Glutenfreie vegane Schokolade: Herstellung, Inhaltsstoffe und Marken

Heute wird es schokoladig! Ich stelle ich meine liebsten veganen Schokoladen-Sorten vor. Alle sind vegan, teilweise sind sie jedoch auch nussfrei, sojafrei, ohne raffinierten Zucker oder als glutenfrei gekennzeichnet.

Ich bin ein echter Schokoladen-Fan! Wenn ich mich zwischen Schokolade, Gummibärchen, Chips und sonstigen Snacks entscheiden müsste, würde ich mich immer für die Schokolade entscheiden. Und genau deshalb stelle ich euch heute mal meine liebsten allergiefreundlichen Schokoladen vor!

Woraus besteht vegane Schokolade?

Doch woraus besteht vegane Schokolade eigentlich? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Hauptbestandteile und die Herstellung dieses köstlichen Leckerbissens und ihre Besonderheiten. Kakaobohnen als Grundlage: Wie bei herkömmlicher Schokolade bilden Kakaobohnen die Basis für vegane Schokolade. Kakaobohnen werden fermentiert, getrocknet, geröstet und zu Kakaomasse sowie Kakaobutter verarbeitet. Kakaobutter ist das Fett, das aus den Kakaobohnen extrahiert wird. Sie verleiht Schokolade ihre glatte und cremige Textur. In veganer Schokolade wird Kakaobutter verwendet, die nicht mit Milchbestandteilen vermischt ist. Dies stellt sicher, dass die Schokolade rein pflanzlich bleibt.

Zucker ist ein wesentlicher Bestandteil von Schokolade, einschließlich der veganen Variante. Typischerweise wird Rohrzucker oder ein anderer pflanzlicher Zucker verwendet, um vegane Schokolade zu süßen. Alternativen wie Kokosblütenzucker oder Ahornsirup können ebenfalls verwendet werden, um eine Vielfalt an Geschmacksrichtungen zu erzeugen. Emulgatoren werden in Schokolade verwendet, um die verschiedenen Bestandteile zu einer homogenen Masse zu verbinden und die Stabilität der Schokolade zu verbessern. Häufig verwendete vegane Emulgatoren sind zum Beispiel Sonnenblumenlecithin oder Sojalecithin.

Vegane Schokolade kann eine Vielzahl von Aromen und Zusätzen enthalten, um unterschiedliche Geschmacksrichtungen zu erreichen. Dies können (gefriergetrocknete) Früchte, Nüsse und verschiedenste Gewürze sein. Außerdem gibt es mittlerweile nicht mehr nur die ganz dunkle Zartbitter-Schokolade als vegane Variante. Auch Fans von weißer Schokolade können eine vegane Alternative für sich finden.

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Besonderheiten: glutenfrei, allergenfreundlich und gesundheitsbewusst

Es ist wichtig, die Inhaltsstoffe zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie frei von tierischen Produkten sind. Vegane Schokolade hat einige Besonderheiten, die sie von herkömmlicher Schokolade unterscheidet und für viele Menschen attraktiv macht: Tierfreundlich: Der offensichtlichste Unterschied ist, dass vegane Schokolade frei von tierischen Produkten ist. Sie enthält keine Milch, keine Butter und keine anderen tierischen Bestandteile. Das macht sie zu einer tierfreundlichen Option für Menschen, die sich vegan ernähren oder tierische Produkte aus ethischen Gründen meiden möchten.

Gesundheitsbewusst: Vegan bedeutet nicht automatisch gesund, aber vegane Schokolade kann für einige Menschen eine gesündere Wahl sein. Sie enthält oft weniger gesättigte Fettsäuren als herkömmliche Schokolade, da sie keine Milchprodukte enthält. Zudem sind viele vegane Schokoladenprodukte frei von künstlichen Aromen, Farbstoffen und Konservierungsmitteln.

