Haribo Lakritz: Zuckergehalt, Inhaltsstoffe und Besonderheiten im Überblick

Haribo Lakritz zählt zu den kultigen Süßwaren und ist für viele der Inbegriff von Lakritz. Egal, wie man die HARIBO Lakritz Schnecken am liebsten isst - sie sind Kult und für viele der Inbegriff von Lakritz. Roll on, Schneckchen! Let’s roll! Einmalig Die gibt’s nicht nochmal: Unsere Lakritz Schnecken werden von einer patentierten Wickelmaschine gerollt, die Paul Riegel als versierter Tüftler selbst erfunden hat.

Was ist Lakritz und wie wird sie hergestellt?

Lakritz oder Lakritze (über mittelhochdeutsch lakeritze und lateinisch liquiritia von griechisch glykyrrhíza „Süßwurz“) ist der Wurzelextrakt (als eingedickter Saft) des Echten Süßholzes (Glycyrrhiza glabra). Zudem wird der Begriff für Produkte auf dessen Basis verwendet. Bei der Herstellung von Lakritz werden die Inhaltsstoffe aus den Wurzeln des Echten Süßholzes als Rohlakritz extrahiert und eingedickt. Zusätzlich werden Zuckersirup, Mehl und Gelatine zugesetzt, um daraus die üblichen Lakritzformen herzustellen. Vermischt mit Stärke, Agar, Anis, Fenchelöl, Pektin und teilweise Salmiak werden die üblichen Lakritzvariationen hergestellt.

Herstellungsprozess von Haribo Lakritz

In den Niederlanden, Skandinavien und Finnland ist Lakritz (niederländisch drop, dänisch lakrids, finnisch lakritsi) sehr verbreitet und wird in den verschiedensten Geschmacksrichtungen und Formen als Süßigkeit angeboten. Hauptsächlich wird zwischen süßem und salzigem Lakritz unterschieden. Vor allem in Skandinavien wird der Lakritze Salmiak beigemischt, das im Geschmack sehr intensiv ist.

Haribo Lakritz im internationalen Kontext

Da das Süßholz aus dem Vorderen Orient herangeschafft werden musste, ist Lakritze vor allem in Küstenregionen bekannt und geschätzt. Stark verbreitet ist sein Genuss z. B. in den Küstenregionen Frankreichs, in Italien, in Skandinavien und in England. Den weltweit höchsten Lakritzeverbrauch haben die Niederländer mit zwei Kilogramm pro Person und Jahr.

Verbreitung von Lakritz weltweit

Zuckergehalt von Haribo Lakritz und Nährwerte

Haribo Lakritzprodukte wie die klassischen Schnecken enthalten einen signifikanten Anteil an Zucker, der für die typische Süße sorgt. Angaben für eine Portionsgrösse von 100g. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.

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Nährwert Je 100 g
Zuckergehalt abhängig vom Produkt
Enthält Gluten Ja
Laktosefrei Ja
Enthält tierische Bestandteile Ja (Gelatine)

Gluten und Lactose bei Haribo Lakritz

Dieses Produkt enthält Gluten. Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei. Die Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten führt.

Dieses Produkt ist laktosefrei. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Stutenmilch vorkommt.

Tierische Bestandteile und Vegan-/Vegetarstatus

Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs. Gelatine ist dabei ein typischer Zusatz, welcher aus tierischen Rohstoffen gewonnen wird. Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise. Dabei wird auf den Konsum von Produkten verzichtet, die tierischen Ursprungs sind oder Bestandteile tierischen Ursprungs beinhalten. Dazu zählen Lebensmittel und Kosmetika, die Inhaltsstoffe aus Fleisch, Fisch, Meerestieren, Milch, Ei und Honig enthalten. Vegetarismus kennzeichnet daher als eine Lebens- und Ernährungsweise, die "lebendig" und "belebend" ist. Vegetarier essen deshalb neben pflanzlichen Nahrungsmitteln ausschließlich solche Produkte, die von lebenden Tieren stammen. Dazu zählen mitunter Milch, Eier und Honig. Gemieden werden hingegen Fleisch und Fisch, aber auch alle daraus hergestellten Produkte, wie z. B. Säfte, Joghurts oder Cornflakes mit Gelatine, Schmalz oder Käse mit tierischem Lab.

