Hokkaido Kürbis: Zuckergehalt, Nährwerte und vielseitige Verwendung

Sie können sich freuen, denn in der kühleren Jahreszeit haben die leuchtend orange-roten, grünen und weißen Fruchtgemüse ihre Hochsaison und bescheren dem Gaumen so manche Leckerei. Ob süß oder pikant, mit Kürbissen lässt sich vieles kochen und backen. Ob gegrillt zum Blattsalat, gedünstet als Gemüse oder in Kombination mit Kartoffeln, klassisch als Suppe, Eintopf oder Kuchen: Essen Sie regelmäßig Kürbis! Denn er versorgt Sie mit natürlichen Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen.

Was ist der Hokkaido-Kürbis?

Der Hokkaido Kürbis (Cucurbita maxima ‚Red Kuri‘) ist eine der beliebtesten Sorten unter den Winterkürbissen und zeichnet sich durch seine leuchtend orange Schale, seinen süßen Geschmack und das leicht nussige Aroma aus. Wie sein Name verrät, stammt der Hokkaido-Kürbis von der gleichnamigen japanischen Insel Hokkaido. Auf Japanisch heißt der Hokkaido Kürbis übrigens "Uchiki Kuri”.

Der Hokkaido gehört zwar zu den kleineren Kürbissorten, überzeugt aber trotzdem durch seinen Geschmack und seine Inhaltsstoffe. Die beliebte Sorte wiegt im Durchschnitt nur ein bis zwei Kilogramm und ist damit deutlich kleiner als die meisten anderen Kürbisse. Mit einem Gewicht von ein bis zwei Kilogramm sind Hokkaido-Kürbisse deutlich kleiner als die meisten ihrer Verwandten und darum ideal für Mini-Haushalte.

Hokkaido-Kürbisse auf dem Markt

Nährwerte, Zuckergehalt und Kalorien

Wenig Kalorien, viele Nährstoffe: Der Hokkaido-Kürbis enthält nur etwa 65 Kalorien pro 100 g, ist fettarm und liefert wertvolles Betakarotin, das sich positiv auf Haut, Augen und Haare auswirken kann. Mit weniger als 30 Kilokalorien pro 100 Gramm ist er außerdem recht kalorienarm. Sein Zuckergehalt liegt bei unter drei Gramm pro 100 Gramm.

In der 150 Gramm Portion stecken gerade einmal knapp 40 Kilokalorien, kleine Mengen Eiweiß und Fett nur in Spuren. Dazu gibt es rund sieben Gramm Kohlenhydrate. Je nach verwendeter Kürbissorte kann der Kohlenhydratgehalt etwas höher liegen. Viele kalkulieren deshalb für 100 Gramm Kürbis 1 BE ein.

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Nährstoff / Kennwert Pro 100 g
Kalorien ca. 65 kcal (oder weniger: < 30 kcal in manchen Angaben)
Zuckergehalt unter 3 g
Kohlenhydrate rund 7 g (je nach Sorte)
Kalium 490 mg
Beta-Carotin / Vitamin A hoher Gehalt; 100 g decken etwa ein Drittel des Bedarfs

Vitamine und Mineralstoffe

Die leuchtende Farbe des Hokkaido-Kürbisses verdankt er seinem hohen Gehalt an Beta-Carotin, das unser Körper in Vitamin A umwandeln kann. Vitamin A ist wichtig für gute Sehkraft, Haut und Haare. Bereits 100 Gramm Hokkaido-Kürbis decken etwa ein Drittel des vom amerikanischen Ernährungsinstitut NCI empfohlenen Tagessolls an Beta-Carotin.

Ebenso enthält der Hokkaido die Vitamine B1, B2, B6, C und E, Folsäure, Magnesium, Eisen, Phosphor und Kalium. Durch den niedrigen Kaloriengehalt eignet er sich für alle, die eine ausgewogene Ernährung anstreben.

Ballaststoffe, Verdauung und Diabetes

Mehr noch: Ballaststoffe können zu einem gemäßigten Blutzuckerverlauf beitragen, helfen leichter und schneller satt zu werden und kurbeln die Verdauung an. Viele Menschen mit Diabetes, die Insulin spritzen, berichten, dass der Genuss von Hokkaido Kürbis Auswirkungen auf ihren Blutzucker haben kann. Deshalb empfiehlt es sich, individuell zu testen, wie er sich nach dem Genuss dieser Kürbissorte verhält.

