Haas Ruck Zuck Gelierzucker Anleitung und Verwendung
Mit einem Gelierzucker ist es ganz einfach, Marmelade selber zu kochen. Es müssen nur noch Früchte oder Saft in der entsprechenden Menge dazugegeben werden. Das Geliermittel Pektin und der Zucker sind bereits im Gelierzucker enthalten.
Grundprinzip: Wie koche ich Marmelade mit Gelierzucker?
Die Lieblingsfrüchte klein schneiden oder pürieren und in der passenden Menge abwiegen. Gelierzucker dazugeben und 3 Min. kochen. Dann in Gläser abfüllen und fertig ist die selbstgemachte Marmelade zum nächsten Frühstück.
Ein wesentlicher Bestandteil ist der Zucker - besonders für die Haltbarkeit. Üblicherweise wird Gelierzucker benutzt, meist im Verhältnis 1:1. In der Marmelade ist also genauso viel Zucker wie Obst. Die Kochzeit beträgt dabei etwa vier Minuten.
Welche Gelierzucker gibt es?
Es gibt Gelierzucker für Marmeladen und Konfitüren mit unterschiedlichen Zuckergehalten, Gelierzucker für spezielle Fruchtsorten und Gelierzucker mit unterschiedlichen Zuckerarten. Es gibt Gelierzucker 2:1, für einen Teil Zucker auf zwei Teile Obst und 3:1, für einen Teil Zucker auf drei Teile Obst. Dr. Oetker Gelierzucker Extra 2:1 ist für extra-fruchtige Marmeladen und Konfitüren geeignet. Dr. Oetker Gelierzucker Super 3:1 ist der perfekte Gelierzucker für super-fruchtige Marmeladen und Konfitüren, die weniger Zucker enthalten. Dr. Oetker Gelierzucker 4:1 ist für alle, die ganz viel Frucht und möglichst wenig Zucker in ihrer Marmelade und Konfitüre haben möchten.
Typische Rezeptideen (Beispiele)
- Rhabarber-Konfitüre mit Vanille
- Himbeer-Minz-Konfitüre
- Rhabarber-Mango-Konfitüre
- Apfel-Granatapfel-Gelee
- Pfirsich-Himbeer-Konfitüre
- Himbeer-Bananen-Marmelade
- Erdbeermarmelade kalorienarm
- Blutorangen-Mango-Marmelade
Haas Ruck-Zuck-Marmelade: Marmelade ohne Kochen
Ruck-zuck bezieht sich auf die „Ruck-Zuck-Marmelade“ von Haas, diese Novität erlaubt es, Marmelade bzw. Fruchtaufstrich ganz ohne Kochen herzustellen. Man nehme ein Viertelkilo ausgewählte Früchte, wäscht und putzt sie und püriert sie mit Zucker und Haas-Ruck-Zuck-Marmelade in einem hohen Gefäß. Danach kurz kaltstellen. Gekühlt gelagert, ist die selbstgemachte Marmelade zwei Wochen haltbar.
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Neu in der Einkochproduktpalette der Haas Produkte - Haas Ruck-Zuck-Marmelade. Ab sofort gelingen selbstgemachte Fruchtaufstriche im Handumdrehen - und das ganz ohne Kochen! 250g ausgewählte Früchte werden geputzt, mit Zucker und Haas Ruck-Zuck-Marmelade in einem hohen Gefäß püriert und kurz kaltgestellt. Dank der kalten Zubereitungsweise gehen durch das Kochen weder Vitamine verloren noch leiden Aroma und Geschmack darunter. Gekühlt gelagert ist die selbstgemachte Marmelade zwei Wochen haltbar.
Für wen eignet sich Haas Ruck-Zuck?
Die Haas Ruck-Zuck-Marmelade richtet sich an Marmeladenliebhaber in kleinen Haushalten, an experimentierfreudige Genießer und überzeugte Resteverwerter. Für alle, die Marmelade nicht lange aufbewahren möchte und nur kleine Portionen zubereiten, ist die Marmelade ohne Kochen geeignet. Am besten eignen sich Pfirsiche, Aprikosen oder Beerenfrüchte wie Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren.
Pektin und Gelierfähigkeit: Was ist zu beachten?
Pektin ist für das Gelieren wichtig. Für das Gelieren einer Marmelade ist auch der Pektingehalt der Früchte wichtig. Denn je höher der Pektingehalt der Früchte ist, desto weniger Geliermittel benötigt man. Am meisten Pektin haben die Früchte kurz bevor sie ganz reif sind, dann geliert die Marmelade am besten.
Früchte, die wenig Pektin enthalten, sind zum Beispiel Bananen, Erdbeeren, Holunderbeeren, Kirschen, Mangos und Rhabarber. Einen hohen Pektingehalt haben Zitrusfrüchte, Äpfel, Quitten, Johannisbeeren oder Stachelbeeren. Dazwischen liegen mit einem mittleren Pektingehalt Aprikosen, Pflaumen, Mirabellen, Pfirsiche, Nektarinen, Brombeeren und Himbeeren.
Alternativen: Marmelade ohne Gelierzucker und ohne Kochen
Unsere Großmütter kochten Marmelade noch mit normalem Zucker. Dabei wurden die Früchte so lange gekocht, bis die Marmelade durch das Pektin der Früchte gelierte. Bei Früchten mit einem hohen Pektingehalt gelingt dies gut. Haben die Früchte wenig Säure, sollte man noch Zitronensaft zugeben, das unterstützt das Gelieren zusätzlich.
