Rezepte für Kekse mit Puderzucker: zarte Ausstecher, Traumstücke und perfekter Zuckerguss
Zartes Buttergebäck mit Puderzucker überzogen - so lieben wir das Weihnachtsgebäck. Hier gibt es heute für Euch einen kleinen Wald-Winterspaziergang in Plätzchenform. Nach dem Backen, wenn sie abgekühlt sind, wird das Buttergebäck in Puderzucker gewälzt und bekommt dadurch seinen ganz besonderen Charme.
Vor wenigen Tagen war ich im heftigen Weihnachtsplätzchen-Back-Rausch, ich bin da ganz ehrlich. Es lief beim Backen aber auch wie am Schnürchen: Vanillekipferl mit ChaiNote, Espresso-Walnuss Makronen, meine geliebten Rotweinkekse, Schokoladenhörnchen, diese Glühwein-Schwarzweiss-Plätzchen und Baumkuchenspitzen füllen langsam den Vorrat an hübschen Weihnachts-Plätzchendosen.
Lieblings-Ausstechplätzchen mit Puderzucker im Teig
Es handelt sich bei diesem Rezept um meine Lieblings-Ausstechplätzchen. Statt Zucker verwende ich hierin feinen Puderzucker und der Teig der Butterplätzchen mit echter Vanille und Nüssen lässt sich ganz formidabel verarbeiten.
Ich habe fertig, wurde fündig und freue mich gleich über 1-8 Kekschen zum Espresso, während ich Euch noch schnell das Rezept hier lasse. Viel Freude beim Nachbacken (war sogar verknallt in das Backpapier nach dem Backen.
Zutaten und Vorbereitung
- 250 g weiche Butter
- 100 g Puderzucker
- ausgekratztes Mark einer Vanilleschote alternativ 2 TL Bourbon-Vanillezucker
- 1 Msp Salz
- 1 Ei (Gr. M)
- 1 Eigelb (Gr. M)
- 350 g Mehl (plus etwas mehr zum Ausrollen)
- 100 g gemahlene Haselnüsse (oder andere Nüsse)
- 150 g Kuvertüre
- gemahlene o. gehackte Haselnüsse
Weiche Butter, Puderzucker, Vanillemark, Salz, Ei und Eigelb mit den Quirlen des Handrührgerätes mehrere Minuten lang cremig mixen. Mehl und Haselnüsse kurz vermengen und zum Teig geben. Mit den Händen verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Sollte er noch zu weich sein und sich nicht zu einer Kugel formen lassen, esslöffelweise mehr Mehl dazu geben.
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Den Teig nun zu einer Kugel formen, dann etwas plattieren (Ziegel ähnlich) und in Frischhaltefolie gehüllt eine 3/4 bis ganze Stunde in den Kühlschrank geben. Unterdessen den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier versehen. Solltet Ihr nur ein Backblech haben, auch nicht schlimm. Die Kekse werden ohnehin nacheinander gebacken.
Ausrollen, Ausstechen, Backen
Den Teig auf leicht bemehlter Unterlage mit einem Nudelholz ca. 4mm dick ausrollen und mithilfe eines hübschen Ausstechers Formen ausstechen. Die Teigreste kann man wieder zusammen nehmen, erneut ausrollen und weitere Kekse ausstechen. Ich lagere diesen erneut zur Kugel geformten Teig gerne noch mal kurz im Kühlschrank.
Die Kekse mit etwas Abstand zueinander vorsichtig auf das Backblech geben und im vorgeheizten Backofen 7-9 Minuten lang backen. Sie sollten ruhig noch etwas weich sein, wenn sie aus dem Ofen kommen, sie härten beim Auskühlen nach. Wer Butterplätzchen erst aus dem Ofen nimmt, wenn sie hart sind, wird wohl später von steinharten Plätzchen überrascht werden.
Die Kekse am besten sofort vom Blech ziehen, damit sie auf dem heißen Blech nicht noch nachbacken. Auskühlen lassen und dann die Kuvertüre schmelzen. Die Kekse in die Kuvertüre dippen und mit gemahlenen oder gehackten Haselnüssen bestreuen.
„Traumstücke“: buttrige Puderzucker-Kekse zum Wälzen
Die Traumstücke sind eines der beliebtesten Weihnachtskekse auf meinem Blog. Diese kleinen Traumstücke schmecken super lecker nach Vanille und sind somit das perfekte Weihnachtsgebäck. Sie sind gar nicht so trocken wie sie vermutlich im ersten Moment den Anschein erwecken.
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Seit ich vor 5 Jahren kurz vor Weihnachten die Traumstücke gebacken und hier veröffentlicht habe, ist soviel passiert und es wird zeit für ein Update! Ich habe geheiratet, bin das 2. Mal Mutter geworden, habe 5 Bücher veröffentlicht und konnte die Traumstücke seitdem in 4 weiteren Geschmacksrichtungen backen.
