Lindt Weihnachtsmann mit Sonnenbrille: Bedeutung und Hintergrund

Der Lindt Weihnachtsmann ist eine echte Ikone. Was wäre Weihnachten ohne den Lindt Weihnachtsmann.

Ikonographie und Gestaltung

Mit viel Liebe zum Detail haben die Lindt Maîtres Chocolatiers diesen besonderen Weihnachtsmann aus feinster Alpenvollmilch-Schokolade kreiert. Der feine Schmelz der Schokolade und das von Hand angehängte echte Glöckchen machen den Weihnachtsmann von Lindt einzigartig. Unverkennbar mit seinem Glöckchen.

Als Dekoration in der Weihnachtszeit oder auf dem bunten Weihnachtsteller darf er nicht fehlen. Jeder Nikolaus wird von den Lindt Chocolatiers liebevoll aus den besten Zutaten hergestellt. Verpackt in unserer charakteristischen rot-goldenen Folie und in einer Geschenktüte in der Hand verleihen sie Ihren Festlichkeiten garantiert einen Hauch von Eleganz und zaubern jedem ein Lächeln ins Gesicht.

Lindt Weihnachtsmann in rot-goldener Folie auf Weihnachtsteller

Symbolik des Glöckchens und der Glocken

„Wenn er seine Glocke läutet, dann beginnt die Weihnachtszeit!“ Vom Glöckchen des Lindt Weihnachtsmannes steigt magischer Sternenstaub auf, der sich zusammen mit einem Rentiergespann auf die Reise macht, um die Menschen in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Alle Glöckchen beginnen zu läuten.

Wer stand nicht als Kind mit glänzenden Augen vor einem grossen Mann mit weissem Rauschebart und rotem Gewand? Wer streckte nicht erwartungsfroh seine Hände aus, um eine kleine Schokolade oder ein anderes kleines Geschenk zu erhaschen? Wer ein kurzes Sprüchlein kannte, war im Vorteil, die Aufmerksamkeit des freundlichen Mannes auf sich zu ziehen.

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Wer steckt hinter der aktuellen Kampagne?

In einem neuen Spot der Agentur Track aus Hamburg bringt er mit Magie das zauberhafte Weihnachtsgefühl zu den Menschen. Der berühmte Lindt Maître Chocolatier erzählt darin staunenden Kindern, warum der Lindt Weihnachtsmann für die Weihnachtsstimmung so wichtig ist. Der Spot ist ab sofort auf allen reichweitenstarken TV-Sendern in verschiedenen Längen und mit zwei unterschiedlichen Endszenen zu sehen.

TV-Spot Lindt Weihnachtsmann mit Glöckchen

Bis zum Nikolausabend endet er auf dem Überraschungsmoment, wenn die Kinder ihre gefüllten Stiefel vor der Haustüre finden. Ab dann wird eine Version geschaltet, die eine glückliche Familie am Weihnachtsabend zur Bescherung zeigt. "Gerade in turbulenten Zeiten, wie heute, sind den Menschen Rituale und Traditionen enorm wichtig. Sie geben uns Halt. Der Lindt Weihnachtsmann ist Teil dieser Tradition. Mit diesem Spot möchten wir die Traditionen zelebrieren und die Welt ein bisschen verzaubern und Freude verbreiten", sagt Nadine Lindt, Marketing Direktorin bei Lindt & Sprüngli Deutschland.

"Für eine so starke Marke und ein so ikonisches Produkt eine Geschichte zu schreiben und zu realisieren, ist ein echtes Highlight. Wir freuen uns sehr über das zauberhafte Ergebnis", sagt Britta Poetzsch, CCO bei TRACK und mit ihrem Team verantwortlich für Lindt.

Regie geführt hat die Regisseurin Mona El Mansouri von der Filmproduktion Soup Film. Zusätzlich zu den klassischen Weihnachtsprodukten wird das neue vegane Sortiment von Lindt HELLO in der Weihnachtszeit im TV beworben. Auch dafür hat TRACK die Kommunikationsmaßnahmen verantwortet.

Produktdetails und Zutaten

Zucker, Kakaobutter, VollMILCHpulver, Kakaomasse, MILCHzucker, MagerMILCHpulver, Emulgator (SOJAlecithin), GERSTENmalzextrakt, Aroma. Wählen Sie den Standardversand und erhalten Sie Ihre Bestellung innerhalb 2-3 Werktagen. Die Kosten für den Standardversand betragen 4,99€.

