Die beliebteste Schokolade der Welt: meistverkaufte Schokoladenmarken und die besten Tafeln im Vergleich

Sagen wir’s, wie es ist: Schokolade gehört zu den besten Süßigkeiten der Welt. Ein immer währendes Hoch auf den- oder diejenige, der/die diese Köstlichkeit einst erfunden hat. Nur: Es gibt so unglaublich viele Sorten, dass es leider auch ziemlich viel schlechte Schokolade gibt. Damit man stets zu den richtigen Sorten greift, waren wir mal so frei und haben die Probe auf‘s Exempel gemacht.

Methodik und Verkostungs-Kriterien

Wir wollten es genau wissen und probierten 45 Exemplare mit einer Expertenjury. 45 Tafeln mit mindestens 70 Prozent Kakaoanteil haben wir unter die Lupe genommen (gekauft im Supermarkt bis zum gehobenen Feinkosthandel) und in einer Blindverkostung probiert. Der Test: eine Blindverkostung. Eine siebenköpfige Jury aus Experten und Redakteuren prüfte die Tafeln auf Aussehen, Duft, Bruch, Schmelz und Aroma. Voraussetzung: rund 70 Prozent Kakaoanteil.

Snap ist ein Fachbegriff, den man sich merken muss: Er bezeichnet das Geräusch, das beim Brechen von Schokolade entsteht. Klar und sauber soll es klingen. Eines der Kriterien für eine professionelle Schokoladenverkostung, neben dem Schmelz auf der Zunge, Aromatik und einer Optik, die mit Glanz und „Schlieren“ punktet. Der nächste Schritt ist der Bruch: Kenner sprechen wie gesagt vom Snap. „Er sollte klar und präzise klingen“, erläutert Tom Langmaack - einer von 93 geprüften Schokoladensommeliers in Deutschland. Denn der klare Knack signalisiert das korrekte Temperieren der Kakaomasse während der Herstellung.

Die Schokolade wird auf die Zunge gelegt, nicht gekaut. „Der lang dauernde Schmelz sagt viel über die Conchierzeit“, erklärt der Sommelier Tom Langmaack. Die Dauer des Conchierens (Rühren, Kneten und Mischen der Kakaomasse) beeinflusst die seidig-homogene Textur, hier hat jeder Chocolatier sein Rezept. Zwischen den Proben eine kleine Erholung für die Geschmacksknospen: stilles Wasser und Apfelspalten.

Top-Ergebnisse aus Fachtests und Experten-Jurys

Das Ergebnis: Kleine Manufakturen machen den großen Marken Konkurrenz. Besonders die sogenannten Bean-to-Bar-Schokoladen, bei denen der komplette Herstellungsprozess in einer Hand liegt, konnten überzeugen. Diese Hersteller rösten, mahlen, conchieren selbst - und liefern laut Jury oft mehr Tiefe und Transparenz im Geschmack. Die Siegertafeln überzeugen mit exzellentem Geschmack. Sie stammen aus einer jungen Manufaktur aus Thailand, die Bean-to-Bar-Schokolade in Zusammenarbeit mit den Kakaobauern vor Ort herstellt. Hier kommen Nachhaltigkeit und Qualität beispielhaft zusammen“, sagt Sandra Prill, verantwortliche Redakteurin für den Test.

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Gewinner-Schokolade aus Thailand

Alle Siegertafeln sind starke Charaktertypen, geformt aus den edelsten Kakaosorten und aus besten Anbaugebieten (Grand-Cru-Lagen, ähnlich wie Wein). Die Hersteller kennen meistens die Kakaobauern und produzieren oft nach dem „Bean to Bar“-Prinzip. Der Zuckeranteil - oft Füllmasse in günstigeren Schokoladen - ist gering. Daher lassen sich die komplexen Aromen des Kakaos umso besser nachvollziehen.

