Schoko Rauten Plätzchen Rezept
Letztes Wochenende habe ich pünktlich zum ersten Advent das erste Mal in diesem Jahr Plätzchen gebacken. Dabei sind nicht nur die leckeren, knusprig-saftigen Himbeer-Amarettini entstanden, die ich euch letzte Woche gezeigt habe, sondern noch eine zweite, schokoladige Sorte: Schoko-Schneekugeln nach einem Rezept, das ich schon vor Jahren(!) auf dem Blog von Juliane entdeckt hatte und seitdem ausprobieren wollte. Zum zweiten Adventssonntag möchte ich nun auch euch dieses Rezept nicht länger vorenthalten.
Warum Schoko-Rauten und Schoko-Plätzchen eine gute Wahl sind
Auf einem ausgewogenen Plätzchenteller dürfen Plätzchen mit Schokolade auf keinen Fall fehlen. Und wenn Schokolade mit Frucht kombiniert wird, ist das Glück perfekt, oder? Plätzchen mit Schokolade sind immer ein Highlight. Besonders, wenn noch Frucht im Spiel ist.
Wenn ihr dabei auf der Suche nach einem einfachen und schnellen Rezept seid, das trotzdem richtig was hermacht, kann ich euch die Schoko-Schneekugeln nur empfehlen. Schokolade geht ja sowieso immer, außerdem schmecken die Plätzchen durch den Zimt so richtig schön weihnachtlich-würzig und sie haben eine flaumige, zart-schmelzende Konsistenz, die offen gestanden jetzt über eine Woche hinweg fast schon von Tag zu Tag besser geworden ist.
Basisrezept: Schoko-Teig und Schoko-Kugeln (Crinkle / Schneekugeln)
Schokolade hacken und mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen, in eine Schüssel umfüllen. Ei, Eigelb und Zucker zur Schokolade geben und unterrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Kakao, Backpulver, Zimt und eine Prise Salz miteinander vermengen. Zur Schokoladenmasse geben, vermischen. Den Teig 2 Stunden im Kühlschrank kaltstellen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Puderzucker in einen tiefen Teller sieben. Mit der Hand aus dem Teig walnussgroße Stücke abnehmen und zu Kugeln formen. Großzügig im Puderzucker wälzen und die Teigkugeln mit ca. 4 cm Abstand zueinander auf das Backblech setzen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 14 Minuten backen. Die Plätzchen werden vor dem Plätzchenbacken zu Kugeln geformt und in Puderzucker gewälzt. Beim Backen reißt der Puderzuckermantel auf und es entsteht das schöne marmorierte Muster.
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Es soll ja Leute geben, die kein Marzipan mögen. Ja, wirklich! Solche wurden schon mal gesehen! Ich kenn selbst welche. Aber wisst Ihr was? Wenn man das Marzipan mit Schokolade mischt und Plätzchen damit füllt, dann stürzen sich sogar die Marzipan-Nicht-Möger darauf. Also hier nun das Rezept für diese Wunderplätzchen.
Tipps zur Puderzucker-Kruste
Leider ist bei mir die Puderzucker-Kruste nicht so schön geworden wie bei Juliane, so dass meine Plätzchen nicht so richtig wie Schneekugeln, sondern einfach wie Schoko-Gewürz-Kugeln aussehen. Das lag offenbar am verwendeten Puderzucker, von dem nach dem Backen einfach gar nichts mehr zu sehen war. Nach den Schoko-Schneekugeln war die Puderzucker-Packung alle und ich habe für die Himbeer-Amarettini, die ebenfalls in Puderzucker gewälzt werden, eine neue Packung einer anderen Marke verwendet - da hat es wunderbar funktioniert und die Puderzuckerschicht ist nach dem Backen noch zu sehen.
Schoko-Rauten mit Marzipan-Füllung
Die Zutaten für den Teig rasch zu einem glatten Teig verkneten und in Folie gewickelt mind. 1 Std. rasten lassen. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen und 3 Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn ausrollen und ca. 100 Rauten (bei mir 2,5 cm x 2,5 cm) ausstechen. Auf die Backbleche legen und nacheinander im vorgeheizten Ofen ca. 8-10 Min. backen. Auskühlen lassen.
Für die Füllung die Zartbitterkuvertüre über einem Wasserbad schmelzen. Die Marzipanrohmasse auf der groben Seite einer Vierkantreibe raspeln und mit der wachsweichen Butter verkneten. Die geschmolzene Kuvertüre unterrühren. Nun auf die Hälfte der gebackenen Plätzchen einen Klecks der Marzipan-Schoko-Füllung geben und ein weiteres Plätzchen daraufsetzen, leicht andrücken.
