Jobelius weiße Schokolade: Herstellung, Likör und Sortiment
Weiße Schokolade ... Dieser Name klingt wie das Versprechen eines süßen und zarten Moments. So zart schmelzend und so besonders: Weiße Schokolade besticht durch ihren ausgewogenen Geschmack und ihre geschmeidige Textur. Wie wird diese Köstlichkeit, die so viele Liebhaber weißer Schokolade verführt, hergestellt?
Was ist weiße Schokolade und woraus besteht sie?
Weiße Schokolade besteht aus heller Kakaobutter, Milchbestandteilen und Zucker. Die Bestandteile von weißer Schokolade sind Kakaobutter, Milch bzw. Milchpulver, Zucker und in den meisten Fällen Vanille. Im Gegensatz zu Zartbitter- und Milchschokolade, die Kakaomasse enthalten, hat weiße Schokolade keine Kakaomasse. Während sie aus üblichen Schokoladen-Zutaten wie Kakaobutter, Milchpulver und Zucker besteht, wird bei der weißen Schokolade gänzlich auf Kakaopulver verzichtet. Das ist auch der Grund für ihre weiße Farbe.
Nach EU-Richtlinie müssen weiße Schokoladensorten mindestens 20 Prozent Kakaobutter, 14 Prozent Trockenmilchanteil und 3,5 Prozent Milchfett besitzen. Laut Kakaoverordnung müssen mindestens 20 % Kakaobutter in weißer Schokolade vorhanden sein - nur dann darf sie die Bezeichnung „weiße Schokolade” tragen. Die EU-Richtlinie schreibt einen Mindestanteil von 14% vor, wobei das in der Trockenmilch enthaltene Milchfett mindestens 3,5% der Schokolade ausmachen muss. Der Anteil der Kakaotrockenmasse liegt bei weißer Schokolade meist zwischen 22% und 36%. Der Anteil an Milchtrockenmasse beträgt in der Regel 15% bis 30%.
Herstellungsprozess: Von der Kakaobohne zur weißen Tafel
Weiße Schokolade wird genau wie alle anderen Schokoladen-Arten auf Basis der Kakaobohne hergestellt. Die Kakaobohnen werden im Rahmen der industriellen Verarbeitung nach dem Rösten zunächst in kleine Stücke zerkleinert. Die Kakaobohne wird geröstet, geschält und gemahlen sowie anschließend zu einer Kakaomasse gepresst. Die hierbei abplatzenden Schalen werden durch einen starken Luftstrom weggeblasen. Anschließend wird der übrigbleibende Kakaobruch gemahlen. Die dabei entstehende Reibungswärme verflüssigt den in den Kakaobohnenstückchen enthaltenen Fettanteil. Das Fett tritt aus und setzt sich an der Außenseite der Bruchstücke ab. Die entstandene Masse wird danach auf 80°C bis 90°C erhitzt und mit einem Druck von etwa 900 bar gepresst. Hierdurch fließt die klare, goldgelbe Kakaobutter ab. Bei einer Temperatur von unter 30°C wird diese wieder fest. Der ausgepresste Rest - der sogenannte Presskuchen - enthält noch etwa 10% bis 20% Fett und wird zu Kakaopulver weiterverarbeitet.
Erst ab dem Punkt, an dem die Kakaobutter gewonnen ist, unterscheidet sich die Herstellung von weißer Schokolade von der ihrer dunkleren Geschwister. Bei der Herstellung der weißen Schokolade wird lediglich die weiße Kakaobutter für weiße Schokolade und nicht die dunkle Kakaomasse verwendet. Bei der Herstellung von weißer Schokolade werden die Kakaobohnen zunächst geröstet, gemahlen und anschließend gepresst, bis die Kakaobutter heraustritt. Diese wird im Anschluss mit Milchpulver, Zucker und auf Wunsch mit weiteren Zusätzen wie Vanille vermischt.
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Danach folgt - genau wie bei anderen Schokoladensorten - das Conchieren. Dabei wird die Schokoladenmasse erhitzt und über mehrere Stunden bis Tage gerührt. Während des Conchierens, bei dem sich das vollmundige Aroma der Schokolade optimal entfalten kann, wird die körnige Konsistenz geglättet. Zusätzlich wird der weißen Schokolade bei diesem Schritt Feuchtigkeit entzogen. Das Ergebnis ist eine zart schmelzende, glatte Schokoladenmasse, die maschinell in die gewünschte Form gegossen wird. Um zu verhindern, dass sich Bläschen bilden, wird die Form beim Portionieren in Bewegung gehalten. Anschließend wird die Schokolade abgekühlt und verpackt.
