der Verkaufsstelle zurück und beachten Sie Hinweise des Herstellers oder des Händlers.
  • Besonders bei Kleinkindern und Allergikern ist erhöhte Vorsicht geboten.
Hinweis-Symbol Rückruf / Warnung
Produkt / Marke Grund Hinweis
Merci Vielfalt / Merci Pur Vorsorglicher Rückruf wegen Salmonellenbefund in der Unternehmensgruppe MHD 01.04.02, 01.05.02; Rückgabe empfohlen
Chateau, Choceur, van Bolten, Riquet Salmonellen in betroffener Charge Vertrieb über Aldi; betroffene Haltbarkeitsdaten 04/2002, 05/2002
Milka Caramel (100g) Plastikfremdkörper möglich Vom Verzehr abgeraten
iChoc Planty Classic Chargenspezifischer Rückruf MHD 07.2026, Chargen-Nr. L25125

Gefährliche Produkte: Wir informieren über Sicherheits- und Qualitätsmängel, Rückrufaktionen, geben Warnhinweise und Tipps für mehr Sicherheit. Erneut wird ein Schokoladen-Produkt zurückgerufen, diesmal sogar wegen Lebensgefahr. Mehr zum Rückruf lesen Sie hier.

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