Rezept: Französischer Apfelkuchen mit Crème fraîche

Seit vielen Jahren mein liebstes Apfelkuchen-Rezept für den Herbst! Hier zeige ich euch das Rezept für einen absoluten Lieblingskuchen, der das Zeug zum Klassiker hat: Französischer Apfelkuchen. Einfacher Rührkuchen mit frischen Äpfeln und einem Topping aus Crème fraîche, Mandeln und Puderzucker. Kinderleicht zu backen und immer unglaublich lecker!

Weshalb dieser Apfelkuchen so besonders ist

Ich habe diesen Kuchen schon zig mal gebacken, da er schnell gemacht ist, zu jedem Anlass passt und einfach irre lecker ist. Durch die im buttrigen Rührteig eingebackenen Apfelviertel wird der Kuchen wunderbar saftig. Nach dem Anbacken kommt dann noch eine leckere Schicht aus Crème fraîche und knackigen Mandeln oben drüber. Serviert wird der Kuchen mit einer Schicht aus Puderzucker und weiteren, knusprig gerösteten Mandeln. Der französische Apfelkuchen schmeckt sowohl warm als auch abgekühlt und hält sich im Kühlschrank einige Tage frisch und saftig.

Apfelkuchen mit Crème fraîche und Mandeln auf einem Kuchenteller

Für wie viele Personen und Anlass

Mein absolutes Standardrezept für Apfel-Kuchen, bei dem ich nicht mehr ins Rezept gucken muss, sondern ihn blind nachbacken kann. Am Wochenende habe ich den Kuchen zwei sehr lieben Menschen zum Geburtstag gebacken und will deswegen auch direkt das Rezept im Blog festhalten. Ich kann den Kuchen wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen, für uns ist französicher Apfelkuchen ein absolutes Lieblingsrezept!

Zutaten (für 12 Stücke / Springform 26 cm)

  • Für den Boden:
    • 125 g weiche Butter
    • 125 g Zucker
    • Mark aus 1 Vanilleschote (alternativ Vanillezucker oder Vanilleextrakt)
    • 3 Eier (Größe M oder L)
    • 200 g Weizenmehl (Type 405)
    • 2 TL Weinsteinbackpulver
    • 50 ml Milch
  • Für den Guss:
    • 1 Ei (Größe M oder L)
    • 50 g Zucker
    • 1/2 Pk. Vanillepuddingpulver
    • 200 g Crème fraîche
  • Außerdem:
    • 1 kg säuerliche Äpfel (z.B. Braeburn, Elstar, Cox Orange, Rubinette oder Boskop)
    • Saft von 1 Zitrone
    • 50 g gehackte Mandeln (oder Mandelblättchen; alternativ Pinienkerne)
    • Puderzucker zum Bestreuen
    • etwas weiche Butter für die Form

Vorbereitung

Eine Springform mit 26 cm Durchmesser gut mit weicher Butter einfetten. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Butter, Zucker und Vanillemark sehr cremig aufschlagen, dann die Eier einzeln gründlich und einige Minuten lang gut unterrühren.
  2. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch nur noch kurz unter die Masse rühren. Das geht am besten mit einem einfachen Handrührgerät oder in der Küchenmaschine.
  3. Den Teig in die vorbereitete Springform streichen.
  4. Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Jedes Viertel auf der Rückenseite mehrfach mit einem Messer einritzen. Die Apfelstücke mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
  5. Apfelstücke auf den Teig legen und leicht andrücken. Mit etwa 2 EL der gehackten Mandeln bestreuen und für 15 Minuten im vorgeheizten Backofen vorbacken.
  6. In der Zwischenzeit den Guss zubereiten: Ei und Zucker cremig aufschlagen, dann das Vanillepuddingpulver unterrühren, bis es keine Klümpchen mehr gibt. Ich verwende dazu einfach die gleichen Rührstäbe wie für den Teig. Zuletzt die Crème fraîche unterrühren.
  7. Den Guss nach Ablauf der 15 Minuten über die Äpfel gießen und den Kuchen weitere 40-45 Minuten backen, bis er hellbraun ist.
  8. Danach in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  9. Restliche gehackte Mandeln in einem Topf ohne Fett hellbraun rösten. Ausgekühlten Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und reichlich Puderzucker darüber sieben. Mit den gehackten Mandeln bestreuen und servieren.
Schritt-für-Schritt: Apfelstücke auf dem Teig anordnen