Schale, Kerne und weitere essbare Teile

Eine Besonderheit beim Hokkaido-Kürbis ist die Tatsache, dass er vor dem Verzehr nicht geschält werden muss. Die Schale des Hokkaidos ist essbar und steckt voller Betakarotin - gründlich mit warmem Wasser reinigen oder gleich zum Bio-Gemüse greifen. Beim Kochen sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt: Ob als Suppe, Brot oder sogar in süßen Gerichten wie Low-Carb-Brownies - Hokkaido mit seinen wenigen Kalorien passt immer.

Auch die Kerne sollten nicht weggeworfen werden. Sie können diese nach einer gründlichen Reinigung rösten und würzen. So entsteht ein leckerer, eiweißreicher Snack. Die Kürbiskerne sind reich an gesunden Fetten, Eiweiß und Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Zink.

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Geröstete Hokkaido-Kürbiskerne

Neben dem Fruchtfleisch und den Samen sind auch die Kürbisblüten essbar und können in verschiedenen Gerichten verwendet werden. Die Blüten lassen sich mit Käse oder Kräutern füllen und frittieren, um eine interessante Vorspeise oder Beilage zu Kürbisgerichten zu kreieren.

Zubereitung, Tipps und Lagerung

Je kleiner der Kürbis, desto fester und aromatischer sein Fruchtfleisch. Kleine Exemplare lassen sich zudem auch besser handeln. Halbiere den Hokkaido zunächst mit einem großen scharfen Messer und entferne die Kerne im inneren des Fruchtfleischs. Nehme 10 der Kürbisspalten und wickle diese mit dem Bacon ein. Fertig ist der leckere Backofen-Hokkaido.

Mit einem scharfen Küchenmesser werden Hokkaidos halbiert. Mit Hilfe eines Esslöffels lassen sich Kerne auskratzen. Dann kurz kalt waschen und je nach Verwendung in Stücke schneiden oder raspeln. Besonders schnell gart Hokkaido-Kürbis - zum Beispiel für Suppen, Pürees, Risotto oder Kürbiskuchen -, wenn man ihn raspelt. So vorbereitet können Sie ihn auch sehr gut roh für einen Salat verwenden.

Wenn Sie die Schale von Hokkaido-Kürbis mitessen möchten, ist gründliches Waschen besonders wichtig. Reiben Sie den Kürbis darum unter fließendem, warmem Wasser gründlich ab. Beim Kochen sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt: Ob als Suppe, Brot oder sogar in süßen Gerichten wie Low-Carb-Brownies - Hokkaido mit seinen wenigen Kalorien passt immer.

Am besten lagert man Hokkaido-Kürbisse am Stück in einer kühlen und trockenen Umgebung wie zum Beispiel im Keller. Bei 10 bis 15 Grad Celsius ist der Kürbis mindestens zwei Monate haltbar. Ein bis zum Stielansatz unversehrter Hokkaido Kürbis ist an einem dunklen und kalten Ort (Keller oder Gemüsefach des Kühlschrankes) bis zu zwei Monate haltbar. Ein angeschnittener Kürbis sollte in Fischhaltefolie gepackt werden und ist im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu 4 Tage haltbar.

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Ganze Hokkaido-Kürbisse zur Lagerung

Für einen ganzjährigen Genuss des Hokkaidos empfiehlt sich das Einfrieren des rohen Kürbisses in Ihrem Gefrierschrank. Schneiden Sie hierfür den Kürbis bereits in mundgerechte Stücke, garen Sie ihn jedoch nicht vor, da er sonst nach dem Auftauen matschig wird. Im Tiefkühlfach können Sie den Kürbis dann bis zu zwölf Monate lagern.

Sicherheit: Speise- vs. Zierkürbis

Und was unterscheidet Zier- von Speisekürbissen? Kürbisse, die nicht zum Verzehr bestimmt sind, enthalten Bitterstoffe. Ihr Genuss kann zu Übelkeit, Durchfall, Erbrechen oder Schleimhautreizungen führen. Wer sich nicht ganz sicher ist, ob es sich um einen Speise- oder Zierkürbis handelt, sollte vor der Verarbeitung ein kleines Stück Fruchtfleisch probieren.