Tierische und pflanzliche Bestandteile in Haribo Lakritz

Inhaltsstoffe und gesundheitliche Aspekte

Ein weiterer charakteristischer Bestandteil von Lakritzwaren ist Ammoniumchlorid, auch Salmiak genannt (siehe Salmiakpastillen). In Deutschland dürfen Lebensmittel ohne Warnhinweis auf der Verpackung nicht mehr als 2 Prozent Salmiak enthalten. Lakritzwaren mit einem höheren Gehalt an Salmiak müssen einen Warnhinweis auf der Verpackung haben. Der regelmäßige und übermäßige Verzehr von Erzeugnissen mit viel Glycyrrhizin gilt unter Experten als schädlich. Produkte, die mehr als 0,2 Prozent Glycyrrhizin enthielten, könnten nach regelmäßigem Verzehr von mehr als 50 Gramm pro Tag bei bestimmten Menschen Nebenwirkungen auslösen.

Lakritz kann den Elektrolythaushalt des Körpers beeinflussen, insbesondere den Verlust von Kalium, und zu Bluthochdruck, Kopfschmerzen und Ödemen führen. Diese Wirkung beruht darauf, dass einer der Hauptinhaltsstoffe der Lakritze (Glycyrrhizin) den Mineralocorticoidstoffwechsel beeinflusst. Obwohl derzeit noch keine gesetzlichen Höchstgrenzen für Glycyrrhizin festgelegt worden sind, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung dennoch vor übermäßigem Lakritzgenuss.

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Nach dem Konsum von täglich 400 Gramm innerhalb von vier Monaten - das entspricht etwa 36 Kilogramm Lakritz in diesem Zeitraum - habe sie Herz-Kreislauf-Probleme bekommen und sei zusammengebrochen. Sie sei in einer Klinik behandelt worden und konnte mehr als sechs Monate lang nicht arbeiten. Haribo sieht dagegen keinen Grund für die Zivilklage. Ein Zusammenhang zwischen dem Lakritzkonsum der Frau und ihren Herzbeschwerden sei nicht herzustellen, hatte Haribo bei der gescheiterten Güteverhandlung im März betont.

Gesundheitliche Risiken durch übermäßigen Lakritz-Genuss

Bienenwachs und Carnaubawachs in Haribo Lakritz

Bienen scheiden ein Sekret aus, das überwiegend aus Fettsäureestern besteht. Dieses so genannte Bienenwachs ist das Baumaterial ihrer Waben. Das gelb bis weiß gefärbte Wachs ist sehr wertvoll und wird daher oft mit anderen Wachsen verschnitten. Es wird vom Körper nicht aufgenommen. Als Überzugsmittel bzw. Oberflächenbehandlungsmittel verhindert es zum Beispiel bei Obst den Verlust von Feuchtigkeit durch die Schale. Die in Brasilien beheimatete Carnaubapalme (Copernica cerifera) bildet ein bräunlich-grünliches Wachs. Das so genannte Carnaubawachs ist härter als Bienen- und Candelillawachs (E 901, E 902), haftet gut, verleiht Oberflächen Glanz und verstärkt ihre Farbe. Es wird insbesondere zur Oberflächenbehandlung von Früchten eingesetzt, um sie vor dem Austrocknen zu schützen.

Hinweise zur Verpackung und Produktauszeichnung

Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Die Angaben auf der Etikette des Produktes sind relevant. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.

Nährwert- und Inhaltsstoffangaben auf Lakritz-Verpackungen

In vielen Ländern sind sogenannte Lebensmittelampeln bereits Pflicht. CodeCheck und Eaternity arbeiten zusammen, um einen Klima Score für Lebensmittel anzeigen zu können. Da das eine Menge Arbeit ist, können wir den Klima-Score bisher nur für eine begrenzte Anzahl von Produkten bereitstellen.

Rechtliche Hinweise und Verbraucherinformation

Produkte mit einem höheren Gehalt an Salmiak müssen einen Warnhinweis auf der Verpackung haben. Haribo hat in der Vergangenheit betont, dass das Unternehmen auch nicht auf den Inhaltsstoff Süßholzzucker hinweisen müsse. Ein Zusammenhang zwischen dem Lakritzkonsum und gesundheitlichen Beschwerden muss im Einzelfall nachgewiesen werden.

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Warnhinweise auf Lakritz-Produkten

Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant.

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