Textur, Schmelz und Tipps zum Schmelzen
Kakaobutter besteht aus einer speziellen Mischung aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren, die es ihr ermöglicht bei Zimmertemperatur sowie in der Hand fest zu sein und erst ab einer Temperatur von etwa 34°C zu schmelzen. Weiße Schokolade schmilzt und aufgrund des höheren Milchanteils sogar bei niedrigeren Temperaturen als dunkle Schokolade. Während Zartbitterschokolade bei 45 bis 55° C schmilzt, benötigt weiße Schokolade niedrigere Temperaturen von ca. 40° C. Im Gegensatz zu dunkleren Sorten überhitzt weiße Schokolade schneller und kann leichter verklumpen.
Daher sollte die weiße Tafel niemals direkt in der Pfanne oder in der Mikrowelle geschmolzen werden. Ein heißes Wasserbad ist die beste Lösung für ein optimales Schmelz-Ergebnis. Am besten lassen sich die Schokoladenstückchen in einer Metallschüssel über einem Wasserbad unter gelegentlichem Umrühren schmelzen. Diese Methode ist ideal, da weiße Schokolade empfindlicher ist als dunkle Schokolade. Rühre vorsichtig, bis eine glatte Mischung entsteht. Für ein Schokofondue kann der Schokolade zusätzlich etwas Sahne zugegeben werden, um das Verklumpen zu verhindern.
Wenn weiße Schokolade bei Temperaturen über 38 Grad Celsius geschmolzen wird, kann ihre Konsistenz eher klumpig statt flüssig werden oder sogar anbrennen. Daher ist es besonders wichtig, weiße Schokolade langsam und nicht zu intensiv zu erhitzen. Verwende eine weiße Schokolade deiner Wahl und natürliche Lebensmittelfarbe auf Pulver- oder Ölbasis. Bring deine Lebensmittelfarbe auf die richtige Temperatur, indem du sie in heißem Wasser für zehn bis 15 Minuten erwärmst. Dies gilt nur für die Ölfarben, Pulverfarben kannst du mit normaler Temperatur verwenden.
Geschmack, Aromenkombinationen und Verwendung
Weiße Schokolade ist cremig, zart und süß, hat alles, was man sich wünschen kann, und lässt sich wunderbar zum Backen verwenden. Dank ihres hohen Anteils an Kakaobutter nimmt sie die Aromen der Zutaten des Rezepts auf. Sie lässt sich leicht mit einer Vielzahl von Geschmacksrichtungen kombinieren, von roten Früchten über Zitrusfrüchte bis hin zu Kokosnuss. Es gibt eine natürliche Übereinstimmung zwischen weißer Schokolade und Vanille. Beide harmonieren perfekt miteinander und schaffen eine Symphonie aus zarten Aromen und einer unwiderstehlich cremigen Textur. Übrigens enthält weiße Schokolade oft einen Hauch von Vanille, der ihr ein zartes Aroma und einen leicht blumigen Geschmack verleiht.
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Weiße Schokolade wirft oft viele Fragen auf. Ist weiße Schokolade überhaupt echte Schokolade? Weit verbreitet ist die Aussage, weiße Schokolade sei gar keine Schokolade. Weit verbreitet ist die Aussage, weiße Schokolade sei gar keine Schokolade. Dennoch ist sie ein Kakaoprodukt, wird sie doch aus der kostbaren und ebenso aromatischen Kakaobutter hergestellt. Obwohl sie nicht wie dunkle oder Milchschokolade die Kraft des Kakaos erkennen lässt, bietet sie einen zarten Milchgeschmack, der ihr eine eigene Identität verleiht.
Jobelius: Weiße Schokolade Likör - Produktbeschreibung
Ein Blick auf den Weiße Schokolade Likör - Jobelius weckt sofort die Lust auf ein süßes Erlebnis. Im Glas schimmert er in zartem Creme-Ton mit feinem Glanz. Die dichte Textur legt sich weich an die Glaswand und ahnt schon den samtigen Genuss an. In der Nase zeigt der Sahnelikör ein verführerisches Spiel aus weißer Schokolade, süßer Vanille und frischer Sahne. Ein Hauch Karamell rundet das Bild ab. Zarte Noten von Mandel und ein minimaler Touch Kokos erinnern an edle Pralinen. Die Duftwolke wirkt reich, weich und sehr einladend.
