FC Bayern Schoko Nikolaus — Herkunft, Details und Besonderheiten
Der FC Bayern München Weihnachtsmann ist die "sportliche" Überraschung für Fußball-Fans. Mit dem runden Leder in der Hand und dem Bayern-München-Logo auf dem Gabensack und Mantel trifft diese Hohlfigur aus köstlicher Vollmilchschokolade garantiert den Geschmack von Fans des Münchener Vereins.
Produktbeschreibung und Inhaltsstoffe
60 St. Preise inkl. Schöne Bescherung.
Zutaten: Zucker, VollMILCHpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, Süßmolkenpulver (aus MILCH), Emulgatoren: E322 (SOJA), E476; natürliches Vanillearoma.
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Design und Symbolik
Der FC Bayern München Weihnachtsmann trägt das Bayern-München-Logo auf Gabensack und Mantel und hält ein rundes Leder in der Hand, wodurch er als sportliche Variante des klassischen Schoko-Nikolaus erscheint. So verbindet die Figur Vereinsidentität mit dem beliebten Weihnachtsbrauchtum.
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Hersteller und regionale Produzenten
Zu den wenigen deutschen Schokoladen-Herstellern, die dem Heiligen die Treue halten, zählt die kleine Firma Fesey aus Riemerling bei München. Ihre handgemachten Schoko-Bischöfe finden vor allem in Deutschland und Österreich Abnehmer. In der Produktionsstätte von Hugo Seybolds Unternehmen duftet es nach Schokolade, Weihnachtsmänner in allen Größen stehen schon in Reih und Glied in den Regalen. 25 Frauen arbeiten konzentriert, um die vielen Aufträge in der Vorweihnachtszeit zu erfüllen. Stolz hält Seybold einen fertigen Nikolaus aus feiner Vollmilchschokolade hoch. Rot leuchtet das Kreuz auf der weißen Mitra, darunter ein paar dunkelbraune Augen aus Zartbitterschokolade.
Lange Zeit war auch bei Fesey der Bischof nicht im Sortiment. Erst vor drei Jahren kramte Seybold, der die Firma in dritter Generation führt, die alten Formen hervor.
Kultureller Kontext: Nikolaus, Bischof und Weihnachtsmann
Sie schmecken beide himmlisch und sehen einander zum Verwechseln ähnlich: Der lange weiße Bart, die ungewöhnliche Kleidung, die füllige Statur - die Schoko-Ausgaben von Nikolaus und Weihnachtsmann können auf den ersten Blick nur von Profis auseinander gehalten werden. Auch wenn Mitra, Bischofsstab und Ring den Heiligen aus Myra eindeutig kennzeichnen.
Der Nikolaus ist als Gabenbringer für Kinder bekannt. Aber wann kommt er denn genau? Abends am 5. Dezember, in der Nacht zum 6. Dezember? Oder gar erst am Abend des 6. Dezembers? Fakt ist: Der offizielle Nikolaustag ist der 6. Dezember. Vielerorts, wie auch in Bayern, stellen die Kinder ihre Schuhe aber schon am Vorabend vor die Tür.
Berichtet wird, dass Nikolaus um 280 nach Christus in Patras (Griechenland) geboren und im Jahr 300 in Myra (heutige Türkei) zum Bischof geweiht wurde. Zwischen 345 und 351 nach Christus soll er an einem 6. Dezember gestorben sein. Nikolaus soll bereits zu Lebzeiten ein "Anwalt der Armen und Rechtlosen" gewesen sein. Die Legende, nach der er drei armen Mädchen goldene Äpfel schenkte, gehört zu den bekanntesten Erzählungen.
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Die Figur des Nikolaus entwickelte sich über Jahrhunderte; erst seit 1555 ist Nikolaus als Gabenbringer für Kinder belegt. Strümpfe und Schuhe werden von ihm und seinem Helfer, Knecht Ruprecht, heimlich mit Süßigkeiten befüllt. In Bayern begleitet den Nikolaus eher der Krampus, der dem Knecht Ruprecht zwar ähnelt, aber auch mal ohne Heiligen Nikolaus unterwegs ist.