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Wer grundsätzlich keinen Gelierzucker benutzen möchte oder keinen im Haus hat, kann auch normalen Haushaltszucker, Pektin und Zitronensäure (Apfelsäure) zu den Früchten geben. Die Dosierung richtet sich nach dem Pektin- und dem Säuregehalt der Früchte.
Welches Frucht-Zucker-Verhältnis wähle ich?
Das Verhältnis von Frucht zu Zucker kann je nach Frucht und dem eigenen Geschmack gewählt werden. 3:1 ist also das Verhältnis für all jene, die gerne mit weniger Zucker arbeiten und dafür ein extra Fruchterlebnis bekommen. Allen anderen empfehle ich den Gelierzucker 2:1 zu verwenden. Für diejenigen, die es trotzdem besonders süß haben wollen, gibt es dann noch den Gelierzucker 1:1. Einfach diesen Gelierzucker kaufen und trotzdem nur die Hälfte verwenden würde nicht funktionieren und die Marmelade wird zu flüssig!
Praktische Beispielverhältnisse
| Gelierzucker | Verhältnis (Frucht:Zucker) | Für wen geeignet |
|---|---|---|
| 1:1 | 1:1 (gleich viel) | Traditionell, lange Haltbarkeit |
| 2:1 | 2 Teile Frucht : 1 Teil Zucker | Ausgewogene Süße, viele Nutzer |
| 3:1 | 3 Teile Frucht : 1 Teil Zucker | Besonders fruchtig, weniger Zucker |
| 4:1 | 4 Teile Frucht : 1 Teil Zucker | Sehr fruchtig, minimaler Zuckeranteil |
Gelierfix vs. Gelierzucker: Unterschiede und Tipps
Einkochen mit Gelierzucker erfordert keine zusätzlichen Geliermittel, sofern man das Frucht-Zucker-Verhältnis genau wie auf der Verpackung beschrieben beachtet. Das Grundrezept ist also immer Obst, Zucker und evtl. Zitronensaft/Rum/etc… Marmeladen kann man aber auch bedenkenlos mit normalem Zucker einkochen. Ja sogar brauner Zucker oder alternative Süßungsmittel wie Xucker sind möglich. Damit die Marmelade allerdings geliert, benötigt man extra Geliermittel wie z.B. Gelierfix. Hier ist auch wieder auf das richtige Verhältnis zu achten. 1 Kg Obst mit 500 g Zucker benötigt Gelierfix 2:1. 1 Kg Obst mit 350 g Zucker benötigt Gelierfix 3:1. Alternativ kann auch Agar Agar verwendet werden.
Praktische Tipps & Tricks für perfekte Marmelade
- Das Obst muss immer gründlich geputzt werden. Übersieht man eine überüberüberreife Marille (um nicht zu sagen schimmlige), wird die Marmelade schnell schlecht.
- Vor dem Kochen wird das Obst mit dem Zucker „mariniert“. Das sollte am besten über Nacht passieren, mindestens aber 4 Stunden. Je länger das Obst mit dem Zucker ziehen kann, umso besser lässt es sich anschließend verkochen und umso geschmackvoller wird die Marmelade.
- Die Früchte sollten immer in kleinen Mengen verkocht werden. Pro Topf ca. 3 Kg, damit die Farbe und der Geschmack gut erhalten bleiben.
- Falls ihr euch über die Konsistenz eurer Marmelade während dem Kochvorgang nicht sicher seid, macht eine Gelierprobe. Dazu wird ein Löffel Marmelade auf einen kleinen Teller getropft und in den Kühlschrank gestellt.
- Die Marmelade während dem Kochen unbedingt abschäumen und nicht länger kochen als auf der Packung steht, da sonst das notwendige Pektin seine Wirkung verliert und die Marmelade nicht mehr richtig geliert.
- Marmelade muss unbedingt in saubere Gläser gefüllt werden, um schnelles Schimmeln zu vermeiden. Das Ausspülen mit heißem Wasser verhindert auch einen möglichen Glasbruch beim Abfüllen der Marmelade. Falls mit Rexgläsern gearbeitet wird, sollten die Gummis ebenso gewaschen und auf Risse geprüft werden.
- Meine Oma dreht die frisch befüllten und verschlossenen Marmeladegläser immer um und stellt sie auf ein feuchtes Geschirrtuch zum Auskühlen. Den Grund kann ich euch nicht sagen, aber traditionsbedingt mach ich das auch.
- Die Haltbarkeit der Marmeladen erhöht sich mit dem Zuckeranteil. Das ist jedoch nur die Angabe des Herstellers und kann ich nicht bestätigen. Selbst die Marmeladen von meiner Oma, die auch mit einem 3:1 Verhältnis arbeitet halten sich jahrelang.
- Habt ihr zuviel Obst übrig? Früchte können bedenkenlos eingefroren und z.B. auch im Winter zu Marmelade eingekocht werden.
Kurz zusammengefasst
Mit Gelierzucker ist das Marmeladekochen einfach: Früchte vorbereiten, mit dem passenden Gelierzucker im richtigen Verhältnis mischen, kochen (oder bei Ruck-Zuck kalt ansetzen), in sterile Gläser füllen und kühl lagern. Wer auf weniger Zucker setzt, wählt 3:1 oder 4:1, beachtet aber Pektingehalt und ggf. Konservierungszusatz bei längerer Haltbarkeit. Haas Ruck-Zuck bietet eine praktische Alternative für kleine Mengen und Fruchtaufstriche ohne Kochen.
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