Backzeiten und Tipps zur Kontrolle

  • Vorbacken der Äpfel: 15 Minuten bei 180 °C.
  • Hauptbackzeit nach Guss: ca. 40-45 Minuten oder bis die Oberfläche goldgelb ist.
  • Stäbchenprobe: Klebt Teig an einem Holzspieß nicht mehr, ist der Kuchen fertig.
  • Nach 45 Minuten können gehobelte Mandeln auf der Oberfläche verteilt werden; sie rösten dann leicht mit.

Varianten und Austauschmöglichkeiten

Gerade zur Apfelsaison, wenn es verschiedenste Apfelsorten zum Ausprobieren gibt, kann man sich zu seiner Lieblings-Apfelsorte durchbacken. Bei mir sind das vor allem Braeburn, Elstar, Cox Orange oder auch Rubinette. All diese Apfelsorten machen sich hervorragend im Kuchen. Der Apfel sollte eine gewisse Säure mitbringen und nicht zu süß sein und ich würde immer auf leckere heimische Sorten zurückgreifen.

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Wer mag, kann 50 ml Apfelsaft durch dieselbe Menge Calvados ersetzen für ein intensiveres Aroma; alternativ Calvados weglassen für die alkoholfreie Variante. Als Nussalternative funktionieren auch Haselnüsse, Pinienkerne oder Mandelblättchen sehr gut.

Verschiedene Apfelsorten: Braeburn, Cox Orange, Rubinette

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Komponente Zutaten
Boden 125 g Butter, 125 g Zucker, Mark einer Vanilleschote, 3 Eier, 200 g Mehl, 2 TL Backpulver, 50 ml Milch
Guss 1 Ei, 50 g Zucker, 1/2 Pk. Vanillepuddingpulver, 200 g Crème fraîche
Außerdem 1 kg säuerliche Äpfel, Saft einer Zitrone, 50 g gehackte Mandeln, Puderzucker
Backform / Temperatur Springform 26 cm, 180 °C Ober-/Unterhitze
Zubereitungszeit Vorbereitung ca. 20 Minuten, Gesamt ca. 1 Stunde

Serviervorschläge

Der Apfelkuchen mit Crème fraîche schmeckt übrigens äußerst deluxe mit Sahne und Eierlikör. Vor dem Servieren könnt ihr ihn noch mit Puderzucker pimpen. Der Kuchen ist ein toller Begleiter zu Kaffee, Tee oder als Dessert mit einem Klecks Crème fraîche zusätzlich.

Demonstration: Französischer Apfelkuchen backen - Schritte von Teig bis Guss

Praxis-Tipps aus dem Alltag einer Rezeptentwicklerin

Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wie ich diesen Apfelkuchen mit Crème fraîche gebacken habe. Manchmal funkt einem das Leben 1.0 dermaßen in die Bloggerei und läßt einen zu nichts kommen, was ansatzweise verbloggenswert ist. So ist es aktuell bei mir, und daher freue ich mich umso mehr, mich heute mal wieder kurz zu Wort zu melden und diesen wunderbaren Apfelkuchen zu präsentieren. Er ist supersaftig, fruchtig und zudem auch noch recht schnell gemacht; perfekt für ein Wochenende, denn er hält sich auch ein zwei Tage so... für den Rührteigboden.

Freu mich über eure Bewertung - viel Spaß beim Ausprobieren und Nachbacken!

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