Am Gaumen gleitet der Likör langsam und cremig. Der erste Eindruck gehört der weißen Schokolade, dicht, rund und üppig. Danach treten feine Vanille-Töne in den Vordergrund, begleitet von frischer Sahne und einem Hauch Nougat. Die Süße zeigt sich üppig, jedoch gut geführt, und umhüllt die Zunge wie geschmolzene Praline. Die Struktur des Weiße Schokolade Likör - Jobelius zeigt sich voll, weich und seidig. Der Alkohol mit 15 Volumenprozent integriert sich harmonisch. Er trägt die Aromen, ohne zu brennen oder zu dominieren. Im Abgang bleiben weiße Schokolade, Vanille und eine kleine Spur Karamell lange präsent.
Herstellung des Likörs
Die Basis für den Weiße Schokolade Likör von Jobelius bildet ein feiner Neutralalkohol, der als Träger für die Aromen dient. Dazu kommt frische Sahne, die für die cremige Textur und den weichen Schmelz sorgt. Die weiße Schokolade prägt das Profil mit ihrer typischen, süßen und milchigen Art. Für die Herstellung mischt das Haus Jobelius sorgsam ausgewählte Zutaten. Hochwertige Sahne, weiße Schokolade und Vanille-Auszüge treffen auf Zucker und Neutralalkohol. Die Aromatisierung erfolgt mit feinen Vanille-Komponenten, die das Schokoladenprofil abrunden.
Nach dem Vermischen der Basis aus Sahne, Alkohol und Zucker folgt eine behutsame Homogenisierung. In diesem Schritt verteilt sich das Fett der Sahne gleichmäßig. Die Textur wird glatt und gleichförmig. Moderne Technik trifft hier auf das Feingefühl eines erfahrenen Familienbetriebs. Im Anschluss ruht die Likörmischung für eine bestimmte Zeit. In dieser Phase verbinden sich Sahne, Schokolade, Vanille und Alkohol zu einer dichten Einheit. Zum Schluss erfolgt die Filtration. So entsteht ein Sahnelikör, der im Glas glatt, glänzend und homogen wirkt. Die Abfüllung in 0,7 Liter Flaschen geschieht sorgsam, sodass der Likör seine Qualität beim Transport und bei der Lagerung bewahrt.
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Genussempfehlungen und Mixideen
Für den puren Genuss empfiehlt sich der Weiße Schokolade Likör von Jobelius gut gekühlt. Direkt aus dem Kühlschrank entfaltet er seine cremige Struktur besonders dicht. Auf ein bis zwei Eiswürfeln wirkt er etwas leichter und zeigt eher milchige Noten. Als Dessert-Ersatz passt er ideal zu dunkler Schokolade oder Schoko-Mousse. Frische Beeren, vor allem Himbeeren und Erdbeeren, ergänzen ihn mit fruchtiger Säure und Farbe. Ein paar Tropfen über Vanilleeis verwandeln eine einfache Kugel in ein kleines Gourmet-Erlebnis.
In der Bar macht der Likör ebenfalls eine hervorragende Figur. Hier einige konkrete Cocktail-Ideen:
- White Velvet: 4 cl Weiße Schokolade Likör, 2 cl Wodka und 4 cl Milch, geschüttelt und in eine gekühlte Cocktailschale abgeseiht, garniert mit geraspelter weißer Schokolade.
- White Chocolate Espresso: 3 cl Likör, Espresso und 1 cl Amaretto zu einem dichten Kaffee-Drink kombiniert.
- White Chocolate Berry: 4 cl Likör, 2 cl Vodka und 8 cl kalten Cranberry-Nektar im Highball-Glas mit Eis und frischen Beeren.
In der Küche zeigt der Likör großes Talent: Ein Schuss in einer Mascarpone-Creme verleiht Desserts wie Tiramisu eine neue, weiße Note. Auch in Cheesecake-Masse oder in einer Sahnesoße für Obstsalat sorgt er für ein spannendes Extra. Beim Backen gelangt die feine Schokoladen-Vanille-Note in den Teig und verleiht Kuchen ein luxuriöses Profil.