Für die Deko die beiden Kuvertüren getrennt voneinander über einem Wasserbad schmelzen. Die gefüllten Schokorauten zur Hälfte in Vollmilchkuvertüre tunken. Einen dünnen Streifen der weißen Kuvertüre daraufspritzen und mit einem Zahnstocher mit der Vollmilchkuvertüre marmorieren.
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Schnelle Kakao-Kardamom-Rauten (Schoko-Shortbread-Variante)
NATÜRLICH gibt es in diesem Jahr auch neue Plätzchenrezepte von mir! Diese schnellen Kakao-Kardamom-Rauten solltest du dringend probieren, wenn du auch so ein Chocoholic bist wie ich. Super glücklichmachend schokoladig, irgendwie knusprig und irgendwie „chewy“ kommt dieses liebste Schoko Shortbread daher. Und die Kombi aus Kakao und Kardamom ist ja sowieso der Knaller. Noch etwas Zimt dazu und fertig ist die perfekte weihnachtliche Schoko-Sause.
Die hübschen Kakao-Kardamom-Rauten sind wirklich blitzschnell gemacht. Kein langes „einzelne-Plätzchen-formen“ nötig, denn der Teig wird schnell geknetet und dann im ganzen zur Platte geformt, eingestochen und gebacken. Noch warm wird er dann in Rauten geschnitten und nach dem Abkühlen mit viel Kakaopulver bestäubt.
| Zutaten (Beispiel) | Menge |
|---|---|
| Butter (kalt) | 125 g |
| Kokosblütenzucker (oder Rohrohrzucker) | 100 g |
| Kakao (roh, ungesüßt) | 50 g + zum Bestäuben |
| Dinkelmehl (oder glutenfreie Mischung) | 130 g |
| Kardamom | 1/2 TL |
| Zimt | 1 TL |
Verarbeitung und Backzeit (Kurzüberblick)
- Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen.
- Mehl, Kakao, Natron und Gewürze mischen. Kalte Butter würfeln und zu einem glatten Teig verarbeiten.
- Teig auf dem Backblech zu einer etwa 1 cm hohen Platte formen, mehrfach einstechen.
- 10-12 Minuten backen, kurz abkühlen, in Rauten schneiden, vollständig auskühlen lassen und mit Kakao bestäuben.
Weitere Varianten und praktische Tipps
- Chocolate Crinkle Cookies sind ein Klassiker in USA; sie schmecken richtig schön schokoladig und mit einer feinen Orangennote besonders gut. Zuerst das Orangeat in sehr feine Stücke schneiden. Dann mit dem Knethaken Öl, Eier, Zucker, Kakao, Mehl, Backpulver, Orangeat und Zimt zu einem klebrigen Teig vermischen. Nun den Schalenabrieb einer Orange noch dazu geben und alles verkneten. Der Teig kommt dann für ca. 5 Stunden in den Kühlschrank. Aus dem Teig dann mit zwei Teelöffel walnussgroße Portionen machen und mit nassen Händen zu Kugeln formen. Die Kugeln in Puderzucker wälzen und auf ein Blech setzen.
- Mein Tipp für zu harte Plätzchen: Wenn dir die Weihnachtskekse zu hart werden, dann kannst du einen halben Apfel über Nacht in die Keksdose legen.
- Wenn du Marzipan magst, probiere die Marzipan-Schoko-Füllung: Sie macht aus einfachen Rauten kleine Wunderplätzchen, sogar Marzipan-Nicht-Möger sind überzeugt.
- Für Schoko-Rauten, die länger frisch und saftig bleiben: luftdicht in Dosen verpacken und kühl sowie trocken lagern; viele Schoko-Rauten halten sich etwa 3-4 Wochen.
- Wenn ihr keine perfekte Puderzuckerschicht hinbekommt: Markenwechsel beim Puderzucker kann helfen, genauso wie das großzügige Wälzen der vorgeformten Teigkugeln.
Rezepte kombinieren: Ideen für den perfekten Plätzchenteller
Habt ein schönes Adventswochenende. Ich habe in diesem Jahr schon die Spekulatius, die Elisen Lebkuchen, Lebkuchengebäck, die Vanille-Kipferl und die Husaren gebacken. Klassiker. Ein neues Rezept habe ich die Tage noch für Euch! Dürfen es noch ein paar Plätzchen mehr sein? Hier findet ihr unsere Lieblingsrezepte für Schokoplätzchen!
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