Renaissance und Marktentwicklung
«Es gibt eine Renaissance des Heiligen Nikolaus - nicht nur in Schokolade», hat das Erzbischöfliche Ordinariat in München festgestellt. Und der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, erklärt, warum der Patron der Gefangenen, der Jugend, der Familien und der Sozialarbeiter noch heute in Europa eine große Bedeutung hat: «Besonders armen und bedrängten Menschen war er ein Nothelfer», sagt Wetter.
In der Tat tun sich viele große Firmen der Schokoladen-Branche wesentlich schwerer mit dem Nikolaus als kleinere Unternehmen, von denen selbst nur eine Handvoll Schoko-Bischöfe herstellt. So sind etwa von den beiden größten Schokoladen-Marken Milka und Lindt in Deutschland keine Nikoläuse erhältlich. Sehr wohl aber in Österreich, wo die Schokoladenfiguren des Heiligen auch im Einzelhandel einen etablierten Platz haben.
Bei der Confiserie Riegelein hingegen hält man sich sehr bedeckt mit konkreten Zahlen. Dabei hat das Schokoladenunternehmen aus Cadolzburg bei Nürnberg Nikolausdarstellungen nach eigenen Angaben schon "seit mehreren Jahrzehnten" im Sortiment. Stolz betont man, der Nikolaus trage das traditionelle Bischofsgewand mit aufgesetzter Mitra und angeklebtem Bischofsstab. Zudem biete Riegelein "als einer von wenigen Herstellern zahlreiche Varianten in unterschiedlichen Größen" an.
Soziale Projekte und prominente Nikolaus-Auftritte
Weltmeister Klaus Augenthaler (67) übergab am Mittwoch im Namen des Bayern-Parks einen 10.000-Euro-Spendenscheck - als Nikolaus verkleidet. Das Geld geht an den gemeinnützigen Verein HORIZONT e.V. von Gründerin Jutta Speidel (70), um den Bau eines dritten Hauses für wohnungslose Mütter, Kinder und geflüchtete Frauen in München zu unterstützen. Augenthaler: „Die großzügige Spende des Bayern-Parks beeindruckt mich zutiefst, und ich freue mich, dieses bedeutende Projekt in meiner Rolle als Nikolaus unterstützen zu dürfen.“
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FC Bayern: Historischer Bezug und Vereinsidentität
1900 ging aus dem "Männerturnverein München 1879" der Fußballverein "FC Bayern München" hervor. Am 27. Februar 1900 traten unter der Führung von Franz John (1872-1952) elf Fußballer aus dem "Männerturnverein München von 1879" (MTV 1879) aus, nachdem der Verein den Beitritt der 1897 gegründeten Fußballabteilung zum Süddeutschen Fußball-Verband abgelehnt hatte. Im Gasthaus Gisela an der Fürstenstraße gründeten sie einen eigenen Fußballverein, den FC Bayern (FCB).
Die Gründung war wesentlich dem jüdischen Fußballenthusiasten und Funktionär Gustav Manning (1874-1953) zu verdanken. Unter den 17 Gründungsmitgliedern des FC Bayern waren zwei weitere Fußballer jüdischer Herkunft, Josef Pollack (1880-1958) und Benno Elkan (1877-1960). Jüdische Mitglieder sollten auch die weitere Entwicklung des Vereins bis 1933 entscheidend prägen.
Unter seinem jüdischen Präsidenten Kurt Landauer (1884-1961) und dem jüdischen, österreich-ungarischen Trainer Richard "Little Dombi" Kohn (1888-1963) holte der Club 1932 seine erste Deutsche Meisterschaft. Kurt Landauer entwickelte den Verein zu einer der ersten Adressen im deutschen Fußball. Er setzte konsequent auf Jugendförderung und auf das überlegene Fußballwissen internationaler Trainer.
