Einfaches Rezept für Bären Kekse

Aww… sind die nicht süß? Diese kleinen Bärchen wird jeder mögen, egal ob jung oder alt. Sie sind einfach zu machen und schauen richtig süß aus. Kann man auch prima mit Kindern backen!

Was macht diese Bärchen besonders?

Die Bärchen halten hier Mandeln in den Armen, das können aber auch Haselnüsse, Cashews oder andere Nüsse sein - je nachdem, was man am liebsten mag. Ich finde ja, dass durch diese nette Optik der Keks auch gleich noch hundert Mal besser schmeckt als ohnehin schon. Ist der Bär mit dem Herzchen nicht zuckersüß? Eine tolle Geschenkidee zum Valentinstag oder zum Muttertag, finde ich.

Foto von kleinen Bärenkeksen mit Mandel in den Armen

Zutaten (für klassischen Mürbeteig, Menge variabel)

  • 250 g Mehl (oder 250 g Margarine in einer anderen Variante)
  • 1 TL Backpulver (optional, je nach Rezeptvariante)
  • 125 g kalte Butter (oder 250 g Margarine in manchen Rezepten)
  • 1 Ei (Eigelb in manchen Anleitungen)
  • 50-65 g Zucker bzw. Puderzucker
  • 1 Pck. Vanillin-Zucker (optional)
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL (gestrichen) Kakaopulver (für eine Schoko-Variante)
  • 1 EL Milch (optional)
  • 30 g Vollmilchschokolade, 30 g weiße Schokolade (zum Verzieren, optional)
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • jeweils eine Mandel oder Haselnuss pro Keks

Grundrezept - Mürbeteig

In einer großen Schüssel die Butter in kleinen Stücken, Puderzucker, Mehl, Eigelb und eine Prise Salz zuerst mit den Knethaken eines Handrührgerätes oder der Küchenmaschine, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig in Folie wickeln und für ca. 30-60 Minuten kühl stellen. Zunächst das Mehl mit dem Zucker und dem Backpulver in eine Rührschüssel geben.

Darüber die übrigen Zutaten verteilen und alles mit einem Knethaken (oder auch mit möglichst kalten Händen) zu einem glatten Teig verrühren. Sollte der Teig trocken werden, was passieren kann, aber nicht schlimm ist, dann kann es vorkommen, dass die Arme der Bärchen abbrechen, wenn man versucht, sie über die Nüsse zu legen. Keine Panik - einfach etwas andrücken und modellieren. Das sieht hinterher dann trotzdem gut aus.

Teigvarianten und Farbmuster

Den Teig in 2 Teile teilen. 1 Huhn Kakao zu einem der Teige geben und mischen, bis ein Kakaoteig entsteht. Teig halbieren. Unter eine Hälfte Kakao und Milch kneten. Beide Teige in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen. Diese Variante ergibt helle und dunkle Teigschichten, aus denen sich dekorative Bären mit Kontrastohren und Schnauzen formen lassen.

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Infografik Teigvarianten: hell vs. dunkel

Ausstechen, formen und dekorieren

Die Arbeitsfläche vor dem Ausrollen des Teiges mit Mehl bestreuen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche (oder alternativ ohne Zugabe von Mehl zwischen zwei Backpapierzuschnitten) ca. 2-3 mm dick ausrollen. Mit einer Bärchen-Form kleine Figuren ausstechen. Mittig draufsetzen und die beiden Arme auf die Nuss legen. Auf jedes Bärchen eine Haselnuss oder Mandel legen und die Arme darüberlegen und etwas andrücken. Die Gesichter mit einem spitzen Stäbchen eindrücken.

Jetzt steche ein umgedrehtes Y mitten ins Bärchengesicht. Als nächstes drücke mit dem runden Ende des Holzspießes eine Nase an das obere Ende des umgekehrten Y und mit dem spitzen Ende zwei Augen ins Gesicht. Vergesst nicht, den Bärchen Gesichter zu geben, sonst sieht es etwas spooky aus.

Backen

Den Ofen auf 180°C (350°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehrere Bleche mit Backpapier auslegen. Die Plätzchen auf die Bleche legen und die Teigreste mit dem restlichen Teig verkneten und weitere Plätzchen ausstechen. Jeweils ein Backblech in den Ofen schieben und etwa 10 Minuten backen. Bei 200°C etwa 5 Min. lang goldgelb ausbacken (je nach Ofen und Dicke der Kekse variiert die Zeit).

Je nach Rezeptvorgabe: Nacheinander im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) ca. 12 Minuten backen, herausnehmen und auskühlen lassen. Plätzchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Wie bei den meisten Mürbeteigplätzchen sollte man beim Backen darauf achten, dass sie nicht zu lange im Ofen bleiben. Eine leichte Bräune ist prima - ein ausgewachsener Sonnenbrand würde den Bärchen nicht ganz so gut stehen…

Ofenblech mit gebackenen Bärenkeksen auf Kuchengitter

Schokoladen-Augen und Details (optional)

Helle und dunkle Schokolade getrennt hacken, jeweils auf einem warmen Wasserbad schmelzen. In Spritzbeutel füllen, Augen und Mund auf die Kekse spritzen. Trocknen lassen. Die Alufolie entfernen und durch 1 Quadrat aus dunkler Schokolade ersetzen (bei bestimmten Fülltechniken).

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Tipps und Hinweise

  • Achtung, die Teigmenge ergibt echt seehr viele Kekse, evtl. für’s Erste einfach die halbe Menge nehmen.
  • Im Kühlschrank hält sich der Teig bis zu 3 Tage - man muss also nicht sofort loslegen mit dem Backen, wenn man das nicht möchte.
  • Die originalen ›Nut-Hugging Bears‹ Ausstecher haben, im Gegensatz zu meinem, viel längere Bärenarme vorgesehen.
  • Die Bärchen kann man das ganze Jahr über backen - Bären sind ja nun nicht so wirklich auf Weihnachten getrimmt, also passen sie auch im Hochsommer.
  • Für Weihnachtsplätzchen ist es aktuell (nach Weihnachten) vielleicht schon etwas zu spät, aber es ist #CookieFriday und Ihr habt euch ein paar Cookies verdient!
  • Ein kleiner Tipp noch: Sollte der Teig trocken werden, dann einfach etwas andrücken und modellieren, das sieht hinterher trotzdem gut aus.
Video: Schritt-für-Schritt Anleitung für Bärenkekse und Dekoration

Nährwerte (als Beispiel, pro Stück)

Pro Stück (Beispiel) Wert
Kalorien ca. 303 kcal
Eiweiß 4 g
Fett 16 g
Kohlenhydrate 35 g

Noch mehr Ideen

Die Bärchen halten Mandeln in den Armen, das können aber auch Haselnüsse, Cashews oder andere Nüsse sein - je nachdem, was man am liebsten mag. Lasst Euch davon bitte nicht weiter beirren. Und am Wochenende werde ich hier noch eine "kleine" Liste veröffentlichen mit weihnachtlichen Rezepten und Link-Empfehlungen. Falls Ihr noch auf der Suche nach einem netten Weihnachtsgeschenk für Eure Lieben seid!

Ich wünsche dir viel Freude beim Nachbacken! Hast du solche Bärchenkekse auch schon Mal gebacken? Falls ja, welches Rezept hast du verwendet?

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