Allergenfreundlich: Da vegane Schokolade keine Milch oder andere tierische Produkte enthält, ist sie für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Milchallergien eine sichere Alternative. Außerdem bieten viele vegane Schokoladenprodukte glutenfreie Optionen für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Zum Thema „glutenfrei“ möchte ich hier auch noch etwas sagen. Ich habe unter diesem Punkt die Schokoladen mit aufgenommen, die als glutenfrei gekennzeichnet wurden, oder in Onlineshops wie foodoase als glutenfrei im Allergiefilter vermerkt sind. Die Kennzeichnung der Produkte beinhaltet nicht immer die durchgestrichene Ähre (das typische glutenfreie Symbol), sondern auch einfach das Wort „glutenfrei».

Umweltfreundlich: Die Herstellung von veganer Schokolade kann in einigen Fällen umweltfreundlicher sein als die Herstellung von herkömmlicher Schokolade, insbesondere wenn nachhaltige und fair gehandelte Zutaten verwendet werden. Viele vegane Schokoladenmarken legen Wert auf umweltfreundliche Praktiken und ethische Beschaffung von Rohstoffen.

Herstellungsschritte in Kürze

  • Kaffeebohnenähnlich: Kakaobohnen werden geerntet, fermentiert und getrocknet.
  • Rösten und Mahlen: Nach dem Rösten werden die Bohnen zu Kakaomasse und Kakaobutter verarbeitet.
  • Zusammenführung: Kakaomasse, Kakaobutter, Zucker und ggf. pflanzliche Milchalternativen werden gemischt.
  • Conchieren und Temperieren: Langsames Rühren (Conchieren) verbessert Geschmack und Konsistenz; Temperieren sorgt für Glanz und Knack.
Kakaobohnen und Verarbeitung

Welche pflanzlichen Milchalternativen und Süßungsmittel werden genutzt?

Viele vegane Schokoladen werden mit pflanzlichen Milchalternativen hergestellt. So befindet sich dann Reismilch, Hafermilch oder Mandelmilch als Ersatz für Kuhmilch in der Schokolade. Statt Milch stehen bei veganer Schokolade zum Beispiel Reis-, Mandel- oder Kokosmilch, meistens Zucker (oftmals Kokosblütenzucker) und natürlich Kakaobutter auf der Zutatenliste. Bei den Schokoladen mit alternativem Süßungsmittel kamen bei den Testessern also die Sorten, die mit Kokoszucker gesüßt waren, besser an.

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Oftmals besteht die Sorge, dass eine Schokolade mit Reismilch nicht so eine cremige Konsistenz hat wie Milchschokolade. Das stimmt allerdings nicht immer, denn laut diverser Kundenbewertungen im Internet ist vegane Schokolade oftmals genauso cremig und zart schmelzend wie Milchschokolade. Lupinenmehl und Sojaprotein auf der Zutatenliste sollen zum Beispiel für eine gute Konsistenz sorgen. Kakaobutter sorgt zusätzlich für die schmelzende Textur.

Allergene und Kennzeichnungen: sojafrei, nussfrei, glutenfrei

Ich habe, bei der nachfolgenden Einteilung in die einzelnen „frei von“ Bereiche mögliche Spuren der Allergene berücksichtigt. Das heißt unter dem Punkt „sojafrei“ findet ihr tatsächlich auch nur Schokoladen, die auch keine möglichen Spuren von Soja enthalten. Ebenso bei dem Bereich „nussfrei»! Es sind jedoch auch einige Produkte dabei, die laut Zutatenverzeichnis keines der Allergene enthalten, aber eben mögliche Spuren aufweisen können.

Das Problem an der Sache ist, dass ich sowohl Mandeln als auch Haselnüsse nicht allzu gut vertrage. Besonders die Haselnüsse machen mir derzeit zu schaffen. Sofort nach dem Verzehr fängt meine Zunge fürchterlich an zu bizzeln oder zu brennen. Im schlimmsten Fall bekomme ich Probleme mit meinem Asthma. Die Haselnuss-Problematik betrifft also besonders den Vego Schoko Riegel. Dabei ist dieser Riegel wirklich köstlich.