Die Clubfarben des FC Bayern sind seit der Fusion mit dem Münchener Sport-Club 1906 Rot-Weiß. Die Spieler trugen nun weiße Hemden und rote Hosen und wurden daher die "Roten" oder "Rothosen" genannt.
Zwischenkriegszeit, NS-Zeit und Nachkriegszeit
Es gibt Hinweise darauf, dass schon bald nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 mit der Ausgrenzung jüdischer Mitglieder und Funktionäre im Verein begonnen wurde. Kurt Landauer legte am 22. März 1933 sein Amt als Präsident nieder. Knapp zwei Jahre später, am 27. März 1935, nahm der Verein in seine Satzung erstmals einen Paragraphen auf, wonach Personen "nichtarischer" Abstammung keine Mitglieder des Vereins sein konnten.
Festzuhalten bleibt zudem, dass mit der nationalsozialistischen "Machtergreifung" auch der sportliche Niedergang des Vereins einsetzte. Der Club konnte im Dritten Reich zu keiner Zeit an seinen Erfolg von 1932 anknüpfen. Zu Kriegsende war die Geschäftsstelle des Vereins in der Weinstraße 14 zerstört; viele Mitglieder waren an der Front oder im Luftkrieg umgekommen. Jüdische Vereinsmitglieder waren zudem den Verbrechen der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen.
Trotz zurückhaltender Spielgenehmigungen der Alliierten nahm der Verein schon bald nach Kriegsende den Spielbetrieb wieder auf. 1948 übertrug das städtische Amt für Leibesübungen dem Verein einen Teil der Spielplätze an der Säbener Straße. Am 19. August 1947 wurde der aus dem Schweizer Exil zurückgekehrte Kurt Landauer erneut zum Präsidenten gewählt. Am 4. November 1945 startete die neu gegründete Oberliga Süd, zu deren Gründungsmitgliedern der FCB gehörte.
FC Bayern als Marke: Fanartikel und Sondereditionen
Das Auftauchen eines FC Bayern Schoko Nikolaus ist ein Beispiel dafür, wie Vereinsidentität in Fanartikeln umgesetzt wird: Logo, Farben, Bezug zur Vereinsgeschichte und Prominenz werden genutzt, um Produkte für Anhänger attraktiv zu machen. Solche Sondereditionen eignen sich sowohl als Geschenk in der Vorweihnachtszeit als auch als Sammlerstück für Fans.
Praktische Hinweise für Käufer
- Inhaltsstoffe beachten: Enthält MILCHprodukte und Soja (Emulgator E322).
- Allergene: VollMILCHpulver, Süßmolkenpulver (aus MILCH), Soja.
- Bewertungen werden vor dem Anzeigen geprüft.
- Regional produzierte Schoko-Nikoläuse (z. B. Fesey) sind oft handgemacht und in limitierter Stückzahl verfügbar.
Tabellarische Übersicht: Produktdaten (Beispiel)
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Produkt | FC Bayern Schoko Nikolaus (Hohlfigur, Vollmilch) |
| Stückzahl | 60 St. |
| Inhaltsstoffe | Zucker, VollMILCHpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, Süßmolkenpulver, E322 (SOJA), E476, Vanille |
| Design | Bayern-Logo auf Gabensack und Mantel, Fußball in der Hand |
| Hersteller (Beispiel) | Regionale Confiserie / Fesey (Riemerling) |
Warum ein FC Bayern Schoko Nikolaus relevant ist
Der FC Bayern Schoko Nikolaus verbindet Vereinsstolz mit jahrhundertealten Bräuchen: Fans erhalten ein weihnachtliches Produkt, das ihre Identifikation mit dem Club symbolisiert. Gleichzeitig zeigt die Verfügbarkeit solcher Figuren, wie regionale Hersteller traditionelle Motive pflegen und ihnen mit kreativen Adaptionen - etwa dem Einbau des Vereinswappens - neue Zielgruppen erschließen.
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