Beste Einzeltafeln (Auszug aus Test und Jury-Urteilen)

Ihr herausragender Geschmack macht sie zur Siegerin: tief schokoladig, zart würzig und mit leichten Karamellnoten. „Das zeugt von echter Handwerkskunst,“ so das Jury-Urteil. Auch den zweiten Platz belegt die thailändische Manufaktur mit einer Rarität, deren Profil die Jury als „exzellent und fruchtig nach Kirsche“ schmeckend beschreibt. „Anklänge von Erdbeere“ stecken in der edlen, handgemachten Bean-to-Bar-Schokolade aus dem bekannten Brüsseler Schoko-Atelier. Die kleine Schwarze mit bester peruanischer Abstammung entlockt der Jury hohes Lob: „Perfekt, intensiv, kräftig“, urteilt sie. Auffallend ist der schöne Glanz - und auch geschmacklich punktet diese Schweizerin - mit ausgewogenen bitteren und süßen Noten. „Die ist gut!“, schreibt Schokosommelier Tom Langmaack, mit Ausrufezeichen. Bestnoten gab es für ihren schönen „Knack“ und den „runden Geschmack mit Nachhall“.

Kategorien: Dunkle, Milch- und Weiße Schokolade - Top 3 je Segment

Dunkle Schokolade: Top 3

  1. Domori Porcelana - Eine der edelsten (und natürlich auch teuersten) Schokoladen ist die Traditionstafel Porcelana von Domori. Sie ist die erste, breit verfügbare Schokolade, die aus der hellen und seltenen Porcelana-Criollo-Bohnensorte hergestellt wurde - daher der Name. Geschmacklich lassen sich Haselnüsse, eine subtile Würzigkeit und eine leichte Fruchtigkeit ausmachen. Erst schmeckt sie sehr kräftig, hat dann aber einen ausdefinierten Schmelz und eine nur angedeutete Bitterkeit. Eine wirklich perfekte dunkle Schokolade.
  2. Claudio Corallo Chocolate soft 73 ½% com Nibs de Cacau - Auch diese Schokolade wird von einem Italiener kreiert, allerdings nicht in Italien, sondern im Ursprungsland der Kakaobohne, in diesem Fall: dem westafrikanischen São Tomé und Príncipe. Die Bohne (eine Forastero-Variante) gilt eigentlich nicht als besonders edel, sie wird nicht conchiert, besitzt keinen Emulgator - und doch schmeckt sie, als sei sie vom Himmel gefallen. Die ungehobelten dünnen und rotbraunen Schokoplättchen sehen sehr roh aus, die Kakaosplitter sind deutlich sichtbar. Der Geruch haut einen um. Und der Geschmack mit wenig Süße, dafür schweren tropischen Holzaromen, die fast an Alkohol erinnern...mmmh! Unbedingt probieren!
  3. Michel Cluizel 1er Cru de Plantation Los Anconés - Nicht nur eine der besten Schokoladen der Welt, sondern auch noch mit einem Bio-Label versehen ist die 1er Cru de Plantation Los Anconés des französischen Chocolatiers Michel Cluizel. Der Kakao stammt, der Name verrät es bereits, von der Plantage Los Anconés in der Dominikanischen Republik. Die Schokolade duftet nach Oliven und Tabak, schmeckt mit seinem vollen Schmelz leicht röstig und sehr aromatisch.

Milchschokolade: Top 3

  1. Michel Cluizel Mangaro Lait, 50% - Der Franzose Michel Cluizel kann nicht nur dunkle, sondern auch Milchschokolade - und wie! Die Bohne stammt hier aus Madagaskar, aus dem Sambirano-Tal, dessen Bohnen für ihre beerig-fruchtigen Aromen bekannt sind. Die Schokolade schmilzt sofort im Mund, setzt eine milchige Note frei, entfaltet dann aber ein feines Röst- und Karamellaroma. Süße ist zwar da, aber angenehm unauffällig. Nicht umsonst gilt Chocolatier Michel Cluizel als einer der wenigen seiner Zunft, denen das Thema Milchschokolade ebenso wichtig ist wie dunkle Schokolade. Ein Traum!
  2. Chocolat Madagascar Fine Milk Chocolate 80% - Die Chocolatierie Robert stammt aus Madagaskar und stellt diese grandiose Milchschokolade auch dort her - genau wie Michel Cluizel mit einer Bohne aus dem bereits erwähnten Sambirano-Tal. Für eine Milchschokolade ist sie mit 80% Kakaogehalt und gerade einmal 6% Zucker ganz schön kräftig - was sie aber nur umso besonderer macht. Sie schmeckt nussig, röstig, beerig, milchig - sie bringt wirklich alles mit, was eine solche Schokolade mitbringen kann.
  3. Zotter Labooko Nicaragua Milk 50% - Die Zotter Schokoladen GmbH hat ihren Sitz in der steirischen Gemeinde Riegersburg in Österreich. Mit dieser Schokolade bringt das Unternehmen die Ortschaft auf jeden Fall auf die Landkarte, denn sie schmeckt wirklich hervorragend: ein bisschen nach Sandelholz, ein bisschen nach Blume, ein bisschen nach Lebkuchen. Vielleicht ist es die Mischung aus Tiroler Bergbauernmilch, der Kakaobohne aus Madagaskar und dem Zucker aus Paraguay, die diese Schokolade so schmackhaft macht.