Es gibt tatsächlich kaum ein einfacheres Weihnachtsrezept hier auf meinem Blog. Dazu bekomme ich über alle Plattformen immer wieder so extrem tolles Feedback und ich kann nur sagen “Alle lieben diese Traumstücke”. Bereits 2016 sahen die Kekse total zauberhaft aus und es ist wirklich ein Weihnachtskeks mit ganz besonderem Charme.
Teig, Formen und Backen
- Butter - verwende am besten kalte Butter, die du in kleine Würfel schneidest und sie mit den restlichen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeitest.
- Eier - du benötigst tatsächlich nur das Eigelb - überlege dir am besten bereits vorher, was du mit dem Eiweiß backen kannst.
- Vanillezucker - für den wunderbaren Vanillegeschmack solltest du mit Vanillezucker nicht geizen.
- Puderzucker - für den besonderen Zauber werden die Traumstücke abschließend in Puderzucker gewälzt.
Die Eier trennen und das Eigelb mit der gewürfelten Butter sowie mit den restlichen Zutaten in einer Rührschüssel zu einem Teig verarbeiten. Um einen besonders geschmeidigen Teig zu erhalten, kannst du zum Schluss mit den Händen weiter kneten. Den Teig in 3 Portionen teilen und zu Kugeln formen. Diese in Frischhaltefolie gewickelt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
Anschließend aus dem Teig ca. 1-2 cm dicke Würste formen. Diese mit dem Messer in 2-3 cm breite Stücke teilen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die kleinen Teigstücke gehen nicht weiter auf, es muss somit kein großer Abstand eingehalten werden. Im Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 12-15 Minuten backen und anschließend auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Erst wenn die kleinen Kekse fast abgekühlt sind, diese im Puderzucker rundherum wälzen. Bewahre die Traumstücke In einer Keksdose* auf, so halten diese sich ca.
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Zuckerguss und Royal Icing mit Puderzucker
Zuckerguss ist eine absolute Basis-Zutat beim Backen. Grundsätzlich ist Zuckerguss eine unkomplizierte Sache. Bei der falschen Zubereitung kann es allerdings dazu kommen, dass er klumpt oder nicht die richtige Konsistenz hat.
Der klassische Zuckerguss besteht aus 2 Zutaten: gesiebtem Puderzucker und Wasser. Je nachdem, wie viel Flüssigkeit ihr verwendet, wird das Ergebnis natürlich dünner und durchsichtiger oder fester, zäher und deckender. Und so funktioniert es: Gebt den gesiebten Puderzucker in ein Schüsselchen oder großes Glas. Danach kommt löffelweise Wasser hinzu. Alles sehr gut mit einem Schneebesen verrühren - fertig.
Konsistenz, Färben und Einsatz
Je nachdem, für welches Gebäck die Zuckerglasur sein soll, ist eine andere Konsistenzen erwünscht. Die Flüssigkeitsmenge ist immer nur ein Anhaltspunkt. Achtet auf jeden Fall darauf, sie nur nach und nach unterzurühren.
- Eher fester Zuckerguss zum Verzieren von Plätzchen: 250g Puderzucker und 3 EL Flüssigkeit.
- Zuckerguss mit Zitrone: Hierfür einen Teil des Wassers mit Zitronensaft ersetzen.
- Bunter Guss: Bei pulvriger Lebensmittelfarbe diese unter den Zucker mischen. Flüssige (Gel-)Farben zum Wasser geben.
Je nachdem, für welche Konsistenz ihr euch entscheidet, wird der Guss schneller oder langsamer fest. Oft sind es ca. Den Puderzucker sieben. Das Wasser nach und nach in nur Mini-Schlückchen zugeben und mit einem Schneebesen sehr gut unterrühren. So viel bzw. wenig Flüssigkeit verwenden, bis euch die Konsistenz gefällt. Zuckerguss sofort weiterverwenden und je nach Konsistenz bzw. Bei buntem Zuckerguss sollte man pulvrige Lebensmittelfarbe unter den Puderzucker mischen, flüssige bzw.
Anfangs stand ich mit Royal Icing auf Kriegsfuß, doch mittlerweile bin ich über die einfache Herstellung und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten einfach nur noch begeistert: Als Zuckerguss über Kuchen (zum Beispiel „Gewürzkuchen„), Dekoration an Lebkuchenhäusern bzw. Je nachdem was ihr mit dem Zuckerguss dekorieren möchtet, sollte sich die Konsistenz von sehr flüssig bis fest unterscheiden.
Eiweiß steif schlagen. Den Puderzucker auf das Eiweiß sieben. Nach und nach einrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Die Masse ist nun sehr fest. Jetzt könnt ihr vorsichtig Flüssigkeit zufügen und immer wieder rühren und testen, ob die Konsistenz für eure Zwecke richtig ist. Zum Aufspritzen benötigt man kaum Flüssigkeit, als Glasur dafür mehr.