Geschmack, Konsistenz und persönliche Eindrücke

Ich muss dazu sagen, dass ich grundsätzlich sehr gerne Zartbitter-Schokolade esse. Aber in diesem Beitrag wollte ich euch auch mal hellere vegane Schokoladen-Sorten vorstellen, die von der cremigen Konsistenz und dem weniger bitteren Geschmack an die klassische „Milch-Schokolade» erinnern. Um zu beurteilen, welche der Produkte für mich an eine klassische „Milch-Schokolade» herankommt, habe ich mich an zwei Punkten orientiert: Der Kakaogehalt und die Konsistenz.

Die cremigste Schokolade von allen im Beitrag enthaltenen Sorten ist definitiv der „Vego Schoko Riegel Haselnuss»! Aber eine gute Tafel Schokolade muss bekanntlich auch nicht immer zartschmelzend weich sein, das sind die Zartbitterschokoladen schließlich meist auch nicht und trotzdem esse ich sie sehr gerne. Ich wünsche mir daher von einer veganen Schokolade, dass sie cremig, zart und weich ist. Und hier muss ich sagen, dass mich diese Tatsache besonders bei den veganen Sorten von Ritter-Sport stört!

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Wir kennen es alle, die Ritter Sport-Tafel ist, allein schon durch die einzigartige Form, dicker und demnach auch fester. Eine Schokoladensorte mit Milch von Ritter Sport schmilzt aber trotzdem (soweit ich mich erinnern kann) auf der Zunge. Dieses zartschmelzende Gefühl auf der Zunge fehlt mir bei den beiden Sorten. Es handelt sich (für mich) um eine klassische Zartbitter-Schokolade, die mit Nüssen und ein paar „Superfoods» gestreckt wurde. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass meine Liebsten (die alle fleißig mitgetestet haben) die Ritter Sport Schokolade alle lecker fanden!

Von allen getesteten Schokoladen in diesem Beitrag gab es eine Schokolade, die mir und allen Testessern so gar nicht zugesagt hat. Nämlich die Wiloco Special Chocolate made in Belugium. Ich hatte mir von dieser Schokolade mit am meisten versprochen, da ich das Packaging und die Zutaten ansprechend fand. Hier hat uns der leckere Kakao-Geschmack gefehlt, sie hat eher alt und ranzig geschmeckt.

Die Schokolade Frankonia Helle vegan nehme ich oft zum Backen für meine Familie oder Freunde, die auf eine zuckerfreie Schokolade keinen großen Wert legen. Was mir an dieser Schokolade gefällt ist, dass sie relativ weich und cremig ist. Sie erinnert also wirklich an eine „Milch-Schokolade». Aber, mir persönlich ist sie einfach zu süß. Gerade für das pure Naschen! Verarbeitet im Kuchen oder Ähnlichem, ist sie super.

Marken und Empfehlungen

Es gibt eine große Auswahl veganer Schokoladensorten, die der klassischen Milchschokolade geschmacklich in nichts nachstehen. Unsere Lieblingsprodukte haben wir im Folgenden für dich aufgelistet. Der Hersteller iChoc stellt ausschließlich vegane Schokoladen her und legt ebenfalls Wert auf ökologische Zutaten, eine faire Lieferkette und nachhaltiges Verpackungsmaterial. Im Sortiment findest du Klassiker wie weiße Schokolade oder Nuss-Schokolade aber auch exotische Sorten wie White Nougat Crisp oder Almond Orange.

Lust auf einen veganen Schokoriegel? Das Exemplar von Vego wird dich mit feiner Haselnusspaste, ganzen Haselnüssen, Kakaocreme und einem Hauch Vanille bestimmt überzeugen. Die Inhaltsstoffe der Schokolade sind nach Fairtrade-Standards angebaut und gehandelt. Die weiße Schokolade aus Reisdrinkpulver, Kokos-Flakes, Erdmandeln und einem Hauch Vanille schmeckt nach Urlaub unter Palmen. Allerdings mit besserer Ökobilanz, denn Veganz Weiße Kokos-Flakes schneidet mit einem CO2-Fußabdruck von 281 Gramm deutlich besser ab als herkömmliche Tafeln.