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Produkt Besonderheit Zutaten (Auswahl)
Lindt Weihnachtsmann Handhängendes echtes Glöckchen, Alpenvollmilch-Schokolade Zucker, Kakaobutter, VollMILCHpulver, Kakaomasse, MILCHzucker
Lindt Nikolaus (dunkel) Variant für reichhaltigeren Genuss Kakaomasse, Kakaobutter, Zucker

Rechtlicher und kultureller Hintergrund

Ein Schweizer Schoggi-Hersteller wollte einen Samichlaus schützen lassen. Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) verwehrte den Schutz mit Urteil vom 21. März 2007 definitiv (vgl. BVGer B-7393/2006). Als Begründung führte das BVGer aus: Für einen Markenschutz müsste die angemeldete 3D-Form «gemessen an technischen und kulturellen Gewohnheiten und Erwartungen auf die hinter der Ware stehende betriebliche Herkunft hinweisen».

Als Quintessenz führte das BVGer aus: Die Form «zeigt für einen Weihnachtsmann aus Schokolade nichts Auffälliges oder im weihnachtlichen Kontext Unerwartetes, das einen Rückschluss auf eine bestimmte betriebliche Herkunft nahelegte». Die Gemeinsamkeit liegt aber offensichtlich im Aussehen dieser Figuren, denn die Richter halten fest: «Die zwei- und dreidimensionalen Elemente der angemeldeten Form entsprechen dem gewohnten Klischee eines Weihnachtsmanns».

Doch woher stammt dieses im Kopf der Richtenden eingebrannte Bild des «typischen Weihnachtsmanns»? Die historische Figur Bischof Nikolaus von Myra wird als Mann in roter Bischofsrobe beschrieben. Doch von weissem Bart, Glöckchen und freundlichem Gesicht ist nicht die Rede. Diese Attribute schrieb erst 1931 der Grafiker und Cartoonist Haddon Sundblom dem Weihnachtsmann zu und ergänzte diese mit einem breiten Wohlstandsreifen um den Bauch.

Im 17. Jahrhundert brachten niederländische Auswanderer ihren «Sinterklaas-Brauch» ins damalige Nieuw Amsterdam (heute New York) mit. Im Laufe der Zeit wandelte sich der Sinterklaas zum Santa Claus und sein Aussehen war unterschiedlich. Mal als rundlicher Kobold, mal als älterer, bärtiger Mann mit langer Pfeife, riesigen Kniehosen und mächtigem Hut mit breiter Krempe standen sie für den Brauch, um die Weihnachtszeit Freude zu verbreiten.

Marke, Tradition und Emotion

Doch welche glänzenden Kinderaugen interessiert schon, warum der gut beleibte Mann mit Bart und verheissungsvollem Geschenkesack genau so ausschaut, wie er sich gerade präsentiert, solange er nur in seinen Sack greift und eine kleine Freude schenkt!

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Rechtzeitig zum Tag der Menschenrechte eine „Sweet Revolution“. Im 72.igsten Jahr gibt es nun also die süße Revolution. Weih-nachtszeit ist Schokoladenzeit. Was uns süß schmeckt bekommt durch extreme Armut und Kinderarbeit im Kakaoanbau einen bitteren Beigeschmack. Deshalb fordert Fair-trade Deutschland mit der Kampagne Sweet Revolution mehr Fairness für Kakaobäurinnen und -bauern.

Fairtrade Kampagne Sweet Revolution - Protest-Slogans und Schulkampagne

In den vergangenen vier Wochen kamen beim Online-Wettbewerb der Kampagne rund 700 Protest-Slogans gegen unfairen Kakaohandel zusammen. Gewonnen hat das Freiherr-vom-Stein Gymnasium Lünen mit dem Spruch „One Fairtrade Chocolate a day keeps the unfair World away“. Ihr Spruch wird nun von Graffiti-Künstler Boogie in ein Kunstwerk an ihrer Schule gesprayt.

Es muss allerdings mehr passieren, damit die Weihnachtszeit in Zukunft schoko-süß wird. Zum Beispiel mit dem lange eingeforderten Lieferkettengesetz. Bis es soweit ist, engagieren sich Hersteller in Fairtrade-Projekten. Tony’s Chocolonelys, Ben & Jerry‘s. Lidl und Rewe haben Projekte gestartet, um mehr Transparenz in ihren Lieferketten zu schaffen und sich einem existenzsichernden Einkommen für die Kakaoproduzenten zu nähern.

Die Moral von der Geschicht’

Ich finde die „Sweet Revolution“ zum Tag der Menschenrechte richtig gut. Nicht nur reden, sondern handeln. Und dabei auch noch genießen.

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