Jobelius Sortiment und Geschenkideen
Der Betrieb Peter Jobelius eK an der Mosel blickt auf lange Erfahrung im Umgang mit Wein und Spirituosen. Diese Erfahrung fließt in jedes Detail ein, vom Einkauf der Rohstoffe bis zum finalen Produkt. Sorgfalt und Anspruch prägen so den Charakter dieses weißen Schokoladenlikörs. Wer diesen Likör entdeckt, erlebt ein Dessert im Glas. Besonders auffällig sind: Intensives Aroma von weißer Schokolade mit zarter Vanille, weiche, sahnige Textur mit samtigem Mundgefühl und langer Nachhall mit Noten von Karamell und Mandel.
Weitere Produkte von Jobelius ergänzen das Angebot an süßen Genüssen; Liebhaber weißer Schokolade schätzen vor allem den leichten Geschmack nach Karamell, der aus dem Zusammenspiel des Zuckers, der Milchanteile und der in der Kakaobutter noch in geringem Maße enthaltenen Röstaromen resultiert. Die Schokonuancen harmonieren beispielsweise exzellent mit dem charakteristischen Aroma von Kaffeebohnen. In Kombination mit anderen Produkten oder als Geschenk bieten sich dekorative Verpackungen an.
Als originelle Verpackung mit hanseatischem Charme empfehlen sich Präsentverpackungen, die regionalen Charakter widerspiegeln. Möchten Sie unsere Speicher & Consorten Schokolade in Form eines individuellen Firmenpräsentes für Mitarbeiter oder Geschäftspartner verschenken? Unsere Hamburger Seekiste und unser Hamburger Seesack lassen sich auf Wunsch mit Ihrem Firmenlogo - oder mit einer Grußbotschaft - personalisieren.
Ernährungsaspekte und Nährstoffe
Die Hauptzutaten von weißer Schokolade sind Kakaobutter und Milch. Kakaobutter ist das in den Kakaobohnen enthaltene Fett. Neben den unterschiedlichen Fetten nutzt unser Körper ebenfalls die Kohlenhydrate aus der Kakaobutter zur effizienten Energiegewinnung. Zu den knapp 60% gesättigten Fettsäuren in Kakaobutter zählen vorrangig Palmitin- und Stearinsäure. Diese haben zwar als „böse Fette“ einen schlechten Ruf, sind jedoch in moderaten Mengen alles andere als ungesund und werden sogar vom menschlichen Organismus sehr gut aufgenommen. Stearinsäure wird im Körper schnell zu Ölsäure umgewandelt, die als einfach ungesättigte Fettsäure auch in Olivenöl vorhanden ist und keine negativen Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel hat.
Während dunkle Schokolade aufgrund des Kakaoanteils sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole enthält, besitzt weiße Schokolade - bis auf Vitamin E aus der Kakaobutter - keine Antioxidantien. Dennoch liefert hochwertige weiße Schokolade Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Kalium und Phosphor sowie Proteine und Vitamine. Von den insgesamt 13 bekannten Vitaminen enthält weiße Schokolade bereits sieben. Eine weiße Schokolade, die in einer kleinen Manufaktur aus hochwertigen Zutaten hergestellt wurde, bleibt eine Genussfreude, die man sich ohne Gewissensbisse gönnen kann.
Alternativen und spezielle Varianten
Für vegane Rezepte gibt es pflanzliche Alternativen zu weißer Schokolade. Entdecken Sie Amatika 35%, eine pflanzliche Kuvertüre für Ihre Rezepte. Amatika 35% besitzt eine zartschmelzende Textur: eine süße und fruchtige Neuheit mit Noten von Mandeln und Trockenfrüchten. Diese Kuvertüre wurde entwickelt, um das Feld der Möglichkeiten beim hausgemachten Backen zu erweitern, ohne weiße Schokolade zu verwenden.
Es gibt zudem originelle Premium-Varianten wie El Blanco, die weiße Schokolade von Willie’s Cacao, die ausschließlich aus Kakaobutter, Milchpulver und Rohrohrzucker besteht. Diese weiße Schokolade hat einen Kakoanteil von fantastischen 36 % und ist eine der wenigen weißen Ursprungsschokoladen („Single Estate Cacao“).
Praxis-Tabelle: Temperaturen und Empfehlungen
| Vorgang | Temperatur / Hinweis |
|---|---|
| Schmelzen weiße Schokolade | ca. 34-40 °C, Wasserbad empfohlen |
| Schmelzen Zartbitter | 45-55 °C |
| Mikrowelle | In Intervallen (10-30 s), mittlere Leistung, zwischendurch rühren |
| Conchieren | Mehrere Stunden bis Tage, Aroma entfaltet sich, Körnung glättet sich |
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