Möchte man Kürbis roh essen, sollte man unbedingt darauf achten, dass es sich explizit um einen Speisekürbis und eine gezüchtete Sorte handelt. Diese enthalten, im Gegensatz zu selbstgezogenen, Zier- und Wildkürbissen, nicht den Bitterstoff Cucurbitacin. Vor dem Zubereiten sollte also ein Geschmackstest durchgeführt werden: Probieren Sie ein kleines Stück Kürbis, schmeckt es bitter sollte der Kürbis nicht roh gegessen werden.

Kulinarische Verwendung und Rezeptideen

Ob Kürbiscremesuppe, Püree, Kürbiskuchen, Auflauf, gefüllter Kürbis, Beilage zu Schweinemedaillons oder vegetarisches Hauptgericht - der orangefarbene Liebling aller Kürbisfans schmeckt gebraten oder geschmort genauso gut wie gekocht oder überbacken. Eine Kürbissuppe ist kraftvoll, lecker und hat eine schöne Farbe.

Der Hokkaido-Kürbis eignet sich hervorragend für Suppen, Eintöpfe, Ofengerichte und sogar Desserts. Dank seiner natürlichen Süße eignet er sich ebenfalls für Desserts wie Kürbiskuchen oder Muffins, die sich wunderbar mit Zimt, Nelken und Muskat verbinden. Klassiker wie Pasta, Quiche, Flammkuchen und Co. lassen sich mit dem Hokkaido-Kürbis einfach herbstlich neu interpretieren und für alle Backfans darf das Fruchtfleisch auch gerne Muffins, Kuchen und Brot verfeinern.

Rezept: cremige Hokkaido-Kürbissuppe

Anbau, Geschichte und ökologische Aspekte

Obwohl der Hokkaido-Kürbis heute weltweit verbreitet ist, stammt er ursprünglich aus Mittelamerika, wo verschiedene Kürbissorten bereits vor 5500 Jahren Teil der Ernährung waren. In Japan wurde im 19. Jahrhundert eine Sorte mit charakteristischer orangefarbener Schale und leicht süßem Geschmack entwickelt, die als Hokkaido-Kürbis bekannt wurde.

Im 19. Jahrhundert kamen neue Kürbissorten aus Amerika hinzu. So brachten 1878 amerikanische Agrarberater die bis dahin in Japan unbekannte, harte und geschmacksarme Kürbissorte Hubbard mit, aus der auf Hokkaidō der Riesenkürbis der Sorte Kuri aji entstand. Dies gelang schließlich 1933 mit der Marktreife der heutigen Sorte Uchiki kuri (Hokkaidokürbis).

Der Anbau des Hokkaido-Kürbisses ist relativ einfach, insbesondere mit hochwertigen biologischen Samen wie denen von HomeOgarden. Diese Samen sind für verschiedene Klimazonen geeignet, da sie auf Robustheit und Qualität gezüchtet wurden. Es wird empfohlen, die Samen im Frühling zu säen, wenn der Boden mindestens 10 °C erreicht hat, da Kürbisse in warmer Umgebung am besten gedeihen.

Da der ökologische Anbau ohne synthetische Pestizide und andere schädliche Chemikalien auskommt, trägt der Hokkaido-Kürbis zu einer nachhaltigen Landwirtschaft bei. Die robuste Schale des Kürbisses bietet einen natürlichen Schutz, der eine lange Lagerung ohne Plastikverpackungen ermöglicht.

Praktische Einkaufstipps

Damit Sie Freude am Kürbisgenuss haben, achten Sie beim Einkauf darauf, dass sie beim Klopfen leicht hohl klingen. Der Stiel sollte verholzt oder verkorkt sein. Fehlt er, können Fäulnisbakterien in den Kürbis gelangen oder die Frucht trocknet aus. Achten Sie außerdem beim Einkauf darauf, dass die Schale vom Hokkaido-Kürbis prall und makellos aussieht.

Klopfprobe und Stielansatz prüfen

Beim Hokkaido handelt es sich um eine kleine, breitrunde Art des Speisekürbis. Seine Schale trägt eine orangerote Farbe und ummantelt das knallig orangene und faserarme Fruchtfleisch, in das die Kürbiskerne eingebettet sind. Geschmacklich ähnelt der Kürbis etwas der Esskastanie, denn er hat ein leicht nussiges Aroma.

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