Weiße Schokolade: Top 3

  1. Fruition Vanilla Bean Toasted White - New York ist für vieles bekannt, aber nicht gerade als Schokoladen-Mekka. Doch genau dort wird diese grandiose weiße Schokolade hergestellt. Das „Toasted White“ der Schokolade kommt daher, dass das Milchpulver in der Rezeptur von Fruition in der Kakaobutter karamellisiert wird. Der Schmelz ist fett und cremig, das zugegebene Salz macht seinem Ruf als Geschmacksverstärker alle Ehre: Vanille, Karamell, Nuss, Zitrone - diese weiße Schokolade gehört ohne Zweifel zu den besten ihrer Zunft.
  2. Åkesson’s Madagascar Bejofo Estate 43% White Chocolate - Die Grundzutaten von weißer Schokolade sind Kakaobutter, Milchpulver und Zucker. Der Schweizer Chocolatier Bertil Åkesson hingegen verzichtet auf Aromatisierung, setzt stattdessen aber auch Kakaobutter aus eigener Pflanzung ein, die vor Verarbeitung aber nicht desodoriert wurde, sprich: Sämtliche Aromen der Kakaobohne verbleiben in der weißen Schokolade - und zwar nur die guten. Åkesson’s weiße Schokolade hat eine angenehme Süße, schmeckt milchig, bringt eine schöne Säure mit.
  3. Vivani Weiße Vanille - Die Schokoladen von Vivani kennt man aus deutschen Bio-Supermärkten. Kaum zu glauben, dass es dort eine der besten weißen Schokoladen geben soll - ist aber so! Im Mund bemerkt man sofort den feinen Schmelz der Schokolade mit einem grandiosen Verhältnis von Süße und Säure, man schmeckt Vanille und Karamell. Und das Tolle ist: Dafür muss man nicht in ein Schokoladenfachgeschäft, sondern bekommt sie sogar im Biomarkt um die Ecke.
Schokoladentafeln, Bruch und Glanz

Marktstruktur: meistverkaufte Marken und Segmentierung

Snapshot: Diese Gruppe umfasst die weltweit bekanntesten Marken wie Mars, Snickers und Cadbury Dairy Milk. Sie decken den täglichen Bedarf ab. Massenmarkt: Extrem hohe Sättigung durch Marken wie Cadbury und Mars; Preiskampf dominiert. Mars ist mit einem Nettoumsatz von ca. 20 Mrd. USD der größte Schokoladenhersteller der Welt, gefolgt von Ferrero (15,3 Mrd. USD) und Mondelez (11,8 Mrd. USD).

Premium- & Genuss-Schokolade: Qualitätsbewusste Käufer, Geschenksuchende. Starkes Wachstum (CAGR 9,48%); Lindt & Ferrero sind Spitzenreiter. Snapshot: Fokus auf "kleinen Luxus" und emotionale Belohnung. Lindt Lindor und Ferrero Rocher sind hier die Referenzprodukte. Trendstatus: Wachsend. Konsumenten suchen nach höherer Qualität und funktionalen Inhaltsstoffen (z. B. höherer Kakaoanteil). Beweise: Lindt & Sprüngli erzielt trotz geringerem Volumen als Mars eine Marktkapitalisierung von 38 Mrd. USD, was das Vertrauen in das Premium-Segment unterstreicht. Kanal-Fit: Besonders stark in der Geschenksaison (Weihnachten, Valentinstag) und im gehobenen Einzelhandel.

Snapshot: Produkte, die durch visuelle Ästhetik (z. B. "Dubai Style"-Schokolade) glänzen, sind ein aufstrebender Trend. Virale Trends: Hohe Nachfrage bei geringem Angebot an etablierten Marken für spezifische virale Rezepte (Dubai-Style). Top-Empfehlung: Der Einstieg in das Premium-Schokoladen-Segment bietet das beste Gleichgewicht zwischen Risiko und Ertrag. Wenn der Massenmarkt gesättigt ist, sind Konsumenten zunehmend bereit, für Qualität, Nachhaltigkeit und "Self-Indulgence" mehr zu bezahlen.