Doch VORSICHT: Wichtig ist beim Verflüssigen der Masse allerdings, dass ihr die Flüssigkeit nach und nach in kleinen Schritten hinzufügt. Mit dem Lebensmittelfarbpulver (keine flüssige Farbe verwenden) könnt ihr eure Wunschfarbe kreieren. Fertig! Zum Aufspritzen könnt ihr entweder ganz easy Einmal Spritzbeutel (das ist mein Favorit) oder einen wiederverwendbaren Spritzbeutel nutzen.
Butterplätzchen mit Puderzucker-Glasur
ZutatenFür den Plätzchenteig 300g Weizenmehl (Type 405). Zubereitung 300 g Weizenmehl (Type 405), 100 g Zucker, 200 g Butter, 1 Prise Salz, etwas Vanilleextrakt. Für die Plätzchen das Mehl zusammen mit dem Zucker in eine Rührschüssel geben. Die Butter in kleine Stückchen schneiden, mit Salz und Vanilleextrakt in die Schüssel geben. Zutaten gut mischen.
1 Ei (Gr. M), etwas Zitronenabrieb. Zuletzt das Ei und den Zitronenabrieb unterkneten und alles zu einem kompakten Teig kneten. In Frischhaltefolie einwickeln und für ca. 30 Minuten kühl stellen. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 180 Grad) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dünn ausrollen und Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen für ca. 8- 10 Minuten goldbraun backen.
Für den Guss den Puderzucker sieben und in eine kleine Schüssel geben. Den Zitronensaft unterrühren, bis eine kompakte Masse entsteht, dann nach und nach tröpfchenweise Wasser unterrühren, bis zur gewünschten Konsistenz. Nach Belieben kann der Guss mit etwas Lebensmittelpaste eingefärbt werden.
Die Plätzchen kannst du entweder tunken oder mit dem Pinsel bestreichen. Ganz besonders hübsch werden die Plätzchen mit bunten Zuckerstreuseln. Diese solltest du darauf streuen, solange der Guss noch feucht ist. Die Plätzchen für ca. 1 Stunde trocknen lassen.
Sterne mit Puderzucker-Teig: klassisches Ausstecher-Rezept
Das Mehl mit dem Puderzucker, Salz und Vanillezucker auf die Arbeitsfläche häufen. Das Ei in die Mitte geben, die klein geschnittene Butter rundherum verteilen. Alles mit einem Messer oder der Teigkarte durchhacken, dann mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.
Den Backofen auf 180°C Unter- und Oberhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn auswellen. Sterne ausstechen und auf das Backblech legen. Im Backofen 10-12 Minuten goldbraun backen. Die Plätzchen dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und auskühlen lassen.
Dekor-Ideen und Formen
Dafür habe ich endlich mal meine immer größer werdende Ausstechform-Sammlung auf den Kopf gestellt und Eicheln, Füchse, Eulen und Igel ausgegraben. Vielleicht findet man seine eigenen Kekse auch so viel superererer als die anderen, dass man schnell die Dose schließt und sie wieder mit nachhause nimmt.
- Zum Aufspritzen bei Keksen/ Lebkuchen, etc. sollte der Guss für den Rand bzw. die Konturen fest sein und mit Zahnpasta vergleichbar.
- Hier müsst ihr austesten, wie ihr das fertige Royal Icing benötigt und am besten damit arbeiten könnt.
- TIPP: Wenn ihr die Masse nicht sofort verwendet, deckt das Icing mit Frischhaltefolie gut ab, damit der Zucker nicht fest wird. Danach ist er nämlich nicht mehr zu gebrauchen.
- NOCH EIN TIPP: Auch über Nacht könnt ihr das Icing aufbewahren.
Praktische Tabelle: Flüssigkeitsmengen für Zuckerguss
| Konsistenz | Puderzucker | Flüssigkeit | Einsatz |
|---|---|---|---|
| Fest (Konturen) | 250 g | ca. 3 EL | Ränder, feine Linien |
| Mittel (Fluten) | 250 g | 4-5 EL | Flächen füllen |
| Dünn (Glasur) | 250 g | 6-7 EL | Überzug, leichter Glanz |
Die Basis kann man wunderbar abändern und Gebäck so einen besonderen Pep verleihen. Dann können z.B. noch Zuckerstreuselchen oder gehackte Nüsse drauf.
Häufige Fragen beim Backen mit Puderzucker
- Sie sollten ruhig noch etwas weich sein, wenn sie aus dem Ofen kommen, sie härten beim Auskühlen nach.
- Die Kekse am besten sofort vom Blech ziehen, damit sie auf dem heißen Blech nicht noch nachbacken.
- Zum Aufspritzen benötigt man kaum Flüssigkeit, als Glasur dafür mehr.
- Mit Farb-Pasten gehst du auf Nummer sicher: Die festere Konsistenz sorgt dafür, dass dein Guss nicht zu schnell zu flüssig wird.
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