Marabou Schokolade Rückruf Informationen
Der Lebensmittelkonzern Mondelēz International ruft die Marabou-Milchschokolade in der 220‑Gramm-Packung zurück, weil möglicherweise Mandeln, Weizen und Schalenfrüchte enthalten sind, die nicht auf der Verpackung aufgeführt sind.
Warum wurde die Marabou-Schokolade zurückgerufen?
Der Grund: Diese Artikel könnten Mandeln, Weizen und Schalenfrüchte enthalten, die nicht auf der Packung aufgeführt sind.
Obwohl die betroffenen Artikel mit dem Hinweis „kann Spuren von Nüssen und/oder Weizen enthalten“ gekennzeichnet sind, könnte die Vielzahl der enthaltenen Allergene für Allergiker sehr gefährlich werden.
Für Personen mit entsprechenden Allergien stelle das eine ernsthafte Gefahr für deren Gesundheit dar.
Welche Produkte und Chargen sind betroffen?
Der Rückruf betrifft konkret die Marabou-Milchschokolade in der 220‑Gramm-Packung.
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Konkret betroffen von der Rückrufaktion sind Marabou‑Milchschokoladen mit bestimmten Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargencodes, die auf der Packung aufgedruckt sind.
| Mindesthaltbarkeitsdatum | Los‑Code |
|---|---|
| 06.12.2024 | OUV0140613 |
| 07.12.2024 | OUV0141043 |
| 17.12.2024 | OUV0140751 |
| 22.12.2024 | OUV0140832 |
| 17.12.2024 | OUV0141051 |
| 07.01.2025 | OUV0141051 (neu) |
Die Produkte wurden teilweise bei Aldi, Edeka und Kaufland verkauft.
Was sollten Verbraucherinnen und Verbraucher tun?
Mondelēz bittet Kundinnen und Kunden, die das Produkt erworben haben und auf eine oder mehrere der nicht aufgelisteten Zutaten allergisch reagieren, die Schokolade nicht zu verzehren und zur Verkaufsstelle zurückzubringen.
Kunden haben die Möglichkeit, die Schokoladentafeln auch ohne Vorlage eines Kassenbons gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben.
Die Produkte gingen unter anderem bei Aldi, Edeka und Kaufland in den Verkauf.
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Welche gesundheitlichen Risiken bestehen?
Nahrungsmittelallergien können in ihrer Ausprägung sehr unterschiedlich sein - von leicht bis hin zu tödlich.
In der Regel umfassen die Symptome Schleimhautschwellungen im Bereich von Mund, Nase und Rachenraum, auch die Zunge kann anschwellen.
Zudem kann es zu einer Verengung der Bronchien (allergisches Asthma) kommen. All das kann das Atmen massiv beeinträchtigen.
Auch Symptome im Magen‑Darm‑Bereich sind möglich - dazu zählen etwa Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Durchfall. In einigen Fällen treten allergische Hautreaktionen auf.
In äußerst seltenen Fällen könnte allerdings sogar Lebensgefahr bestehen. Sollte ein anaphylaktischer Schock eintreten, kann der Betroffene das Bewusstsein verlieren und einen Atem‑ oder Kreislaufstillstand erleiden.
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Weitere Hinweise und Hintergrund
Mondelez ruft Käuferinnen und Käufer in dem Rückruf dazu auf, das Produkt nicht zu verzehren, sofern auf eines der Allergene reagiert wird.
Stattdessen soll es, zusammen mit dem Kassenbon, an der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgegeben werden. Die Marabou‑Milchschokolade ist unter anderem bei REWE erhältlich.
Hersteller, Händler oder Verkäufer des/der betroffenen Produkte informiert Endkunden unserer Meinung nach umfangreich und vorbehaltlos auf verschiedenen Informationsebenen.
Dies ist nicht das erste Mal, dass eine Rückrufaktion für Süßwaren gestartet wurde. Vor kurzem musste auch Schokolade von «Ritter Sport» zurückgerufen werden. Zudem gab es einen bundesweiten Rückruf für einen Schokoriegel.
Praktische Tipps
- Prüfen Sie beim Kauf bzw. vor dem Verzehr das Mindesthaltbarkeitsdatum und den Los‑Code auf der Verpackung.
- Verzehren Sie die Tafel nicht, wenn das MHD/Los‑Code übereinstimmt oder Sie unsicher sind und Allergien gegen Nüsse, Mandeln oder Weizen haben.
- Bei Symptomen nach dem Verzehr: Sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, besonders bei Atemnot oder Schwellungen.
- Produktrückgabe: Tafeln können in der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgegeben werden; der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Kassenbon.
Das Wichtigste in Kürze
- Bestimmte Marabou 220‑g‑Tafeln werden wegen undeklarierter Allergene zurückgerufen.
- Betroffene Produkte könnten Mandeln, Weizen und Schalenfrüchte enthalten.
- Kunden können die Produkte bei Aldi, Edeka, Kaufland und anderen Händlern zurückgeben.
- Für Allergiker kann der Verzehr gesundheitlich gefährlich sein; bei schweren Symptomen sofort medizinische Hilfe suchen.
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