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Marktrisiken, Trends und strategische Empfehlungen

Risiken: Steigende Rohkakao-Kosten und regulatorische Anforderungen an die Nachhaltigkeit (EUDR). Datenlücken: Spezifische regionale Verkaufsdaten für Schwellenländer in Asien (außer Indien/Malaysia) waren in dieser Analyse nur begrenzt verfügbar. Empfehlung: Differenzierung durch "Clean Label" oder nachhaltige Zertifizierungen. Produktentwicklung: Fokus auf dunkle Schokolade mit funktionalen Zusätzen (z. B. Prebiotika) oder pflanzlichen Alternativen, da dies die am schnellsten wachsenden Nischen sind. Marketing: Nutzung von "Sensory Marketing" (Fokus auf Textur und Aroma), da 20 % der Konsumenten die Qualität über sensorische Aspekte bewerten.

Verkostung und Blindtest: Expertenjury bewertet Schokoladen

Markenstärke in Deutschland: Wer ist die beliebteste Schokolade?

Hamburg, 23.01.2024 - Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge ist Milka die stärkste Marke unter den Schokoladenherstellern auf dem deutschen Markt. In dem von SPLENDID RESEARCH durchgeführten Top 10 Ranking belegen Lindt und Kinder Schokolade die Plätze zwei und drei. Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Oktober 2023 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage über sein Online-Panel www.befragmich.de 1.021 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Schokolade befragt.

Im SPLENDID RESEARCH BRAND INDEX liegt Milka an der Spitze des Wettbewerbs und erreicht einen Score von 67,8 Punkten (von 100 möglichen Punkten). Die Marke erreicht mit 92,8 Prozent nicht nur den Bestwert im Bekanntheitsranking, sondern erzielt mit 73,1 Punkten auch noch den besten Image-Score. Aufgrund der vergleichsweise geringen Bekanntheit (20,7 Prozent) schafft es die Marke Veganz nicht in unser Top 10 Ranking, jedoch muss sie sich mit einem Image-Score von 71,8 Punkten nur Milka (73,1 Punkte) und Yogurette (72,8 Punkte) geschlagen geben. „Nur etwa jeder fünfte Befragte kennt den Hersteller veganer Schokolade aus Berlin.

Ausblick: Saisonale Effekte und Wachstum bis 2030

Möchten Sie mehr über „best selling chocolates in the world“ erfahren? Im Herbst beginnt die Schokoladensaison. Doch welche Tafel ist die beste? Der Trendstatus: Gereifter Markt, der sich zunehmend auf Nachhaltigkeit und zuckerreduzierte Varianten konzentriert. Während der Massenmarkt gesättigt ist, sind Premium- und Genuss-Schokoladen wachsend. Szenario: Zusammenfassung der Belege deutet darauf hin, dass der Premium-Segment-Einstieg das beste Gleichgewicht zwischen Risiko und Ertrag bietet. Wachstumsaussichten: Starkes Wachstum im Premiumbereich (CAGR 9,48%); Produktinnovationen und Nachhaltigkeitszertifikate werden die Differenzierung bestimmen.

Segment Kerntreiber Beispiele Entwicklung
Massenmarkt Verfügbarkeit, Preis, Kindheitserinnerungen Mars, Cadbury, Mondelez Gesättigt, Preisdruck
Premium / Genuss Qualität, Geschenkcharakter, Nachhaltigkeit Lindt, Ferrero, Valrhona Wachsend (CAGR ~9,5%)
Virale Nischen Design, Exotik, Social Media Hypes "Dubai Style", spezielle Bean-to-Bar Aufstrebend, zeitlich begrenzt

Gute Schokolade hat ihren Preis, besonders, seit Klimawandel und gestiegene Produktionskosten den Preis der Kakaobohnen auf dem Weltmarkt nach oben treiben. Der Feinschmecker und weitere Fachmagazine zeigen: Kleine Manufakturen, Transparenz in der Lieferkette und Bean-to-Bar-Prinzip sind die Faktoren, die heute als Qualitätszeichen gelten.

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