Ritter Sport hat einige vegane Sorten in seinem quadratischen Sortiment, darunter die Sorte Crunchy Voll-Nuss mit leckerer Halbbitter-Schokolade, ganzen Haselnüssen und knusprig gepufftem Amaranth. Mit cremig-zarter Praliné-Füllung ist die Schokolade aus Reissirup, Haselnüssen, Meersalz und 40 Prozent Kakao auf der Zutatenliste ein veganer Genuss. Extra-Pluspunkt: Rapunzel steht für fair gehandelte Inhaltsstoffe aus ökologischem Anbau. Die White Vanille Mandel überzeugt mit fein gemahlenen Mandeln, echter Bourbon-Vanille und fair gehandelter Kakaobutter aus ökologischem Anbau.

Die vegane Schokolade von Lindt enthält Hafermilch als Basis und wurde von der Tierschutzorganisation PETA als beste vegane Schokolade ausgezeichnet. Die Schokoladensorte Salted Caramel ist süß und salzig zugleich und wird jeden Salzkaramell-Fan sofort überzeugen. Auch die Tafeln von Chocjes enthalten Hafermilch statt Kuhmilch und unsere Lieblingssorte Cookie Lover punktet außerdem mit leckeren Keksstückchen.

Auswahl veganer Schokoladenmarken

Verfügbarkeit und Preise

Wie bei allen anderen „frei von» Produkten auch, sind auch die Preise der veganen Schokoladen etwas teurer. Allerdings kommt es auch hier auf die Marke und das Geschäft / den Shop an, in dem ihr die Produkte kauft. Es gibt hier nämlich enorme Unterschiede. Den Großteil der Schokoladen habe ich im Shop foodoase.de gefunden! Das Team hat mir freundlicherweise die Produkte für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt. Einige der Produkte wie ichoc, Ritter Sport oder auch Ombar findet ihr allerdings auch in Supermärkten, im Drogeriemarkt DM oder in Biomärkten!

Grundsätzlich gibt es im stationären Handel, meiner Meinung nach, eine große Auswahl an veganen Schokoladen-Sorten. Es kommt aber, wie fast immer, darauf an in welchem Supermarkt / Biomarkt ihr nachschaut. Solltet ihr auf der Suche nach bestimmten Marken oder Sorten sein, dann empfehle ich euch online zu schauen. Spätestens dort solltet ihr dann fündig werden!

Tipps für den Kauf

  1. Achte auf klare Kennzeichnungen: Vegan-Siegel, „glutenfrei» oder Hinweise auf mögliche Spuren.
  2. Prüfe die Zutatenliste, besonders bei Allergien gegen Nüsse oder Soja.
  3. Berücksichtige Süßungsmittel: Kokosblütenzucker, Reissirup oder Rohrzucker beeinflussen Geschmack und Süße.
  4. Wenn du zartschmelzende Konsistenz willst, achte auf Kakaobutter-Anteil und verwendete pflanzliche Milch.
  5. Bei Fairtrade- und Bio-Ansprüchen: Nach Siegeln suchen, um faire Lieferketten zu unterstützen.
Herstellungsprozess von vegane Schokolade

Vielfalt und Fazit

Es braucht also eine Weile, bis man einen Überblick über das jeweilige Angebot hat und weiß, wo man welche Sorte findet. Ich hoffe ihr habt einen guten Überblick über die Vielfalt der veganen Schokoladen erhalten. Meine Beispiele sind wirklich nur ein kleiner Teil, das Angebot für vegane Schokoladen ist mittlerweile riesig. Ich persönlich greife gerne auf die Schokoladen zurück, die ohne den raffinierten Zucker oder Rohrzucker auskommen. Auch wenn diese meist teurer oder etwas umständlicher zu erhalten sind! So genieße ich meine Schokolade bewusster.

Bestandteil Funktion Beispiele
Kakaomasse / Kakaobohnen Basis, Geschmack Edelkakao, Bitterschokolade
Kakaobutter Textur, Schmelz Reine Kakaobutter
Zucker / Süßungsmittel Süße, Geschmack Rohrzucker, Kokosblütenzucker, Reissirup
Pflanzliche Milch Creme-Bindung Hafermilch, Reismilch, Mandelmilch
Emulgatoren Stabilität Sonnenblumenlecithin, Sojalecithin
Schokoladenverkostung und Favoriten

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